Auch FKK Banking bald möglich


Wer etwas bezahlen möchte brauchte lange Zeit Bargeld. Es folgten Schecks. Dann kamen  EC und Kreditkarte hinzu. Es folgte das Mobiltelefon. Watches und glasses stehen auch schon in den Startlöchern. Und während wir uns noch fragen, wie das alles gehen soll und ob wir Menschen das wirklich brauchen, hat auf der Techcrunch Disrupt SF 2013 Matthew Drake in einem hackathon gezeigt, wie man nur mit Handgesten bezahlen kann.

Wir sprechen hier noch nicht über ein serienreifes Produkt. Ob eine solche Lösung überhaupt einmal auf irgendeinen Markt kommt, können wir auch noch nicht wissen. Aber offenbar ist “fast” alles möglich. Matthew Drake hat für seinen hackathon auf   ein Zahlungsterminal zugegriffen, welches mit Secret Handshake-Software und einem Sprung-Motion-Controller arbeitet. Offenbar verfügen amerikanische Zahlungsterminals teilweise über diese Technologie. Diese Idee würde die Aufwände bei Händlern wohl extrem reduzieren. Die bei Händlern entstehenden Kosten sind ja auch hierzulande noch ein Hindernis für die Durchsetzung von mobilen Payment Systemen.

Vielleicht bringt Drakes Idee oder soll ich lieber sagen Aktion in Deutschland  sogar den Durchbruch für geldloses bezahlen. FKK soll ja hierzulande noch recht beliebt sein und in deutschen Saunen ist Kleidung auch strikt verboten.

Weiterführende Links

Secret Handshake Lets You Pay With Hand Gestures And Leap Motion – No Phone Or Card Required

System uses handgestures for mobile payment

4 X was Neues für Firmen, Frauen, Zahlende, Punks und Bierfreunde


Satogo

Eine Plattform, die kleinen Unternehmen dabei hilft zahlungswillige von zahlungsunwilligen Kunden zu unterscheiden. Bisher nur für Firmen. So eine Art nützliche Petzmaschine. Im Zeitalter von Big Data aber sicher auch auf den Privatkundenmarkt übertragbar

https://www.satago.co.uk/

Die Emanzipation macht auch vor dem crowdfunding nicht halt. Moola Hoop bringt weibliche GründerInnen mit UnterstützerInnen zusammen. Eine sinnvolle Idee? Ich meine schon, denn auch bei der Unternehmensgründung ist die Gleichberechtigung noch nicht richtig eingekehrt.

http://www.moola-hoop.com/

Akimbo

Eine Karte, die Geld zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort bietet. In Kooperation mit VISA. Es können beliebig viele Unterkarten eingerichtet und genutzt werden. Geldausgabe kann nach Regeln definiert werden. Jede Bank ist integrierbar, natürlich auch mehrere. Zum Beispiel eine Karte für den Babysitter. Es können verschiedene Tools und Übersichten für die Transparenz über das eigene Verhalten genutzt werden. Wir erkennen: PFM ist schon ganz normal und wohl bald auch kein nachhaltiger Mehrwert mehr gegenüber anderen Banken. Wobei: Gibt es natürlich so nicht bei uns

https://akimbocard.com/

Clinkle

Hat 25 Millionen Dollar zur Verfügung, um den Mobile Payment Markt zu revolutionieren. Revolutionieren einer Revolution? Genaues weiß man und auch mobile- zeitgeist.de noch nicht. Aber Karten sollen überflüssig werden und man braucht ein Konto mit Namen Clinkle Cash. Ich bin dann mal auf der Warteliste:

https://www.clinkle.com/

http://www.mobile-zeitgeist.com/2013/07/23/clinkle-die-25-millionen-dollar-idee-fur-mobile-payment/

Equity Punk

Ein Wort, das mich elektrisiert “Punk”. Das war und ist (zum Teil) meine Musik. Insofern keine schlechte Bezeichnung für die crowdfunding Aktion. Übrigens von einer Brauerei und wohl eine der ältesten Equity based funding Aktionen, die wir bisher kennen. Jetzt kann man wohl wieder Aktien erwerben schreibt:

http://crowdstreet.de/2013/07/16/become-an-equity-punk/

In diesem Sinne. Bis nächsten Monatg. Jetzt ist Derby Time

 

 

Noch eine neue Herausforderung: Echtzeit Banking


Die Herausforderungen für Banken nehmen gar kein Ende mehr. In diesen Tagen ist es sicherlich nicht einfach die Ruhe und den Durchblick zu bewahren. Was könnten neue strategisch wertvolle Mehrwerte sein, auf die der Kunde wartet bzw. die er mit Begeisterung annehmen wird, wenn er sie erstmals wahrnimmt und dann ausprobieren kann.

Für mich hat mytaxi einen solchen Effekt ausgelöst. Ich hatte eigentlich kein Bedürfnis nach einer neuen Möglichkeit um ein Taxi zu bestellen. Dann war die App aber plötzlich da und ich durfte – nach kleineren Anfangsschwierigkeiten- einen perfekten Kundenprozess erleben. Heute wird jede normale Taxibestellung und -fahrt zu einem Ärgernis. Am Rande erwähnt: Die Taxibranche hätte diese App nie erfinden können und in den nächsten 20 Jahren wäre – außer vielleicht neue Fahrzeuge – keinerlei Innovation zu erwarten gewesen.

Könnte in der Finanzbranche das Echtzeitbanking ein solcher Mehrwert, den Kunden mit Begeisterung aufnehmen würden, sein? Was macht die Bank mit meinem Geld, wenn ich eine Transaktion oder eine Überweisung getätigt habe? Und ist es in Zeiten – in denen Vergangenheit keine Rolle mehr spielt und Zukunft immer weniger prognostizierbar ist – nicht ohnehin erforderlich alles direkt in Echtzeit zu verarbeiten?

In Polen ( mal wieder ) und auch in Schweden gibt es inzwischen erste Projekte bzw. bereits eine funktionierende Infrastruktur. Die sechs größten schwedischen Banken haben im Rahmen einer Kooperation “swish“, einen Real Time Bezahlsystem, entwickelt.

Realtime und Mobile! Und wenn wir den Blick auf Moven oder auch gobank werfen, also auf die rein auf den mobilen Kontext ausgerichteten Finanzanwendungen, dann spielt “Realtime” hier auch schon eine wichtige Rolle. Realtime ist letztendlich vor allem auch unterwegs besonders wichtig und interessant. Auch eine Entwicklung, die es beim Konzept für die erste “Finance Watch” zu berücksichtigen gäbe

Das sollten Sie auch lesen

Finance20: Neue Herausforderung für Banken: Smart Watches

The Financer: How Important is realtime?

Neue Herausforderung für Banken: Smart Watches


google watch Screenshot via.t3

the google watch. Screenshot via.de

Das Smartphone wird Banken und Banking verändern. Wir befinden uns inmitten dieser Veränderung. Glasses bieten – wie ich in diesem und in diesem Artikel bereits aufgezeigt habe – ebenfalls neue Möglichkeiten für Banken und vor allem für deren Herausforderer. Wir sollten aber besonders intensiv auf die Möglichkeiten der Watches schauen. Auch diesen Trend habe ich hier  bereits einmal zur Diskussion gestellt und allmählich beginnt sich meine Erwartung zu konkretisieren und wenn Banken der Konkurrenz einmal voraus sein möchten, dann könnte es eine gute Idee sein, eine eigene Watch zu entwickeln, welche das finanzielle und alle anderen möglichen Arten von Wohlbefinden überwacht und sichert.

The Quantified self is on it’s way und die Zukunft des Bankings wird touchless, seamless und möglicherweise sogar thinkless sein. Die Bank am Arm ergänzt und ersetzt vielleicht sogar die klassische Bankberatung, zumindest für alle Services und Produkte, die keine oder immer weniger Beratung erfordern und am Ende des Tages – so meine These – wollen die Menschen keine Beratung sondern sie möchten eine hilfreiche Lösung von einem vertrauenswürdigen Companion, die sie verstehen können. Wer das digital abbilden kann, der hat bereits gewonnen.

Google – so habe ich in einem interessanten Artikel auf http://www.businessinsider.com nachlesen dürfen , beschäftigt sich mit vielen Ideen, die mit ihrem eigentlichen Geschäftsfeld wenig zu tun haben z.b. mit einem Aufzug in den Weltraum. Aber auch mit Technologien, welche für die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells extrem wichtig sind. Zum Beispiel mit einer eigenen Watch. Und eine solche Watch bietet ideale Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Wallet Funktion und das Payment.

Die vorhandenen Watches können immer mehr. Neue Watches toppen die alten mit neuen und nützlichen Funktionen, die Überwachung der eigenen Fitness und Gesundheit wird zum Kinderspiel. Zuletzt trumpften Sony und die Kreyos Watch mit interessanten Entwicklungen auf und auch die Smart Watch von Samsung kommt. Man hört, sieht und liest auch immer mehr über Watches, während Smartphones langsam schon an ihre Grenzen zu stoßen scheinen.

Paypal macht sich ebenfalls sehr intensive Gedanken über Watches, wie man einem Vortrag von John Lunn, Global Direktor for PayPal Developer, den dieser auf der Wired Money Konferenz gehalten hat. Dabei hat vor allem der folgende Satz meine Aufmerksamkeit gefunden:

The best type of payment is the payment you don’t see. You want it to be invisible,” says Lunn. He predicts wearable tech such as Google Glass and smart watches will also be key to simplifying this process by reducing the amount of time you’ll need to hold your phone in your hand. “Your mobile phone will turn into a modem and just sit inside your pocket.”

Meine These ist ja, dass der beste Typ von Finanzlösung, die ist, die man nicht sieht und nicht einmal fühlt, da die meisten Menschen nur wünschen, dass es funktioniert.

Bei Venture Beat hat Skooks Pong  Senior Vice Präsident Technologie bei Synapse
nun einen Artikel geschrieben, der meine These, dass Smart Watches die neue Herausforderung und Chance für Banken sein könnten, unterstützt. Er schreibt dort in erster Linie über Payment und über den Trend zu sogenannten “Wearables” wie glasses und auch watches und beginnt seine Argumentation mit der Erkenntnis, dass, trotz einer weiten Verbreitung von Smartphones in der USA, noch kein richtiger Trend zum oder gar Durchbruch des Mobile Payment(s) zu erkennen ist.

iwatch Prototyp, via venturebeat via Vene Studio

Wearables haben aus seiner Sicht aber das Potential den Durchbruch für mobile Payments zu bringen:

Instead, we need a new kind of device for which NFC as a payment solution truly makes sense for the consumer. We need a wearable device.

Möglicherweise hat Apple dies schon erkannt, was deren zögern bei der Integration von NFC in das iphone erklären könnte.

But, what if Apple realized more, that their decision wasn’t a knock against NFC, or a sign that they needed a better technology, but instead, that the smartphone as a device isn’t inherently conducive to driving mass, in-store mobile payment adoption?

Das Jahr 2013 ist das Jahr des “wearable” Computers. Diese Entwicklung hat Einfluss auf neue Payment Technologien und es scheint, als wäre das Smartphone hier bereits auf der Verliererstraße. Damit aber zum Beispiel die “Watches” ein weitere Verbreitung bis in den Mainstream der Bevölkerung bekommen, brauchen diese Geräte eine besondere Funktion wie zum Beispiel NFC Payment.

But in order for this movement to really stick and drive adoption among the masses, the bigger players must add a new functionality to these devices that would address a much larger market, a functionality that would not only suit the tech-obsessed, but would make both a 20-something-year-old sibling and a 60-something-year-old mother run to the store

Und in seinem Fazit bringt er eine Entwicklung auf den Punkt, mit der man sich heute schon beschäftigen sollte, wenn man nicht zu den Opfern dieser disruptiven Zeiten gehören möchte.

The wrist-worn wearable device, because of its body positioning and therefore its inherently advanced security, has the ability to make it the device that you don’t leave home without — the device that could eventually replace the smartphone. Combining the Pebble Watch and the FuelBand in a wearable to deliver both alerts and activity tracking to your wrist-worn device has a certain appeal, but in order to drive mainstream adoption, the new device needs a technology that would extend its functionality and drive a similar shift in consumer behavior caused by the iPhone.

Und letztendlich wird eine “smart watch” – ist sie erst einmal mit einer Payment Funktion ausgestattet – noch ganz andere Auswirkungen auf das banking der Zukunft haben. Es bleibt spannend. Zurücklehnen ist nicht angesagt

Das sollten Sie auch lesen

Finance20: Google Glasses im Banking Einsatz

Finance20: Die Bank durch Google Glasses gesehen

Finance20: Die Bank am Handgelenk

Business Insider: 10 Mindblowing products google is working on right now

Mobile Geeks: Samsung: Wird die Smart Watch Gear heißen?

Wired co.uk: Paypal

Venture Beat: Why smart watches are the real future of payment

Diesen Artikel bei scribd.com herunterladen

http://de.scribd.com/doc/151875855/Neue-Herausforderung-fur-Banken

Google glasses im banking Einsatz


Die Bedienung von Smartpones, Tablets und anderen elektronischen Geräten per Touch ist nur eine Übergangsphase. Wir sind zwar noch mitten drin, aber allzu lange werden wir nicht mehr auf Geräten und insbesondere deren Bildschirmen herumtippen. Google glasses und vor allem auch die elektronischen watches weisen uns in den Weg in die nahe Zukunft. Dabei kann ich mir weniger vorstellen, dass demnächst alle Menschen mit Brillen herumlaufen werden (wo bleibt denn da die Eitelkeit). Den Watches gebe ich da größere Chancen, als Bank sollte man beginnen sich damit zu beschäftigen.

Die Ukrainische Privatbank hat einen schönen Film zu Anwendungsmöglichkeiten von google glasses erstellt. Das scheint spannend zu sein, vor allem dann – wenn wie in diesem Film – alle anderen keine Brille haben. Was halten Sie von dieser Zukunft?

Lesen Sie auch

Die Bank durch google glasses gesehen

Die Bank am Handgelenk

Kommt Bewegung in den Payment War der Knöpfe?


PaymentPayment War?

In irgend einem Online Artikel bin ich mal über die Überschrift Payment War gestolpert. Keine Frage: Im Payment Markt ist einiges in Bewegung. Alles denkt, schreibt und diskutiert über die Zukunft des Bezahlens  und da wir ohnehin alle ein Smartphone in der Tasche haben bzw. demnächst haben werden, scheint es nur logisch, dass bald alles mit dem Mobiltelefon bezahlt wird.

Auf der anderen Seite ist da der normale Kunde, der in Umfragen regelmäßig ein anderes Bild vermittelt. Auch wenn es – wie ich hier immer wieder mal schreibe – für den Kunden nahezu ausgeschlossen ist, zu beurteilen, ob er lieber mit dem Smartphone bezahlen würde und man sich derartige Umfragen deshalb auch sparen könnte, ist dennoch nicht davon auszugehen, dass sich der normale Verbraucher nach dem mobilen Bezahlen sehnt. Genau so wenig dürfen wir darauf hoffen, dass eine Bank, die mobile Payment anbietet, in großer Zahl neue Kunden gewinnen wird. Wir machen den Kunden also nicht wesentlich glücklicher, seine Beziehung zur und sein Vertrauen in eine Bank nicht wesentlich besser oder lösen ein fundamentales Lebensproblem. Mit anderen Worten: Es gibt Wichtigeres

Mobile Payment ist ein  von Unternehmen und Geschäftsinteressen getriebenes Thema. Durchaus aber ein Thema, dass gerade die Banken herausfordert. Aktuell vermutlich weniger in ihrer Bestandsfähigkeit als viel mehr in ihrer Innovationsfähigkeit oder – etwas weniger dem Hype folgend ausgedrückt – Veränderungsfähigkeit. Was auf der anderen Seite aber wiederum eine Bedrohung für die Bestandsfähigkeit darstellt. Besonders aktiv sind die Banken deshalb nicht. Man könnte sagen: Sie pilotieren rum. Genau so wie viele andere Unternehmen aus unterchiedlichsten Bereichen: Von Telekommunikationsanbietern, über Handelketten bis hin zu den vielen spannenden Start up Unternehmen.

Bisher war der Payment War – vor allem in Deutschland – aber eher ein Krieg der Knöpfe. Über die Anzahl der Lösungen können wir uns sicherlich nicht beschweren. Hier einige relativ aktuelle:

http://www.kesh.de/

http://www.mangopay.com/

http://netto-online.de/blog/2013/05/mobile-payment-einkaufen-per-smartphone/

http://mobilbranche.de/2013/05/ottos-payment-loesung/34472

Nur wenige davon haben allerdings Potential. Geprägt war der Payment War eigentlich auch eher von dem Warten auf eine große Initiative eines großen Players wie Apple, google, amazon oder Paypal. Bisher vergeblich und die ein oder andere Erwartung, wie z.B. die in google Wallet – wird gerade schon wieder enttäuscht. Google hat sich dafür entschieden keine eigene Karte herauszugeben. Es gibt darüber hinaus erste Indizien dafür, dass google weniger Ressourcen und Aktivitäten in die wallet steckt. Payment Experte und Gründer von Figo Andre M. Bajorat beginnt deshalb zurecht mit dem Abgesang auf die google wallet und analysiert dies in einem hervorragendem und unbedingt zum Lesen empfohlenen Blog Artikel messerscharf:

Quo Vadis google wallet

Wetzt Paypal die Messer?

Aufhorchen lassen sollte auch die Ankündigung, dass Paypal schon bald in google Play einziehen dürfte. Womit wir bei der Quintessenz dieses Artikels wären. Möglicherweise könnte Paypal die Szene in Bewegung bringen, denn seit gestern ist bekannt, dass Paypal im amerikanischen Markt eine Offensive startet, die – sollte sie auch in Deutschland so umgesetzt werden – die Karten neu mischen könnte.

PayPal’s killing the cash register and offering free credit, debit, check, and PayPal processing to qualifying U.S. businesses that adopt its PayPal Here solution — for the rest of 2013.

Vollständig Meldung nachzulesen bei Venturebeat

Ich interpretiere dies mal als eine Kampfansage und spekuliere auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit google. Gleichzeitig hat Paypal einen Vorstoß in Richtung neue Sicherheitsverfahren gemacht. Gefordert wird die Abschaffung von Pin und Tan. Wie man hier nachlesen kann.

Offenbar bereitet sich ein ohnehin schon großer Player für eine große Initiative vor, die den ein oder anderen Knopf vom Hemd springen lassen dürfte.

Weitere Links zum Thema

Auch Payleven hilft dem Händler mit POS Systemen

Neue Hardware Lösung für den Händler von Square

Und hier kann man den Krieg der Knöpfe bestellen (Neue Version, Original ist besser)

http://www.jpc.de/jpcng/movie/detail/-/art/Der-Krieg-der-Kn%F6pfe-2012/hnum/4103045?iampartner=spon6&awc=150&awa=1263&gclid=CJzJ8vmdmLcCFYJP3godHBUA4A

Meine Liste: Die innovativsten Finanzunternehmen in Deutschland


Die innovativsten Finanzunternehmen Deutschlands

Ich erkläre den April jetzt mal schnell zum Listen Monat. Denn Listen sind beliebt und sie sparen dem Blogger ein wenig Aufwand und Mühe. Das mache ich nicht, weil ich die Lust am bloggen verloren habe. Der Grund sind stattdessen viele Vor- und Nachbereitungs-intensive Termine in den nächsten 4 Wochen.

Am 20.04.2013 ist übrigens mal wieder “Vortrags Time”. Für mich persönlich ein ganz besonderer Vortrag, denn erstmals halte ich einen Vortrag in meiner alten Heimat Gummersbach und noch dazu an der Theodor Heuss Akademie, die ich eigentlich nur von einem Foto Shooting für unsere Punk Band “The Tree Numbers” kenne. Aber das ist lange her.

New Finance Generation 
Finanzdienstleister der neuen Generation
19.-21. April 2013
Theodor-Heuss-Akademie
Gummersbach

Ich werde einen Vortrag mit dem Titel crowdfunding als genossenschaftliches Prinzip halten.

Jetzt aber zu meiner absolut subjektiven Liste:

Deutschlands  (12) innovativste Finanzunternehmen

12. Gute Banken

Weil dort nicht einzelne Produkte sondern Banken bewertet werden können und der Anbieter erkannt hat, dass Banking sich stärker am Gemeinwohl und weniger am Eigennutz orientieren muss.

http://www.gute-banken.de/

11. Die Sparda Bank München

Weil diese Bank als erste und einzige deutsche Bank auch eine Gemeinwohlbilanz führt

https://www.sparda-m.de/gemeinwohlbericht.php

10. Moneymeets

Transparenz, gute Preise und die Weisheit der Vielen. Moneymeets bringt Menschen zusammen und schafft mehr Unabhängigkeit für den Bankkunden

https://www.moneymeets.com/home

09. Yavalu

Yavalu gehört jetzt wohl zu Finanzscout24. Das Tool ist aber nach wie vor eines der übersichtlichsten, einfachsten, verständlichen und schönsten Anwendungen, die ich bisher in der deutschen Finanzwelt gesehen habe

www.finanzscout24.de

08. Sum up

Sum up ist eine Art deutsches Square. Extrem einfach, extrem gute Customer Experience und extrem nützlich, verändert es die Art und Weise wie wir bezahlen und wie Unternehmen Bezahlungen entgegennehmen können

https://sumup.de/produkt/

07. Friendsurance

Weil es ein erster Versuch ist Versicherungen anders zu verstehen und zu konzipieren. Friedsurance ist noch lange kein deutsches Kroodle, aber ein Anfang denn bei
Friendsurance schließen sich Mitglieder zu kleinen Gruppen zusammen und ein Teil ihrer Versicherungsbeiträge fließt in einen gemeinsamen Topf. Bei Schadensfreiheit erhält jedes Mitglied seinen Teil aus dem Topf zurück. Dieses Geld behalten die Versicherungen normalerweise. Kleine Schäden werden aus dem Topf gezahlt. Bei größeren Schäden springt die Versicherung ein.

https://www.friendsurance.de/so-funktionierts

06. Volksbank Bühl

Weil ich weiß, wie schwer es ist, sich als lange im Markt etablierte und regionale Bank ,  zu verändern, obwohl es scheinbar keinen aktuellen Grund gibt, und weil diese Bank es heute schon geschafft hat aus Social Media, Social Business zu machen. Vielleicht auch, weil Volksbanken Raiffeisenbanken eigentlich  auf einer sozialen Idee beruhen. Aber wieso gibt es dann nur eine Volksbank oder vielleicht auch nur eine Bank in Deutschland, bei der sich z.B. mehr als 10 junge Mitarbeiter mit dem Thema Innovation beschäftigen. Von dieser Bank können wir noch viel erwarten.

http://blog.volksbank-buehl.de/

05. Figo

Eine Finanzapp, die den Namen eines genialen Fußballers trägt, kann ja nur gut sein. Bei Figo gefällt mir vor allem die Usability und das Kundenerlebnis. Die App zeigt an, wo die Reise hingeht. Bald steckt die Bank in der Hosentasche. Ob die Banken das auch erkennen?

http://figo.me/

04. Pockets United

Eine Anwendung mitten aus dem Leben. Ähnlich wie bei mytaxi wird hier ein perfekter Kundenprozess ausgeliefert. Banking ist tief integriert. Muss man möglicherweise “Digital Native” sein, um  eine solche zeitgemäße Kundenerfahrung mit Begeisterungscharakter produzieren zu können. Es gibt so viele Urlaubsreisen, die ich mit Freunden verbracht habe, bei der ich so eine Anwendung hätte gebrauchen können. Erst letzten Sonntag im Stadion wäre sie von Nutzen gewesen.

https://pocketsunited.com/de

03. Finanzblick

Eine Social Finance Commerce Plattform. Bis vor kurzem gab es diesen Begriff noch nicht einmal. Finanzblick bietet unabhängiges Personal Finance Management auf dem  PC, Smartphone und auf dem Tablet PC. Es ist der Konkurrenz der Banken damit um einige Jahre voraus. IOS und Android werden unterstützt. Die App schafft eine Übersicht, hilft beim Sparen und wird sicher schon bald Produktempfehlungen aussprechen.

http://www.finanzblick.de/

02. Seedmatch, Startnext,United Equity, Leih Deiner Stadt Geld

Stellvertretend für die deutsche Crowdfunding und crowdinvesting  Bewegung, die mehr ist bzw. sein kann, als eine neue Möglichkeit für Unternehmen an Finanzmittel zu kommen.

www.seedmatch.de

www.startnext.de

www.unitedequity.de

www.leihdeinerstadtgeld.de

01. Die Fidorbank

Zu dieser Bank muss man nicht mehr viel sagen. Sie rockt – ich denke diese Formulierung ist erlaubt – die nationale und internationale Finanzwelt mit immer wieder neuen und aufregenden Ideen, gebaut auf dem Fundament des sozialen Internets und  gepaart mit der Grundhaltung, dass Banking in erster Linie für Menschen da ist und es hohe Zeit ist die Finanzbranche disruptiv zu verändern.

Mit dem folgenden ca. 20 Minuten langem Video in englischer Sprache ist eigentlich schon alles gesagt. Wenn Sie es schön kennen, schauen Sie es sich einfach noch ein zweites mal an.

Und nun frage ich mich, welche Unternehmen Sie auf eine solche Liste nehmen würden?

Noch viel mehr innovative Finanzunternehmen

http://thefinanser.co.uk/fsclub/2013/04/the-most-innovative-firms-in-finance.html

Walt Disney ist tot, aber nicht blöd


Banking Trends

Ich wurde vor einigen Tagen nach den Banking Trends für das Jahr 2013 befragt. Bei der Beantwortung solcher Fragen muss man ja immer vorsichtig sein. Einerseits neige ich dazu das Tempo, in welchen Entwicklungen eintreffen notorisch zu überschätzen. Deshalb packe ich immer ein paar Jahre drauf, damit ich nicht wie ein Phantast wirke. Andererseits darf man bei Banking Trends ja gar nicht mehr nur auf die Banken schauen, denn Banking kann ja jetzt fast jeder und die Anderen (also die Nicht Banken) können es vielleicht sogar besser. Zumindest sind sie es, die die Veränderungen treiben, denn die Banken warten noch ab. Erst mal gucken, dann mal schaun.

Mobile Payment und mobile Banking

Das ist so ein Trend für 2013. Natürlich wird es hier in D. keinen Durchbruch geben. Aber es wird viele Experimente und Angebote von unterschiedlichsten Unternehmen aus verschiedenen Branchen geben. Auch die Banken werden dabei sein. Figo ist beispielsweise eine schöne Lösung, die anzeigt was alles möglich wäre und in Sachen UX Design gut gelungen ist. Wenn ich nur nicht immer meine Zugangszeichnung vergessen würde. Ach ja. Fidorbank könnte die App auch unterstützen. Das wäre doch ein gelungenes Konglomerat

Aber nun zu Disney

Aber was hat Disney in der Überschrift zu suchen. Es geht um eine Ankündigung, die aufhorchen lassen sollte:

Disney  hat k ein neues Armband-basiertes System für Park-Besucher angekündigt: Name My Magic+. Es handelt sich um grün leuchtende Armbänder mit RFID-Technologie. Park Besucher können Zahlungen leisten, Meldungen erhalten und besser navigieren . Und natürlich sammelt das Armband  Daten sammeln, womit wir bei einem weiteren Banking Trend für das Jahr 2013 wären: Daten. Gute Banken werden solche Daten aber im Sinne des Kunden auswerten und für ihn nutzbar machen und ihm die Kontrolle über diese Daten geben. Ob Disney das auch so macht? Die movenbank ist aber sicherlich so ein DataMyning Unternehmen.

Fazit

Offenbar hat Disney, wie einige andere Consumer Brands auch, erkannt, dass Payment möglicherweise das fünfte P im Marketing Mix ist?

Liebe Banken: Die Antwort lautet in jedem Fall Mobile


Liebe Banken,

ich schreibe Euch jetzt mal einen kurzen Brief. Den schicke ich aber nicht ab, denn wer verschickt schon noch Briefe. Auch an Weihnachten macht das kaum noch jemand. Und jetzt bald ist Weihnachten, wenn nicht am 21.12 die Welt untergeht. Wenn sie untergeht, würde Euch dies zumindest vor der disruptiven Kraft des Internets retten und alles könnte bleiben, wie es ist.

Wenn die Welt aber nicht untergeht, dann werden die nächsten Jahre sehr hart. Warum?

Weil es nur dann eine Zukunft für Euch gibt, wenn Ihr erkennt, dass die Filiale keine Zukunft mehr hat und Ihr schleunigst mobiles, in den Alltag integriertes Echtzeit Banking anbieten müsst. Und ich erklär jetzt mal kurz  wieso das so ist:

In den Schwellen- und Entwicklungsländern – und das sind ja die Märkte der Zukunft – gibt es heute noch keine vernünftige Infrastruktur. Um die Finanzdienstleistung zum Menschen zu bringen, ist das mobile Endgerät der einzige sinnvolle Weg.

Aber auch bei uns wird “Mobile” bald der einzig noch sinnvolle Weg sein. Warum?

Wir werden immer älter und immer mehr Menschen ziehen in die Städte. Die Folge: Gerade dort, wo Eure teuren Filialen stehen, leben immer weniger Menschen und es wird sich immer weniger rechnen dort Filialen oder auch nur Geldautomaten zu betreiben. Und wie kommt die Landbevölkerung dann zu ihrem Geld? Dann hilft nur noch mobiles Bezahlen oder gar digitale Währungen. Ich spinne?

Stimmt nicht, denn in einer deutschen Kleinstadt wird gerade genau diese Diskussion geführt, weil sowohl Volksbank als auch Sparkasse ihren Geldautomat abgebaut haben, weil er sich nicht mehr rentiert. Das ist erst der Anfang. Aus meiner Sicht gibt es genau drei Gründe, die einen Menschen noch zu einem Besuch der Bank bewegen.

1. Er möchte Geld holen

2. Er muss ein Dokument unterschreiben, weil er gesetzlich oder von der Bank dazu gezwungen wird

3. Er hat ein Problem, dass er alleine nicht lösen kann und muss oder will Beratung haben.. Meistens bekommt er aber etwas verkauft.

Zum Glück für den Bankkunden hat sich der Payment Markt in diesem Jahr sehr rasant entwickelt. Infos hierzu finden Sie in dieser tollen Präsentation von Andre M. Bajorat, dessen Blog Sie unbedingt regelmäßig besuchen sollten.

Pi und Albert besser als Marc und Penny


Von 1981 bis 2007 gab es für die kleinen Kunden der genossenschaftlichen Banken ein Magazin mit dem Namen Marc und Penny. Was zum lesen und basteln. Gut genug für Zeiten, in welchen die Kundenansprache und das Bankmarketing noch einfach war. Aber um Marc und Penny soll es hier gar nicht gehen, auch wenn es sie noch gab als Mark und Pfennig schon lange durch Euro und Cent ersetzt waren.
Pi und Albert sind viel spannender als Mark und Penny. Bei Pi und Albert handelt es sich um eine Payment Plattform (Pi) und ein tragbares Zahlungsterminal mit Namen Albert. Pi und Albert sind wie Bruder und Schwester, werden von der Commonwealth Bank of Australia angeboten und helfen Unternehmen dabei den Bezahlprozess der Kunden einfach, bequem und sexy zu machen

Entwickelt wurde die Plattform von den Design Thinking Experten Ideo in Kooperation mit der Commonwealth Bank und in Zusammenarbeit mit Wincor Nixdorf .

CBA approached IDEO to explore and develop impactful new ways to improve everyday payment interactions. The result was the conception, design, and implementation of a new open platform—“Pi”—and portable payment device—“Albert.”

Entstanden ist ein multifunktionales, interaktives Medium, welches auf Android basiert. Bei Pi handelt es sich um eine offene Plattform, auf die man über Albert zugreifen kann.

Pi is an open retail business platform designed to enhance customer relationships, not just improve customer transactions. Pi improves face-to-face customer interactions at the point of sale by offering an unprecedented level of flexibility, functionality, and customization for businesses.

Albert sieht ein wenig aus wie ein ipad oder ein Tablet PC und verfügt über zahlreiche Möglichkeiten, die weit über das üblich Bezahlen hinausgehen. Dabei gibt es für jede Branche spezielle Lösungen, die auf die jeweilige Kunden- und Unternehmenssituation ausgerichtet sind. Für die zahlreichen unterschiedlichen Anwendungen sorgen dabei Entwickler, welche – ähnlich wie bei Apple- ihr Stück Software als App auf der Plattform zur Verfügung stellen können. Commonwealth öffnet den Entwicklungsprozess damit nach außen.

Pi is an open retail business platform designed to enhance customer relationships, not just improve customer transactions. Pi improves face-to-face customer interactions at the point of sale by offering an unprecedented level of flexibility, functionality, and customization for businesses.

http://www.ideo.com/work/pi-payment-platform-and-albert-point-of-sale-device/#

http://www.commbank.com.au/business/pi/default.aspx

Mindestens 2 Learnings können Banken aus diesem Projekt mitnehmen

1. Um das Tempo der Technologieentwicklung noch mitgehen zu können, sind offene Schnittstellen und App Plattformen, die Kooperation ermöglichen überlebenswichtig.

2. Banken müssen vom Kunden aus denken, dafür müssen sie mit Unternehmen kooperieren, die sich mit Customer Interaction Design und noch wichtiger mit dem Verhalten und den Bedürfnissen der modernen Verbraucher auskennen.