Finovate 2013. Der erste Nachbericht


Ein neuer spannender Finance Blog von Elmar Borgmeier mit einem vielversprechenden Start. Gerade erst ist die Finovate2013 in London beendet und schon gibt es den ersten Bericht.

Finovate Europe 2013 – Live Bericht
“Mind the Gap” warnt die Underground Bahn an jeder Station in die Londoner City, traditioneller Sitz der traditionellen Finanzbranche. Der für zwei Tage (12.-13-2.2013) auch Veranstaltungsort der Finovate Europe 2013 Konferenz ist, der wichtigsten europäischen Konferenz für Next Generation Finance. Mind the Gap.

Ich schicke Sie dann einfach mal
weg.

http://nextgf.de/finovate2013/

Finovate 2012 Nachlese von Franz Welter


Franz Welter von der Volksbank Bühl hat eine schöne und informative Präsentation erstellt, in welcher er die wichtigsten Aussteller und Innovationen der Finovate 2012 vorstellt. Ich bin mal so frei und binde die Folien hier zur Ansicht ein. Damit ist dann die Blog und Banking freie Karnevalszeit beendet.

Ich empfehle an dieser Stelle den regelmäßigen Besuch des Innovationsblogs der Volksbank Bühl, in dem immer wieder spannende Artikel und Meinungen zur Zukunft des Bankings zu finden sind. Hier schreiben inzwischen mehrere vor allem auch jüngere Mitarbeiter der Bank. Und die Zahl der Autoren wächst offensichtlich kontinuierlich.

Auch ein Ergebnis einer offenen Social Media Policy. Möglicherweise darüber hinaus eine kleine Botschaft an alle Banken, für die Social Media nicht mehr als eine tägliche Jagd nach Fans darstellt. Eine ähnlich nachhaltige Strategie wie die Jagd nach Bützche im Karneval.

Der einzige mir bekannte Innovationsblog einer deutschen Bank

http://blog.volksbank-buehl.de/

Ebenfalls interessant. Teil 3 der vierteiligen Social Media Serie vom PR Blogger zum Thema Social Media und Banking

http://pr-blogger.de/2012/02/20/banken-und-social-media-teil-3-die-revolution-hat-langst-begonnen/

Alles hat ein Ende…


Impressionen. Auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende. Leider muss ich die Hängematte wieder mit einem mehr oder wenige bequemen Stuhl am Schreibtisch tauschen. Und auch die Social Media Welt hat mich wieder, wobei ich mit Stolz behaupten kann, wirklich 6 oder sogar 7 Tage weder Facebook, twitter und Co noch meine E-Mails gelesen habe.  Der Social Media Prophet wird fragen: Wieso kann man oder sollte man darauf denn Stolz sein? Ich antworte: Das eine solche Social Media Pause auf jeden Fall aufzeigt, dass die sozialen Medien nur ein Mittel und nicht der Zweck selber sind. Ein Mittel allerdings, welches unsere bisherigen Handlungsmöglichkeiten immens erweitern würde, wenn wir in der Lage wären, nicht alles aus den Augen der vorhandenen (alten) Welt zu betrachten und zu bewerten.

Inhaltliches. Wie es sich für diesen Blog gehört, soll auch dieser “ich bin wieder da” Artikel auch ein wenig Inhalt und Information transportieren. In den nächtsen Tagen werde ich hier ein Interview mit Alexander Artope von smava veröffentlichen. Dieses Interview gehört zur Reihe: Sechs Fragen mit Zusatzfrage.

Klauen. Manchmal begeistern mich die ganz kleinen Ideen. Wer käme zum Beispiel auf die Idee eine Fotoserie und einen Fotoblog über Arbeitsplätze zu machen und vor allem, welche Chance hat ein solcher Blog Leser oder Betrachter zu finden? Für einen bzw. den Fotografen von http://www.workplacepdx.com/ ist der Blog natürlich ein günstiges und vielversprechendes Marketing- und Kommunikationsinstrument.

Daneben zeigt der Blog die Vielfalt möglicher Arbeitsorte und vor allem die Menschen, die dort arbeiten und mit denen die Orte und auch die Arbeit erst einen Inhalt bekommen. Und das Spektrum von Mittel zum Geldverdienen bis zur Passion ist immens groß. Arbeit ist viel mehr, als es die offiziellen gesellschaftlichen und kulturellen Definitionen vorsehen. Und Geld ist häufig gar kein so guter Motivator. Banken müssten dies eigentlich wissen. Gegebenenfalls müssen sie es auch einfach lernen, damit Menschen ihnen wieder mehr vertrauen können und damit auch solche Ideen Chancen auf Umsetzung bekommen, ohne die unsere Zukunft vielleicht gar nicht so rosig aussehen würde. Welche Bank hätte z.B. auf kiva gesetzt?

Eine Ebene tiefer betrachtet, könnte ein solcher Blog doch auch was für regionale Banken sein. Zeigen Sie doch einmal die Ergebnisse ihrer finanziellen Unterstützung in Bildern oder vielleicht sogar bewegten Bildern. Das wäre doch auch mal eine kleine Idee zum Klauen.

Ein neuer deutschsprachiger Finance Blog


Unter dem folgenden Link findet man den neuen Finanzblog von Matthias Schubert und einen sehr interessanten Artikel zur Zukunft der Filialen. Ich denke es lohnt sich hier zukünftig häufiger vorbei zu schauen:

http://www.matthias-schubert.com/marketing/bankfilialen-verlieren-bedeutung

Anonymität, Netzneutralität und Veränderung


Gestern haben drei Artikel oder Themen meine Aufmerksamkeit erregt. Sie alle haben – und das ist die Gemeinsamkeit – mit den Möglichkeiten und Auswirkungen des Internets zu tun. Beschäftigen sich also damit, wie das Internet unseren Alltag verändert und sich dabei natürlich auch selbst verändert bzw. durch Menschen verändert wird. Und natürlich  beeinflussen diese Veränderungen auch die Finanz- und Bankenwelt, was hier aber nur am Rande eine Rolle spielt.

Anonymität

Google Vorstand Eric Schmidt hat auf der Konferenz „Techonomy“ das Ende der Anonymität erklärt. Hier das zentrale Zitat entnommen aus einem Beitrag des basicthinking Blogs, wo man auch diesen interessanten Artikel findet.

Bereits heute sei jeder eindeutig identifizierbar, von dem nur 14 Fotos im Internet verfügbar seien. Ebenso könne über die Standortermittlung nicht nur der aktuelle Aufenthaltsort eines Nutzers bestimmt werden, sondern anhand der bereits verfügbaren Daten auch mit einiger Sicherheit vorausgesagt werden, wohin er sich als nächstes begeben wird.

Naturgemäß hat Eric Schmidt mit dem Ende der Anonymität auch wenig Probleme, was für ein Land, welches aktuell nach dem Motto lebt – Unsere Städte sind in google Street View abgebildet, wir werden alle sterben – natürlich nicht gilt. Wobei, wie anonym könnte wir heute eigentlich noch leben, wenn es das Internet nicht geben würde und welche Probleme schafft eigentlich das Ende der Anonymität? Grundsätzlich sehe ich drei Bereiche, in welchen Anonymität eine Rolle spielt: Das Private, Staat und zugehörige Institutionen und Unternehmen.

Der Staat und die zugehörigen Unternehmen warnen in erster Linie vor den Unternehmen, die ja nur an unser Geld wollen. Allerdings habe ich bei den Unternehmen immernoch die Möglichkeit ein mir unterbreitets Angebot, welches möglicherweise auf meiner Transparenz im Internet beruht, abzulehnen. Deshalb habe ich hier eigentlich das geringste Problem.

Bezogen auf das Private, also Dinge, die möglicherweise nur mich und noch nicht mal meine Familie, Freunde und Verwandte etwas angehen, habe ich ohnehin kein Problem, da ich es für falsch halte Geheimnisse zu haben. Alles was ich im Internet mache ist transparent und das kann auch jeder erfahren. Das gilt im Übrigen auch für meinen jeweiligen Arbeitgeber. Da das Private ja ohnehin geschützt ist, dürfte dies eigentlich auch keinen Einfluss auf meinen beruflichen Weg haben. Was von manchen deutschen Unternehmen aber offensichtlich anders gesehen wird, wie wir in der Presse in den letzten Monaten ja häufiger nachlesen durften.

Und dann wäre da noch der Staat, der ja eigentlich ohnehin schon alles weiß, wenn er nur die vorhandenen Daten zusammen führen würde, was z.B. mit dem neuen Personalausweis möglich wäre und der darüber hinaus an immer mehr Stellen (z.B Internet) kontrollieren und eingreifen möchte (siehe auch Netzneutralität). Und hier fehlt mir die Möglichkeit “Nein” zu sagen. Und selbst wenn ich Daten im Internet zurückhalten würde, wäre ich verpflichtet diese an bestimmte Institutionen weiter zu geben.

Geht es den ganzen institutionellen Warnern am ende gar nicht darum uns zu schützen, sondern vielmehr darum das Datenmonopol zu behalten. Wenn man die Dinge mal von der anderen Seite betrachtet, könnte es doch auch nützlich sein – so sieht das Eric Schmidt übrigens auch – eben nicht anonym im Netz zu sein, weil man dadurch ja immer offen legen kann, was man, wann, wo, wie und wieso gemacht hat. Wäre doch gut, falls mal jemand fragt. Und grundsätzlich – und damit hat Eric Schmidt auch Recht – entsteht die Gefahr ja erst, wenn es Personen, Gruppen,Institutionen oder auch Staaten gibt, die bereit sind die Daten im eigenen und gegen das Interesse des betroffenen zu nutzen.

Um mal kurz einen Schwenk zur Finanzbranche zu machen. Hier sind ja Staaten (USA) und Finanzämter schon lange mit den notwendigen Rechten versehen, unsere Konten einzusehen (es sei denn es ist in der Schweiz), wogegen die Banken sich übrigens gewehrt haben.

Netzneutralität

Das ist das zweite Thema. Hierzu gab es einige interessanten Artikel bei netzwertig.com, die sich immer wieder auch mit den politischen und kulturellen Dimensionen des Internets auseinandersetzen. Schneller als erwartet und befürchtet, müssen wir Internetnutzer uns darauf einstellen, das, über das Internet transportierte, Daten nicht mehr gleichberechtigt übermittelt werden.

Das Ende der Netzneutralität ist in Vorbereitung. Schrittweise, damit der” Otto Normal Internetnutzer” es nicht merkt, soll für bestimmte Daten bezahlt oder es sollen Daten – weil laut Definition wichtiger – schneller und höher priorisiert transportiert werden. Da muss man nicht viel Phantasie mitbringen, um zu vermuten, dass hier große und mächtige Unternehmen ebenso wie Staaten (z.B. China wo es ja schon lange keine Netzneutralität mehr gibt) entsprechende Veränderungen herbeiführen möchten (werden). Schrittweise natürlich, wie unlängst von google und Verizon angekündigt, worüber netzwertig.com ausführlich berichtet.

Und auch hier geht es wieder um Interessen und Macht. Die zunehmende wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Internets ruft natürlich immer mehr klassische Insitutionen und Machteliten auf den Plan, um das Netz nach ihren Kriterien zu gestalten. Am Ende gilt es sich vor DEM zu hüten, der im eigenen Interesse und nicht im Interesse der kulturellen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der gesamten Menschheit handelt. Wovon wir uns natürlich alle nicht frei sprechen können. Auch die Netzaktivisten nicht.

Veränderung

Das Internet verändert (Anonymität) und verändert sich dabei selber (Netzneutralität). Es entstehen gänzlich neue Fragen, die gar nicht so einfach zu beantworten sind. Wer soll da noch die Übersicht behalten bzw. wer bleibt und wie bleibt man handlungsfähig als Mensch, Unternehmen oder Institution.

Ebenfalls über den netzwertig Blog bin ich auf diesen Artikel aufmerksam geworden. Es handelt sich um ein Interview mit Charles Leadbeater einem ehemaligen Journalisten der Financial Times, der inzwischen als Unternehmer und Buchautor von sich reden macht.

Die Überschrift des Artikels lautet: Das Internet erleichtert soziale Veränderungen. Dies ist grundsätzlich keine neue Erkenntnis. Im Artikel  – der sich vor allem auf soziales Unternehmertum bezieht -sind einige bemerkenswerte Aussagen, die eine Würdigung und Auseinandersetzung verdienen und die zeigen, dass unsere üblichen und altbekannten Wege Dinge zu tun, durch das Internet optimiert werden. Zum Beispiel auch im sozialen Bereich, weil es uns erlaubt einfach und kostengünstig Gleichgesinnte zu finden und die Lösung von Problemen für- und miteinander ohne institutionelle Hilfe herbeizuführen. Allein schon bei der Entscheidung Dinge oder Missstände überhaupt als Probleme zu erkennen und als veränderungswürdig zu betrachten, weist uns das Internet ja ganz neue Wege, denn auch soziale und caritative Einrichtungen sind ja Filter.

Bei der erstmaligen Nutzung der ewallet der Fidorbank ist mir dies neulich nochmal bewusst geworden, denn der Blicklog hatte die Idee eine twitter Adresse einzurichten, an die man mit der neuen Fidor ewallet Geld überweisen kann. Einfacher und unkomplizierter ist das Spenden von Geld noch nie gewesen Der typische Verwaltungsaufwand aller Spendensammler dieser Welt, würde komplett wegfallen. Zusätzlich wäre die ewallet auch eine gute Möglichkeit zur Monetarisierung von Blog Beiträgen. Wenn Ihr das mal ausprobieren möchtet dann sind hier die twitter Accountnamen, an welche Ihr Geld überweisen könnt.

@kindernothilfe  und @electrouncle

(Sollte mir Geld überwiesen werden, werde ich dieses dann direkt an die kindernothilfe weiterleiten und dies hier transparent darstellen)

Anonymität, Netzneutralität  und Veränderung. Themen, die auch die Bankenwelt heute und zukünftig beschäftigen werden. Wie man sich diese Dinge zunutze macht, hängt von den Menschen und Unternehmen selber ab. Der Verlust der Anonymität ließe sich z.B. einsetzen, um Menschen besser zu beraten und ihnen bessere Produkte anzubieten oder sie einfach besser zu verstehen. Was denkt  Ihr? Ist das nicht auch eine Chance

Guido Augustin beantwortet 6 Fragen und Zusatzfrage


Guido Augustin ist Kommunikatonsberater. Sein twitter Profil hat über 8000 Follower. Ähnlich erfolgreich sind die Social Media Aktivitäten der Bürgschaftsbank Hessen, deren twitter Account einer der am schnellsten wachsenden in der deutschen Finanzbranche ist und auch der Blog der Bürgschaftsbank ist informativ, stark frequentiert und vor allem vollgepackt mit hilfreichen Informationen für die Nutzer und einem regen Austausch zwischen den Bloggern und eben diesen Nutzern. Guido Augustin ist einer der Väter dieses Erfolges und ich freue mich sehr über seine Bereitschaft meine 6 Fragen zu beantworten.

1. Die Bürgschaftsbank Hessen nutzt Social Media schon etwas länger.
Sie betreiben einen twitter Account mit mehr als 4350 Followern. Dabei
hatten Sie schon sehr schnell über 3000 Follower. Wie kommt man so
schnell an so viele Follower?

ga – Die Aufmerksamkeit zum Start war recht hoch, denn die Bürgschaftsbank Hessen war die erste deutsche Bürgschaftsbank, die in Social Media aktiv wurde. Dazu kommt, dass ich mit meinem persönlichen Account (@guido_augustin) eine gewisse Popularität in der Twitterwelt erreicht habe, so dass die regelmäßigen Empfehlungen zum Start des Accounts @buergschaft sicher geholfen haben, schnell auf viele Follower zu kommen. Außerdem folgten wir gerade in der Anfangszeit
selbst vielen Accounts, die thematisch oder geographisch ins Profil zu passen schienen.

2. Ist es wichtig viele Follower bei twitter zu haben bzw. wann kann man sagen, dass ein Unternehmen erfolgreich bei oder mit twitter ist?

ga - Die Zahl der Follower, also die theoretische Reichweite, ist ein wichtiges Kriterium bei Twitter und wenn wir davon ausgehen, dass auch PR in Zeiten der one-to-many-Kommunikation neue Wege geht, machen
viele Follower grundsätzlich Sinn. Jedoch darf man viele Follower beileibe nicht als alleinige Erfolgswährung sehen. Der kommunikative Wert bemisst sich selbstverständlich auch an der Qualität und Aktivität der untereinander verbundenen Accounts. Die Webevangelisten (www.webevangelisten.de) haben da für den deutschen Sprachraum eine ehrenwerte Initiative gestartet, indem sie für ihre Top 100-Rankings nur solche Accounts zählen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums aktiv waren und eine bestimmte Anzahl an deutschen Wörtern verwendet haben.
Ein Unternehmen ist dann erfolgreich auf Twitter, wenn es seine selbstgesteckten Ziele erreicht hat, das hängt nur mittelbar mit der Anzahl der Follower zusammen.

3. Mit welchem Ziel haben Sie Ihre twitter Aktivitäten gestartet und wie sieht Ihr aktuelles Fazit aus?

ga – Ursprünglich haben wir den Twitter-Account gestartet, um das Blog Buergschaft-ohne-Bank.de (www.buergschaft-ohne-bank.de) zu unterstützen und auf diesem Wege zusätzlichen Traffic zu generieren. Dabei zeigte sich ein interessanter Nebeneffekt: Kaum war der Twitter-Account aktiv und die Follower-Zahl stieg gut an, verdoppelten sich die Zugriffszahlen auf dem Blog. Die nahe liegende Schlussfolgerung, dass viele Twitter-Follower direkt in den Blog geleitet würden, war jedoch falsch. Der Blick in die Statistik verriet, dass zwar Besucher über Twitter gekommen war, doch der starke Anstieg kam von der Quelle Google. Die Twitter-Aktivitäten hatten eine deutliche Verbesserung des Google-Rankings bewirkt. Merke: Twitter bringt auch Google-Juice…

4. Was machen Sie noch in Sachen Social Media?

ga – die Bürgschaftsbank Hessen betreibt seit beinahe drei Jahren den Blog Buergschaft-ohne-Bank.de, wo wir über Themen für die Zielgruppe, nämlich mittelständische Unternehmer und Existenzgründer, berichten. Dazu gibt es den Twitter-Account @buergschaft, derzeit denken wir über eine Facebook-Seite nach.

5. Welche Ziele verfolgen Sie damit?

ga – Die Plattformen, auf denen sich die Zielgruppe(n) der Bürgschaftsbank Hessen finden, werden mehr. Wir beobachten also hier analog zur gesamten Kommunikationsbranche, dass mehr Plattformen bedient werden müssen, weil es eine Diversifizierung gegeben hat. Entsprechend versuchen wir, die Botschaften der Bürgschaftsbank Hessen ergänzend zur klassischen Pressearbeit auf diesen verschiedenen Plattformen zu platzieren. Das Oberziel ist immer, die Bekanntheit der Bürgschaftsbank Hessen in den genannten Zielgruppen zu erhöhen, denn noch immer gibt es Unternehmer, die nichts (oder nicht genug) von der segensreichen Einrichtung des Bürgschaftssystems wissen.

6. Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen Ihrer Aktivitäten

ga – Wir sind sehr zufrieden – und der Verband der Bürgschaftsbanken, in dem die Bürgschaftsbank Hessen organisiert ist, ist es auch. Die Wahrnehmung bei der relevanten Zielgruppe ist stark gestiegen und dem voran geht ein beständig zunehmendes Medieninteresse, zuletzt berichtete das ARD-Magazin “Plusminus” über den Staat als Bänker und zog als Erfolgsbeispiel einen Förderfall der Bürgschaftsbank Hessen heran. Durch die kontinuierliche Pressearbeit, kombiniert und ergänzt
durch die Social Media-Aktivitäten, ist die Medienpräsenz der Bürgschaftsbank Hessen sehr hoch.

Und hier die Zusatzfrage:

Wenn Sie der Bürgschaftsbank ein Musikstück zuordnen müssten. Wie klingt die Bürgschaftsbank Hessen?

ga - Wenn die Bürgschaftsbank Hessen ein Lied wäre, sie wäre “Ein Stern (der deinen Namen trägt)”, weil dieses Lied erstens in den ewigen Charts ganz weit oben steht (56 Wochen in den Top 20, http://ki.informatik.uni-wuerzburg.de/~topsi/deu_all_timet.html), also ein echter Dauerbrenner ist und zweitens, weil der Titel
wunderbar zum Geschäftsprinzip passt: Die leuchtenden Sterne sind nämlich nicht die Bank, sondern die Unternehmer, deren Name dank der Bürgschaftsbank Hessen heller strahlt ;o)

Hier die anderen Interviews:

Lothar Lochmaier

Suitbert Monz

Dr. Harald Meissner

Mustapha Behan

Zum Sonntag 5 Links zum abbiegen


Vorsicht vor Social Media

Social Media – so unsere Einschätzung bietet für den Verbraucher eine Menge Vorteile, dass dies aber auch anders sein kann, zeigt eine interessante Story die ich bei Techcrunch gefunden habe. Dabei geht es nicht nur um den Eintrag eines Unternehmensgründers in seinen Blog. Es geht darüber hinaus um ein Persönlichkeitsmerkmal, das Banken eigentlich nicht interessieren sollte oder dürfte.

Techcrunch: Does citibank suffer from homophobia or just a general dislike for startups

Das ipad revolutioniert die Bankenwelt nicht!

Ebenfalls nicht uninteressant. Es geht allerdings um ein anderes Thema. In den nächsten Tagen wird das ipad von Apple erhältlich sein. The Financial Brand beschäftigt sich damit, was dies für die Finanzbranche bedeuten könnte.

The Financial Brand: I pad means little for financial marketers

Schöne und menschenfreundliche Filialen haben mehr Zukunft

Auf der einen Seite das ipad und der Trend zur Mobilisierung von Bankdienstleistungen auf der anderen Seite die gute alte Filiale, der ja gerade in Deutschland von vielen Experten nach wie vor eine rosige Zukunft prognostiziert wird. Die Umqa Bank ist ja für ihre innovativen, architektonisch eindrucksvollen und auch emotional einladenden Filialen bekannt.  Einfach mal anschauen und lernen. Denn für die rosige Zukunft – an die ich übrigens nicht glaube – sollte man dann auch was tun.

The Financial Brand: Umqua Bank neigborhood store branch

Eine Aufgabe für Banken?

Meiner Meinung nach müssen Banken nach neuen Aufgaben suchen. Die Ausbildung der Verbraucher ist so eine Aufgabe, die Banken übernehmen sollten und die man nicht Institutionen überlassen kann, die genug mit sich selbst zu tun haben. Und auch die staatliche Verordnung von privater Altersvorsorge kann nicht die richtige Lösung sein. Eine Kreditgenossenschaft – die natürlich nicht aus Deutschland kommt – nimmt sich dieser Aufgabe an.

https://groups.addisonavenue.com/groups

Hype oder wichtig?

Der 5. Link leitet auf ein Twitterview. Auch in Grossbritannien gibt es bald ein Bank 2.0 Buch. Das Wort “Social” fehlt hier. Es würde dem Verkaufserfolg des Buches möglicherweise auch nicht besonders gut tun. Im Buch wird es mehr um Social Media gehen. Der wertende Aspekt von “Social” wird wohl eher fehlen. Im Interview erläutert Brett King gegenüber Finextra, welche Bedeutung Social Media für Banken hat oder ob es sich mal wieder nur um einen Hype handelt, dem man gar nicht aufsitzten muss.

http://bank2book.wordpress.com/2010/02/17/follow-my-finextra-twitterview-today-at-1400-gmt-finxlive/

Bloggende Volksbank


Zahlreiche Banken nutzen inzwischen Social Media. Die meisten Banken konzentrieren sich dabei auf twitter. Auch Facebook und youtube erfreuen sich inzwischen einer gewissen Beliebheit. Nur in Sachen Blogs muss man gegenwärtig noch eine gewisse Zurückhaltung konstatieren. Um so erfreulicher, dass die Volksbank Mittelhessen dieses offenbar gar nicht mehr so moderne Dialogmedium zu nutzen beginnt. Das bisher nur so wenig Banken bloggen hat sicherlich auch mit dem auf dem ersten Blick recht hohen Aufwand im Vergleich zu twitter und Co zu tun.

Die Volksbank Mittelhessen stellt in diesem Blog ihr Mitglieder Mehrwertprogramm dar und bildet dies ab. Der Blog ist übersichtlich und sehr freundlich gestaltet. Damit hat die zweite deutsche Volks- und Raiffeisenbank mit dem bloggen begonnen. Eine schöne Möglichkeit das regionale Engagement, für welches alle Volks- und Raiffeisenbanken stehen Online darzustellen. Meiner Meinung nach ist das auch höchste Zeit, denn im Rahmen der Webciety war irgendwie festzustellen, dass dieses Engagement offensichtlich von den meisten Verbrauchern gar nicht realisiert wird. Wenn man aktuell über Social Banking spricht, dann hört man Namen wie die gls Bank, Triodos Bank, Noa Bank oder auch Fidor Bank. Aber kaum einer denkt an die Volksbanken Raiffeisenbanken.

http://blog.mehrhaber.de/herzlich-wilkkommen/2010/02/26/

Sprechen wir mal über junge Leute


Wenn wir über Veränderungen spekulieren, dann spielt das Verhalten der jungen Menschen,die wir als die Bankkunden von morgen betrachten, immer eine wichtige Rolle. Welche Anforderungen werden die Generation Y, die Millenials oder Digital Natives zukünftig an Banken stellen. Und wie beeinflusst das Internet diese Anforderungen?

Wir können heute davon ausgehen, dass die Generation der nach 1980 Geborenen ein beinahe natürliches Verhältnis zum Internet entwickeln konnte. Heute sind bereits über neunzig Prozent der über 14 – und der unter 40 – jährigen Deutschen regelmässige Internetnutzer. Spätestens die nach dem Jahr 1995 geborenen Kinder gehören zur  Generation Internet und haben keinerlei Erfahrungen in einer Welt ohne Internet. Durch diese Menschen entstehen neue Anforderungen an Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft oder auf niedrigerer Ebene auch auf Arbeits-, Konsumwelt etc. Ohne zu vergessen, dass es neben dem Internet natürlich noch weitere Faktoren gibt, welche Einfluss auf veränderte Werte, Einstellungen und Verhalten jüngerer Generationen haben, stellt sich die für Banken interessante Frage: Hat das Internet wirklich Einfluss auf die Art und Weise wie Bankdienstleistungen nachgefragt werden und wie gross ist dieser Einfluss?

Eindeutig uneindeutig

In den letzten Tagen habe ich hierzu einige interessante Artikel gefunden, die eigentlich keine eindeutige Prognose zulassen. Das Internet wird nicht alles neu machen!
Ich stieß auf uneinheitliche und sich widersprechende Ergebnissen und zu  jedem Trend gibt es einen Gegentrend. Zusätzlich erfolgen Veränderungen in einem viel höherem Tempo als früher. Es ist ohnehin immer weniger möglich von eindeutig voneinander abgrenzbaren Zielgruppen oder Milieus zu sprechen. Und vor allem das Alter lässt keine eindeutige Einordnung mehr zu. Digital Natives können auch vierzig Jahre oder älter sein, auch wenn man sie dann eher Digital Immigrants nennen würde. Das Verhalten wird immer individueller und Marktforschung erfasst kaum noch die wirklichen Bedürfnisse der Menschen. Sie ermittelt eher das, was die Unternehmen hören möchten, noch dazu unter Verwendung von Verfahren, die immer nur eine Nachahmung der Realität sind.

Teens sind weder intensive Blogger noch twitter Nutzer

Alle jungen Menschen nutzen das Internet. Aber sie nutzen es unterschiedlich. Aktiv und passiv. Die aktiven Kreatoren sind “noch ” nicht in der Mehrzahl. Nicht jeder erstellte Content hat das Ziel und das Potential die Welt auf den Kopf zu stellen. Das Zeitalter der Couch Potatoes ist mitnichten vorbei.

Mashable veröffentlichte kürzlich einen interessanten Artikel über das Internet Verhalten von Teens. Inzwischen weiss jeder Mensch, dass junge Menschen das Internet wie ein selbstverständliches Alltagswerkzeug nutzen. Das sie aber wirklich aktive Nutzer sind, die ständig eigene Inhalte erstellen und veröffentlichen ist gar nicht so eindeutig. Amerikanische Teenager – so der Mashable Artikel – bloggen und twittern nicht bzw. nicht mehr.

A new study published today by Pew Internet finds that teens and young adults are blogging less and using social networking sites more, with the prominent exception of Twitter.

Stattdessen nutzen Sie häufig soziale Netzwerke und besitzen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mobiltelefon. Wir schliessen daraus, dass die aktuelle Teenager Generation keine ausgesprochenen Content Kreatoren sind und möglicherweise, eine Mehrheit das Internet lieber passiv und weniger mit dem wirklichen Drang nach Öffentlichkeit nutzt.

Hier das Fazit des Mashable Artikels:

With that said, though, the trends seem clear: Teens love to be online, but they’re not terribly interested in writing blog posts or maintaining a stream of tweets. Creating content takes time and energy that they’d rather exert on Facebook, texting, YouTube or other online activities. And of course, they have school and friends.

Let’s face it: Teenagers haven’t had the time to build up expertise, life experiences or a career that would merit content creation. Without that expertise, fewer people are inclined to listen to what they have to say, and without that knowledge, teenagers have less to talk about.

Kann man eingedenk dieser Ergebnisse wirklich das Ende der Privatheit proklamieren, muss man wirklich  Angst vor dem Verfall der guten Sitten haben?

Werden junge Menschen wirklich jede schlechte Erfahrung mit einer Bank sofort über das soziale Internet publizieren und dort diskutieren oder sofort ihre Bankverbindung aufgeben?

Werden sie sich dabei helfen kompetente Finanzentscheidungen zu treffen, indem sie sich Online darüber austauschen? Ich sehe aktuell keinerlei Indiz dafür, dass die junge Generation eine andere Einstellung zu Finanzthemen hat als meine. Eher eine, die noch weniger Interesse ausdrückt.

In vielfacher Hinsicht stellt sich die Frage, ob Online das Verhalten und Denken von Teenagern wirklich radikal verändert. Vieles aus dem Fazit klingt in jedem Fall nicht so furchtbar anders wie zu meiner Teenager Zeit

http://mashable.com/2010/02/03/teens-dont-tweet-or-blog/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Mashable+(Mashable)&utm_content=Netvibes

Online und Mobile sind nicht genug

  • Was erwarten junge Menschen nun von Unternehmen?
  • Wie möchten Sie angesprochen oder behandelt werden?
  • Was müssen Unternehmen beachten, damit sie zukünftig Konsumenten überhaupt noch erreichen können?

Junge Menschen nutzen Online und Mobile besonders intensiv. Nicht zuletzt weil sie damit aufgewachsen sind und die Möglichkeiten dieser Instrumete zu schätzen wissen. Und auch heute sind Jugendliche in gewisser Weise bequem  und suchen einfache und zeitsparende Wege des Erwerbs von  Bankprodukten . Ihre wertvolle und knapp bemessene Zeit möchten sie mit Dingen und Menschen verbringen, die ihnen Spass machen bzw. die ihnen Freude bringen  Der Wunsch nach der Nutzung von Online und Mobile zur Durchführung von Bankgeschäften ist deshalb fast schon natürlich. Er ist ein Faktor bei der Entscheidung für eine Bank. Und die Bedeutung dieses Faktors ist sicherlich höher als in älteren Zielgruppen. Aber reicht das schon aus?

Viel wichtiger bei der Wahl einer Bank sind wohl nach wie vor die Produktqualität,Beratungsqualität, Emphatie, der Kundenservice, die Freundlichkeit usw.Un d auch das ist keine neue Erkenntnis. Alle Menschen haben doch diesen Wunsch. Das Internet verändert eigentlich nur die Konsequenz, mit welcher man auf die nicht Erfüllung dieses Wunsches reagieren kann.

Noch grösser ist möglicherweise dr Wunsch, das Finanzielle möge sich von ganz alleine, zumindest aber ohne viel Mühe, erledigen lassen. Oder es gäbe eine vertrauenswürdige Institution, welche dies für einen erledigen würde. Das waren früher einmal die Banken zumindest wurde ihnen das entsprechende Vertrauen entgegengebracht.

Millennials expect to be treated nicely and fairly.  They want to feel good about the places they do business and are happy to reciprocate.

Möglicherweise keine so gute Nachricht für Banken, bei welchen Technologie als Selbstzweck und als hinreichende Bedingung zur Kundengewinnung gesehen wird.

http://millennialmarketing.com/2010/02/gen-y-to-banks-be-nice/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+MillennialMktg+(Millennial+Marketing)&utm_content=Netvibes

Es lohnt sich übrigens diese Interviews einmal in voller Länge zu hören. Auch wenn sie mit Jugendlichen in den USA geführt wurden.

http://thefinancialbrand.com/2010/02/04/gen-y-bank-credit-union-interviews/

Wertewandel?

Was Menschen ausmacht und einen Rückschluss auf ihr Verhalten zulässt sind deren Werte. Diese verändern sich im Zeitverlauf, sind aber – wie viele Studien der Wertewandelforschung bewiesen haben -  erstaunlich stabil. Werte definieren auch die junge Generation. Trotz einer gewissen Liberalität sind viele Werte der jungen Generation sehr traditionell. Im Millenial Marketing Blog kann man hierzu folgendes lesen:

They value family, personal connection, and loyalty

They seek out the genuine and are repulsed by phony.

They are famously optimistic and believe in the possibility of change.

They advocate for the environment and social justice.

They treasure tolerance and diversity, teamwork and balance.

They seek spirituality and are open to the possibility of the divine.

Und weiter

For marketers, whether or not Gen Y does or does not change the world doesn’t matter. Values representing the overriding, governing motivations for decision-making, and they matter a lot.A deep understanding of values  is critical to creating desirable products and meaningful communication. Employers who take Millennials seriously will be more attractive to the best and brightest. Marketers who take Millennial values seriously are better positioned to win with the consumer of the future.

Erfolg bei jungen Menschen setzt Emphatie voraus. Banken müssen versuchen, die jungen Menschen zu verstehen. Mit dem Angebot von online Tools ist es nicht getan. Die Nutzung von Social Media ist keine Lösung. Neu ist, dass die eigenen Regeln  nicht mehr einfach durchgesetzt werden können, denn die beschriebenen Werte treffen auf neue Möglichkeiten. Das Internet liefert die Instrumente, um den von Mashable beschriebenen Werten zur Durchsetzung zu verhelfen

http://millennialmarketing.com/2010/02/gen-y-our-values-define-us/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+MillennialMktg+(Millennial+Marketing)&utm_content=Netvibes

Die Digital Natives

Sind so eine Gruppe, welche daran interessiert ist, aktiv an einer Veränderung von Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur teilzunehmen. Aber nicht alle mit dem Internet aufgewachsenen Menschen sind Digital Natives. Es ist sogar davon auszugehen, dass diese Gruppe von Menschen (und nicht alle davon sind jung) wohl eher eine Minderheit darstellt. Wir leben nicht in einer Welt der Digital Natives sondern in einer Welt, in der das Internet zwar sehr intensiv aber schon innerhalb einer Altersgruppe sehr vielfältig genutzt wird. Und einen wirklichen Wertewandel kann man kaum identifizieren, dennoch macht es Sinn sich einmal die folgenden 10 Forderungen aus dem Dokument Reboot_ D aus dem DNA Digitial Umfeld anzusehen.

  • Nehmt uns ernst
  • Fragt uns
  • Seid ehrlich zu uns
  • vertraut uns
  • Lasst uns teilhaben
  • Lasst uns mitmachen
  • Macht es einfach
  • Arbeitet mit uns
  • Lebt damit
  • Reboot D – Freut euch mit uns auf einen Neustart in die digitale Demokratie

Quelle: Reboot_ D – Digitale Demokratie – Alles auf Anfang
Henrik Heuermann/Ulrike Reinhard (Herausgeber)

http://www.netzpolitik.org/wp-upload/Reboot-D-Digitale-Demokratie-Alles-auf-Anfang.pdf

Das klingt einerseits gar nicht so neu und andererseits wie ein Regelwerk, welches sich auch Unternehmen und Banken zu eigen machen könnten.Vielleicht ergeben sich im digitalen Zeitalter wirklich die Möglichkeiten, diesen Forderungen gerecht zu werden.

Fazit:

Ich versuche mich in einem kurzen Fazit: Es gibt sie nicht “Die junge Generation”. Niemals zuvor waren so wenig einheitliche  den Werbestrategen zugängliche Gruppen auszumachen. Niemals zuvor haben sich so viele und sich teilweise sogar widersprechende Werte innerhalb einer Generation identifizieren lassen. Traditionelle und liberale Welten werden von den jungen Menschen scheinbar mühelos unter einen Hut gebracht. Dabei prägen Unsicherheit über die individuelle Zukunft, aber auch Optimismus etwas verändern zu können ganz  massgeblich das Handeln.

Auch wenn wir es mit Menschen zu tun haben, die mit dem Internet gross geworden sind und die damit ein mächtiges Instrument zur Veränderung besitzen, haben wir keine Revolution zu erwarten. Selbst die  Gruppe der sogenannten Digital Natives fordert nicht mehr ein, als den Wunsch man möge ihre Ansprüche und Instrumente wahrnehmen und nicht länger verdammen. Das unterscheidet sie nicht von jeder vorhergehenden Subkultur. Und wir können ganz automatisch davon ausgehen, dass die Kultur der Digital Natives unsere Zukunft ganz wesentlich prägen wird, weil das disruptive Potential des Internets weiter wirken wird.

Das wird auch die Bankenwelt verändern. Online wird wichtiger werden als die Filiale. Banken werden immer virtueller werden. Nur werden sich die Anforderungen an die Bankleistung nicht grossartig verändern. Die Bereitstellung der richtigen Technologie wird nicht ausreichen, um Kunden zu gewinnen oder zu behalten. Stattdessen ist die Hochwertigkeit der Leistung entscheidend, denn eine schlechte Leistung lässt sich nicht mehr verbergen. Und Banken dürfen Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Menschen nicht schaden.

Wir alle müssen uns Gedanken über eine neue nachhaltige und langfristig angelegte Form des Wirtschaftens machen. Die Diskussion darüber und die Umsetzung wird aber nicht automatisch durch neue Generationen erfolgen, denn diese sind eigentlich nicht so grossartig anders.

Smava kürt den Finance Blog of the year


Ehre wem Ehre gebührt.  Bei Smava könnet Ihr ab sofort den Finance Blog of the Year wählen. Jeder, der einen Finanzblog betreibt, kann diesen dort einstellen und am Wettbewerb teilnehmen. Natürlich habe ich das auch mit meinem Blog getan und genauso weiss ich schon, welchen Blog ich zum Finance Blog of the year wählen werde, was Ihr dort natürlich auch tun können. Nein, ich wähle mich nicht selber, obwohl eine Reise nach Rom ist ja ein schöner Preis. Also bitte wählt mich, ich stelle hier dann auch Fotos von der Reise ein :-)

Hier der Ausschreibungstext aus dem Smava Blog.

Finance Blog of the Year 2010 – Übersicht

Auf der Suche nach einem guten Kreditangebot, einer rentablen Geldanlage oder einfach nur hilfreichen Tipps und Ratschlägen zu einem Finanzthema verlässt man sich heute nicht mehr auf seinen Bankberater. Erste Anlaufstelle ist das Internet. Nur leider bietet einem dieses Medium eine so unerschöpfliche Menge an Informationen, dass man manchmal mehr Zeit in die Suche als ins eigentliche Studieren der Informationen steckt.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen und Euch auf interessante Informationsquellen aufmerksam zu machen, veranstalten wir dieses Jahr zum zweiten Mal die Wahl zum “Finance Blog of the Year” Wir stellen Euch die besten Blogs rund um das Thema Finanzen vor und Ihr könnt aktiv am Wettbewerb teilnehmen!

Ihr interessiert Euch für das Thema Finanzen?
Dann schickt uns Eure Vorschläge! Einfach Titel und URL eures Favoriten als Kommentar in unseren nächsten Blogbeitrag. unter www.smava-blog.de posten. Ihr könnt gerne mehrere Blogs auf einmal empfehlen – wir freuen uns auf zahlreiche Vorschläge!

Betreibt Ihr selbst ein Blog zum Thema Finanzen?
Dann nutzt die Chance, Euer Blog bekannt zu machen und neue Leser zu gewinnen! Sorgt einfach dafür, dass Euer Blog vorgeschlagen wird und – sofern er zu den Nominierten gehört – von Euren Lesern, Freunden und Bekannten so viele Stimmen wie möglich erhält.
Ruhm und Ehre ist natürlich nicht das Einzige, was Ihr als teilnehmendes Blog am Finance Blog of the Year 2010 gewinnen könnt.

1.    Preis:                  Wochenend-Reise nach Rom für 2 Personen oder 650 €

2.    Preis:                  Amazon-Gutschein im Wert von 100 €

3.    Preis:                  2 Tageskarten für die “Invest 2010″ - Die Messe für
institutionelle und private Anleger
vom 23.04. – 25.04.2010 in Stuttgart

Und hier der Link zur Teilnahme:

http://www.smava.de/Servicenavigation+2084+2637+2816+Finance-Blog-of-the-Year-2010—Uebersicht.html