Eine neue Bank


Mit dem Anspruch anders und nachhaltig zu sein. Dazu gibt es eine gute Landeseite und natürlich – wie es sich für eine moderne und transparente Bank gehört – die Nutzung von Social Media. Die Noa Bank:

http://www.anderebank.de/

http://twitter.com/noabank

http://www.facebook.com/pages/Noa-Bank/186348625488

 

Was mir so auffiel (Links zum abbiegen)


John Bird und Jack Fortune schlagen wieder zu

Sehr komisch, wenn es nicht so traurig wäre.

http://www.ft.com/cms/4fe40d1a-07b4-11dd-a922-0000779fd2ac.html?_i_referralObject=10664514&fromSearch=n

Und an dieser Stelle die Frage: Warum gibt es in Deutschland keine Satire von dieser Qualität? Vielleicht weil die klassischen Medien glauben, dass man kein Geld mit Qualität verdienen kann?

Müssen Banken einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten?

Im Blog “nackter Kapitalismus” wurde eine spannende Frage thematisiert: “Leisten Banken einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft?” Die Antwort auf diese Frage, würden viele aktuell womöglich sofort mit “Nein” beantworten. Angesichts der, durch das Handeln von einigen Banken entstandenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Schäden, deren Folgen heute noch gar nicht vollständig abschätzbar sind, ist diese Antwort auch durchaus verständlich. Hier wird allerdings ein recht interessanter Ansatz für die Einordnung und Bewertung dessen gemacht, was zum Wohle einer Gesellschaft beiträgt. Angelehnt ist der Artikel an ein Interview mit Roger Bottle, der eine ganz interessante Theorie entwickelt hat.

http://www.nakedcapitalism.com/2009/10/does-banking-contribute-to-the-good-of-society.html

Nach Roger Bottle besteht das gesamte wirtschaftlich Leben aus einer Mixtur von kreativen und distributiven Aktivitäten. Kreative Aktivitäten bedeutet Dinge, die es vorher noch nicht gab, neu zu entwicklen und dadurch den Nettonutzen zu erhöhen. Distributive Aktivitäten schichten dagegen Leistungen lediglich von einer Gruppe zur anderen um. Es gibt zwar eine kleine Zahl von Profiteuren, die Mehrheit leidet aber eher unter diesen Leistungen.

Nach diesen Kriterien bewertet Bootle Gesellschaften, wobei die kreativen Gesellschaften mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch langfristig erfolgreich sein sollen.

Erfolgreiche Gesellschaften maximieren das Kreative und minimieren das Distibutive. Gesellschaften, in denen Gewinne nur auf Kosten Anderer gemacht werden können, werden als verarmt  definiert. Sie seien in der Regel auch intensiv gewalttätig.

Die Entwicklung der Stellung und Bedeutung des Finanzsektors wird dann so erklärt:

Even when a certain sort of financial activity is purely distributive, the returns to the winning parties are so enormous that the activity is immensely seductive – and the professionals who appear to be responsible for securing these gains are highly sought after and highly rewarded….

Hier gibt es auch ein Interview mit Roger Bottle

Does-banking-contribute-to-the-good-of-society via. telegraph.co.uk

Wie immer man zu der – zugegebenermassen inhaltlich wenig überzeugenden Unterscheidung – zwischen “creative” und “distributive” steht, sie stellt zumindest eine recht simple und nachvollziehbare Erklärung der Finanzkrise dar und zeigt auf, welche Zukunft uns bevorstehen könnte, wenn wir unsere gängigen Wirtschaftskonzepte unhinterfragt fortführen.

Zu viel zu tun?

Und auch Chris Skinner beschäftigt sich in seinem Blog  mit interessanten Fragen, die letztlich klären könnten, warum Banken aktuell so wenig innovativ sind.

For example, how can you expand your business portfolio when capital adequacy needs to be raised?
How can you improve your loan book when no-one wants loans anymore, particularly your bad ones?
How can you innovate when all focus has to go into keeping the lights on?
How can you determine your forward strategy when you have no idea what the policymakers will do next?

The result is that tough decisions have to be made.

In jedem Fall – so Chris Skinner – wären keine Entscheidungen zu treffen, die denkbar schlechteste Lösung.

Der Originalartikel

Können Agenturen Social Media?

In diesem Blog habe ich ja bereits mehrmals die These aufgestellt, dass  mann Social Media nicht outsourcen sollte. Im sehr arrivierten Bruce Clay Internet-Marketing-Blog wurde diese Frage auch thematisert. Die Antwort fällt hier allerdings anders aus. Demnach können Agenturen durchaus erfolgreich “Social Media Marketing” für Unternehmen durchführen. Die Argumentation dort ist durchaus schlüssig, dennoch konnte sie mich nicht überzeugen: Schon die Begriffskombination ist mir zu sehr in veralteten Machbarkeits- und Gesaltbarkeitsthesen verhaftet.  Ich stelle mir gerade vor, dass ich Gespräche mit Dritten führen muss, die im Auftrag der Person handeln, mit der ich eigenlich kommunizieren möchte. Das funktioniert doch im täglichen Leben auch nicht. Oder?

http://www.bruceclay.com/blog/archives/2009/10/yes_you_can_out.html

Mpesa funktioniert auch aus England

Mpesa ein Dienst mit welchem Geld über das Mobiltelefon versendet werden kann und der darüber hinaus dass. Bezahlen über Internet Ermöglicht, ist jetzt auch in Großbritannien verfügbar und Ermöglicht Kenianiern die Überweisung von Geld ein Verwandte oder Bekannte in Kenia.

Kenianer im Vereinigten Königreich können jetzt Geld zu schicken ihren Freunden und Familie in Kenia durch M-Pesa UK, direkt auf ihr Mobiltelefon Brieftaschen.

http://wirelessfederation.com/news/18533-m-pesa-launches-in-uk-kenya/

Old economy vs. new economy

Und mal wieder ein interessanter Artikel von Umair Haque. Der Anlass für diesen Artikel ist der langsam intensiver werdende Kampf der Verleger gegen das Internet, bei dem es sich eigentlich – so Umair Haque – nur um den Kampf einer geschlossenen, intransparenten und ausgrenzenden Branche gegen eine offene, transparente und demokratische Welt handelt.

http://blogs.harvardbusiness.org/haque/2009/10/the_new_new_mediaconomy.html

Kein Post ohne Twitter

Frei nach dem Motto: Wo Licht ist, ist auch Schatten.  Nur was ist Licht und was ist Schatten?

http://current.com/items/91075172_twitter-worth-a-billion.htm

Finanzgespräche


Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich noch nie mit Freunden oder gar Verwandten über Geld bzw. Geldanlagen gesprochen. Ganz im Gegenteil. Ich empfand es immer als eine sehr
schätzenswerte Eigenschaft meines Freundeskreises, dass Geld eigentlich nie ein Thema war. Gespräche über Finanzen nahmen -so meine Sichtweise – in der Regel recht unangenehme Formen an. Die Regel des Volksmundes, “Über Geld spricht man nicht” ,beherzige ich auch heute noch.

Weiterlesen

Thin Value: Geld verdienen ohne Leistung


Umair Hauqe Director des Harvard Media Labs – im Mai dieses Jahres auch auf der next09 mit einem interessanten Vortrag live erlebbar – schreibt immer wieder faszinierende und sehr inspirierende Artikel zur Zukunft der Wirtschaft. Vor einigen Tagen verfasste er in seinem Blog einen Beitrag mit dem Titel: The value every business needs. In diesem Artikel prägte er den Begriff “Thin Value” . Im Blog ” The Bankwatch” fand dieser Beitrag Resonanz, da Umair Haque vor allem die Bankenbranche als Produzent von “Thin Value” entlarvte.

Sein Beispiel zur Erklärung von Thin Value dürfte jedem von uns bekannt vorkommen. Zumindest jedem der einen Telefonanschluss besitzt oder der Kunde eines Pay TV Anbieters wie zum Beispiel Premiere ist. Was wäre “Thin Value” in diesem Zusammenhang? Ein Anruf bei einer dieser Gesellschaften ( es sei denn er ist kostenlos) und die Zeit, die man am Telefon verbringen muss, bis man zu einem Mitarbeiter durchgestellt wird. Da können gut und gerne mal 60 Sekunden vergehen, lediglich unterbrochen durch das Betätigen einer Telefontaste, damit man im Prozess vorankommt. Wahrscheinlich läuft es dann auf der anderen Seite so ab, wie in dem nicht unlustigen Sparkassen Spot.

Umair Haque stellt dar, dass die beschriebene Wartezeit für das von ihm als Beispiel genannte Telekommunikationsunternehmen 620 Millionen Dollar Wert ist. Auf der anderen Seite ergibt sich aber überhaupt kein Nutzen für den Anrufer. Der einzige Zweck dieser Warteschleife ist es also, Erträge zu erwirtschaften, während auf der anderen Seite – also bei Ihnen – nur Kosten entstehen. Sie verlieren Geld, Zeit und Produktivität.

Mit einfachen Worten:
Man erwirtschaftet Profit, indem man anderen Schaden zufügt. “Thin Value” ist die Basis der “Zombie Economy” .Ein weiterer von Umair Haque geprägter Begriff. Nach der Finanzkrise und durch die Möglichkeiten des Internets gestützt, sieht Umair Haque keine Zukunft mehr für “Thin Value” und die “Zombie Economy”. Wo es zukünftig hingehen könnte, beschreibt er dann in seinem ebenfalls sehr lesenswerten “The Generation M Manifesto

In “the bankwatch” findet man schließlich eine sehr interessante Auseinandersetzung mit der These von Umair Haque, dass gerade die Banken Meister in der Produktion von “Thin Value” seien.

Hier, die dort genannten Beispiele:

  • Keine Zinsen auf die ersten x Euro
  • Kreditkarten Raten
  • Kreditkaren Geschäftsbedingungen
  • Überziehungszinsen

“Thin Value” bedeutet grundsätzlich, dass das angebotene Produkt eigentlich nicht gut genug ist, um damit Geld zu verdienen. Deshalb versucht man durch die Hintertür (Gebühren? etc.) Geld zu verdienen. Gerade das Internet hat das Potential diese Strategien zukünftig zu identifizieren und zu verhindern. Gerade im Zuge der zahlreichen systemisch bedingten Krisen, von denen die Finanzkrise nur eine , wenn auch die bisher gewaltigste war, werden die Verbraucher immer weniger auf solche Produkte zurückgreifen. Schliesslich gibt es für größere Teile der Bevölgkerung  auch immer weniger Geld zu verschwenden.

Der Wechsel von einer Bank zur anderen oder gar der Wechsel zu den Finanzangeboten einer “Near-” oder “-Non Bank” wird immer einfacher und  immer häufiger vorkommen. Die Bank der Zukunft braucht deshalb in erster Linie ein gutes Produkt. Ein Produkt das einen wirklichen Wert bietet, für das der Kunde bereit ist zu zahlen. Und bei aller Social Media Euphorie. Ohne ein gutes Produkt macht auch Social Media wenig Sinn.

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Wochenendlinks zum abbiegen


Hier wieder einige Links zu meiner Meinung nach interessanten Artikeln, Beiträgen oder Ideen aus den vergangenen 2 Wochen. Da im Rheinland endlich Sommer eingekehrt ist, blieb nicht viel Zeit für tiefgehende Gedanken. Am Wochenende startet dann auch noch die Bundesliga, d.h. es wird erstmal nicht besser werden. Am Samstag gastiert mein Lieblingsfussballverein in Dortmund und ich bin dabei: Podolski schauen.

Politik Wohltat
In der Krise sind Spenden der Banken an die Politik besonders wichtig. Ein Schelm wer böses dahinter vermutet.

Vertrauenskrise?

Und trotzdem vertraut auch der Staat so manchen Banken nicht mehr.  Da möchte man dann selber als Bank aktiv werden. So zumindest sieht das die SPD.

Innovation statt Erdloch

In der Krise sollte man auf Innovation nicht verzichten, dennoch üben sich die Etablierten hier gerne in Verzicht. Das gilt auch für Banken. Gartner warnt und empfiehlt

Gartner: Why Innovation matters in banking

Technik oder doch keine Technik
Allerdings kann man sich die Frage stellen, ob technologische Innovation wirklich der wichtigste Hebel für die Banken ist, um hoffnungsfroh in die Zukunft schaun zu können. Das soziale Internet erzeugt ganz neue, teilweise sogar unliebsame Ansprüche an Unternehmen. Ist Social Media für Banken relevant? Oder kann man einfach abwarten, bis das wieder weg geht. Ein wirklich herausragender Artikel im The Financial Service Blog von Chris Skinner.

Social Media and Banks
Social Media ist dabei nur ein Aspekt von Social Banking. Sprechen wir über weitere inhaltliche Dimensionen, dann geht es für Banken auch darum, so zu handeln, dass Mensch, Gesellschaft, Kultur, Umwelt und Ökonomie davon profitieren oder zumindest so nachhaltig gewirtschaftet wird, dass keine Schäden entstehen bzw. Kosten externalisiert werden.

Wohltat oder Marketing?

Gerade Privat- und Direktbanken sehen zusehends auch in gesellschaftlichem Engagement einen Ausweg. Die Citibank will z.B. Vereinen helfen.

Ist Angst ein guter Ratgeber?

Online Banking birgt Gefahren. Umfragen zeigen jedoch, dass der Verbraucher wenig Angst vor Betrug bei Finanztransaktionen im Internet hat. Die Gründe sind naheliegend. In der Regel haftet ja die Bank. Das fehlende Angst aber gleich mit Sorglosigkeit in Verbindung gebracht wird, halte ich für übertrieben. Grundsätzlich ist das Fehlen von Angst ja ein guter Zustand. Natürlich sollte das Sicherheitsgefühl begründet sein und nicht auf wirklicher Sorglosigkeit beruhen. Online Banking benötigt aber auch Vertrauen. Dieses Vertrauen ist von den Anbietern herzustellen und erfordert sichere technische Lösungen und eine entsprechende Ausbildung des grössten Unsicherheitsfaktors Mensch. Aber hieran könnte man ja gemeinsam arbeiten. Angst ist in jedem Fall kein hilfreicher Antrieb.

Gefunden bei Forium.de


Staatshilfe ist nicht gleich Staatshilfe
In Zeiten der Krise kommt so Einiges auf den Prüfstand. Die EU Wettbewerbshüter beschäftigen sich mit den Sparkassen. Es geht um die Rechtmäßigkeit staatlicher Beihilfen. Mehr z.B. auf der Internetseite der financial times
Was erfreuliches für Open Source Fans

Visa bietet eine Kreditkarte im Linux Look and Feel

Wobei: Ware Open Source Anhänger würden wohl eine eigene Lösung finden

Origineller Twitter Banner

Wenn viele Werbeagenturen auch noch so ihre Probleme mit Twitter haben, so gibt es doch von Zeit zu Zeit kreative Lösungen, wie z.B. der Twitter Banner von Volkswagen. Wenn man hier seine Account Daten eingibt, erfolgt eine Analyse der Feeds und die Empfehlung des richtigen Volkswagens. Bei mir war es ein Golf GTI. Gar nicht so weit gefehlt.

Hier kann man das mal selber ausprobieren

Und Last but not least.

Heute morgen über Blicklog gefunden und da ich ja ein Faible für gute Musik habe. Noch ein Video mit Botschaft

Wenn credit is due

Schlechte Nachrichten


Die Protestwoche ist vorerst vorbei. Die Lektüre von Tageszeitungen, Blogs und auch das Anschauen von Fernsehsendungen bzw. das Anhören von Radiosendungen macht einen aktuell aber nicht gerade glücklich. Es gäbe akuell viele Gründe die Protestwoche zu verlängern. Vor allem in der Finanzbranche hat man anscheinend überhaupt nichts hinzugelernt.

Davon berichtet mit mehreren Beispielen der interessante neue Social Banking Blog von Lothar Lochmeier. Alle Achtung ein vielversprechender Start. Der Besuch des Blogs sei hiermit allen Lesern wärmstens empfohlen.

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In einem TAZ Interview mit Dietrich Wild von der Nachhaltigkeits-Rating Agentur kann man nachlesen, dass es vor allem in Sachen Nachhaltigkeit – sicherlich ein Grundprinzip von Social Banking bzw. die Basis tragfähiger Wirtschaftsmodelle – um die meisten Banken nicht besonders gut bestellt ist.

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Die New York Times berichtet, dass China – in der üblichen Angst vor demokratischen Bedrohungen-nun auch die bedeutender werdenden virtuellen Währungen beschränken möchte. Besonders interessant ist hierbei allerdings, dass virtuelle Währungen in China anscheinend bereits eine hohe Bedeutung haben und teilweise als alternatives Zahlungsmittel verwendet werden und eine Art Untergrund Wirtschaft entstanden ist.

Last year, nearly $2 billion in virtual currency was traded in China, according to the China Internet Network Information Center. Some experts say they believe there is a much larger underground economy in the virtual world.

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Eine weitere schlechte Nachricht, die mit der Banken Branche auf den ersten Blick gar nichts zu tun hat. Vor knapp einer Woche starb Michael Jackson, dem ich hier als herausragendem Musiker und Tänzer gerne Tribut zollen möchte. Das Michael Jackson eventuell doch mit der Finanzkrise zu tun hat, kann man eindrucksvoll in einem Artikel von Umair Haque nachlesen. Aus der Reihe “Zombie Economy”

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Links zum abbiegen


Am Sonntag ist die Woche vorbei und deshalb gibt es hier einige Links, die man eventuell mal verfolgen könnte

Der Finanzexperte berichtet über ein Finanz Quartett. Ist doch eine originelle Idee.

http://www.der-finanz-experte.de/index.php/2009/06/17/das-quartett-zur-krise/

Und wer das Spiel haben möchte:

http://www.finanzkrisenquartett.de

a1

An der Qualität der Finanzberatung soll sich durch die Finanzkrise auch nicht viel verändert haben

http://www.der-finanz-experte.de

Wer noch Beweise braucht

http://www.all4finance.de

Die aktuelle Ausgabe des Internetmagazins der VR-NetWorld GmbH. Damit informiert die VR NetWorld Volksbanken Raiffeisenbanken darüber, was in der Finanzwelt so passiert. Lesen darf aber jeder: Die neuste Ausgabe gibt es hier:

www.vr-networld-gmbh.de/banken@nternet

Mehr Bildung ist gut, hilft aber auch nicht immer

http://www.forium.de/redaktion/wie-finanzexperten-die-krise-meistern/

Too Big to fail: System theoretisch betrachtet sind große Einheiten immer schlechter als viele Kleine: Ein System muss in etwa doppelt so belastbar sein wie effizient, um seine dauerhafte Lebensfähigkeit zu sichern. In unserem Finanzsystem wurde einseitig auf Effizienz gesetzt, die Belastbarkeit kam zu kurz, da könnten kleinere Einheiten Abhilfe schaffen. Deshalb mal hier weiter lesen.

http://www.handelsblatt.com/journal/presseschau/banken-too-big-to-win;2374003

Das Ende der Krise verbieten, meint die FTD

http://www.ftd.de/meinung/dasletzte/:Das-Letzte-Verbietet-das-Ende-der-Finanzkrise/529011.html

electrouncle

PS

Mehr Links immer auch über @electrouncle

und wer will findet mich auch bei facebook

http://www.facebook.com/borisjanek

Finance Forum in Wiesbaden am 02.06 und 03.06.2009


Am 02.06.09 besuchte ich das erste Finance Forum in Wiesbaden. Danke noch mal an Torsten Hahn für die Freikarte. Da mir das Programm des ersten Tages attraktiver erschien, habe ich mich auch für den Besuch dieses Tages entschieden.  Im Mittelpunkt standen die Themen Innovation und neue Geschäftsmodelle. Ich habe einige Vorträge besucht, viele interessante Gespräche geführt und zum guten Abschluss gab es noch ein kostenloses Bier aus meiner Lieblingsstadt Köln. Ein Kölsch.  Torsten Hahn sei erneut Dank dafür.

Das Publikum bestand übrigens zu gut 98 % aus Männern und diese waren entweder in schwarzen, dunkelblauen oder grauen Anzügen gekleidet. Zumindest in Sachen Kleidung war es mit Innovation also nicht so weit her. Insofern dominerten natürlich auch weisse und hellblaue Hemden und rote Krawatten.

Auch der, zwar sehr schöne allerdings eher traditionelle, Veranstaltungsort, das Kurhaus in Wiesbaden, hatte in Sachen Innovation keinen symbolträchtigen Charakter.

Weiterlesen

Links zum abbiegen


Es ist viel passiert in den letzten Tagen. Mal wieder an der Zeit einige interessante Links zu posten.

Zum Beispiel zur Frank Bank. Einer Bank für Digital Nativs, wie das Unternehmen selber sagt. Allerdings bisher nur eine Idee oder ein Prototyp.

http://www.thefrankbank.com/

Auch interessant die Tool Box für Finanzmarken von thefinancial Brand. Unter anderem mit einer Twitter Übersicht (allerdings nicht ganz vollständig) und mit einer Blog Übersicht.

http://thefinancialbrand.com/2009/05/27/toolbox/

In den USA plant Master Card offensichtlich eine Plattform für mobiles Bezahlen. In anderen Ländern kommt das Thema schneller voran als bei uns. Luupay ist ja inzwischen schon wieder vom Markt verschwunden.

http://www.wiseclerk.com/group-news/countries/us-mastercard-p2p-platform-plans-for-mobile-payments/

Auch in Japan geht es schneller. Das mobile Bezahlen bzw. das Geld abheben mit dem Mobiltelefon wird immer mehr zu Realität. In der Kooperation von NTT DoCoMo und der  Mizuho Bank soll die Verwendung der Mobiltelefonnummer ausreichen

http://www.finextra.com/fullstory.asp?id=20072

Das kontaktlose Bezahlen wird auch immer beliebter. In den USA gibt es entsprechende Pilotprojekte

http://www.finextra.com/fullstory.asp?id=20076

Die Deutschen fürchten sich mal wieder . Diesmal um die soziale  Marktwirtschaft eventuell  diesmal auch zurecht

http://www.forium.de/redaktion/60-jahre-brd-deutsche-sorgen-sich-um-soziale-marktwirtschaft/

Bitte entschuldigen Sie die nervenden Werbebanner auf der Zielseite, aber die müssen ja auch ihr Geld verdienen.

Und jetzt noch eine Zahl

140 Milliarden Euro

Das ist die Summe, um die (laut Bankenverband) im vergangenen Jahr das Geldvermögen der Deutschen gesunken ist. Der Schuldige:

Die Finanzkrise

Klingt irgendwie überirdisch oder übersinnlich. Ob da nicht vielleicht ganz einfach Menschen am Werkwaren? Und wer zahlt die Zeche? Auch Menschen, aber aktuell eher nicht diejenigen, die den Wagen vor die Wand gefahren haben.

Ein Ausweg? Einfach mal das Video anschauen:

http://next.sevenload.com/watch?v=0N8sr9t

Boris Janek (aka electrouncle)