Samstags Links zum abbiegen


Nicht nur die Banken wollen Geld vom Staat. Auch das öffentlich rechtliche Fernsehen vermag nicht ohne Subventionen auszukommen, die in diesem Fall aber GEZ Gebühren heissen. Dabei unterliegt man dem Irrglauben, dass Unabhängigkeit und Qualität nur über eine Art Steuer Finanzierung herzustellen sei. Beim Einschalten der entsprechenden Sender wird dies von den Sendern aber sehr schnell selbst widerlegt und von politischer Unabhängigkeit kann man nach dem Fall Bresser auch nicht gerade sprechen. Aber das ist ein anderes Thema und reiht sich nahtlos ein in die Reihe wöchentlicher Schwachsinnigkeiten, die man von Parteien, Medien und anderen staatstragenden Institutionen so mitbekommt.

So wehrt man sich gegen Innovation

Zum Glück finden sich immer wieder Menschen, die sich dem Schwachsinn entgegenstellen. Kathrin Passing zum Beispiel hat einen wirklich lesenswerten Blog Artikel zu den Standardsituationen der Technologiekritik geschrieben, die wohl schon fast solange existieren, wie wir Menschen selber. Hier die 9 Standardargumente gegen Innovationen

  1. What the hell is it good for?
  2. Wer will denn so was?
  3. Die Einzigen, die das Neue wollen, sind zweifelhafte oder privilegierte Minderheiten.
  4. Das Neue ist eine Mode, die vielleicht wieder vorbeigeht.
  5. Täuschen Sie sich nicht, durch das Neue wird sich absolut nichts ändern.
  6. Das Neue ist nicht gut genug.
  7. Schwächere als ich können damit nicht umgehen!
  8. Es schickt sich nicht, das Neue (Buch, Mobiltelefon, Notebook etc.) in der Öffentlichkeit zu benutzen.
  9. Hat die neue Technik mit Denken, Schreiben oder Lesen zu tun, dann verändert sie ganz sicher unsere Denk-, Schreib- und Lesetechniken zum Schlechteren.

und hier der ganze Artikel

http://www.online-merkur.de/seiten/lp200912adz.htm

Was ist Social Banking wirklich

Auch in der Bankenwelt begegnet man Innovationen mit Skepsis. Das gilt sowohl für Banken als auch für Verbraucher. Zusätzlich muss das was für die Banken eine wichtige Innovation ist noch lange nicht nützlich für die Kunden sein. Und was die Kunden wollen, wollen dann die Banken nicht. In Sachen Social Banking scheint es jedoch einige Banken zu geben, die der Meinung sind, dass es besser sozial verantwortlich zu handeln. Vielleicht handelt es sich aber einfach nur um einen Marketing Gag, diese Vermutung äußert zumindest Anette Rehm in ihrem Artikel im Geld Magazin.
http://www.geld-magazin.de/finanzen/aktuell/aktuell-einzelansicht/article/social-banking-marketinggag-oder-echte-wende.html

Und was ist Social Media?

Social Media ist zumindest in aller Munde und jetzt haben es die twitternden Banken endlich auch in die Print Medien geschafft. Banken und Finanzdienstleister twittern und die Welt hat es gemerkt. Wobei mit der Welt nur die deutsche Tageszeitung gemeint ist.

Jede Freude wird aber meistens getrübt, weil man als Tageszeitung ja auch die möglichen kritischen Aspekte von Social Media nennen muss. Ausserdem reicht es offenbar aus, wenn man sich nur einige der twitternden Banken anschaut, denn warum ausgerechnet die comdirect hier lobenswert erwähnt wird, bleibt mir ein absolutes Rätsel. Aber vielleicht ist es noch nicht bis zu Hern Höfling durchgedrungen, dass das Gegenteil von Gut nur gut gemeint ist. Dabeisein ist bei Social Media nämlich nicht alles, sondern nichts.

Und schmunzeln musste ich auch über den letzten Absatz:

Ein Umstand, der Fachleute sogar davon abhält, sich überhaupt bei den Netzwerken anzumelden. Mikko Hyppönen etwa, Chef des Sicherheitsanbieters F-Secure und Berater von FBI und Scotland Yard, sagte dem “Guardian”, er werde Facebook nicht beitreten. “Seiten wie diese sind für Kriminelle erste Wahl”, so Hyppönen. “Die jüngsten Fälle sind erst der Anfang.”

Warum sollte sich Herr Hyppönen denn auch anmelden, er könnte doch direkt die Kollegen von FBI und Scotland Yard fragen, denn die durchsuchen und überwachen  das Internet doch ohnehin. Bekommen also alles mit.  Aber wie sagt man doch so schön: “Der Lauscher an der Wand hört seine  eigene Schand

http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article5440249/Kundensuche-mit-Gezwitscher.html

In dem Artikel wurden übrigens auch die GLS Bank und die Noa Bank erwähnt und diese haben die positive Erwähnung wirklich verdient. Weitere Infos zu twitternden Banken in meiner Social Media Liste

Social Media Studie

Das Social Media nicht nur in aller Munde ist, beweist eine aktuelle Studie von Construktiv, in welcher untersucht ob und wie Deutschlands Top 50 Unternehmen Social Media nutzen. Und siehe da: 60 % dieser Unternehmen nutzen Social Media, wobei wohl nur 5 % eine Social Media Strategie haben sollen. 39 % nutzen twitter, was angesichts der immer noch recht geringen Nutzer Zahl ein wenig verwundert. Natürlich sind die Finanzunternehmen in der Social Media Nutzung ganz am Schluss und zwar zusammen mit der Chemie Industrie. Was natürlich sehr verwundert, denn im Mittelpunkt der Bankdienstleistung stehen doch Menschen.

Übrigens auch hier musste ich mir einmal verwundert die Augen reiben. Angeblich haben die Sparkassen eine Social Media Strategie. Natürlich sind viele Sparkassen bei twitter aktiv und es gibt ja auch einen Account von sparkasse.de, aber wie eine Strategie wirkt das nicht, was einige Sparkassen da so in der Social Media Welt machen.

http://www.construktiv.de/newsroom/wp-content/uploads/2009/12/social-media-studie_langversion_091207.pdf

Dieser Mann darf hier nicht fehlen

Weil sein Blog einfach phantastisch ist.

Chris Skinner und 10 Managementtipps von Tesco
http://thefinanser.co.uk/fsclub/2009/12/sir-terry-leahys-ten-commandments-.html

Amerikas Social Media Star

Weitere Social Media Aktivitäten von Wells Fargo, die wirklich jede Spielart von Social Media nutzen und auch perfekt zu beherrschen scheinen. Die Infos sind ebenfalls auch dem Chris Skinner Blog.

http://thefinanser.co.uk/fsclub/2009/12/stagecoach-islands-in-the-stream.html

Alleinstehnde Mütter

Gehören nicht gerade zu den Kundengruppen, auf welche sich Banken in der Regel konzentrieren. Dabei haben diese gerade in finanziellen Fragen einigen Beratungsbedarf. Eine Kreditgenossenschaft aus den USA hat dies erkannt und eine spezielle Internetseite geschaffen. Wäre doch auch was für deutsche Genossenschaftbanken. Wie war das noch: Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung,
http://www.veritymom.com/about

Mit Chase  lernen

Mal wieder eine kleine Innovation von einer amerikanischen Bank. Mit Chase kann man mehr über Finanzen und das persönliche Finanzverhalten lernen. In Deutschland muss man dafür wohl in die Bank gehen.

https://www.chase.com/blueprint/

Jetzt geht es Schlag auf Schlag

American Express  bietet kleinen Unternehmen über ihre Social Media Plattform Open Forum nun auch die Nutzung von  Twitter an.  Dort kann man dann in 140 Zeichen lesen, was kleine Unternehmen gerade tun.
http://www.mediapost.com/publications/?fa=Articles.showArticle&art_aid=118058

Und bei manchen Genosssen ist die Welt noch in Ordnung. Die Zeit berichtete von der Raiffeisenbank Ichenhausen, die in einem engen lokalen Markt sehr erfolgreich ist. Ohne Intenet. Und alle fragen sich, wie das gehen kann. Aber lesen sie selbst:

http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2009-09/raiffeisenbank-ichenhausen

Und hier ein interessanter Artikel aus dem Handelsblatt. Schon etwas älter aber dennoch sollte man mal nachlesen, auch wenn man nicht christlich oder gar katholisch ist. Die Frage, ob zuerst der Markt oder das Geld kommen sollte und dann erst der Mensch kann man sich doch mal stellen. Ist doch auch ein interessantes Thema für unsere Social Banking Diskussion, denn ohne eine Wertdiskussion ist auch Social Banking nichts. Oder?

http://www.handelsblatt.com/meinung/essays/erzbischof-reinhard-marx-zuerst-kommt-der-mensch-dann-der-markt;2483756

In diesem Sinne: Morgen ist schon wieder der dritte Advent und zum Schluss gibt es noch ein Video. Jakc Dorsey der Erfinder von twitter hat ein neues  mit dem Namen Square und das erklärt er hier und ich denke die Finanzunternehmen werden dieses Projekt mit Interesse beobachten. Auch wenn der Anfang langweilig wirkt. Zum Schluss wirds spannend.

Eine neue Bank


Mit dem Anspruch anders und nachhaltig zu sein. Dazu gibt es eine gute Landeseite und natürlich – wie es sich für eine moderne und transparente Bank gehört – die Nutzung von Social Media. Die Noa Bank:

http://www.anderebank.de/

http://twitter.com/noabank

http://www.facebook.com/pages/Noa-Bank/186348625488

 

Leveraging Corporate Social Media in the Finance Sector


somesso

Am 2. und 3. November findet in Zürich die Somesso Konferenz 2009 statt. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter und Experten der Finanzbranche. Der erste Tag ist als Workshop der zweite als Konferenz angelegt. Es sind zahlreiche spannende Veranstaltungen und Vorträge von Social Media Kennern und Experten angekündigt. Hier die Agenda für Tag 1 und Tag 2. Aus Deutschland wird die Fidor Bank AG teilenehmen.

Auch ich habe die Chance erhalten an einer Diskussionsrunde teilzunehmen. Da die Veranstaltung in englischer Sprache stattfindet, habe ich hier mal versucht meinen ersten englischsprachigen Artikel zu verfassen, um auf die Veranstaltung hinzuweisen.

An dieser Stelle auch noch eine Richtigstellung: Ich bin nicht Mitarbeiter des BVR und kann insofern auch nicht offiziell für die Gruppe der Volksbanken Raiffeisenbanken sprechen. Dieser Blog drückt deshalb auch immer meine persönliche Ansicht aus und hat in der Regel keinerlei bezug zu meiner täglichen Arbeit, auch wenn ich hier immer wieder mal schreibe, dass insbesondere die genossenschaftliche Idee und damit natürlich die Genossenschaftsbanken die idealen Voraussetzungen besitzen, um im sozialen Internet aktiv und erfolgreich zu sein.

Hier aber nun der Artikel:

Like Love Social Media would changes everything.

For the financial sector, social media is not yet on the agenda. Although the relevance of the social internet has been recognized, so far only a few banks have entered the social media stage. The reasons for this are obvious: the financial crises and the fact that banks traditionally operate mysteriously rather than transparently. Nevertheless, banks will use social media. And that´s not all: within a short time, social media will be as common as using the telephone, email or online banking. It needs little fantasy to find several reasons for this, too.

1. Social media is more efficient and less expensive than every other known technology. And banks are traditionally ambitious about saving costs and increasing efficiency

2. The social internet is the basic technology for a globalized world

3. People are using social media and because “banking is people” banks must and will actively use social media.

At the moment just one question remains: How will banks utilize social media?

First of all, the answer to this question requires a conceptual clarification: social media is not social. Social media is human interaction mediated over internet platforms and internet technologies.

This means, if banks deploy social media, ‘’banking” wouldn’t necessarily become better, more sustainable or human. But at least social media increases the pressure on banks to act more honestly and oriented to the needs of people (consumers). The Internet catapults us into the age of honesty. The transparency of the internet favors enterprises which act openly, fairly, transparently and authentically and those able to involve customers directly in order to furnish superior services.

Such superior services will pursue the objective of improving people’s financial well-being. This applies to making people better, more successful and happier. The particular challenge is: not just people but the economy, society, culture and ecology should not suffer from the actions of the banks, but should likewise profit. That would be ‘’social banking “and this is a social innovation.

In my opinion, banks will use social media. But there are some banks with better pre-requisites for using social media. These are the regional and cooperative banks which are more accustomed to talking to real people in a real voice.

Filialen oder Social Finance?


Das ist ganz schön harter Tabak. Chris Skinner – ich zitierte ihn hier am Donnerstag – prognostiziert das Ende der Filiale. Er empfiehlt allen Banken die Anzahl der Filialen auf ein notwendiges Mindestmaß zu begrenzen. Der klassische Banker wird an dieser Stelle wahrscheinlich müde lächeln. Immer wieder findet er in Studien – und Umfrageergebnissen die Bestätigung für seinen Glauben an das Fortbestehen des klassischen Filialkonzeptes. Vor allem Führungskräfte von Banken bauen auf die Zukunft der Filiale. Nachzulesen ist dies beispielsweise regelmässig in der Fraunhofer Studie Bank + Zukunft.

Aber noch mal zurück zum  leidenschaftlichen Artikel von Chris Skinner, den ich hier einfach im Original einstelle, denn besser kann man es eigentlich nicht mehr sagen.

The branch-based banking model is dead (UPDATE)

Here’s a summary of the presentation I gave at the conference this week.

The headline is that the traditional model of banking is dead, long live the new bank model.

The dead model is the one where 80% of costs of retailing are in stores (branches).

Branch based banking is dead.

Branches are not dead … just the concept of branch-based banking per se.

UPDATE: the critical point here (which some are missing – see comments) is that branches are not dead.  You still need some for sales and relationships.  But about a tenth of the number that most banks have today as the majority are just administration or transaction outlets that can be automated.

For those who read the blog regularly , you’ll know what I mean but, just in case, the point is that 8 out of 10 branches were opened as administration centres to service the transaction needs of communities. Those needs are now being self-serviced so what are those transaction centres there for?

In particular, as 95% of customer contact is now being delivered remotely through technology channels, including corporate customers, this should mean that at least 80% of the cost goes into the staffing, processes and technology used in those channels.

In other words, 80% of the old bank operational costs for retailing were in branches. Today, it should be in technology channels.

But there’s more to it than that.

It’s about relationship and connections.

People get technology today not because it’s gadgets but because it is connecting their lives to the lives of countless friends and strangers.

This is why Facebook can go from nothing to a place with the population of the United States in under four years, and why Twitter can go from off-the-radar to on-everyone’s-radar in just under a year.

Last year, no-one mentioned Twitter.

Today, it’s an integral part of the show.

But it’s only integral because it helps people manage, share and organise their lives and loves.

And that’s what banks have to do if they are to reconnect. They must connect people to their money and finances in a simple and easy way.

The presentation draws on all the materials you can find in our directory of social finance, and is themed around the human connections that make up our lives.

This is why each point ends with human faces, as that’s what it’s all about, and empty branches, as that’s what it’s all about.

By way of a little more explanation of the flow.

To start with, today’s kids see the computer and its operating system as a history lesson.

They don’t care how technology works, just as I don’t care how electricity works.

I just like what it can do, and that’s how kids see technology.

They also see banks as a history lesson.

What’s a bank branch for therefore?

Equally, everyone keeps referring to the Facebook and Twitter generation, or the twitfaced generation as some might call them.

Who are the twitfaced generation?

They’re not the under 25’s.

They’re not the under 35’s.

They are the over 35’s.

Most Facebook and Twitter users are average age of 40.

So when we talk about social networks, we are not talking about the next generation of customers. We are talking about the current generation.

If anything, the new generation of customers should be called “the Mob”, as they are all about being mobile connected youth (the Mobile Youth website is brilliant if you want more on that).

So what we’re really saying is that you need to completely rethink the bank around social technologies and rethink the branch network by closing most of it down and reinvesting that saving into social finance.

If you don’t, you’re dead.

Give it less than a decade, and you’re dead.

I’m serious.

Mainstream media fought this battle … and lost.

That’s why television and newspapers are shutting down by the bucket load as today’s media is created by me on YouTube and Typepad.

So stop fighting the lost bank cause of the branch network.

Rethink it.

Keep the branches you need for sales, and shut the rest down.

Replace them with ATMs.

Equally, start thinking about new ideas such as microtransactions.

A billion iPhone app downloads in nine months.

Charge 50 cents a download and you’ve generated $500 million.

That’s the future.

It’s the grains of sand that will build the future.

And some banks get this stuff.

eBank and Jibun Bank in Japan; Wells Fargo and Bank of America in the USA; BBVA, Caja Navarro and a few others in Europe; but these are few and far between.

By way of example, I’m still waiting for my bank to start a blog or anything … instead I just have a locked out website with activation codes that don’t work (long story).

In summary, the bank of the future will connect with me intimately via my mobile lifestyle 24*7. They will not only be proactive, but predictive of my needs and will provide me with a connection not just to a payment or to my money, but to my financial lifestyle.

That’s what MINT is doing today and BBVA has delivered too, but it requires bravery to go down this route.

Being brave by shutting down transaction centres, opening hi-touch 21st century sales centres and pushing the rest down a common technology platform that supports access via mobile, laptop, music player, television, car … any internet-enable device basically.

And this changes your business model as the old model would involve massive investment in the business case to launch new technology platforms.

Today, technology is free and disposable.

So get on with it.

Retail bankers of the world, unite.

Shut down the branches and bite the bullet.

Stop fighting the old fight and start focusing on the future.

Otherwise you’re just dead meat, and who are we all going to sell to then?

The mobile phone companies?

Their grandparents went into branches, their parents used ATMs and they just think of money and banking as being like Mint, an internet service that organises their finances for them.

Hier noch mal im Original lesen oder ausdrucken und als Erinnerung über den Schreibtisch hängen. Was wird in 10 Jahren sein?

Eine Artikel ( via Bankwatch ) zeigt die Trendwende in den USA

Und hier noch ein Link auf Studienergebnisse, die andeuten, was da auf uns zukommen könnte. Und ein Zitat

When asked how banks can improve trust, 27% say the use of online blogs where customers can pose questions and get answers would be a “very important” step. A further 42% say it would be “somewhat important”.

Furthermore, 23% say using technology such as social networking, two-way blogs and Twitter to improve dialogue is “very important” and 37% think it is “somewhat important”.

Asked for useful communication methods banks could employ, 75% of millennials are in favour of monthly e-mail updates. Online live chat with staff is considered useful by 67% while 64% are in favour of having a personal Web portal with their account information.

Und noch ein Blick in die Zukunft. Ein Teilnehmer der Finovate09.Community Banking ala Kasasa

https://www.kasasa.com

Interview mit Johannes Korten GLS Bank auf VR NetWorld TV


Der kurze aber sehr schöne Urlaub ist vorbei und langsam komme ich wieder in Gang. Diesmal gibt es ein Interview mit Johannes Korten von der GLS Bank, das mein Kollege Mathias Kortenhaus und Manfred Rütten von bit interactive auf den Kundenveranstaltungen der VR NetWorld geführt haben. Johannes Korten hat dort – zusammen mit mir – 2 sehr interessante Vorträge zum Thema Social Media gehalten, in denen er die Arbeit der GLS Bank und deren Social Media Aktivitäten sehr praxinah und spannend darstellte. Hier das Interview zur GLS Bank.

Interview mit Matthias Kröner auf VR NetWorld TV


Das muss jetzt noch schnell gepostet werden. Auf der Veranstaltung vr-richtungsweisend durfte ich einen Vortrag zusammen mit Herrn Kröner von der Fidor Bank AG halten. Hier ein Interview mit Herrn Kröner, welches im Rahmen der Veranstaltung durchgeführt wurde. Matthias Kröner erklärt was Social Banking ist.

Demnächst gibt es hier auch noch das Interview mit Johannes Korten von der GLS Bank

Das Interview führten übrigens Matthias Kortenhaus von der VR NetWorld GmbH und Manfred Rütten von bit ineractive. Gute Arbeit wie ich finde. Für das Erstellen und die Produktion des Videos war Manfred Rütten zuständig, den man über diese Seite beauftragen kann.

Viele Social Media Neuzugänge


Habe mal wieder eine Stunde damit verbracht das Netz nach Social Media Aktivitäten deutscher Finanzdienstleister zuSchoenes T-Shirt oder`? durchsuchen. Diesmal habe ich so viel gefunden, dass ich jetzt aus Zeitgründen einfach mal abbreche. Nachdem ich mich bisher nur auf die Banken konzentriert habe, sind nun auch Versicherer, Bausparkassen usw. dabei. Einige sind dabei wahrscheinlich keine echten Neuzugänge, sie sind mir wahrscheinlich nur noch nicht aufgefallen. Langsam wird es auch sehr mühselig auf dem Laufenden zu bleiben, denn Social Media kommt auch in der Finanzbranche in Mode.

Sehr viele der gefundenen Aktivitäten sind jedoch noch in der Probierphase. In der Regel ist eine eindeutige Strategie nicht erkennbar. Das Motto einfach mal loslegen prägt die meisten Aktivitäten. Auch bei den aufwändigeren Maßnahmen ist zumindest kaum eine Veränderung gegenüber dem klassischen Marketing erkennbar. Vielen Unternehmen fällt es bisher schwer als ein adäquater Gesprächspartner im sozialen Internet akzeptiert zu werden. Das ist aber nicht nur den Unternehmen zuzuschreiben. Anscheinend ist das Thema ebenfalls ein Problem. Gespräche über Finanzen, Versicherungen und Co. sind eben häufig nur zu gegebenen persönlichen Anlässen interessant. Ich werde das weiter verfolgen. Hier nun die Fundstücke.

Blog der deutschen Internetversicherung

http://www.deutscheinternet-blog.de/

Blog der Direct Line

http://blog.directline.de/

Die Aok bloggt zu Sport und Gesundheit

http://blog.aok-care-community.de/

Wüstenrot Österreich

http://blog.aok-care-community.de/

DKV

http://dkvcenter.blogspot.com/

Es gibt darüber hinaus noch weitere Blogs von Vergleichsportalen und Versicherungsvertretern.

Mehr Infos gibt es beim PR Blogger

Die AWD auf Twitter

http://twitter.com/_AWD_

Arag gibt Rechtstipps auf Twitter

http://twitter.com/ARAG_RECHTSTIPP

Auch Herr Kaiser ist dabei. Also zumindest die Allianz. Mein Herr Kaiser muss ja langsam auch in Rente sein

http://twitter.com/allianz_de

Die DKV filmt ihr Vertriebspartner und dokumentiert dies auf twitter

http://twitter.com/dkv_team_nord

Und hat eine eigene Landeseite für die Videos erstellt.

http://www.dkv-on-tour.tv/

Die IKK Nordrhein ist ebenfalls mit einem twitter Account vertreteten

http://twitter.com/ikknordrhein/

Und die IKK Sachsen

http://twitter.com/ikksachsen/

Aber bisher ist man doch eher sprachlos

Unity ist der Online Treffpunkt für junge Leute, Unternehmen und Vereine in der Region der Sparkasse Langen-Seligenstadt

http://twitter.com/sunity

Die DKB ist ebenfalls dabei

http://twitter.com/DKBCash

Die BKK Hessen ist ebenfalls aktiv geworden

http://twitter.com/BKK_Hessen/

Ein weiterer twitter Account der BKK lautet

BKK vor Ort

http://twitter.com/BKKvorOrt

Die Zürich Versicherung

http://twitter.com/zurich_de

Schon seit Mai dabei: Aspekt Online

http://twitter.com/Aspect_Online

Und einen Blog gibt es auch

http://www.aspect-online.de

Die BHW ist auch eingestiegen

http://twitter.com/BHWde

Es gibt jetzt auch einen next banking twitter Account . Allerdings noch ohne jegliche Aktivität. Das sollte man vorm BarCamp aber noch ändern.

http://twitter.com/nextbanking

Den Artikel widme ich jetzt mal meinem Vater. Der wäre nämlich heute 80 Jahre alt geworden. Kinder wie die Zeit vergeht

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Thin Value: Geld verdienen ohne Leistung


Umair Hauqe Director des Harvard Media Labs – im Mai dieses Jahres auch auf der next09 mit einem interessanten Vortrag live erlebbar – schreibt immer wieder faszinierende und sehr inspirierende Artikel zur Zukunft der Wirtschaft. Vor einigen Tagen verfasste er in seinem Blog einen Beitrag mit dem Titel: The value every business needs. In diesem Artikel prägte er den Begriff “Thin Value” . Im Blog ” The Bankwatch” fand dieser Beitrag Resonanz, da Umair Haque vor allem die Bankenbranche als Produzent von “Thin Value” entlarvte.

Sein Beispiel zur Erklärung von Thin Value dürfte jedem von uns bekannt vorkommen. Zumindest jedem der einen Telefonanschluss besitzt oder der Kunde eines Pay TV Anbieters wie zum Beispiel Premiere ist. Was wäre “Thin Value” in diesem Zusammenhang? Ein Anruf bei einer dieser Gesellschaften ( es sei denn er ist kostenlos) und die Zeit, die man am Telefon verbringen muss, bis man zu einem Mitarbeiter durchgestellt wird. Da können gut und gerne mal 60 Sekunden vergehen, lediglich unterbrochen durch das Betätigen einer Telefontaste, damit man im Prozess vorankommt. Wahrscheinlich läuft es dann auf der anderen Seite so ab, wie in dem nicht unlustigen Sparkassen Spot.

Umair Haque stellt dar, dass die beschriebene Wartezeit für das von ihm als Beispiel genannte Telekommunikationsunternehmen 620 Millionen Dollar Wert ist. Auf der anderen Seite ergibt sich aber überhaupt kein Nutzen für den Anrufer. Der einzige Zweck dieser Warteschleife ist es also, Erträge zu erwirtschaften, während auf der anderen Seite – also bei Ihnen – nur Kosten entstehen. Sie verlieren Geld, Zeit und Produktivität.

Mit einfachen Worten:
Man erwirtschaftet Profit, indem man anderen Schaden zufügt. “Thin Value” ist die Basis der “Zombie Economy” .Ein weiterer von Umair Haque geprägter Begriff. Nach der Finanzkrise und durch die Möglichkeiten des Internets gestützt, sieht Umair Haque keine Zukunft mehr für “Thin Value” und die “Zombie Economy”. Wo es zukünftig hingehen könnte, beschreibt er dann in seinem ebenfalls sehr lesenswerten “The Generation M Manifesto

In “the bankwatch” findet man schließlich eine sehr interessante Auseinandersetzung mit der These von Umair Haque, dass gerade die Banken Meister in der Produktion von “Thin Value” seien.

Hier, die dort genannten Beispiele:

  • Keine Zinsen auf die ersten x Euro
  • Kreditkarten Raten
  • Kreditkaren Geschäftsbedingungen
  • Überziehungszinsen

“Thin Value” bedeutet grundsätzlich, dass das angebotene Produkt eigentlich nicht gut genug ist, um damit Geld zu verdienen. Deshalb versucht man durch die Hintertür (Gebühren? etc.) Geld zu verdienen. Gerade das Internet hat das Potential diese Strategien zukünftig zu identifizieren und zu verhindern. Gerade im Zuge der zahlreichen systemisch bedingten Krisen, von denen die Finanzkrise nur eine , wenn auch die bisher gewaltigste war, werden die Verbraucher immer weniger auf solche Produkte zurückgreifen. Schliesslich gibt es für größere Teile der Bevölgkerung  auch immer weniger Geld zu verschwenden.

Der Wechsel von einer Bank zur anderen oder gar der Wechsel zu den Finanzangeboten einer “Near-” oder “-Non Bank” wird immer einfacher und  immer häufiger vorkommen. Die Bank der Zukunft braucht deshalb in erster Linie ein gutes Produkt. Ein Produkt das einen wirklichen Wert bietet, für das der Kunde bereit ist zu zahlen. Und bei aller Social Media Euphorie. Ohne ein gutes Produkt macht auch Social Media wenig Sinn.

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Wochenendlinks zum abbiegen


Hier wieder einige Links zu meiner Meinung nach interessanten Artikeln, Beiträgen oder Ideen aus den vergangenen 2 Wochen. Da im Rheinland endlich Sommer eingekehrt ist, blieb nicht viel Zeit für tiefgehende Gedanken. Am Wochenende startet dann auch noch die Bundesliga, d.h. es wird erstmal nicht besser werden. Am Samstag gastiert mein Lieblingsfussballverein in Dortmund und ich bin dabei: Podolski schauen.

Politik Wohltat
In der Krise sind Spenden der Banken an die Politik besonders wichtig. Ein Schelm wer böses dahinter vermutet.

Vertrauenskrise?

Und trotzdem vertraut auch der Staat so manchen Banken nicht mehr.  Da möchte man dann selber als Bank aktiv werden. So zumindest sieht das die SPD.

Innovation statt Erdloch

In der Krise sollte man auf Innovation nicht verzichten, dennoch üben sich die Etablierten hier gerne in Verzicht. Das gilt auch für Banken. Gartner warnt und empfiehlt

Gartner: Why Innovation matters in banking

Technik oder doch keine Technik
Allerdings kann man sich die Frage stellen, ob technologische Innovation wirklich der wichtigste Hebel für die Banken ist, um hoffnungsfroh in die Zukunft schaun zu können. Das soziale Internet erzeugt ganz neue, teilweise sogar unliebsame Ansprüche an Unternehmen. Ist Social Media für Banken relevant? Oder kann man einfach abwarten, bis das wieder weg geht. Ein wirklich herausragender Artikel im The Financial Service Blog von Chris Skinner.

Social Media and Banks
Social Media ist dabei nur ein Aspekt von Social Banking. Sprechen wir über weitere inhaltliche Dimensionen, dann geht es für Banken auch darum, so zu handeln, dass Mensch, Gesellschaft, Kultur, Umwelt und Ökonomie davon profitieren oder zumindest so nachhaltig gewirtschaftet wird, dass keine Schäden entstehen bzw. Kosten externalisiert werden.

Wohltat oder Marketing?

Gerade Privat- und Direktbanken sehen zusehends auch in gesellschaftlichem Engagement einen Ausweg. Die Citibank will z.B. Vereinen helfen.

Ist Angst ein guter Ratgeber?

Online Banking birgt Gefahren. Umfragen zeigen jedoch, dass der Verbraucher wenig Angst vor Betrug bei Finanztransaktionen im Internet hat. Die Gründe sind naheliegend. In der Regel haftet ja die Bank. Das fehlende Angst aber gleich mit Sorglosigkeit in Verbindung gebracht wird, halte ich für übertrieben. Grundsätzlich ist das Fehlen von Angst ja ein guter Zustand. Natürlich sollte das Sicherheitsgefühl begründet sein und nicht auf wirklicher Sorglosigkeit beruhen. Online Banking benötigt aber auch Vertrauen. Dieses Vertrauen ist von den Anbietern herzustellen und erfordert sichere technische Lösungen und eine entsprechende Ausbildung des grössten Unsicherheitsfaktors Mensch. Aber hieran könnte man ja gemeinsam arbeiten. Angst ist in jedem Fall kein hilfreicher Antrieb.

Gefunden bei Forium.de


Staatshilfe ist nicht gleich Staatshilfe
In Zeiten der Krise kommt so Einiges auf den Prüfstand. Die EU Wettbewerbshüter beschäftigen sich mit den Sparkassen. Es geht um die Rechtmäßigkeit staatlicher Beihilfen. Mehr z.B. auf der Internetseite der financial times
Was erfreuliches für Open Source Fans

Visa bietet eine Kreditkarte im Linux Look and Feel

Wobei: Ware Open Source Anhänger würden wohl eine eigene Lösung finden

Origineller Twitter Banner

Wenn viele Werbeagenturen auch noch so ihre Probleme mit Twitter haben, so gibt es doch von Zeit zu Zeit kreative Lösungen, wie z.B. der Twitter Banner von Volkswagen. Wenn man hier seine Account Daten eingibt, erfolgt eine Analyse der Feeds und die Empfehlung des richtigen Volkswagens. Bei mir war es ein Golf GTI. Gar nicht so weit gefehlt.

Hier kann man das mal selber ausprobieren

Und Last but not least.

Heute morgen über Blicklog gefunden und da ich ja ein Faible für gute Musik habe. Noch ein Video mit Botschaft

Wenn credit is due

Vor dem Kurzurlaub: Links zum abbiegen


Mein erster Urlaub in diesem Jahr steht vor der Tür. Deshab wird es hier in den nächsten Tagen wenige bis keine Aktualisierungen geben. Am 16.06.2009 geht es dann mit der next banking in Berlin weiter. Eine Veranstaltung auf die ich sehr gespannt bin. Wer mich dort treffen möchte,melde sich bitte kurz über twitter oder auch über Xing. Auf der Veranstaltung werde ich auch selber aktiv sein.

Kurz darauf werde ich auch Vorträge auf 2 Veranstaltungen meines Arbeitgebers halten. Hier geht es um die Themen Online Marketing und Social Finance. Für Genossenschaftsbanken eine interessante und kostenlose Veranstaltung. Hier gibt es mehr Infos und die Möglichkeit sich direkt anzumelden:

http://www.vr-richtungsweisend.de/

Was gibt es sonst noch interessantes:

Der Fidor Blog beschäftigt sich mit dem Thema “Neue Währungen“. Ein sehr interessanter Beitrag von Frau Grillparzer und hochaktuell, denn zumindest aus den gegenwärtigen Facebook Aktivitäten in Sachen Geldtransfer, könnte hier eine gewisse Dynamik entstehen.

Ein kurzer Hinweis auf die spanische Bank CAJANAVARRA darf hier nicht fehlen. Von dieser Bank wird man in Sachen Finance 2.0 noch Einiges hören. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Pioneer in Sachen “Civic Banking” und bietet ihren Kunden neuerdings auch die Möglichkeit p2p Kredite zu vergeben bzw. aufzunehmen. Interessant auch der kurze Satz auf der eigenen Internetseite: “Ihre Rechte unsere Pflichten”. Da habe ich auf dem Finance Forum von den deutschen Privat Banken leider eine ganz andere Haltung erfahren.

Social Finance ist in Spanien ohnehin bereits sehr weit fortgeschritten. Hier noch ein sehr sehr interessanter Artikel zum Thema:

http://thefinanser.co.uk/fsclub/2009/06/a-spanish-first-social-banking.html

Wie Unternehmen zukünftig erfolgreich sein können, versucht Jeff Jarvis in seinem Buch “what would google do” zu erläutern. Dieses Buch werde ich im Urlaub dann mal richtig lesen. Deutsche Ohren reagieren auf einen solchen Titel allzu schnell empfindlich, denn – obwohl wir ohne google fast alle nicht mehr leben können – gilt google bei uns ja inzwischen eher als böse und bedrohlich, dennoch gibt es eine einfache Botschaft, die Umair Haque so wunderschön auf den Punkt bringt und die den Erfolg von google erklärt:

“Who are some of those innovators? We’ve discussed lots of them — Apple, Google, Tata, Threadless. What makes them different is simple. They are more profitable and valuable than rivals because, well, they do stuff that counts.”

Also eigentlich eine ganz einfache Botschaft für die Finanzbranche:

Macht Dinge die wirklich relevant und wertvoll (wichtig) für die Menschen sind