Infografik: Deutsche Bankkunden skeptisch gegenüber Social Media und mobile Banking


Auf der Website der British Telecom – die bieten ähnliche Dienstleistungen wie die Deutsche Drosselkom – habe ich diese interessante Infografik gefunden. Demnach ist Social Media für Bankkunden nicht so besonders wichtig, mobile Banking steckt noch in den Kinderschuhen, und alternative Währungen brauchen noch eine Weile, aber Filialen werden nach wie vor gewünscht. Darüber hinaus scheint es ein intensives Bedürfnis bei Bankkunden zu geben, die Bank einfacher wechseln zu können.

Was diese Infografik darüber hinaus zeigt, ist einerseits dass Online Euphoriker wie ich zunächst noch auf dem Boden bleiben müssen. Ähnlich wie der Gockel Konstantin aus Uhlenbusch. Andererseits können wir daraus schließen, dass sich die Technologie schneller verändert, als wir verarbeiten können. Wir können uns gar nicht mehr so schnell anpassen, wie die Veränderungen es erfordern würden. Es besteht deshalb auch kein Grund für Finanzunternehmen aufzuatmen. Das Veränderungstempo hat inzwischen ein Tempo erreicht, dass zumindest meine Generation – und diese bestimmt aktuell das Handeln von Unternehmen – nicht kennt. Wir denken deshalb in nicht mehr realistischen zeitlichen Zyklen. Es könnte also alles viel viel schneller gehen.

Möglicherweise will uns die Infografik aber auch sagen, dass Social Media – so wie es von den meisten Banken genutzt wird – den Bankkunden keinen Mehrwert liefert. In jedem Fall zeigt sie aber auch, dass wir Deutschen immer noch ein wenig skeptischer und vorsichtiger als die anderen Gesellschaften sind. Das kann gut, aber auch schlecht sein, es braucht die richtige Balance, die in einigen Bereichen von Politik und Wirtschaft jedoch bereits verloren scheint. Aber das ist eine andere Geschichte.

http://letstalk.globalservices.bt.com/en/2013/05/banking-on-social-infographic/
Banking on social

Amerikaner erwarten von Ihrer Bank


Auf der Seite von emarketer.com habe ich  interessante Umfrageergebnisse  gefunden. Amerikanische Bankkunden sollten die Frage beantworten, welche Möglichkeiten oder Anwendungen zum Management der eigenen Finanzen besonders interessant seien. Die Ergebnisse geben sicherlich auch Hinweise für die Erwartungen deutscher Bankkunden, auch wenn der amerikanische Bankenmarkt natürlich anders ist. Zusätzlich sind vor allem Personal Finance Tools und Plattformen dort schon wesentlich weiter verbreitet.

  • In jedem Fall wünschen die Verbrauche alle Informationen an einem Ort abrufen  und darüber verfügen zu können.
  • Sie wünschen Tools mit welchem Sie Ihr Finanzverhalten überwachen können.
  • Sie erwarten Rabatte und Vorteile in Geschäften in welchen Sie aktuell einkaufen.
  • Ebenfalls erwünscht sind Hilfestellungen und Tipps wie man Geld sparen kann.
  • Wenig ausgeprägt ist bisher der Wunsch sich mit Menschen zu vernetzen und Communitys zu nutzen, mit denen bzw. in denen Sie sich über Finanzthemen austauschen können.

Zusammenfassend kann man feststellen. Verbraucher wünschen sich mehr Kontrolle über Ihre Finanzen. Sie wünschen sich dabei einfache und häufig technische Lösungen. Zwischen den Zeilen der Umfrageergebnisse klingt durch, dass eine intensive und aktive Auseinandersetzung mit Finanzfragen eher nicht gewünscht wird. Die Beschäftigung hiermit scheint eher ein notwendiges Übel zu sein.

Kontrolle ist damit offenbar durchaus auch ein USP. Zumindest dann wenn man es als Unternehmen schafft, diese Kontrolle an den Kunden abzugeben bzw. ihm die Möglichkeit der Kontrolle seiner Finanzen leicht zu machen.

Hier die Grafik. Leider ist mir – ich sitze gerade in Rüsselsheim im Hotel – der Link auf den Originalbeitrag zur Studie aktuell nicht mehr präsent. Die Grafik ist aber von der Seite www.emarketer.com

 

 

 

 

 

 

 

 

Und was erwarten Sie?

Jahresendzeitlinks zum abbiegen


Mit diesem Blogpost ist das Blogging Jahr beendet. Irgendwann in der ersten Januar Woche 2010 wird es hier weiter gehen. Allen die hier ab und zu mal vorbei geschaut haben, wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Hier zum Schluss noch einige Links und interessante Quellen aus den letzten drei Wochen.

How Social is your Bank

So lautet die Frage der Business Week, die mich natürlich auch umgetrieben hat im vergangenen Jahr. Aus Sicht der Business Week verschenken Banken, welche sich nicht dem sozialen Aspekt des Bankings annehmen zumindest eine Gelegenheit sich von den Konkurrenten zu unterscheiden. Social Banking ist also in jedem Fall ein Marketing Thema. Hoffen wir mal, dass es nicht nur dabei bleibt.

The banking industry is missing out on a huge opportunity to transform itself from a transactional model to an engagement model.

Hier den ganzen Artikel lesen:

Free Banking

Soweit ist es wohl noch nicht, aber das Buch von Chris Anderson, welches ich zu meinen Lieblingsbüchern 2009 zähle, wird sicherlich auch die Bankenbranche nicht unberührt lassen. Dongle, dass kleine Zusatzteil, welches man in den Kopfhörer Eingang seines iphones stecken muss, damit dieses dann zum Zahlungsimittel werden kann, soll in jedem Fall kostenlos sein. Dies berichtet zumindest Read Write Web unter Berufung auf seriöse Quellen.

Hier die Originalquelle lesen:

DHL und Twitter

Menschen die Pakete verschicken, müssen nicht mehr länger den Sinn von twitter hinterfragen, denn die DHL ermöglicht die Überwachung von Paketen mittels twitter. Hat zwar nichts mit Banken zu tun, obwohl die auch ab und an mal Pakete versenden.

http://twittertrace.de/

Nochmal augmented reality

Auch ein Thema, dass uns 2010 begleiten wird. Augmented Reality. Als  Brillenträger kann man das hier schon einmal ausprobieren.

Hier die Orignalquelle:

2010 wird das Jahr des Kunden

Das meint zumindest Ron Shelvin in seinem neuen Blog: The Marketing Teaparty.
Warum?

Deshalb!

“But next year will be. I just know it.  Because social media changes everything.”

Da schwingt viel Hoffung mit. Aber auch ein wenig Skepsis. Aus meiner Sicht kann es das Jahr des Kunden werden, wenn er seine neue Macht auch zu nutzen weiss und gleichzeitig dies auch noch will. Aber wie das nunmal mit Prognosen so ist:  Wenn sie nicht eintreffen, zeigt auch keiner mit dem Finger auf den Prognostiker

Hier geht es zum Artikel von Ron Shelvin

Wer macht das mobile Payment rennen
?

Auch diese Frage wird uns beschäftigen. Es besteht eine gute Chance, dass es nicht unbedingt die Banken sind.

Chris Skinner macht sich so seine Gedanken.

Zum Jahresende darf auch die Fidor Bank AG nicht fehlen

Mit ibrokr.de wurde ein weiterer innovativer Online Dienst gelaucht. Was ibrokr ist und wie ibrokr funktioniert, kann man im Direktbank Marketing Blog nachlesen

Ausserdem wurde das Look and Feel der Ficoba Seite relauncht. Unter www.fidor.de kann man sich das Ergebnis ansehen. Interessant: Die unzensierte Einbindung fremder Meinungen zu den Fidor Angeboten direkt auf der Startseite und die,  für die für Fidor AG allerdings schon immer selbstverständliche, Einbindung aller gängigen Social Media Plattformen in Deutschland.

Man muss Facebook verbieten

oder die Zigarettenpause, die Kaffeepause, das informelle Gespräch zwischen Kollegen usw. Das ist Ron Shelvins Vorschlag auf Basis dieser wirklich überzeugenden Studienergebnisse:

A research study found that firms that let their employees access Facebook at work lose an average of 1.5% in total employee productivity. Nearly half of the employees studied used Facebook during work hours (shocking!) — some as much as 2 hours per day at work. The researchers concluded that:

Firms should evaluate their Facebook policy and the cost to the organization in allowing access to Facebook, as today blocking Facebook may actually result in a 1.5% gain in productivity.”

My take: Hogwash.

If you have a productivity problem at your company (and you do), then you’d be wise to look elsewhere to increase productivity before banning Facebook.

Lesen Sie den folgenden Artikel und machen sie sich mit mir Gedanken darüber, wie man mit Studien Geld verdienen kann.

Social Media und Banking in Israel

Erster aus einer Reihe von Guest Posts über internationale Social Media Aktivitäten im Visible Banking Blog von Christopher Langlois. Ich arbeite gerade an der Übersetzung meines Artikels. Hoffe ich schaffe das zwischen den Jahren.

Hier der Artikel über Israels Social Banking Szene.

Und nun die mobile Geldbörse

Android ist wohl dafür bereit.
http://www.mediapost.com/publications/?fa=Articles.showArticle&art_aid=118930

Da fehlen dann nur noch die 10 Voraussagen über die Entwicklung des Mobilmarktes für 2010. Und die gibt es hier

Ach nein. Es gibt noch was zu Weihnachten:

In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch mit einem meiner Lieblings Weihnachtslieder, diesmal aber nicht von den Pogues gesungen. Ach ich liebe you tube.

Ready for the (Wahl) Weekend


Ein neuer Artikel aus der Rubrik: Links zum abbiegen

Für mich wird es leider nur ein sehr kurzes Wochenende. Hoffentlich aber dennoch mit einigen Höhepunkten. Ein Derbysieg am Samstag und ein – mir zusagender – zukunftsweisender Wahlausgang wären beispielsweise zwei mögliche Höhepunkte. Weiterlesen

Meine Twitter Erfolgskriterien


Von Zeit zu Zeit schaue ich mir die Twitter Accounts Deutscher Banken an und versuche diese zu bewerten. Dabei könnte ich es mir eigentlich sehr einfach machen. Wer viele Follower hat,betreibt einen interessanten Twitter Account. Dies würde meiner Meinung nach aber zu kurz greifen, denn es gibt durchaus Twitter Accounts die viele Follower haben, aus denen aber noch niemals ein Tweet gepostet wurde.

Auch die Anzahl der Personen, denen man selber folgt, könnte ein einfaches Maß sein. Hiermit zeigt man ja, dass man durchaus auch an den Tweets anderer Personen interessiert ist. Und jedes menschliche Gespräch ist angenehmer, wenn die beteiligten Personen einander akzeptieren und einander zuhören.

Auf Techcrunch findet sich ein interessanter Artikel über die sogenannte “goldene Twitter Ratio”. Demnach gibt es ein ideales Verhältnis zwischen Followern und Following people. Ich empfehle die Lektüre:

Twitters-golden-ratio-that-no-one-likes-to-talk-about

Diese Ausgeglichenheit im Dialog gilt auch für die “Updates” beim Twittern. Sehr leicht ist man als Twitter Nutzer ja versucht auch Belanglosigkeiten zu twittern (das tue ich auch oft). Wenn in einem Gespräch eine Person ständig redet und die andere Person nur zuhören kann (weil sie nicht zu Wort kommt), dann funktioniert die Kosten/Nutzen Balance nicht mehr. Wer zu viel Kosten hat, das zeigt zum Beispiel die soziologische Austauschtheorie, der bricht ein Gespräch oder eine Beziehung häufig ab.

Als Unternehmen spielen außerdem noch ganz andere Faktoren eine Rolle. Natürlich kann man einfach so anfangen zu twittern. Nur was ist dann der Erfolg? Wer keine Erfolgsmassstäbe setzt und eigentlich gar nicht weiss, was er erreichen will, der verschwendet sehr schnell Zeit, Mühe und Geld. Das kann man sich als Privatperson durchaus noch leisten. Aber als Unternehmen. Die meisten der Twitter Accounts der deutschen Banken, leiden – meiner Meinung nach unter Ziellosigkeit und einer fehlenden Strategie. Twitter wird dann wohl deshab genutzt weil es kostengünstig zu sein scheint. Bei gerade mal 145.000 Twitter Nutzeren in Deutschland kann es durchaus auch eine richtige Entscheidung sein, nicht zu twittern.

Ich habe hier mal eine kleine Grafik mit den Kriterien erstellt, die ich heranziehe, um einen Twitter Account zu bewerten.  Falls der werte Leser weitere Inputs hat, bitte ich um Vorschläge als Kommentar. Wer ganz anderer Meinung ist, möge dies doch bitte auch mal hier rein schreiben. Und in den nächsten Tagen gibt es hier dann ein Interview mit Sebastian Welter von der Volksbank Bühl eG. Deren Twitter Aktivitäten gefallen mir immer besser. Ich würde sie inzwischen zu meinen Top 5 zählen.

1. GLS Bank

2. Raiffeisenbank Lustenau

3. Fidor Bank AG

4. Volksbank Bühl eG

5. Kontoblick

twitter Raster

Ich habe die Bank der Zukunft gesehen


Insgesamt 4 mal haben wir zwischen Juni und August vor mehr als 400 Vertretern von Volksbanken Raiffeisenbanken über Social Media und Banking referiert. Märkte sind Online Gespräche: Wie Social Media die Bankenwelt verändert, lautete der Titel der jeweils 75 Minuten langen Veranstaltungen. Dabei hatte ich herausragende Vertreter des “neuen Bankings” an meiner Seite. 2 Mal zeigte Johannes Korten von der GLS Bank wie nachhaltiges, authentisches und transparentes Banking funktioniert und vor allem, wie die GLS Bank das soziale Internet nutzt. 2 Mal stellten Vertreter der Fidor Bank AG ihre Internet Bank vor. Matthias Kröner und Dr. Michael Maier, die Vorstände der Fidor AG, haben die Anwesenden Teilnehmer aufgerüttelt und durch  ihre stichhaltige Argumentation und auch sehr kurzweilige Vortragsart begeistert. Allen Referenten gilt noch mal mein persönlicher Dank. Wir -mich eingeschlossen – haben viel gelernt.

Nach diesen Veranstaltungen bin ich mir sicher: Ich habe die Bank der Zukunft gesehen: Denn die Bank der Zukunft ist:

  • Transparent
  • Nachhaltig
  • Authentisch
  • Ehrlich
  • sozial
  • Internet fokussiert
  • Interaktiv
  • Spezialisiert
  • Menschlich
  • Macht  Spass
  • Produziert Produkte, die wertvoll sind  (siehe Umair Haque)

Diese Liste ist sicher noch nicht vollständig. Die wesentlichen Aspekte sind aber genannt. Ein einzelnes Attribut muss hier aber besonders herausgehoben werden. Das Internet wird die Entwicklung der Bankenbranche nachhaltig verändern.

Die Bank der Zukunft baut auf das Medium der Zukunft. Und alle Zahlen belegen, dass die Bank der Zukunft nach der Devise “Internet first” handeln muss. Möglicherweise sogar nach der Devise “Internet only”. In diesen Zeiten eine Bank zu gründen, werden viele für verrückt halten bzw. gehalten haben. Die Gründer der Fidor Bank AG haben hier eine andere Meinung und ich halte diese Meinung für richtig. Beim Vortrag von Dr. Maier ist mir noch einmal klar geworden, wie überzeugend, durchdacht und einleuchtend die Strategie der Bank ist. Die Fidor Bank AG nutzt alle Grundprinzipien des Internets und hat daraus eine Bank gemacht. Jeff Jarvis beschreibt in seinem Buch “What would google do? auf den Seiten 319 bis 332 wie eine google Bank aussehen würde bzw. nach welchen Grundprinzipien eine Bank gestaltet werden müsste, welche den Schlüssel Erfolgs Faktoren des Internets folgt. Jeff Jarvis kannte die Fidor Bank AG noch nicht. Hätte er sie gekannt, dann hätte er sie mit Sicherheit erwähnt. Ich lehne mich hier mal weit aus dem Fenster: Die Fidor Bank ist das google der Bankenwelt. Für mich das überzeugendste Internet Geschäftsmodell aus dem deutschen Sprachraum, welches ich in den letzten Jahren gesehen habe. Vielleicht sogar das Beste überhaupt.

Natürlich wird die Fidor Bank AG Zeit benötigen. Die digitale Generation beginnt gerade erst ins Zentrum der Gesellschaft vorzudringen. Die zukünftigen Nachfrager nach Finanzprodukten, die Menschen, die mit google und dem sozialen Internet aufgewachsen sind, werden nach Kriterien über ihre Produktwahl entscheiden, die meiner Generation fremd sind und wohl auch fremd bleiben werden. Aber diese Nachfrager werden eine Internet Bank wählen. Diese Nachfrager werden nach all die Dinge suchen, welche die Fidor Bank AG heute schon bietet.

Für die anderen Banken wird es entscheidend sein, dass Internet entsprechend in die Unternehmensstrategie einzubauen. Aber auch hier gilt: “Internet First”. Wer dies nicht erkennt, muss damit rechnen zukünftig in einem Atemzug mit der Musikbranche, den Verlagen und zahlreichen anderen Branchen genannt zu werden, welche zu spät oder gar nicht auf den Intenetzug aufgesprungen sind. Und aufspringen alleine genügt auch nicht: Wir müssen uns neu erfinden und die alten Zöpfe abschneiden. Das ist meine Meinung und jetzt freue ich mich über andere Meinungen.

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Klagen


Aktuelles Klagen vorweg

Die Tage an denen mir ein kalter Schauer den Rückern herunter läuft häufen sich. Inzwischen geschieht dies sogar schon mehrmals täglich. Das passiert meistens dann, wenn sich die Anti Internet Lobby wieder mal zu dummen Zeitungsartikeln oder noch dümmeren Aussagen in Interviews hinreissen lässt. Absolut erschreckend ist dabei die geballte Inkompetenz Deutscher Politiker.

Einen aktuellen Beweis gefällig?  Hier wird zum Beispiel in einem Artikel von der Forderungnach einem rückverfolgbarer Internetausweis berichtet.

Ein weiterer Beweis? Der unsäglich populistische Aufmacher des gestrigen Spiegels. Auch wenn im Artikel einige durchaus vernünftige Dinge zu lesen waren, bleibt doch die Frage, warum man sich dort einer solchen Wortwahl bedienen musste. Oder war das Ganze ein strategischer Schachzug? In der Print Ausgabe schreibt man gegen das Internet, während man Online für das Internet argumentiert.

Hier der durchaus lesenswerte Spiegel Online Artikel.

Weiterlesen

Wochenendlinks zum abbiegen


Hier wieder einige Links zu meiner Meinung nach interessanten Artikeln, Beiträgen oder Ideen aus den vergangenen 2 Wochen. Da im Rheinland endlich Sommer eingekehrt ist, blieb nicht viel Zeit für tiefgehende Gedanken. Am Wochenende startet dann auch noch die Bundesliga, d.h. es wird erstmal nicht besser werden. Am Samstag gastiert mein Lieblingsfussballverein in Dortmund und ich bin dabei: Podolski schauen.

Politik Wohltat
In der Krise sind Spenden der Banken an die Politik besonders wichtig. Ein Schelm wer böses dahinter vermutet.

Vertrauenskrise?

Und trotzdem vertraut auch der Staat so manchen Banken nicht mehr.  Da möchte man dann selber als Bank aktiv werden. So zumindest sieht das die SPD.

Innovation statt Erdloch

In der Krise sollte man auf Innovation nicht verzichten, dennoch üben sich die Etablierten hier gerne in Verzicht. Das gilt auch für Banken. Gartner warnt und empfiehlt

Gartner: Why Innovation matters in banking

Technik oder doch keine Technik
Allerdings kann man sich die Frage stellen, ob technologische Innovation wirklich der wichtigste Hebel für die Banken ist, um hoffnungsfroh in die Zukunft schaun zu können. Das soziale Internet erzeugt ganz neue, teilweise sogar unliebsame Ansprüche an Unternehmen. Ist Social Media für Banken relevant? Oder kann man einfach abwarten, bis das wieder weg geht. Ein wirklich herausragender Artikel im The Financial Service Blog von Chris Skinner.

Social Media and Banks
Social Media ist dabei nur ein Aspekt von Social Banking. Sprechen wir über weitere inhaltliche Dimensionen, dann geht es für Banken auch darum, so zu handeln, dass Mensch, Gesellschaft, Kultur, Umwelt und Ökonomie davon profitieren oder zumindest so nachhaltig gewirtschaftet wird, dass keine Schäden entstehen bzw. Kosten externalisiert werden.

Wohltat oder Marketing?

Gerade Privat- und Direktbanken sehen zusehends auch in gesellschaftlichem Engagement einen Ausweg. Die Citibank will z.B. Vereinen helfen.

Ist Angst ein guter Ratgeber?

Online Banking birgt Gefahren. Umfragen zeigen jedoch, dass der Verbraucher wenig Angst vor Betrug bei Finanztransaktionen im Internet hat. Die Gründe sind naheliegend. In der Regel haftet ja die Bank. Das fehlende Angst aber gleich mit Sorglosigkeit in Verbindung gebracht wird, halte ich für übertrieben. Grundsätzlich ist das Fehlen von Angst ja ein guter Zustand. Natürlich sollte das Sicherheitsgefühl begründet sein und nicht auf wirklicher Sorglosigkeit beruhen. Online Banking benötigt aber auch Vertrauen. Dieses Vertrauen ist von den Anbietern herzustellen und erfordert sichere technische Lösungen und eine entsprechende Ausbildung des grössten Unsicherheitsfaktors Mensch. Aber hieran könnte man ja gemeinsam arbeiten. Angst ist in jedem Fall kein hilfreicher Antrieb.

Gefunden bei Forium.de


Staatshilfe ist nicht gleich Staatshilfe
In Zeiten der Krise kommt so Einiges auf den Prüfstand. Die EU Wettbewerbshüter beschäftigen sich mit den Sparkassen. Es geht um die Rechtmäßigkeit staatlicher Beihilfen. Mehr z.B. auf der Internetseite der financial times
Was erfreuliches für Open Source Fans

Visa bietet eine Kreditkarte im Linux Look and Feel

Wobei: Ware Open Source Anhänger würden wohl eine eigene Lösung finden

Origineller Twitter Banner

Wenn viele Werbeagenturen auch noch so ihre Probleme mit Twitter haben, so gibt es doch von Zeit zu Zeit kreative Lösungen, wie z.B. der Twitter Banner von Volkswagen. Wenn man hier seine Account Daten eingibt, erfolgt eine Analyse der Feeds und die Empfehlung des richtigen Volkswagens. Bei mir war es ein Golf GTI. Gar nicht so weit gefehlt.

Hier kann man das mal selber ausprobieren

Und Last but not least.

Heute morgen über Blicklog gefunden und da ich ja ein Faible für gute Musik habe. Noch ein Video mit Botschaft

Wenn credit is due

Die Neuen bei Twitter, Facebook und Co


Hier wieder einige neue bzw. mir bislang noch nicht aufgefallene Social Media Aktivitäen von deutschen Banken

Berliner Sparkasse

http://twitter.com/BerlinerSPK

Landesbank Hessen Thüringen

http://twitter.com/Helaba

Kreissparkasse Augsburg

http://twitter.com/KSK_Augsburg

S Finanzgruppe Hessen Thüringen

http://twitter.com/sgvht

LfA Förderbank Bayern

http://twitter.com/Foerderbank

Staatsbank Baden Württemberg

http://twitter.com/L_Bank

und auch mit einer Facebook Gruppe

http://www.facebook.com/pages/Karlsruhe-Germany/L-Bank/108542143486?ref=s

Die GLS Bank ist jetzt auch bei Facebook

http://www.facebook.com/group.php?gid=41646781733&ref=search

Den Gesamtüberlick gibt es in der Social Finance Liste. Wenn Euch eine neue Bankenaktivität auffällt, bitte einfach als Kommentar eintragen.  Danke

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