Gastbeitrag: Twitter#konsolidiert: Ist jetzt die Zeit für den Einstieg gekommen?


Dies ist ein Gastbeitrag von Milena Kannen. Inhaltlich etwas ungewöhnlich für finance20, aber hoffentlich dennoch interessant für einige von Euch. Auch an dieser Stelle sei aber erwähnt, dass Gastbeiträge nicht immer die Meinung des Blogbetreibers wiedergeben. Mir ist es aber wichtig eine inhaltliche Vielfalt sicher zu stellen.

Der Börsengang der Microblogging-Plattform Twitter Anfang November war nicht nur der meist beachtete, sondern auch der erfolgreichste des gesamten Jahres. Der Ausgabepreis für die 80,5 Millionen Aktien (13% des Unternehmens) hatte bei 26 Dollar gelegen; im Vormittagshandel an der Wall Street startete das Twitter-Papier am 7. November mit 45,10 USD. Insidern zufolge war die Nachfrage so hoch, dass die Anteilsscheine 30-fach überzeichnet waren, und im Verlauf des ersten Handelstages kletterte der Kurs kurzfristig auf über 50 Dollar, bevor er später bei 45,52 USD schloss. Am nächsten Tag fiel der Preis etwas, hielt sich jedoch immer noch deutlich über dem Ausgabekurs. Aktuell  notiert die Twitter-Aktie knapp unterhalb der 42-Dollar-Marke.

Rund 1,8 Milliarden Dollar spülte der Börsengang in Twitters Kassen, und die aktuelle Marktkapitalisierung ist mit stolzen 22,5 Milliarden Dollar großzügig beziffert (zum Vergleich, das ist in etwa soviel, wie lang etablierte Konzerne wie Adidas oder Tesla auf die Waage bringen). Das von vielen Beobachtern befürchtete Facebook-Szenario – wo der Ausgabepreis deutlich über dem dem ursprünglichen Bewertungsrahmen lag und das Papier demzufolge gnadenlos abstürzte – ist damit ausgeblieben, sicherlich vor allem auf Grund der geringen Anzahl ausgegebener Aktien. Und eine brennende Frage skeptischer Investoren ist immer noch ungeklärt: Wie will Twitter eigentlich in Zukunft Geld verdienen?

Die Faszination der Anleger ist leicht verständlich, hat der Kurznachrichtendienst es doch geschafft, in den nur sieben Jahren seit seiner Gründung (laut eigenen Angaben) mehr als 230 Millionen Nutzer unter seinem Dach zu versammeln. Doch die enormen Nutzerzahlen täuschen nicht darüber hinweg, dass das Unternehmen de facto immer noch ums Überleben kämpft: Im dritten Quartal präsentierte das Unternehmen zwar einen Umsatz von knapp 170 Millionen Dollar, musste jedoch gleichzeitig auch einen operativen Verlust von rund 65 Millionen Dollar vermelden – ein Anstieg von beinahe 50%. Den mit Abstand drittgrößte Ausgabenposten stellt immer noch „Forschung und Entwicklung“, wofür Twitter im dritten Viertel über 29 Millionen Dollar verbuchte.

Das rasante Nutzerwachstum nutzt den Aktionären nicht viel, wenn es nicht mit einem proportional angemessenen Umsatzwachstum einhergeht – und noch fehlt Twitter dazu das passende Geschäftsmodell. Offiziell veröffentlichte das Unternehmen auch vor dem Börsengang dazu keine Zahlen, doch laut einer Hochrechnung des digitalen Nachrichtendienstes Quartz.com liegt der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer weltweit bei nur etwa 0,55 US Dollar. Facebook dagegen verdient im Schnitt pro User 3,20 Dollar und Google bringt es gar auf 20 Dollar. Optimistische Investoren hoffen nun, dass Googles Gewinnmarge von 20% sich auch auf Twitter übertragen lässt, doch selbst wenn diese erreicht würde, wäre das daraus errechenbare Kurs/Gewinn-Verhältnis derzeit noch dreistellig – ein exorbitanter Wert. Selbst wenn Twitter in den nächsten Monaten seine Strategie komplett umkrempelt und sich daraufhin so erfolgreich entwickelt wie Google, ist die Aktie daher derzeit noch völlig überteuert.

Twitter ist und bleibt ein interessantes junges Unternehmen mit einem unschätzbaren Wachstumspotenzial, doch das Schicksal der jungen Aktie hängt noch von zu vielen Unwägbarkeiten ab, um als sicheres Investment gesehen zu werden. Bis es soweit ist, muss aber Niemand  auf den Handel mit Twitter-Aktien verzichten – wer eine Meinung zur kurzfristigen Kursentwicklung hat, kann dieser zum Beispiel mit CFDs Ausdruck verleihen. Mehr Informationen zum CFD Handel finden Sie unter www.ig.com/de/cfd-handel

Gastautorin. Milena KannenMilena Kannen ist Financial Writer und Researcher bei IG, Deutschlands führendem CFD-Anbieter. Nach abgeschlossenem Journalistikstudium in Leipzig schreibt sie nun aus London über CFD-Handel, Charttechnik und Handelsstrategien sowie aktuelles Börsengeschehen

Weiter gedacht oder zu kurz gedacht?


Es gibt ja bereits Banken bei denen man Geld an E-Mail Accounts, twitter Adressen oder auch Mobilfunknummern überweisen kann. Zum Beispiel bei der Fidorbank. Auch in anderen Ländern arbeiten einige Banken an dieser Möglichkeit. Mir ist bei der Lektüre solcher Meldungen eine Frage in den Kopf gekommen. Wofür brauche ich eigentlich noch ein Konto, wenn ich mein Geld auch an E- Mail, twitter und Co. überweisen kann? In diesem Zusammenhang könnte doch z.B. die offizielle de. Mail eine wirklich interessante Lösung sein?

Social Media Freunde: google nicht vergessen


Der Social Media Virus hat uns fest im Griff und die Gurus, die natürlich auch bei Banken ein und aus gehen, treiben das Fieber in die Höhe. Leider entdeckt man diese Euphorie bei – man kann fast schon sagen – klassischem Online Marketing kaum und erlebt deshalb immer wieder sehr unprofessionelles Auftreten auf den traditionellen Internetplattformen oder sogar auf der eigenen Homepage.

Die Bedeutung von google – die ja aktuell sehr viel Neues ausprobieren und experimentieren – haben viele Banken offenbar noch nicht erkannt oder sind nicht bereit diese zu akzeptieren. Nun kommt in den USA die soziale Suche und  Banken werden sich verstärkt Gedanken darüber machen müssen, wie Sie in google so angezeigt werden, dass sie hier Reputation und Vertrauen aufbauen können. Im Internet hängt eigentlich Alles mit Allem zusammen und da hilft es kaum sich nur auf die Karte Social Media oder sagen wir lieber Social Marketing zu verlassen.

Wie googles soziale Suche, wenn sie dann bald auch zu uns kommt aussehen wird, kann man in diesem schönen Video schon einmal sehen:

Volksbank Bühl im Finance2.0 Interview


Ein paar Worte vor dem Interview

Die Volksbank Bühl war die erste der Volksbanken Raiffeisenbanken, die sich mit dem sozialen Internet auseinandergesetzt und sich dann Schritt für Schritt tiefer in die digitalen Logiken hineinbewegt hat. Das soziale Internet hat dabei die ganze Bank ergriffen und auch ein Stück weit verändert. Heute lernen nicht nur genossenschaftliche Banken von den Fortschritten und Erfahrungen der Volksbank Bühl.

Der Mut und die Kraft Veränderungen in Bewegung zu bringen und zuzulassen, erfordert immer auch besondere Persönlichkeiten, welche das Alte hinterfragen, das Neue behutsam propagieren und voran treiben und dabei noch die Fähigkeit besitzen, die anderen Menschen mitzunehmen und zu begeistern. Ich freue mich deshalb ganz besonders, dass sich mit Claus Preiss (Vorstand)  und Franz Welter (Teamleiter E-Business) die zwei Initiatoren und Motoren der – ich nenne sie mal – Bühler Bewegung, bereit erklärt haben, meine 6 Fragen mit Zusatzfrage zu beantworten.

Das Interview mit Claus Preiss und Franz Welter

1. Die Volksbank Bühl hat im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Sie sind vielleicht die bekannteste Volksbank im Internet? Bitte erzählen Sie kurz, wie sich ihr Unternehmen durch die intensive Nutzung und Integration des sozialen Internets verändert hat.

Preiss: Ob wir die bekannteste Volksbank im Internet sind, sei mal dahingestellt. In jedem Fall hat die Nutzung sozialer Medien deutliche Auswirkungen auf unser Unternehmen. Nicht nur in Bezug auf organisatorische oder rechtliche Fragestellungen, sondern vielmehr noch in Bezug auf kulturelle Aspekte. Mitarbeiter vernetzen sich mit Kunden oder mit anderen Kollegen. Teilweise nutzen wir Social Media sogar schon in internen Projekten.

Welter: Mit dem Erfolg unserer Social Media Nutzung steigt auch die interne Akzeptanz dieser Medien. Immer mehr Mitarbeiter nutzen mittlerweile Facebook & Co. Es wird immer mehr zur Normalität sich mit Neuem außerhalb des Unternehmens (und des genossenschaftlichen FinanzVerbundes) zu beschäftigen.

2. Wie reagieren Mitarbeiter, Kunden und Shareholder auf Ihre Aktivitäten?

Welter: Wie ich eben schon erwähnte, die Akzeptanz steigt kontinuierlich. Unsere Facebook-Spendenaktion hat ein überwältigendes Echo bei uns in der Region ausgelöst. Immer mehr Mitarbeiter sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Social Media Nutzung den richtigen Weg gehen. Und auch von unseren Kunden bekommen wir ein tolles Feedback zu unserer Social Media Nutzung.

Preiss: Auch bei unseren Geschäftspartnern stoßen unsere Aktivitäten auf reges Interesse. Fast täglich erhalten wir Anrufe zu unserer Social Media Strategie. Wir begrüßen die Vernetzung im genossenschaftlichen FinanzVerbund und wollen diese weiter fördern. Letztes Jahr haben wir das erste Barcamp im genossenschaftlichen Verbund organisiert. Das Barcamp kam super an und der zweite Termin steht schon fest. Die sozialen Medien fördern also auch die Selbstorganisation und Vernetzung im genossenschaftlichen FinanzVerbund.

3. Was ist aus Ihrer Sicht der wesentlichste Aspekt von Social Media? Wo zahlt es sich am meisten aus?

Preiss: Soziale Medien sind für uns in erster Linie ein Kommunikationsinstrument. Wir nutzen die Chance, unseren Wettbewerbsvorteil – die Nähe zur Region und die Beziehung, die wir mit unseren Kunden pflegen – auf das Internet zu übertragen. Natürlich präsentiert man sich durch die Nutzung dieser Medien auch als innovatives und offenes Unternehmen.

Welter: Ich betrachte Social Media mittlerweile als ein Instrument zur Steigerung der Lernfähigkeit von Unternehmen. Man bekommt viel direktes Feedback von Kunden und unglaublich viele Ideen durch die Kontakte in den sozialen Netzwerken sowie dem regelmäßigen Lesen von Blogs & Co. Ich glaube, wenn wir es schaffen diese Ideen in unser Unternehmen einfließen zu lassen und Kunden und Mitglieder in verschiedene Prozesse zu integrieren, können wir sehr zuversichtlich in die Zukunft schauen.

4. Wie abhängig ist Social Media von Personen?

Preiss: Ich denke schon dass die Nutzung auch von Personen abhängig ist. Ein Großteil unserer Social Media Aktivitäten findet ja auch außerhalb der üblichen Arbeitszeit statt. Dabei geht es dann weniger um Dinge wie Social Media Monitoring oder administrative Tätigkeiten. Diese Aspekte werden schon während der Arbeitszeit erledigt. Aber für das Lesen von Blogs und Büchern bzw. dem Sammeln oder Entwickeln von Ideen ist während der Arbeitszeit häufig zu wenig Zeit. Wir sind uns aber bewusst, dass diese Tätigkeiten für die Zukunftsfähigkeit der Volksbank Bühl enorm wichtig sind.

Aus diesem Grund haben wir das Projekt „Internet & Innovation“ initiiert mit dem Ziel, Trends und Innovationen kontinuierlich zu beobachten und hinsichtlich einer Nutzung in der Volksbank Bühl zu bewerten. Den Großteil des Arbeitsaufwands erledigen die Projektmitarbeiter außerhalb der Arbeitszeiten. Dafür stellt ihnen die Bank iPads zur Verfügung, und sie dürfen Vorträge und Messen besuchen oder Fachbücher bestellen. Vor kurzem hat die Projektgruppe beispielsweise das Innovationsforum der GAD in Münster besucht. Im Januar ist ein Workshop zu Thema „Banking der Zukunft“ mit T-Systems Multimedia Solutions auf der Agenda und im April geht’s zur republica nach Berlin. Natürlich ist das Engagement der Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor, aber die Bank muss auch die notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen.

Ab Anfang Februar ist übrigens ein Blog zu dem Projekt online: blog.volksbank-buehl.de

5. Messen Sie die Ergebnisse von Social Media? Kann man dies überhaupt?

Welter: Klar messen wir die Ergebnisse. In einem Rahmen, den wir für vernünftig halten. Wir messen z.B. die Reichweite unserer Beiträge, die Feedback-Rate sowie die Entwicklung der „Likes“ bzw. Follower.  Was wir nicht messen ist so etwas wie ein ROI für unsere Social Media Nutzung. Das ist meiner Meinung nach nicht wirklich sinnvoll. Wir betrachten Social Media ja in erster Linie als Kommunikationsinstrument und für andere Instrumente wie z.B. E-Mail oder das Telefon stellen wir auch keine ROI-Analysen auf.

6. Sie haben inzwischen auch einen eigenes Innovationsteam und einen Innovationsblog ins Leben gerufen. Was sind aus Ihrer Sicht die wesentlichen Herausforderungen für eine regionale Genossenschaftsbank in den nächsten 5 Jahren?

Welter: Technologische Entwicklungen, Demographischer Wandel, Bankendichte in Deutschland, regulatorische Anforderungen, sich wandelnde Kundenanforderungen… Diese Liste könnte nahezu unbegrenzt fortgeführt werden. Im Rahmen meiner Master Thesis beschäftige ich mich mit der Innovationsfähigkeit der Volksbank Bühl. Ich bin der Überzeugung, dass es in den nächsten 5 Jahren darauf ankommt, die richtigen Weichen zu stellen, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Preiss: Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Innovation und Tradition – das wird in den nächsten Jahren wichtig sein. Das heißt für uns zum einen die Weiterentwicklung unserer Multikanalstrategie und eine kundenorientierte Prozessoptimierung in Kombination mit wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen. Zum anderen bedeutet das aber auch zielgerichtete Investitionen in eine moderne Personalentwicklung als der wichtigste Erfolgsgarant für die Zukunft.

Die Zusatzfrage(n):

Was erreicht der Karlsruher SC in der Saison 2010/2011 noch? Und wo haben Sie sich zuletzt erholt?

Welter: Ich hoffe, dass der KSC nicht absteigt. Zuletzt „entspannt“ habe ich in New York im Rahmen meines Studiums…

Preiss: Ich wünsche dem KSC von Herzen einen Platz vor dem Relegationsplatz. Zuletzt erholt habe ich mich beim Ski-Fahren in der Schweiz.

Anmerkung: Auch der Autor dieses Blogs wünscht dem KSC das er nicht absteigt und hofft natürlich auch das sein eigener Lieblingsverein nicht absteigt

Die Volksbank Bühl in den sozialen Medien

http://www.volksbank-buehl.de/homepage/social_media0.html

und als Toparbeitgeber bei kununu

Last but not least auch im TV

Wie man Claus Preiss und Franz Welter auf twitter erreicht

@fsw

@claus_preiss

In diesem Zusammenhang habe ich übrigens heute festgestellt, dass Claus Preiss bei fourthsquare Mayor im Genohaus in Stuttgart ist. Das muss sich ändern :-)

Die Interviews aus dem letzten Jahr

finden Sie hier:

http://www.scribd.com/doc/46314339/Finance20-Interviews2010

Kontaktwege


In einer Bankfiliale

Im Leben eines Menschen kommt es vor, dass dieser sich mit Finanzprodukten beschäftigen muss. Trotz vielfältiger neuer Möglichkeiten ist das Hinzuziehen eines Experten mit einer Bankausbildung nach wie vor eine sehr häufige, wenn nicht sogar – immer noch- die häufigste Methode, um Informationen zu Finanzprodukten zu erhalten oder um Finanzprodukte zu erwerben.

Auch bei der Herstellung des Kontaktes existieren Variationen und die Zahl der Variationen wird theoretisch größer. Wobei ich mit theoretisch meine, dass regelmäßig neue Wege hinzukommen, diese aber vom Anbieter der Bankdienstleistung häufig gar nicht geboten werden.

Wenn ich also mit einem Finanzexperten Kontakt wünsche, dann kann ich heute mindestens

  • in eine Filiale der Bank gehen,
  • der Bank einen Brief oder eine Postkarte schreiben (auf Papier oder Pappe),
  • ich kann die Bank anrufen und zwar mit einem Festnetztelefon oder einem Mobiltelefon,
  • ich kann der Bank eine elektronische Mail schreiben,
  • ich kann über ein spezifisches Kontaktformular auf der Internetseite oder im Online Banking eine Nachricht zukommen lassen,
  • ich kann eine SMS oder eine MMS senden,
  • ich kann den Kontakt über Instant Messenger herstellen,
  • per twitter, Facebook oder einem anderen sozialen Netzwerk,
  • über Skype oder andere IP basierte Telefondienste,
  • über eine App,
  • in einem Videospiel,
  • usw.

Sie werden schon gemerkt haben,  worauf ich hinaus will. Die vielen theoretischen Möglichkeiten, werden von Banken in der Regel stark eingeschränkt. Historisch gewachsen bleibt die Filiale der von Banken bevorzugte Ort, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Wie gesagt historisch gewachsen. Es gibt eigentlich keinerlei Beweis dafür, dass Information, Beratung usw. in der Filiale besser und erfolgreicher funktioniert.

Auch über das Telefon lassen sich Banken erreichen. Diesen Service bieten Sie gerne an. Leider hat sich aber hier die Unsitte der Call Center und Warteschleifen eingebürgert, die selbst bei kleinen Banken dazu führt, dass der Kunde minutenlang – teilweise in Warteschlangen – warten muss und sich irgendwann denkt, doch lieber eine Mail zu schreiben. Denn erstens ist die Filiale zu unbequem und das Telefonieren ( was die Bank ja wohl darstellen möchte) zu teuer. Sprich: Das Verhalten in den klassischen von den Banken präferierten Kontaktwegen , führt den Kunden in andere, einfachere, weniger zeitintensivere, bequemere und mit geringerem Ärgerpotential versehene Kanäle, die er ohnehin eigentlich viel lieber nutzt. Auch wenn die Wartezeit bis zur Beantwortung einer Mail manchmal (aber nur manchmal) auch ganz schön lange auf sich warten lässt. Aber da muss man die Wartezeit wenigstens nicht außerhalb der eigenen Wohnung in einer Schlange oder in einer teuren (und häufig noch mit schlechter Musik bespielten) Warteschleife verbringen.

Der Faktor Zeit und die Sichtweise der Menschen, dass Banken eigentlich nur eine Utility darstellt, führt nunmehr dazu, dass man bei der Kontakt mit der Bank immer stärker auf den Self Service zurückgreift. Vor allem dann , wenn die gebotene Leistung, keinen großen Qualitätsunterschied zur Self Service Dienstleistung darstellt.

In einer Zeit, in welcher – und das kann man ja jeden Tag in jedem Medium nachlesen, hören oder selber sagen – werden weitere Kontaktwege in den Fokus treten. Deshalb müssen Banken eine Kontaktwege- und natürlich auch eine Multi Kanal Strategie etablieren.  Teil dieser Strategie wird es sein, dass Menschen nicht dauerhaft die Wege nutzen werden, welche die Unternehmen vorgeben. Eine Bank ist kein Friseurgeschäft, dass ich – wenn ich nicht auf lange und natürliche Haare stehe- zwangsläufig besuchen muss. Und ich garantiere Ihnen, wenn es den Online Friseur gäbe. Zumindest wir Männer würden ihn nutzen. Ich hoffe Sie empfinden diese Aussage jetzt nicht als frauenfeindlich. Dann würde ich mich natürlich sofort entschuldigen.

Mein Tipp zum Schluss: Probieren Sie doch einfach mal twitter oder Facebook als zusätzlichen Kontaktweg aus. Ist  gar nicht teuer oder aufwändig. Die Telekom muss dafür noch nicht mal in Ihren Keller und einen Termin müssen Sie auch nicht vereinbaren. Der Kunde würde es möglicherweise sogar bevorzugen sie über Facebook konkret ansprechen zu können, statt die gut gemeinten Versuche in Konkurrenz mit Starbucks, H+M, Adidas, Coca Cola und Co. zu treten, verfolgen zu müssen.

Wieso, weshalb, warum: Die Auflösung


Meine erste Frage in dieser neuen Rubrik drehte sich um das Thema Kontakt. Es ging grob gesagt darum zu verstehen, warum Banken einem immer den vor ihr bevorzugten Kontaktweg anbieten. Leider gab es nur 3 Antworten, dennoch gibt es einen Sieger, an welchen ich den Euro überwiesen habe.

Wobei der Euro an eine twitter Adresse überwiesen wurde. Diesen Weg habe ich gewählt, weil es einfacher einfach nicht geht. Ich ergreife damit also keine Partei für irgendeine Bank. Das ganze funktioniert wie im Sceenshot abgebildet und macht sogar Spass. Jetzt muss der Sieger sich nur noch anmelden und das Geld annehmen und die nächste Frage kommt bestimmt schon bald.

Meine erste Frage in dieser neuen Rubrik drehte sich um das Thema Kontakt. Es ging grob gesagt darum zu verstehen, warum Banken einem immer den vor ihr bevorzugten Kontaktweg anbieten. Leider gab es nur 3 Antworten, dennoch gibt es einen Sieger, an welchen ich den Euro überwiesen habe.

Wobei der Euro an eine twitter Adresse überwiesen wurde. Diesen Weg habe ich gewählt, weil es einfacher einfach nicht geht. Ich ergreife damit also keine Partei für irgendeine Bank. Das ganze funktioniert wie im Sceenshot abgebildet und macht sogar Spass.

Jetzt muss der Sieger sich nur noch anmelden und das Geld annehmen und die nächste Frage kommt bestimmt schon bald.

Wieso, weshalb, warum? (Eine neue Rubrik)


von Stefan BaudyThanks to Brett King for his Inspiration

Es ist an der Zeit für eine neue Rubrik in diesem Blog. Inspiriert von Brett King werde ich hier nun in unregelmässigen Abständen Fragen stellen, die sich mit den Spielregeln und Selbstverständlichkeiten von Banken beschäftigen. Die richtigen Antworten habe ich nicht parat – deshalb muss ich ja fragen.

Belohnung

Es ist damit klar, dass ihr mir die Antworten geben müsst. Auch Hinweise und Teilantworten sind erwünscht. Und damit die Mühe nicht ganz umsonst ist, wird es auch gelegentlich kleine Belohnungen geben. Da fangen wir mal mit einem Euro an: Dem Übersender der aus meiner Sicht treffendsten oder originellsten  Antwort sende ich mit Hilfe der Fidor ewallet einen Euro an seinen Twitter Account. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen und die Aktion gilt nur für Antworten, die mich hier über die Kommentarfunktion, Twitter oder Facebook bis zum 30.08.2010 erreichen. Es wird außerdem nur ein einziger Euro an die von mir ausgewählte Person versendet. Bin ja kein Krösus und dieser Blog ist auch nicht kommerziell.

Inspiration

Zur Inspiration hier noch ein kurzes Video. Für die jüngeren Leser dieses Blogs eventuell sogar noch was Neues. Es erklärt die Herkunft der Rubriken Überschrift.

Die Frage

Und hier die erste Frage, die ich einfach mal direkt von Brett King (interessanter Artikel by the way) übernehme:

Wieso fragen mich Banken bei der Eröffnung eines Kontos nach der Telefonnummer und nicht nach einer Kontaktmöglichkeit, die in meinem täglichen Leben viel wichtiger ist z.B. twitter?

http://www.facebook.com/diefinance20seite

Guido Augustin beantwortet 6 Fragen und Zusatzfrage


Guido Augustin ist Kommunikatonsberater. Sein twitter Profil hat über 8000 Follower. Ähnlich erfolgreich sind die Social Media Aktivitäten der Bürgschaftsbank Hessen, deren twitter Account einer der am schnellsten wachsenden in der deutschen Finanzbranche ist und auch der Blog der Bürgschaftsbank ist informativ, stark frequentiert und vor allem vollgepackt mit hilfreichen Informationen für die Nutzer und einem regen Austausch zwischen den Bloggern und eben diesen Nutzern. Guido Augustin ist einer der Väter dieses Erfolges und ich freue mich sehr über seine Bereitschaft meine 6 Fragen zu beantworten.

1. Die Bürgschaftsbank Hessen nutzt Social Media schon etwas länger.
Sie betreiben einen twitter Account mit mehr als 4350 Followern. Dabei
hatten Sie schon sehr schnell über 3000 Follower. Wie kommt man so
schnell an so viele Follower?

ga – Die Aufmerksamkeit zum Start war recht hoch, denn die Bürgschaftsbank Hessen war die erste deutsche Bürgschaftsbank, die in Social Media aktiv wurde. Dazu kommt, dass ich mit meinem persönlichen Account (@guido_augustin) eine gewisse Popularität in der Twitterwelt erreicht habe, so dass die regelmäßigen Empfehlungen zum Start des Accounts @buergschaft sicher geholfen haben, schnell auf viele Follower zu kommen. Außerdem folgten wir gerade in der Anfangszeit
selbst vielen Accounts, die thematisch oder geographisch ins Profil zu passen schienen.

2. Ist es wichtig viele Follower bei twitter zu haben bzw. wann kann man sagen, dass ein Unternehmen erfolgreich bei oder mit twitter ist?

ga - Die Zahl der Follower, also die theoretische Reichweite, ist ein wichtiges Kriterium bei Twitter und wenn wir davon ausgehen, dass auch PR in Zeiten der one-to-many-Kommunikation neue Wege geht, machen
viele Follower grundsätzlich Sinn. Jedoch darf man viele Follower beileibe nicht als alleinige Erfolgswährung sehen. Der kommunikative Wert bemisst sich selbstverständlich auch an der Qualität und Aktivität der untereinander verbundenen Accounts. Die Webevangelisten (www.webevangelisten.de) haben da für den deutschen Sprachraum eine ehrenwerte Initiative gestartet, indem sie für ihre Top 100-Rankings nur solche Accounts zählen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums aktiv waren und eine bestimmte Anzahl an deutschen Wörtern verwendet haben.
Ein Unternehmen ist dann erfolgreich auf Twitter, wenn es seine selbstgesteckten Ziele erreicht hat, das hängt nur mittelbar mit der Anzahl der Follower zusammen.

3. Mit welchem Ziel haben Sie Ihre twitter Aktivitäten gestartet und wie sieht Ihr aktuelles Fazit aus?

ga – Ursprünglich haben wir den Twitter-Account gestartet, um das Blog Buergschaft-ohne-Bank.de (www.buergschaft-ohne-bank.de) zu unterstützen und auf diesem Wege zusätzlichen Traffic zu generieren. Dabei zeigte sich ein interessanter Nebeneffekt: Kaum war der Twitter-Account aktiv und die Follower-Zahl stieg gut an, verdoppelten sich die Zugriffszahlen auf dem Blog. Die nahe liegende Schlussfolgerung, dass viele Twitter-Follower direkt in den Blog geleitet würden, war jedoch falsch. Der Blick in die Statistik verriet, dass zwar Besucher über Twitter gekommen war, doch der starke Anstieg kam von der Quelle Google. Die Twitter-Aktivitäten hatten eine deutliche Verbesserung des Google-Rankings bewirkt. Merke: Twitter bringt auch Google-Juice…

4. Was machen Sie noch in Sachen Social Media?

ga – die Bürgschaftsbank Hessen betreibt seit beinahe drei Jahren den Blog Buergschaft-ohne-Bank.de, wo wir über Themen für die Zielgruppe, nämlich mittelständische Unternehmer und Existenzgründer, berichten. Dazu gibt es den Twitter-Account @buergschaft, derzeit denken wir über eine Facebook-Seite nach.

5. Welche Ziele verfolgen Sie damit?

ga – Die Plattformen, auf denen sich die Zielgruppe(n) der Bürgschaftsbank Hessen finden, werden mehr. Wir beobachten also hier analog zur gesamten Kommunikationsbranche, dass mehr Plattformen bedient werden müssen, weil es eine Diversifizierung gegeben hat. Entsprechend versuchen wir, die Botschaften der Bürgschaftsbank Hessen ergänzend zur klassischen Pressearbeit auf diesen verschiedenen Plattformen zu platzieren. Das Oberziel ist immer, die Bekanntheit der Bürgschaftsbank Hessen in den genannten Zielgruppen zu erhöhen, denn noch immer gibt es Unternehmer, die nichts (oder nicht genug) von der segensreichen Einrichtung des Bürgschaftssystems wissen.

6. Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen Ihrer Aktivitäten

ga – Wir sind sehr zufrieden – und der Verband der Bürgschaftsbanken, in dem die Bürgschaftsbank Hessen organisiert ist, ist es auch. Die Wahrnehmung bei der relevanten Zielgruppe ist stark gestiegen und dem voran geht ein beständig zunehmendes Medieninteresse, zuletzt berichtete das ARD-Magazin “Plusminus” über den Staat als Bänker und zog als Erfolgsbeispiel einen Förderfall der Bürgschaftsbank Hessen heran. Durch die kontinuierliche Pressearbeit, kombiniert und ergänzt
durch die Social Media-Aktivitäten, ist die Medienpräsenz der Bürgschaftsbank Hessen sehr hoch.

Und hier die Zusatzfrage:

Wenn Sie der Bürgschaftsbank ein Musikstück zuordnen müssten. Wie klingt die Bürgschaftsbank Hessen?

ga - Wenn die Bürgschaftsbank Hessen ein Lied wäre, sie wäre “Ein Stern (der deinen Namen trägt)”, weil dieses Lied erstens in den ewigen Charts ganz weit oben steht (56 Wochen in den Top 20, http://ki.informatik.uni-wuerzburg.de/~topsi/deu_all_timet.html), also ein echter Dauerbrenner ist und zweitens, weil der Titel
wunderbar zum Geschäftsprinzip passt: Die leuchtenden Sterne sind nämlich nicht die Bank, sondern die Unternehmer, deren Name dank der Bürgschaftsbank Hessen heller strahlt ;o)

Hier die anderen Interviews:

Lothar Lochmaier

Suitbert Monz

Dr. Harald Meissner

Mustapha Behan

6 Fragen mit Zusatzfrage


Im dritten Teil meiner Interviewserie “6 Fragen mit Zusatzfrage” sprach ich mit Suitbert Monz Social Media Manager bei der R + V einem Unternehmen der genossenschaftlichen Bankengruppe. Die R + V ist vor ca. 2 Monaten in Sachen Social Media aktiv geworden und hat sowohl auf twitter als auch in Facebook einen guten Start hingelegt. Herrn Monz und seiner Kollegin Frau Anja Junior gelingt es dabei insbesondere, die Sprache des Mediums zu treffen ohne dessen Regeln zu brechen. Statt sich in Marketing Blah Blah zu verlieren und nur von eigenen Interessen getriebene Inhalte zu verfasssen, schafft es die R + V eine Mischung aus thematisch interessanten, hilfreichen und auch Produkt bezogenen Informationen anzubieten, die darauf ausgerichtet sind Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Zusätzlich stellen die Aktivitäten keine Verdoppelung der Internetseite oder sonstiger Marketing- und Werbematerialien dar.

Hier nun die Antworten von Herrn Monz auf meine 6 Fragen und die etwas privatere Zusatzfrage:

1. Meines Wissens sind Sie das erste deutsche Finanzunternehmen, bei dem es eine Position “Social Media Manager” gibt. Beschreiben Sie doch kurz, welche Aufgaben mit dieser Position verbunden sind?

Der Social Media Manager deckt bei R+V folgende Themenbereiche ab:

- Erstellung der Konzeption und Integration des Themas Social Media in die Organisation des Hauses

- Weiterentwicklung des Themas Social Media für das Unternehmen – Vermarktung des Themas intern und extern

- Definition der Inhalte und Ausrichtung der Dialoge über die verschiedenen Social Media Kanäle

- Inhalte erstellen und Dialoge mit Kunden und Interessenten führen

2. Welche Eigenschaften muss Ihrer Meinung nach ein Social Media Manager bzw. eine Person haben, die für ein Unternehmen Social Media betreibt haben.

– hohe Affinität zum Thema „Internet“ und zu den in diesem Zusammenhang stattfindenden Weiterentwicklungen (mehr gesellschaftlich als technisch)

- Bereitschaft, Fähigkeit und Offenheit, sich auf die Kommunikationsformen des Web2.0 einzulassen und diese selbst zu leben

- Gespür für den Umgang mit relevanten Themen und mit Menschen

- Kenntnis der unternehmensinternen Kommunikations- und Service-Prozesse

3. Haben Sie Social Media Richtlinien entwickelt und wie haben Sie Social Media in Ihrem Unternehmen eingeführt?

– Die Social Media Richtlinien für unser Unternehmen werden zurzeit erarbeitet.

4. Wie sieht Ihr erstes Fazit aus? Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

– Unser erstes Fazit ist auf jeden Fall positiv! Feedback und Kommentare zu unserem Einstieg in das Thema Social Media spornen uns an, in dieser Richtung weiter zu gehen. Wir stellen fest, dass es gelungen ist, Menschen zu erreichen, die über die „klassischen“ Kanäle nicht angesprochen wurden. Obwohl wir noch nicht lange in diesen Kanälen unterwegs sind, ist es schon jetzt erkennbar, dass es mehr und mehr gelingt, über die Dialoge und Themen das Unternehmen nach außen „greifbarer“ und „menschlicher“ zu machen.

5. Was hat Sie überrascht? Und gab es auch schon negative Erlebnisse

- Überrascht hat uns die Geschwindigkeit, mit der wir in der vernetzten Welt angekommen sind bzw. aufgenommen wurden. Es macht Freude zu sehen, dass über diese Kanäle so viele Menschen erreicht und angesprochen werden können und so eine Interaktion mit der Marke gelingt.

6. Wie soll es weiter gehen? Welche nächsten Schritte sind geplant

- Wir haben für dieses Jahr einen Ausbau unserer Social Media Aktivitäten geplant und haben noch weitere zusätzliche „Highlights“ in Vorbereitung. Lassen Sie sich überraschen!

Und die Zusatzfrage: Welches Buch lesen Sie gerade bzw. welches Musikstück können Sie meinen Lesern empfehlen?

- Lesen: Ausgabe 1 „enorm – Wirtschaft für den Menschen“ – Musik: Christopher von Deylen „Schiller“ – Atemlos

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und den Hinweis auf das neue Magazin “enorm”, welches ich mir direkt mal zu Gemüte führen werde

Hier geht es zu den Social Media Aktivitäten der R + V:

http://twitter.com/ruv_de

http://www.facebook.com/ruv.de

Und hier die bisherigen Interviews:

Dr. Harald Meissner

Mustapha Behan:

Das Ende der twitter Liste


Heute ist der 18. März 2010. Ich erkläre hiermit offiziell das Ende meiner Twitter Liste. Mehr als 100 Finanzunternehmen sind nunmehr mit einem eigenen twitter Account mehr oder weniger aktiv.

Es macht deshalb keinen grossen Sinn mehr jede neue Aktivität aufzuführen und zu verfolgen. Auf der einen Seite ist der Aufwand kaum noch zu bewältigen und auf der anderen Seite wäre die Fortführung der Liste fast gleichzusetzen mit der Darstellung aller E- Mail Adressen Deutschlands, denn schon bald werden ein oder mehrere twitter Accounts pro Finanzunternehmen ganz normal sein.

Natürlich werde ich nicht aufhören die twitter Aktivitäten der Banken zu beobachen und immer mal wieder auf – nach meiner Bewertung – postive oder negative Beispiele hinzuweisen. Wer weiterhin eine Übersicht über die twitter Aktivitäten von Banken haben möchte, den verweise ich  auf die ohnehin nicht zu überbietende Liste von Christopher Langlois in seinem Visible Banking Blog. Christopher betrachtet auch die deutschen Banken intensiv.

Fast 3 Jahre habe ich meine twitter Liste geführt. Die wachsende Quantität ging leider nur wenig mit zunehmender Qualität einher. Immernoch wird gesendet oder man führt Selbstgespräche. Möglicherweise zeigen die Bankkunden aber auch wenig Interesse sich über twitter mit ihrer Bank in Verbindung zu setzen.

Mein Zwischenfazit

  • Bisher haben twitternde Banken die Welt nicht verändert.
  • Bisher haben twitternde Banken die Finanzbranche nicht verändert.
  • Nichtmal die Banken und deren Kommunikation hat sich maßgeblich verändert

Warten wir ab was noch kommt

Demnächst hier: Die rühmlichen Ausnahmen