Igaranti: Vielleicht die geilste banking App der Welt


Ein Angebot aus und in der Türkei. An der Entwicklung beteiligt Fjord. Aber sehen Sie selbst

Und wie entscheiden Sie sich?

Hier noch ein Artikel von Fjord zum Projekt

Re envisioning mobile banking

Und ich liebe den ersten Satz dieses Artikels: “Traditional banking is over”

oder um es in musikalische Worte zu fassen:

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electr(o)fying banknews. die erste smartwatch app einer bank

Neue Herausforderung für Banken: Smart watches

Was wird aus den Filialen?


Alanus HochschuleSchön war die Zeit

Im Banking geht das Zeitalter der Filialen zu Ende. Es wird zukünftig kein Finanzprodukt mehr geben, für welches der Mensch eine Bankfiliale aufsuchen muss. Natürlich wird es weiterhin Menschen geben, die einen  Besuch der Filiale wünschen und  auch vornehmen werden, aber:

Ein Geschäfts- und Organisationsmodell, welches auf Filialen beruht und alle Handlungen, Strukturen und Planungen danach ausrichtet hat keinerlei Zukunft mehr.

Was wird also aus den zahlreichen Bankfilialen, die es in Deutschland noch gibt? Kein Zweifel. Die Zahl der Filialen wird in den nächsten Jahren zurückgehen. Viele werden geschlossen werden. Aber ist das ersatzlose Schließen wirklich die einzige Lösung. Gäbe es nicht Alternativen, mit welchen die regionalen Banken ihrer Rolle als Partner der Menschen dort besser nachkommen könnten? Mit welchen die Banken zeigen könnten, das ihre Bedeutung für regionale Wirtschaftskreisläufe nicht nur ihrem Selbstbild sondern auch dem Fremdbild der Menschen entspricht. Zumal jede geschlossene Filiale einen Sturm der Entrüstung auslösen wird, welche der Reputation der Filialbanken schaden wird.

Warum also nicht schon heute an Umnutzungen denken und regionale Laboratorien und Hubs aufbauen aus denen neues regionales Wirtschafts-, Kultur-, und Gesellschaftsleben entstehen kann?

Begreifen wir Banking als Plattform und nutzen wir die Möglichkeiten, welche die entstehende “collborative Ökonomie” auch den regionalen Banken bietet. Ein Vorbild könnten in diesem Fall die Capital One 360  Cafes sein, welche Capital One in bisher 8 amerikanischen Städten etabliert hat. Hier erinnert nichts mehr an eine Bank und hier geht es auch um mehr, als den Umbau einer Filiale in ein nettes Cafe oder eine Bar.

Die Capital One Cafes sind kreativ gestaltete Open Spaces mit Schreibtischen, Stromanschlüssen, “Lümmelecken”, geschützten Besprechungsinseln und eben hervorragenden Kaffee. Und mit – nicht zu vergessen – extrem guter und inspirierender Musik, die man in Banken nun wirklich sehr sehr selten hört. Kunden von Capital One erhalten auch bevorzugte Angebote. Zum Beispiel günstigeren Kaffee.

Die Cafes können von Unternehmensgründern auch als Co – Working Spaces genutzt werden!

Handlungsanweisung

Also liebe Banken bevor ihr über Schließungen nachdenkt, beschäftigt euch mit (regional passenden) Umnutzungen. Beginnt mit einer Experimentierfiliale, erweckt diese zu neuem Leben und erzeugt damit eine Welle der Innovation in eurem Geschäftsgebiet. Und wenn Kunden dort Bankdienstleistungen erwerben oder in Anspruch nehmen wollen, dann sollten sie dies tun können, jedoch nur noch nebenbei, denn das Geschäftsmodell der Zukunft kann nicht mehr auf der Filiale als Kommunikations- und Vertriebskanal beruhen.

Mehr zu…

den Capital One 360 Cafes:

Discovering creative ideas in San Francisco- CapitalOne 360 Cafe

http://cafes.capitalone360.com/san_francisco/

der sharing economy:

Banken und die collaborative Economy (Teil 1)

Banken und die collaborative Economy (Teil 2)

Die Kraft der regionalen crowd

das Ende der Filialen

Ich denke gern über Filialen nach

In Neuseeland bleiben die Filialen zukünftig geschlossen

Proof. Mobile banking is killing the branch von Chris Skinner

The bank branch is dead …. von Chris Skinner

electr(o)fying news: Von C bis Garanti PFM


Kredit für Facebook Fans?

Ein Unternehmen im Vereinigten Königreich möchte Kredite an Menschen vergeben, die ansonsten kein Kredit “mehr” bekommen. Kredit ohne Schufa sozusagen. Das besondere an dieser Idee. Im Kreditantragsformular wird die Zahl der Facebook Freunde erfragt. Ob die gut für den Kreditnehmer und/oder seine Freunde ist, lässt sich noch nicht sagen. Die Daten werden offenbar abgefragt ohne schon genau zu wissen wozu. In jedem Fall soll der Prozess der Kreditvergabe humaner  werden. Wir sind gespannt.

But the second page asks for your car registration and how many friends you have on Facebook.
Paul Noble, chief operations officer of 118118Money says: ‘We’re looking to make it more human and we can learn more about our customers and how to interact. At the moment, we’re collecting data to learn about our customers.’

Mehr lesen: http://www.dailymail.co.uk/money/cardsloans/article-2450471/118118-check-credit-Facebook-status.html#ixzz2iHBQ5szM

Oder direkt besuchen: http://www.118118money.com/

Die Occupy Money Cooperative

Ein weiterer Versuch banking zu verändern. Manche Menschen wollen dies sogar ohne Banken schaffen bzw. sie sehen nur darin eine echte Chance. Das Ziel ist nicht mehr und nicht weniger als eine Revolution. Und das geht so:

The Occupy Money Cooperative is like a bank, but better.
Like a bank we offer access to financial products like prepaid debit cards. And like a bank your money is FDIC insured.
But unlike a bank, you’ll get a better deal.
Because the Cooperative will be run by its members. Which means we won’t have to answer to Wall Street or to profit-hungry directors.

Also eigentlich nennt man das Genossenschaftsbank. Das Menschen trotzdem neue Genossenschaftsbanken zu gründen versuchen, mag auch daran liegen, dass Genossenschaftsbanken zu sehr wie Banken geworden sind und das Wort “Genossenschaft” ein wenig vernachlässigt haben.

Hier mehr zur Occupy money cooperative:  http://www.occupycooperative.com/

Der Blog: http://www.occupycooperative.com/blog

Die Watch kommt

Immer mehr Menschen beginnen die smartwatch auch in ihrer Bedeutung für das banking zu beobachten. In jedem Falls scheint bald die google watch zu kommmen. Es wird spannend. Glasses oder watches? Oder vielleicht sogar Beides?

9to5: http://9to5google.com/2013/10/14/google-watch-is-happening-soon-heavy-into-kit-katgoogle-now-functionality/

Die Garanti Bank weiss, das der Kunde mehr weiss

Deshalb hat die türkische Bank eine nahezu “geile” mobile Anwendung entwickeln lassen. Der Nutzer kann direkt entscheiden, welches Feature er benötigt. Funktioniert ähnlich wie beim Smartphone. Zum Start gab es 15 Apps, die in Kooperation mit Fjord und Accenture entwickelt wurden.  Diese Apps heißen zum Beispiel Cash Tank oder Money Bar und besitzen verschiedene Fähigkeiten bei der Planung der persönlichen Finanzen. Handelt es sich um so eine Art PFM Baukasten? Mehr in diesem Artikel vom American Banker:

http://www.americanbanker.com/issues/178_184/turkish-bank-lets-customers-build-their-own-apps-1062335-1.html

Wann sollte Ihre Bank spätestens mit der digitalen Transformation beginnen?


Die Frage sollte ich wohl öfters mal auf meinen Workshops oder Vorträgen vor Bankmitarbeitern stellen. Allein: Ich habe Angst vor der Antwort. Also stelle ich sie mal hier und jeder darf gerne einen Kommentar hinterlassen. Sehen Sie zusätzlich was amerikanische Unternehmenschefs auf diese Frage geantwortet haben. Und in dem Fall kann man vielleicht mal was lernen von dem Land, das uns bald in Grund und Boden “frackt2 oder “abfrackt”!

Digitale Transformation Finance20

Digitale Transformation

Veranstaltungstipp. Mobilebranche Workshop mit Andre M´Bajorat


Am 30 Okotber 2013 können Sie in Berlin einem absoluten banking Experten und zugleich Herausforderer der Bankenbranche zuhören. Sicherlich werden Sie viele spannende Inputs bekommen und sich über die Zukunft des bankings austauschen können. Das diese Zukunft eher ohne Filialen als ohne mobile Anwendungen auskommen dürfte, sollte schon heute jedem Mitarbeiter aus der Branche bekannt sein. Für alle, die hier anderer Meinung sind, aber auch für alle ANDEREN sei dieser Workshop wärmstens empfohlen:

Mobile – Gefahr oder Chance für die Banken?

Die Veränderungen im Online-Banking durch Mobile und die daraus resultierenden Gefahren und Chancen für Banken stehen im Mittelpunkt eines Seminars von mobilbranche.de am 30. Oktober 2013 in Berlin. Leiter des Seminars ist André M. Bajorat, der im Januar bereits in unserem ausgebuchten Seminar “Next Finance – der disruptive Einfluss von Mobile” mit seinem Know-how die Teilnehmer begeistert hat.

Thema & Inhalt:

Online-Banking ist auch in Deutschland weit verbreitet und nahezu jeder zweite Deutsche nutzt die Möglichkeiten. Die Verbreitung der Smartphones hat das Online-Banking aber massiv verändert. Statt wie früher zu Hause, nutzen Menschen den Zugriff zu ihrer Bank mehr und mehr mobil. Einher mit der veränderten Nutzung gehen neue Ansprüche und Erwartungen an eine moderne Art des Online-Bankings. Reagieren Banken schnell genug auf diese Anforderungen? Oder ergeht es den deutschen Banken ähnlich wie schon bei den Online-Payments?

Das Seminar mit André M. Bajorat adressiert Banker auf der einen und Gründer auf der anderen Seite und geht folgenden Fragen nach:

  • Wie verändert sich der Konsum von Bankinformationen durch Mobile?
  • Welche Trends und Lösungen gibt es weltweit?
  • Was machen die deutschen Banken? Und was machen diese nicht?
  • Was erwarten die Kunden und welche Lösungen nutzen sie?
  • Sind Kunden schon schlauer als ihre Bankberater?

Einen guten Ausblick aufs Seminar bieten auch André M. Bajorats Folien von seinem Vortrag “Herausforderungen für Banken durch das Phänomen Mobile” in Karlsruhe.

Im Vorfeld des Seminars hat André M. Bajorat zudem in einem Kurzinterview drei Fragen zum Seminar beantwortet. Er sagt:

“Mobile ist bzw. wird der Kundenkontaktpunkt Nummer 1 – und das auch für Banken. Somit geht es für die Banken um sehr viel: Um den Kontakt zu ihren Kunden.”

Dozent:

André M. Bajorat ist seit 1996 in der deutschen Banken-, Payment- und Internetlandschaft zu Hause. Als ehemaliger Geschäftsführer der Giropay GmbH und Mitglied der Geschäftsführung der Star Finanz GmbH – der Firma hinter der weit verbreiteten Homebanking-Software Star Money – sowie CEO der NumberFour AG ist er heute als freier Berater, Business-Angel, Mentor und Co-Founder im deutschen Startup- und E-Commerce-Umfeld aktiv. Sein Blogwww.paymentandbanking.com ist für ihn eine riesige Linksammlung zu den Themen Banking, Payment und Mobile. Vom Tech-Magazin t3n wurde er 2012 in die Liste der 75 deutschen Internet-Köpfe im Social Web aufgenommen. Aktuell ist er zudem als Co-Founder bei www.figo.me aktiv.

Zeit & Ort:

Das Seminar “Veränderung des Online Bankings durch Mobile – Gefahr oder Chance für die Banken?” findet amMittwoch, 30. Oktober 2013, zwischen 10 und 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist Ahoy! Berlin, ein Coworking Space in der Windscheidstr. 18, 10627 Berlin (zweites Hinterhaus).

Anmeldung:

Die Anmeldung für das Seminar “Veränderung des Online Bankings durch Mobile – Gefahr oder Chance für die Banken?” erfolgt per E-Mail an Florian Treiß, treiss@mobilbranche.de. Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail unbedingt Ihre Rechnungsanschrift an.

Die Teilnahme kostet die Teilnahme 400 Euro zzgl. 19% MwSt pro Person. Der Teilnahmebeitrag enthält Getränke, Kaffeepausen und einen Mittagsimbiss. Um allen Teilnehmern ein intensives Erlebnis zu bieten, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt.

Mit der Anmeldung erkennen Sie unsere Buchungsbedingungen für Seminare an, die Regelungen zu Stornierung, Ersatzteilnehmer und Zahlung sowie einen Vorbehalt des Veranstalters enthalten.

Rückfragen & Inhouse-Seminare:

Sie haben Fragen zu diesem Seminar? Oder Sie wollen dieses Seminar lieber Inhouse und maßgeschneidert für Ihr Unternehmen buchen? Sprechen Sie uns gern an.

Ihr Ansprechpartner:

Florian Treiß
Treiß Media UG (haftungsbeschränkt)
Hardenbergstr. 16
04275 Leipzig
Tel: (0341) 698 32 21
E-Mail: treiss@mobilbranche.de

Nicht uninteressant sollte in diesem Zusammenhang auch der folgende Artikel von t3n sein:

Mobile Payment: Die big five oder warum startups keine Chance haben

Die Kraft der regionalen crowd


Aus der Gegenwart in die Zukunft des Internets

Die amerikanische Altimeter group steht für echte Qualität bei der Analyse der digitalen Ökonomie. In letzter Zeit beschäftigt sich das Unternehmen verstärkt mit der „Sharing Economy“ die sie als ein weiteres Muster im Prozess der Digitalisierung ausmacht. Die bisherigen Muster:

  • Das Internet entsteht und entwickelt sich, Unternehmens Websites (Vergangenheit)
  • Social Media und dann Social Busines (Gegenwart)
  • Sharing Startups dann kollaborative Ökonomie (Zukunft)

Nicht alle Ökonomien dieser Welt sind innerhalb der Muster gleich weit fortgeschritten. Zwar kann man auch Deutschland attestieren, dass man sich in Muster 2 und damit in der Gegenwart befindet. Allerdings verharren wir wohl überwiegend in Social Media, nur wenige Unternehmen sind bereits im Bereich Social Business unterwegs. Deutschland, seine Menschen, Institutionen und auch Unternehmen tun sich schwer mit dieser Entwicklung.

Die crowd als Ökosystem

Ein wesentliches Element der Sharing Economy ist die crowd. Sie war bzw. ist schon für Social Media und Social Business relevant, wird auf dem Weg in die Sharing Economy aber immer wichtiger.

Jedes Unternehmen lebt in einer eigenen, nicht geschlossenen – also mit eher offenen Grenzen zu betrachtenden – Crowd, die es auf dem Weg in die Sharing Economy immer intensiver zu nutzen gilt.

Die Crowd ist möglicherweise das Überlebenselexier moderner Unternehmen. Zu dieser Crowd gehören für eine Volksbank Raiffeisenbank zum Beispiel:

  • Die Mitarbeiter
  • Die Kunden
  • Die Mitglieder
  • Die Einwohner des Geschäftsgebietes
  • Regionale Institutionen
  • Regionale Unternehmen
  • Die regionale Wirtschaft (etwas abstrakt)

Diese crowd wird nun immer mehr zur Welt der Bank. Ist also nicht mehr nur Umwelt, wobei sie natürlich Beides ist und die Zustände ständig wechseln. Diese Sichtweise ist neu, obwohl sie grundsätzlich vertraut sein sollte, die Bereitschaft die crowd wirklich zu beteiligen und ihr zu dienen, steht aber meistens nur auf dem Papier und war vor 150 Jahren wohl wesentlich ausgeprägter als  heute. Man könnte sagen: Damals wurde die crowd noch erkannt, heute scheint die gegenseitige Bedingung und Beeinflussung nicht erkannt zu werden.

Nutzung der crowd

Wie kann die Bank nun die crowd nutzen? Beziehungsweise, eigentlich müssten wir fragen: Wie muss die Bank nun die crowd nutzen?

Die crowd ist, so die Altimeter Group – die Basis für Resilienz. Sie macht Unternehmen ein Stück weit antifragil, sichert die Überlebensfähigkeit in einer niemals kalkulierbaren Umwelt. Durch die crowd  oder deren Aktivierung reduziert das Unternehmen Risiken, bewegt sich schneller und kann gleichzeitig wachsen, wobei ich „wachsen“ hier lieber durch anpassen oder wandeln ersetzen würde, da ich persönlich nicht den Wachstumsgott anbete.

  • Das Unternehmen muss die eigene crowd erschließen, indem es sich mit dem eigenen Ökosystem vernetzt, wodurch es Vielfalt erschließen und aus dieser Vielfalt neue Ideen generieren kann.
  • Die Nutzung der crowd erleichtert die Anpassung an sich verändernde Markterfordernisse. Schnelle Richtungswechsel werden möglich. Bisher untätige Ressourcen können schnell aktiviert werden. Das Unternehmen aktiviert damit Selbstheilungskräfte
  • Die Crowd kann je nach Situation und Bedarf größere Teile der Belastung übernehmen, um im Umfang zuzunehmen oder auch abzunehmen. Wachstum kann dann zum Beispiel erzielt werden, indem Aufgaben an die crowd vergeben werden.
  • Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass die Vernetzung mit der crowd auch die Bindung und das Vertrauen untereinander erhöhen wird, wodurch auch schlechte Zeiten gemeinsam überstanden werden können.

Unternehmen, welche die crowd nicht aktivieren können, sind aus Sicht der Altimeter Group fragil, weil sie isoliert agieren, nur linear wachsen und auf jene Menschen angewiesen sind, die sie einstellen bzw. die bereit sind sich einstellen zu lassen.

Die Volksbanken Raiffeisenbanken

Für Volksbanken Raiffeisenbanken als eher traditionellen Player wäre also die Entwicklung eines auf dieser crowd basierenden Geschäfts- oder Organisationsmodells ein sehr empfehlenswerter, wenn nicht sogar überlebenswichtiger Schritt, dessen Ausführung ihr grundsätzlich auch  leicht fallen sollte, da die genossenschaftliche Idee das Prinzip der Gemeinschaft bereits in sich trägt. Die mehr als 150. –jährige Geschichte spricht dafür, dass der genetische Code dieser Vereinigung durchaus bereits gewisse Aspekte von Resilienz aufgewiesen hat. Es darf allerdings nicht verkannt werden, dass die Veränderungen in der Umwelt eine dramatische Herausforderung darstellen, welchen einzelne Organismen zum Opfer fallen werden, um das Ökosystem fortführen zu können.

Die Aktivierung der weiter oben genannten Gruppen wäre eine zu nutzende Chance. Die Vielfalt, welche die genossenschaftlichen Banken über ihre jeweils regionalen crowds hervorbringen könnte, wäre ungleich größer als die aller anderen konkurrierenden Finanzunternehmen. Wahrscheinlich wäre auch der Weg zur Aktivierung leichter, da die Beziehung zu den Gruppen in der Regel intensiver als bei anderen Finanzunternehmen sein müsste.

Nutzt die Bank die crowd, dann kann sie sich schneller wandeln. Sie kann nach Bedarf wachsen und schrumpfen. Auch Anpassungen des Geschäftsmodells können durch die enge Vernetzung mit der crowd gelingen, da Bedürfnisse und auch Potentiale nahezu automatisch in den Kern des Ökosystems eindringen können. Volksbanken Raiffeisenbanken müssten dann wirklich mehr als Geld und Zinsen bieten. Manche neue Dienstleistung ließe sich dabei sogar in der Vergangenheit finden.

Eine leidenschaftliche crowd, die hinter einer Idee steht, von der sie selber profitiert und deren Teil sie auch ist, versorgt die Bank mit einem Reservoir erneuerbarer Energien. Die Crowd erledigt den Job der Bank bzw. sie nutzt das Potential der Hilfe zur Selbsthilfe.

Die kollaborative Ökonomie ist eine Chance für die genossenschaftliche Gruppe, die allerdings beim Schopfe gepackt werden müsste. Bisher hat dies nur die Volksbank Bühl mit ihrer crowdfunding Plattform gemacht.

Quelle

Meet the resilient corporations von Jermiah Owyang

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electr(o)fying banknews


WATCHES

Vor einigen Monaten habe ich erstmals über die Bedeutung von Smart Watches für Banken und die Bankdienstleistung geschrieben. Ich halte “Watches” für eine größere Herausforderung als “Glasses”. Die Artikel tragen den Titel

Neue Herausforderung für Banken: Smart Watches

Die Bank am Handgelenk

Nun ist es also  passiert. Hier ist es

Das erste “smartwatch banking”. Die Australian St George Bank entwickelt die erste banking App für eine smartwatch.

http://www.bankfutura.com/2013/10/smartwatch-banking/

Die Chance eine eigene Bank – Smartwatch zu entwickeln ist also noch da

FINANCE20 KONFERENZ

In der Schweiz gibt es nun eine Finance 2.0 Konferenz. Leider konnte ich der Einladung zur Teilnahme nicht folgen. Also muss ich die diversen Blogs durchforsten, um herauszubekommen, welche spannenden Themen dort besprochen wurden. Einem Artikel der Schweizer Computerworld zufolge tut sich die Schweiz vor allem noch schwer mit dem Social Banking, der Artikel meint damit in erster Linie Banklösungen und -angebote, die mobile Technologien und das soziale Internet nutzen bzw. einbeziehen. Auf der Konferenz bot sich nun für die etablierten Banken die Chance eine Nachhilfestunde zu nehmen. Ändern wird dies wahrscheinlich wenig, denn Nachhilfestunden bekommen ja alle Banken, in fast allen Nationen zu allen möglichen Gelegenheiten nicht nur auf Konferenzen  sondern auch in den Medien und vor allem im Internet. Geholfen hat es bisher wenig. Nimmt man mal einige wenige besonders innovative Player wie die Fidorbank, BBVA, ING, Citi, Barclay, mbank, Alior Sync aus. Erwähnen – das sei hier erlaubt – möchte ich auch die Volksbank Bühl, für welche die jetzt schon vollzogenen Innovationen ungleich schwerer zu erreichen waren, als für die eben genannten Unternehmen, zumal Innovation sich nicht auf Technologie beschränken lässt.

Ganz so unbeleckt sind die Schweizer übrigens nicht. Immerhin gibt es die Next Generation Finance Invest von Marc Bernegger, die in innovative Finanz startups investiert. Bernegger nannte  in dem Artikel auch gleich die Gründe, weshalb sich die Schweiz in Sachen Finance 2.0 noch ein wenig schwer tut:

 Als Gründe für die aktuelle Zurückhaltung hierzulande sah Bernegger die vergleichsweise geringe Verbreitung von Social Media im professionellen Umfeld und die Zurückhaltung bei den Verbrauchern. Auch die Regulierung bilde eine hohe Hürde für den Markteintritt.

 Schweiz tut sich schwer im Social Banking (computerworld.ch)

Ein HERZ ÖFFNET VIELE TÜREN

In einer Welt voller LogIn Zwänge und knackbarer Passwörter wird das Gefühl von Unsicherheit und der Wunsch nach mehr Sicherheit virulent. Die Zivilisation schafft mit jedem scheinbar gelöstem Problem mindestens ein neues Problem. Wer kann uns Sicherheit bieten? Sollte Sicherheit nicht gerade auch ein Angebot der Banken sein, vielleicht der Strohalm auf der Suche nach einem Mehrwert und einer Bestandsgarantie?

Nur warum kommen dann die wirklich beeindruckenden Ideen mal wieder aus einer anderen Richtung. Zum Beispiel ein Armband, das dafür sorgt, dass wir uns mit unserem Herzschlag identifizieren können. Deshalb get Nymi

Mehr bei Slidehare: http://www.springwise.com/wristband-replaces-keys-passwords-users-heartbeat/

THE GREAT HOLVI

Holvi ist ein wirklich beeindruckendes banking start up. Das Prinzip des “Holvi – bankings” ist einfach erklärt. Man fügt dem banking einfach den Kontext hinzu, in welchem es sich bewegt: Also den Menschen um uns herum, den Kundenwünschen, -bedürfnissen, – und Aufträgen, den Bildern, den Orten. Außerdem verfolgt man das Ziel interaktiver, dialogischer und mehr aktiverender als Banken zu sein.

Aber lesen Sie selbst das Interview mit Holvi Gründer Kristoffer Lawson im moneymakermagazin

Auch Fußballvereine machen jetzt crowdfunding

Und zwar der Hamburger SV. Nicht weil man einen Spieler braucht, aber weil die gute Tat eben auch für gutes Image sorgt. Komisch eigentlich dass Fußballvereine hier klüger als Banken sind.

Info Beitrag auf Sat 1 regional