PFM war gestern. Financial Relationship Management App von Yodlee


Finance is Social

Anwendungen wie lendstar, pocket united, die fidor Community oder auch das nach amerikanischem Vorbild entwickelte Klicksparen der Sparkassen zeigen, das Finanztransaktionen und -planungen in sozialen Kontexten stattfinden, den sozialen Austausch fordern und fördern und sehr häufig auf sozialen Verbindungen basieren. Während man im Online Banking einer klassischen Bank also meistens allein und manchmal auch verloren ist, achten vor allem auch die neuen Herausforderer der Banken auf die sozialen Aspekte des Finanzlebens.

Yodlee ist ein amerikanisches Technologie Unternehmen, welches eine Personal Finance Management Lösung für Banken anbietet. Nun hebt Yodlee Personal Finance Management auf eine neue Stufe: Aus dem persönlichen Finanzmanagement wird sozusagen ein soziales Finanzmanagement. Die Anwendung ist konsequent auf das mobile Nutzungsszenario ausgerichtet, denn – wie ich schon in meinem Co- Blogauf tumblr geschrieben habe – wer jetzt noch auf das klassische Internet setzt oder sagen wir den uns bisher bekannten Zugangsweg -hat bereits verloren. Sie lässt sich aber leicht in vorhandene mobile Banking Plattformen und Applikationen einbauen und wird als White Label Lösung angeboten.

Was die Anwendung kann

Der Nutzer kann aus seinen Kontakten und sozialen Netzwerken Kreise anlegen, die jeweils unterschiedlichen “Levels of Trust” entsprechen. In diesen unterschiedlichen Levels können mit den Kontakten und sozialen Netzwerken jeweils unterschiedliche Informationen geteilt werden. Es können Transaktionen getaggt werden, Interaktion und Kommunikation ist möglich. Es können Dokumente, Rechnungen, Quittungen etc. hochgeladen und geteilt werden. Darüber hinaus sind Transaktionen und Analysen möglich. Das Finanzverhalten kann überwacht werden.

Die Anwendung mit dem Namen Tandem ermöglicht einen sicheren, proaktiven und nachverfolgbaren Raum für Finanzdialoge zwischen Gruppen und Individuen. Eine nützliche Anwendung, die nicht nur ältere und hilfsbedürftige Menschen, Eltern oder auch Kleinunternehmer hilfreich finden dürften. Natürlich können auch an Bank- oder Steuerberater Rechte vergeben werden. Die ganze, technisch sicherlich nicht unanspruchsvolle Anwendung, gibt es darüber hinaus in einer wirklich intuitiven und ansprechenden Form mit einer wohl recht begeisternden User Experience.

Kein Wunder, dass die Anwendung auf der Finovate Asia zum Best of the show Preisträger gekürt wurde. Hier geht es zum Presenter Video

Ob eine solche Anwendung auch bei uns möglich wäre? Es ist ja irgendwie komisch. Sie geben ihr Geld an eine Bank und die bestimmt dann wie und in welcher Form sie noch darauf zugreifen können. Wir haben uns daran gewöhnt und hinterfragen diesen Umstand nicht. Wenn man aber ehrlich ist, klinge es irgendwie verrückt.

Das Thema Vertrauen und Identität im Online Banking werde ich demnächst einmal etwas intensiver betrachten. Yodlee ist hierfür bereits ein spannender Lösungsansatz.

Ich wünsche mir Community Funding


Die crowd ist modern

Gemeint ist allerdings nicht die crowd, die beim Relegationsspiel zwischen F. Düsseldorf und Hertha BSC Berlin euphorisch auf den Platz stürmte, um nach 15 Jahren Abstinenz die Rückkehr in die Fussball Bundesliga zu feiern und vor der Mehmet Scholl und Herr Beckmann vom Fernsehen eine solche Angst hatten. Vor Mitleid hätte ich beinahe weinen müssen. Aber das ist hier nicht das Thema

Nein die crowd hat durch das Internet durchaus einen positiveren Ruf bekommen. Sie lässt sich offenbar sinnvoll einsetzen, obwohl mein Wörterbuch die crowd mit Begriffen wie Menge (neutral), Gedränge (unangenehm), Gewühl (unübersichtlich) oder auch Menschanauflauf (auch eher negativ) übersetzt. Weisheit wurde der Masse lange Zeit jedenfalls nicht zugetraut und auch heute erzeugt der Begriff überwiegend Angst. Beispielhaft sei die Angst vor den 99 % erwähnt.

Crowdsourcing und crowdfunding

Ohne das Buch “the Wisdom of the crowd” und konkrete positive Erfahrungen im Internet hätte Crowdsourcing und insbesondere crowdfunding und crowdinvesting keine großen Karriere Chancen im eher kritischen Deutschland. In den letzten Monaten kommt aber ein wenig Bewegung in die bisher eher übersichtliche deutsche Crowdfunding Welt (siehe hierzu). Vielleicht auch weil einigen Banken weniger vertraut wird oder weil sie  – aus Sicht vieler Unternehmer- ihrer Aufgabe zur Kreditversorgung der Realwirtschaft nicht mehr hinreichend gerecht werden. Im klassischen Crowdfunding Bereich, weil viele sinnvolle und notwendige Einrichtungen immer weniger Geldgeber finden und sich – davon ist auszugehen- Kommunen und Staat aus finanziellen Gründen von vielen förderungswürdigen Projekten verabschieden müssen.

Ich mag das Wort crowdfunding nicht

Ich will aber nicht verhehlen, dass ich den Begriff Crowdfunding nicht mag, und ihn lieber durch den inhaltlich wertvolleren Begriff “Community Funding” ersetzen würde. Sucht man in Online und Offline Lexika nach einer Definition von Community, dann kristallisiert sich hier die folgende Beschreibung heraus:

” Gemeinschaft, eine Gruppe von Menschen mit Zusammengehörigkeitsgefühl oder gemeinsamen Interessen”

Damit lässt sich arbeiten.

Mein Funding und Investment  Modell setzt dieses Zusammengehörigkeitsgefühl voraus, die gemeinsamen Interessen teilt es aber auch mit den Crowd Investoren. Das gemeinsame Interesse liegt dort ja immer häufiger  im “Return On Invest” , selten – und je abstrakter das Modell, um so mehr es also um die direkte Investition geht -auch um die inhaltliche Komponente einer Investition. Das ist bei Kultur und Kreativprojekten sicherlich anders, aber um so mehr das crowdinvesting in den Blickpunkt gerät, desto mehr kommt es nur noch als Surrogat für die klassische Bank daher.

Community Funding

Community Funding bezieht sich auf Zusammengehörigkeit und auch auf Region. Ich sehe es als Chance, eine breitere Bevölkerungschicht für diese Beteiligungs- und Finanzierungsform zu sensibilisieren und ihnen dadurch auch Möglichkeiten aufzuzeigen, sich wieder in lokalen Kontexten zusammen zu engagieren. Ein Gang durch meine eigene- recht geordnete und wohlhabende Gemeinde – zeigt mir beinahe täglich auf, dass es Bedarf für Community Funding Plattformen gibt, die gerade auch von regionalen Banken und Sparkassen betrieben werden könnten oder an welchen sie sich beteiligen könnten. Bei denen die Beteiligung aber nicht unbedingt aus Geld bestehen müsste.

Der Mensch- so meine These- entfernt sich trotz oder vielleicht sogar durch Social Media voneinander, trotz einiger beachtlicher Entwicklungen werden aber vor allem, die engen sozialen Beziehungen in den Städten und Gemeinden vor Ort immer oberflächlicher. Man kümmert sich nicht mehr umeinander. Martin Raymund vom “The Future Laboratory” konstatiert in einem spannenden Interview mit der Spex (Ausgabe Mai/Juni 2012), dass immer mehr Menschen beginnen, die Dinge wieder lokal zu denken. Es entsteht eine neue Sehnsucht nach Nachbarschaft und Gemeinschaft. Letztendlich entstammen erste Crowdfunding Ideen ja auch aus diesem Wunsch nach Gemeinschaft bzw. dem Wunsch gemeinsam Dinge möglich zu machen, die auf klassischen Wegen keine Chance gehabt hätten

Menschen beginnen – so Martin Raymond – nostalgisch zurückzublicken. In der Musik ist dieser Trend bereits in dem Buch Retromania bereits hinreichend beschrieben. Dies gilt sogar für die jungen Menschen, die an der ein oder anderen Stelle der Social Media Autobahnen überdrüssig werden, da hier Gestaltbarkeit und Veränderbarkeit nur einigen Wenigen und immer stärker vor allem einigen wenigen Unternehmen überlassen bleibt.

Der richtige Zeitpunkt für Community Funding

Community Funding käme deshalb zum richtigen Zeitpunkt.

Es wird regional investiert.

Menschen investieren in regionale Projekte, Unternehmen und Ideen. Sie geben dafür Geld, Arbeitskraft, Fähigkeiten oder auch einfach nur Zeit.

Sie gewinnen dadurch auch Einfluss auf die Ideen und sind nicht nur Investoren, die in erster Linie eine Rendite erzielen wollen.

Investitionen bleiben in der Region. Aus monetärer Sicht eher unattraktive Investitionen werden durch regionale Reputationswährungen attraktiver.

Einfluss entscheidet auch über gemeinschaftlich oder ökologisch erwünschte Zielrichtungen der Funding oder Investing Nachfrager.

Die Anbieter könnten mit Vorteilen belohnt werden, die sich nur regional einsetzen lassen. Wer z.B. auf irgendeine Weise in regionale Bildungsprojekte investiert bekommt hierfür Gutscheine, die er ansparen und für seine Betreuung im Alter einsetzen könnte.

In jedem Fall müsste mein Crowdfunding eher ein Community Funding sein. Wir müssen aufpassen, dass Crowdfunding schon bald nur noch ein zusätzliches Finanzprodukt ist, dass seinen USP lediglich in der Unabhängigkeit von einer Bank hat. Ich fände das schade!

Anders machen


Eine kleine Inspiration powered by Handelsblatt vom vergangenen Freitag. Ein Artikel über Sozialunternehmer. Die Gründerväter der genossenschaftlichen Bankengruppe waren Sozialunternehmer. Muhammad Yunus ist ebenfalls ein Sozialunternehmer.

Leider sind es bisher nur sehr wenige, aber offenbar gibt es eine neue Generation von Gründern, die mit ihren Ideen und Unternehmen soziale Probleme lösen möchten. In der Internetwelt  wird zwar viel über das Soziale diskutiert und immerhin hat eine Partei wie die Piraten ihre Wurzeln im Internet. Allerdings scheint die Mehrheit der jungen Internetunternehmen auch nur nach dem schneller, höher weiter Prinzip zu agieren. Wir suchen das neue Facebook. Ein neues unglaublich cooles Internet start up aus good old Germany. Das wäre doch was. Und schon macht das Wort vom deutschen Silicon Valley in Berlin die Runde.

Nur kaum eine der tollen Ideen hat etwas mit wirklich “notwendigen” Angeboten zu tun. Es geht fast immer darum, das Einkaufsverhalten zu optimieren oder noch mehr Möglichkeiten zum konsumieren zu schaffen.

“Demnächst liefern wir Ihnen schon am nächsten morgen alle Artikel von denen Sie in der Nacht geträumt haben.”

Oder wir entwickeln eine weitere Möglichkeit, damit Jeder Jedem mitteilen kann was er toll oder eben nicht so toll findet. Lustige Online oder Reality Games sind auch gerne gesehen. Ebenso kleine Alltagshelfer für das Berufs- oder Privatleben oder direkt für die 24 h rund um die Uhr Selbstausbeutung.

Nur selten hört man von Unternehmen und jungen Unternehmern, die ein vielleicht wirklich soziales Problem angehen. Die dafür sorgen das Bildungssystem zu verbessern oder zu erneuern, die Menschen dabei helfen gesundheits- und umweltbewusster zu handeln. Die ältere Menschen und gesellschaftliche Randgruppen besser integrieren. Die Solidarität und das regionale Sozialleben fördern.

Wo sind die deutschen Sozialunternehmer, welche das Internet dazu verwenden etwas anders oder besser zu machen und wo ist die Bankengruppe, die hier mal entsprechende Förderprogramme und Unternehmens Wettbewerbe auflegt und die zum Beispiel in Community Funding statt in Crowd Funding investiert. (was für mich Community Funding ist, erkläre ich demnächst hier)

Wir sollten öfter  mal anders denken und es dann auch anders machen, denn wenn wir uns so umschauen, dann gibt es viele gute Gründe etwas zu verändern. Jedenfalls für die Mehrzahl der Menschen.

Wenn Sie die Print Version des Handelsblatts vom Freitag zur Verfügung haben, dann empfehle ich die Lektüre des Beitrages “Gutes Geld für ein gutes Gewissen

Wenn´s um Dialog geht Sparkassen


Kompliment

Einige Tage habe ich die neue Facebook Seite beobachtet. Was ich zunächst skeptisch betrachtete, muss an dieser Stelle einmal ausdrücklich gelobt werden. Die Sparkassen haben den Mut aufgebracht sich den Fragen von Kunden und Nicht- Kunden zu stellen und diskutieren auf “Finanzkrise: Sparkassen im Dialog beinahe rund um die Uhr ohne irgendein kritisches Thema auszulassen.

Während einige Banken für ihre Facebook Seiten Verhaltensregeln formulieren, die man gekürzt in der Aussage zusammen fassen könnte: Alles was uns nicht passt, wird hier umgehend gelöscht, zumal Kommentar und Verhaltensregeln nach Facebook FAQ ohnehin verboten sind, klingt dies bei den Sparkassen so:

Verhaltensregeln

Der offene und auch kritische Dialog ist uns sehr wichtig. Dennoch legen wir Wert auf respektvollen Umgang. Das bedeutet: keine Kraftausdrücke, keine Beschimpfungen, und selbstverständlich keine diskriminierenden, rassistischen oder sexistischen Aussagen.

Ebenso bitten wir Sie, keine kommerzielle Werbung einzustellen. Wir behalten uns das Recht vor, im Einzelfall selbst zu bestimmen, ob ein Verhalten diese Rahmenbedingungen dieser Seite erfüllt oder nicht mehr erfüllt, sowie auch das Recht, jene Maßnahme zu ergreifen, die uns am geeignetsten erscheint, bis hin zur Löschung von Pinnwandeinträgen oder dem Ausschluss eines Users von dieser Seite.

Ausdrücklich möchten wir betonen, dass keine Löschung vorgenommen wird, wenn von uns abweichende Meinungen und Positionen vertreten werden. Dies gehört für uns zu einem offenen Dialog dazu.

Dankeschön

Zum Jahresende also endlich nochmal ein Highlight in der Nutzung der interaktiven Möglichkeit des Internets. Nicht nur, dass offener, unzensierter und transparenter Dialog geführt wird, auch der Aufbau und die Betreuung der Seite ist genauso, wie ich mir den Auftritt einer Bank oder Bankengruppe bei Facebook vorstelle. Diese Maßnahme bewerte ich wesentlich höher als die “Giro sucht Hero” Kampagne, denn diese brachte zwar Fans aber kaum Dialog und zeigte darüber hinaus keine Bereitschaft sich auch wirklich zu verändern.

Dies bleibt natürlich ein zu beobachtender interessanter Aspekt an der Sparkassen Aktivität. Hört man nur zu und diskutiert oder ist man auch bereit Selbstverständlichkeiten des tief eingeprägten finanzwirtschaftlichen Glaubensbekenntnisses über Bord zu werfen. Denn im Dialog besteht die Chance zu erkennen, dass finanzwirtschaftliche Regeln und Verhaltensweisen nicht von Natur gegeben sondern von Menschen, wenn auch zumeist nicht bewusst geplant, geschaffen wurden. Demnach ist alles veränderbar, man muss nur aus der Gruppe der Lemminge ausscheren und einen eigenen Weg finden. Und das geht einfacher, wenn viele Menschen bereit sind diesem Weg zu folgen.

Was denken Sie?

Halber Mensch


Social Media nutzer sind nicht unbedingt gut

Die Bank of America wird von Zeit zu Zeit positiv erwähnt, wenn es um die Nutzung von Social Media oder auch um die Entwicklung und Bereitstellung moderner Online Technologien für das Banking geht.

Auf der anderen Seite fällt der Name aber oft auch im Zusammenhang mit der Finanzkrise, weil die Bank of America eigentlich keine gute Bank ist, zumindest nicht, wenn man unter einer guten Bank eine am Gemeinwohl orientierte Bank versteht.

Rollentheorie

Nun ist es so, dass Menschen im Leben bestimmte Rollen einnehmen und spielen müssen. Mal sind sie Familienvater, mal Autofahrer, mal Angestellter eines Unternehmens, manchmal Kunde einer Bank. So muss der Mensch – eigentlich ein ganzheitliches Wesen – tagtäglich eine Menge von Rollen spielen, für die es Drehbücher gibt. Und diese Drehbücher werden eigentlich immer schlechter, fordern immer weniger unsere wahren Werte und Talente und – wenn wir ehrlich sind – werden immer weniger von uns oder von anderen Menschen definiert sondern von corporativen Akteuren. Wir sind von unseren Rollen und Drehbüchern entfremdet.

Unternehmen und staatliche Institutionen schicken uns ständig neue Drehbücher, die wir nicht ablehnen können, auch wenn wir uns schon lange von ihnen beleidigt fühlen. Es geht uns also wie einem guten Schauspieler in einer Welt in der es nur noch Super RTL und RTL 2 gibt, die er aber benötigt, weil er sonst verhungern müsste.

Der Beweis dafür

Ja, den sollte ich noch liefern. Womit ich wieder bei der Bank of America wäre. Diese hat als Reaktion auf die Occupy Bewegung einfach mal auf die schöne Rollen Theorie zurückgegriffen. Vor dem Hintergrund einer vom Lobbyismus geprägten Welt, in der man mit viel Geld offensichtlich sogar die ausführenden Organe staatlicher Stellen  zur Überwachung schwachsinniger Regeln und Weltbilder zwingen kann, wurde also festgelegt, dass ein Protestierer nicht gleichzeitig auch ein Kunde sein kann. Aber sehen Sie selbst:

Was wir lernen

Das “Social” in Social Media steht nicht unbedingt für gut. Es steht für viele Unternehmen noch nicht einmal für “Veränderung” sondern für Marketing. Die Bank of America nimmt die für sich positiven Effekte von Social Media gerne an.  Social Media in der Hand und als Instrument von bzw. für Protestgruppen ist aber nicht besonders beliebt bei der “Bank of America”, es sei denn wesentliche wirtschaftliche Interessen sind betroffen und es gibt keine Möglichkeit mehr, die Realität zu verzerren oder gar zu verändern. Wie z.B. in diesem Fall

How our petition beat Bank of America

Und nun noch eine Frage: Wem hilft Social Media eigentlich?

Tipp: Social Stream der Occupy Bewegung. Das ist auch das Internet!

http://occupationalist.org/

Natürlich gibt es hierzu auch noch Musik. Folgt mal diesem Link zum Song von den einstürzenden Neubauten. Halber Mensch

 

 

 

Occupy und Volksbanken: Gemeinsam (etwas) verändern


Die Volksbanken Raiffeisenbanken haben am vergangenen Dienstag in einigen großen und Auflagenstarken deutschen Tageszeitungen eine mutige und provokante Anzeige geschaltet, in der sie auf ein Bild von Demonstrationen der Occupy Bewegung zurückgegriffen hat.

Geteilte Resonanz

Diese Anzeige wird mittlerweile in den offiziellen Mediehäufig erwähnt und sowohl lobend als auch kritisch kommentiert. Aber nicht nur Journalisten setzen sich mit der Anzeige auseinander. Auch im Internet sind aktuelle zahlreiche Online Gespräche   zu verfolgen, in welchen Meinungen und Standpunkte zur Kampagne und zur Bankengruppe ausgetauscht werden.

Was ist erlaubt?

Es wird beispielsweise darüber diskutiert, ob es legitim war, sich der Demonstrationen bzw. der Forderungen der Demonstranten zu Marketing Zwecken zu bedienen. Außerdem wird die Frage gestellt, ob die Volksbanken Raiffeisenbanken wirklich anders sind als andere Banken?

Aufforderung zum Austausch

Ich kann und möchte hier keine weitere subjektive Antwort hinzufügen. Ich finde es jedoch sehr positiv, dass innerhalb der Bevölkerung nun darüber diskutiert wird, ob es gute und weniger gute Banken gibt. Die Menschen fangen an zu differenzieren. Sie beginnen Fragen zu stellen und nun besteht die Chance in den Dialog einzutreten. Die noch junge  Occupy Bewegung ist bisher eher eine “Dagegen Bewegung” . Was ich übrigens gar nicht verwerflich finde. Die Volksbanken Raiffeisenbanken haben nun aber den Federhandschuh hingeworfen und fordern  zur Auseinandersetzung und zur Beschäftigung mit dem Geschäftsmodell der genossenschaftlichen Banken heraus. Die Bankkunden sollen vergleichen.  So könnten verhärtete Fronten aufgeweicht werden, wenn nun beide Seiten bereit sind aufeinander zu zugehen und voneinander zu lernen.

Die Möglichkeit zur Veränderung sollte aber eingestanden werden. Jedem Menschen sollten wir eigentlich die Möglichkeit zur Veränderung und Korrektur von Fehlern einräumen. Es macht keinen Sinn zu sagen: Dieser Mensch ist nicht wie ich, also will ich gar nichts mit ihm zu tun haben.

Und das gilt auch für Unternehmen. Diese brauchen Anregungen und kritische Fragen. Wir alle müssen unser Silo Denken verlassen und uns gegenseitig dabei helfen besser zu werden. Jetzt beginnt auf beiden Seiten die Arbeit, denn was der Einzelne nicht vermag, das vermögen Viele

Und was denken Sie?

Zum weiter lesen:

Artikel von www.wuv.de

Artikel von www.evangelisch.de

Die Zukunft von Facebook


Wird Facebook das größte Werbenetzwerk der Welt, worauf einige der geplanten Neuerungen hindeuten. Oder ist Facebook doch viel mehr und sorgt tatsächlich für disruptive  Veränderungen, die Menschen ganz neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit, Organisation, Kollaboration und Veränderung bieten. Macht Facebook uns glücklicher und freier oder unglücklicher und unfreier? Furturist Venessa Miemis hat sich auf der sibos 2012 mit dieser Frage beschäftigt und dieses interes?ante Video erstellt.

Welchen Weg wird Facebook gehen?

Jauchzet und frohlocket: Google mobile wallet ist gestartet


Seit gestern kann man in Seattle mit der sogenannten mobile wallet von google bezahlen. Verschiedene amerikanische Blogs und Medien berichten darüber. Sehr ausführlich zum Beispiel:

 

Google Blog

Mashable

Techcrunch

Nicht uninteressant auch, dass Visa – trotz eigener  mobile Payment Aktivitäten – ab sofort mit google kooperiert, was durchaus zu einer schnelleren Akzeptanz des mobilen Bezahlens in jenen Regionen führen könnte, die eigentlich mit einer sehr guten Payment Infrastruktur ausgestattet sind. Also zum Beispiel in Deutschland.

Hier das offizielle Video zum google wallet Angebot

Hier der erste inoffizielle google Wallet Nutzer

Und im Blog Engadget gibt es einen sehr schönen Artikel mit dem Titel:  A week with google Wallet. Dieser enthält ein kurzes Video sowie eine ausführliche Beschreibung der Funktionalitäten sowie einen Erfahrungsbericht

A week with google Wallet

Damit beginnt das Warten. Wann können wir in Deutschland erste praktische Erfahrungen mit der google wallet machen. Oder kommt eventuell Paypal dem Konkurrenten zuvor. In dem folgenden Video kann man in jedem Fall sehen, wie sich Paypal die Zukunft des Einkaufens und des Bezahlens vorstellt.

Bei aller Begeisterung für das mobile Bezahlen frage ich mich jedoch auch, welche Folgen das entstofflichte Bezahlung für unseren sozialen Verbindungen haben wird? Der Wert der in Waren und Dienstleistungen steckenden Arbeit wird damit noch unsichtbarer. Die Beziehung zum Produkt und zur Dienstleistung und vor allem zu den Menschen, die das Produkt herstellen und im Geschäft verkaufen (also den Wertproduzenten) wird noch oberflächlicher und verschwindet ganz. Das mobile Bezahlen wird aus kultureller und gesellschaftlicher Perspektive zu einer weiteren Individualisierung führen, es wird den einzelnen Menschen weiter aus sozialen Zusammenhängen herauslösen. Der einzelne Mensch wird immer schwächer, er wird definitorisch auf sich Selbst gestellt ohne es überhaupt noch zu merken.Auf der anderen Seite werden Unternehmen und Institutionen  stärker. Die Fremdbestimmtheit nimmt zu. Da bleibt die Frage wie wir zukünftig leben wollen und müssen natürlich auf der Strecke. Beziehungsweise können wir diese Frage immer weniger individuell, persönlich und aus menschlicher Sicht beantworten.

Ihre Meinung würde mich interessieren

Nur mutige Menschen verändern Banken


Eine Frage…

…treibt mich um:

Wie würden sich Banken eigentlich verändern, wenn man den Vorstellungen und Wünschen von Kunden folgen würde?

Ohne das ich es belegen könnte, lautet meine Antwort: Mit grosser Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht. Das ist grundsätzlich auch keineswegs überraschend, da wir im Prozess der Zivilisation- zumeist unmerklich- zu Nutzenmaximierern erzogen wurden und – bis zum geht nicht mehr individualisiert und nahezu allen sozialen Bindungen entkoppelt- nach corporatistischen Logiken entscheiden.

Damit es wirkliche Veränderungen gibt, benötigt man wohl außergewöhnliche Menschen und Visionäre, die Mut, Überzeugungskraft und den entsprechenden Einsatz für die Um- und Durchsetzung der eigene Idee mitbringen. Und die es darüber hinaus schaffen sich üblichen Regeln und Gesetzmäßigkeiten zu entziehen. Zum Beispiel einer schon lange nicht mehr funktionierenden Wachstumslogik. Oder im privaten Bereich der Irrglaube, dass immer mehr Geld und damit verbunden immer mehr Konsum das persönliche Glück maximiere

Technologie braucht Sinn

Veränderung ist ein wesentliches Thema des Finance20 Blogs. Technologie und das Internet spielen eine zentrale Rolle.Mich begeistern Ideen und Lösungen, die sich an den Interessen und Bedürfnissen des Menschen (oder hierBankkunden) orientieren. Die also zum Beispiel Komplexität reduzieren, Zeit sparen, Spass machen, Transparenz herstellen, Verstehen und Befreiung ermöglichen. Also letztendlich den Menschen ein Stück weit Kontrolle und Selbständigkeit zurückbringen. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass diese technologisch getriebenen Veränderungen nicht ausreichen werden. Grundsätzlich andere Banken entstehen nicht durch Technologien und auch nicht durch Social Media.

Mutige Menschen verändern Banken

Und ein solcher Mensch ist offensichtlich Helmut Lind. In der August Ausgabe der Brand Eins habe ich erstmals von ihm gelesen. Er ist Vorstand der Münchner Spardabank und verfolgt das Ziel, dass Handeln seiner Bank am Gemeinwohl auszurichten. Nachhaltigkeit ist für ihn offenbar nicht nur ein Mode- oder Marketing Begriff, denn er will zukünftig nicht mehr in klassischer Form bilanzieren. Die Sparda Bank München, die heute schon in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist – hier wird die genossenschafliche Idee wieder wirklich gelebt – wird – wenn es nach Helmut Lind geht – in den nächsten Jahren die Gemeinwohlbilanz einführen. Wieder ein Unternehmen mehr, das erkennt: Es ist Zeit für eine Veränderung. Und dabei soll und kann auch Gemeinwohl profitabel sein. Es gibt sie nämlich nicht “Die Wirtschaft”. Stattdessen gibt es viele Millionen Menschen und viele Milliarden Menschen, die alle die Chance haben zu zeigen, dass man auch wirtschaften kann, ohne diesen Planeten zu zerstören.

Interview mit Helmut Lind auf youtube

Das Projekt von Helmut Lind gilt es zu beobachten. Aber lesen Sie doch selbst einmal in der Brand Eins/August 2011 nach. Allein für diesen Artikel lohnt sich der Kauf.

Auch interessant

Interneseite zur Gemeinwohlökonomie

Gemeinwohlbilanz

Umair Haque Eudainomics

Mybankrating.de beantwortet 6 Fragen mit Zusatzfrage


Kennen Sie eigentlich mybankrating.de?

Transparenz und Vergleichbarkeit im Finanzmarkt wird für Verbraucher immer wichtiger und – durch das Internet – auch immer einfacher. Wozu braucht man Beratungsprotokolle, wenn man über Internetplattformen wie mybankrating.de  einen maximalen Grad an Unabhängigkeit gewinnt und im Vorfeld abklären kann, welches Produkt oder welcher Berater besonders empfehlenswert sind.

Online Portale wie mybankrating.de haben gute Chancen die Finanzbranche zu verändern und sogar zu verbessern. Auch wenn bisher keinem der deutschen Vergleichsportale der Durchbruch gelungen ist, führt die verstärkte Internetnutzung (alle sind jetzt drin) und damit die Möglichkeit der Verbraucher das Medium selber zu erfahren und nicht durch Fernsehen, Radio oder Tageszeitung falsch vermittelt zu bekommen, zu einem wachsenden Interesse an Selbstservice und das in einem Land, in welchem der Verbraucher dazu erzogen wurde, seine persönlichsten Interessen durch Vertretungen vertreten zu lassen.

Alexander Majonek und Thomas Jastram von  mybankrating waren so freundlich mir 6 Fragen und eine Zusatzfrage zu beantworten

1.       Was ist mybankrating.de?

Mybankrating ist eine Bewertungs- und Informationsplattform für Finanzdienstleistungen im Internet, zur Suche und Bewertung von Finanzberatern. Darüber hinaus kann der Nutzer seine eigene Risikoneigung bei Anlageentscheidungen ermitteln, – im Prinzip so wie es im Beratungsgespräch in der Bank auch geschieht, nur sieht der Nutzer bei uns zusätzlich noch passende Produkte zu seinem Risikotyp. Er kann das Ganze von Zuhause aus erledigen und in Ruhe verstehen was er da ermittelt hat. Diese Information kann er dann ins nächste Beratungsgespräch mitnehmen oder selber vergleichen ob seine derzeitigen Finanzprodukte zu seiner Risikoneigung passen. Die Idee ist einfach Transparenz und Information. Wir versuchen den Mittelweg zu finden zwischen der Komplexität einer Finanzberatung und der einfachsten Erklärung der passenden Produktkategorien. Fälle von Falschberatung zu Beginn der Finanzkrise haben uns gezeigt, dass der Kunde oftmals überhaupt nicht weiß was er für Finanzprodukte gekauft hat oder gar ob sie überhaupt zu ihm passen. Das „böse Erwachen“ kommt dann im Nachhinein, wenn der risikoaverse Sparer feststellt, dass über 50% seines sicher geglaubten Investments weg sind. Hier setzen wir an. Wer gerne im Internet unterwegs ist und sich informiert, der ist wenn es um Qualität der Finanzberatung geht, bei uns genau richtig.

2.       Welche Ziele verfolgen Sie mit dieser Plattform?

 Zwei Dinge. In erster Linie Informationen für Bank- und Finanzkunden und damit verbunden Verbraucherschutz. Beraterbewertungen als Erfahrungsberichte von Kunden sind unser aller „Sprachrohr“ im Web 2.0 oder Social Web. Da Finanzberatung aufgrund ihrer Komplexität unserer Meinung nach aber nicht mit gut oder schlecht bzw. mit 1 Stern oder 5 Sterne bewertet werden kann, haben wir einen Bewertungsalgorithmus, speziell für dieses Anliegen entwickelt. Er berücksichtigt die eingangs erwähnte Risikoneigung des Nutzers in der Bewertung. Die anhand der bewerteten Kriterien gleiche Kundenbewertung führt zu unterschiedlichen Ergebnissen, abhängig davon ob nun beispielsweise ein risikoaverser oder ein spekulativ eingestellter Nutzer bewertet haben. Der Risikotyp des Nutzers ist bei Anlageberatungen auf mybankrating also ergebnisrelevant.

Auf der anderen Seite möchten wir aber auch so viele Berater wie möglich (positiv und negativ) abbilden. Diese können nicht  nur durch die Bewertungen ihrer Kunden in die Datenbank hinzugefügt werden, sie können sich auch (ohne Rating) selbst anmelden und damit zeigen, dass sie hinter ihrer Arbeit stehen und bereit sind, von ihren Kunden bewertet zu werden. Das „Basisprofil“ ist kostenlos, die Plattform refinanziert sich über „Premium-Profile“. Mit diesen haben Berater mehr Funktionen und fallen auch optisch mehr auf. Das Rating kann dadurch nicht beeinflusst werden. Da Berater Beiträge zahlen können, haben wir diese für die Nutzung der erweiterten Funktionen auf das Preisniveau eines Business Networks gesetzt, damit wir dem Moral-Hazard entgehen, dass die erste Tat der neu entstandenen Berater – Kunde Beziehung über mybankrating, das Rückverdienen (am Kunden) hoher Mitgliedsgebühren wäre. Das könnten den Sinn einer solchen Plattform schnell umkehren.

Zu guter Letzt sind wir als Gründer sehr Web- und Technik interessiert und wünschen uns, wie viele unserer Generation, viel Flexibilität und Kundennutzen im Zusammenhang mit Dienstleistungen. Bei Finanzdienstleistungen klappt das bisher noch nicht so gut, sprechen wir doch hier von einem sehr konservativen Themengebiet. Wir möchten mit mybankrating zeigen, dass auch Banken und Finanzdienstleister sich in Richtung Social Media bewegen können, und das ohne dabei Corporate Blogs „betreiben zu lassen“ oder auf Facebook – Fanseiten ihre Zinskonditionen herunter zu beten. Das Web von heute bietet wesentlich mehr als das.

 3.       Warum brauchen Verbraucher ein solches Angebot?

 Weil Verbraucher sich gerne informieren und gerne vergleichen. Geht man nach den Werbekampagnen von Banken, so ist im Prinzip jede Bank die beste und hat auch immer die günstigsten Konditionen. Diese müssen aber irgendwo verdient werden; wenn sie besonders günstig sind, umso mehr. Wir beleuchten mit unserem Informationsangebot die andere Seite der Medaille – die Beratungsqualität. Habe ich als Kunde etwas gewonnen, wenn ich 0,1% mehr aufs Tagesgeld bekomme, dann aber 50% meines Vermögens aufgrund von fehlender oder gar Falschberatung in den Sand setze?

4.       Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit den etablierten Banken gemacht. Sehen diese Ihr Angebot eher positiv oder werden Sie skeptisch betrachtet?

 Die Plattform ist erst kürzlich gestartet, es ist noch nicht möglich hier weit gefächerte Angaben zu machen. Wir haben aber bereits erste positive Feedbacks etablierter Banken erhalten und freuen uns, dass unser Ansatz konstruktiv aufgenommen wird.

 5.       Beschreiben Sie bitte kurz wie eine moderne Bank aussehen  müsste?

 Interessante Frage! Beschäftigt sie uns doch bereits seit Beginn unseres Studiums an der Frankfurt School of Finance & Management. In erster Linie geht es um Kundennutzen und nochmals Kundennutzen! Ein Beispiel: Warum kann man ein Beratungsgespräch meist nur mit Termin haben? Warum kann mich mein Berater nicht online beraten? Warum tut meine Bank so als gäbe es andere Banken nicht? Die moderne Bank sieht sich als Intermediär zwischen den Menschen und der Komplexität des Finanzmarktes und bietet dabei höchsten Nutzen für ihre Kunden, indem sie sich voll und ganz den Bedürfnissen ihrer Kunden zuwendet. Die Finanzkrise hat uns gezeigt, dass Einlagengeschäft, also z.B. anlegende Privatkunden, sehr wichtig sind für die Stabilität des Bankenmarktes. Also sollte man sich neue Geschäftsphilosophien überlegen, dieses „Asset“ langfristig und zufriedenstellen zu halten. Geld leihen und anlegen kann man im Prinzip auch ohne Banken, da gibt es gängige Plattformen die sich am Markt etabliert haben oder wie Bill Gates einmal sagte: „Banking is necessary, banks are not“. Die moderne Bank geht mit der Zeit und wenn sie es nicht tut, dann wird es sie vielleicht wirklich irgendwann nichtmehr geben.

 6.       Auf welche Instrumente werden Sie bei der Vermarktung von mybankrating setzen? Wird Social Media eine Rolle spielen?

 Social Media sehen wir für mybankrating als essentielles virales Marketinginstrument, kann man doch damit am besten und schnellsten Erfahrungen teilen und wenn diese auch noch intrinsisch motiviert sind, spart man sich aufgesetzte Werbeslogans um das zu verkaufen, was wir eigentlich von Geburt an haben sollten, eine Meinung; und diese zu verbalisieren. Auf der anderen Seite möchten wir aber natürlich auch Finanzberater ansprechen, unseren Service und damit die Möglichkeit, kontaktiert zu werden, zu nutzen. Da man als angehöriger dieser Zunft nicht dafür bekannt ist, im Laden „mit dem Handy zu bezahlen“ oder in der Mittagspause bei Groupon und Co die aktuellen Deals zu „checken“, müssen wir auch klassische Werbemaßnahmen ins Auge fassen um den nötigen Traffic auf der Plattform zu generieren. Wenn man einmal auf der Seite ist, ist es einfach sich zu recht zu finden:  registrieren, einloggen, loslegen.

 Die Zusatzfrage:

Ich versuche gerade so etwas wie Bankercharts zu entwickeln. Nennen Sie mir doch bitte Ihre 3 Lieblings Musikstücke

 Mike Oldfield – Five Miles Out (1982)
Paul Kalkbrenner – Sky and Sand
The Killers – Mr. Brightside
(Songs: Alexander Majonek)

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Alexander Artope von smava

Gerald Krenn und Matthias Berger zum Crowdsourcing Projekt der Hypovereinsbank

Alexa Gröner zu Fundraising 2.0

Die Interviews aus dem Jahr 2010 gibt es hier