Finance 2.0

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Die Bankenwelt vorm Wochenende

November 20, 2009 · 1 Kommentar

Eigentlich gibt es in der heutigen Zeit ja gar kein Wochenende mehr, aber für eine Überschrift erfinde ich es einfach neu. Hier einige interessante Links rund um und aus der Bankenwelt. Natürlich immer (oder fast immer) mit Bezug zum Internet oder Social Media:

Beginnen wir mit der DAB Bank, deren Kundenmagazin in diesen Tagen erstmals auch als e-Magazin zur Verfügung steht. Ein wenig spät für eine echte Online Bank. Aber dennoch hier die Info via Forium.de

http://www.forium.de/redaktion/dab-bank-kundenmagazin-nun-auch-als-emagazin/

Cortal Consors ist da schon einen Schritt weiter. Meines Wissens die erste deutsche Bank mit einem eigenen Facebook App. Welche Aktie bist du? lautet der Name des kleinen Programms. Hier eine ausführlichere Beschreibung der Funktionsweise. Gefunden auf der Seite von Forium.de

Cortal Consors hat mit Unterstützung der Digitalagentur Plan.Net eine Facebook-Anwendung entwickelt, mit der sich augenzwinkernd feststellen lässt, welche Aktie zur eigenen Persönlichkeit passt. Cortal Consors nutzt so die große Reichweite der Facebook-Plattform für eine spielerische, aber dennoch markenorientierte Kommunikation mit den Usern. Ab sofort kann das Quiz “Welche Aktie bist du?” von allen Nutzern des Social Networks unter http://apps.facebook.com/welcheaktiebistdu aufgerufen werden. Das Quiz zählt in Deutschland zu einer der ersten gebrandeten Anwendungen, die ein Unternehmen auf Facebook bereitstellt. Nach der Beantwortung von fünf Fragen wird ermittelt, welche Aktie am besten zu den zuvor markierten Multiple-Choice-Antworten passt. Zehn Wertpapiere namhafter Unternehmen stehen zur Auswahl – von den Gewinnern bis zu den Verlierern am Markt reicht die Palette der möglichen Aktien, die zur eigenen Persönlichkeit passen könnten. Auf der Ergebnisseite werden außerdem Infos zu Cortal Consors bereitgestellt, es ist möglich Facebook-»Fan« der Direktbank zu werden, Aktienkurse abzurufen oder aktuelle Angebote auf dem Finanzportal von Cortal Consors zu nutzen.

http://www.forium.de/redaktion/cortal-consors-startet-eigene-facebook-app/

Bei der Suche des Facebook Quizes ist mir dann  direkt  aufgefallen, dass Cortal Consors auch eine eigene Facebook Gruppe hat, die natürlich sofort in meine „SocialFinanceListe“ aufgenommen wird.

http://www.facebook.com/home.php?#/pages/Cortal-Consors/86220828052?ref=search&sid=548902682.2028996522..1

Die Social Banking Diskussion nimmt weiter fahrt auf. Dies ist nicht zuletzt den vielfältigen Aktivitäten von Lothar Lochmaier zu verdanken und seinem „freundlichen Banken Manifest„. In seinem Blog findet sich aktuell z.B. ein lesenswertes Interview mit Mathias Kröner von der Fidor Bank AG. Eventuell ist ja eine Bank, die  von Kunden gestaltet wird, ja die höchste Form von Social Banking.

Das Interview:

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/19/fidor-interview-was-ist-eigentlich-community-banking/

Und als Ergänzung noch ein Video Interview mit Mathias Kröner. Aufgenommen auf einer Kundenveranstaltung der VR NetWorld GmbH.

Lothar Lochmaier setzt sich in seinem Blog mit meiner Präsentation: Social Banking (was ist das überhaupt) auseinander und liefert Antworten auf meine Fragen.

Hier ein Auszug:

Damit sind wir bei der „sozialen Sprengkraft“ des Begriffs Social Banking angekommen. Denn das Social Banking der „zweiten Generation“, wie ich es nenne, hat mit der ersten Generation der sozialen Fürsorge für vernachlässigte gesellschaftliche Randgruppen nur wenige Schnittstellen gemein. Deren Prominentester Vertreter ist die „Bank der Armen“, die vom Friedensnobelpreisträger Muhamad Yunus gegründete Grameen Bank.

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/19/diskussion-was-ist-oder-was-konnte-social-banking-sein/

Und hier noch mal meine Slideshare Präsentation.

Und noch ein interessantes Thema mit dem sich Lothar Lochmaier beschäftigt. Warum verschlafen die Direktbanken eigentlich das soziale Internet? Die Antwort ist einleuchtend: Weil sie es nicht nutzen können.

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/18/social-media-warum-direktbanken-das-soziale-internet-verschlafen/

Und was machen eigentlich die Menschen in Zeiten der Finanzkrise. Sie sind verängstigt wie ein Umfrage der Apotheken Umschau zeigt. Was ja angesichts unserer eher defätistischen und wenig aufklärerischen Medienlandschaft kein Wunder ist.

Viele Deutsche haben Angst vor finanziellen Problemen. Gleichermaßen befürchten sie soziale Spannungen und Ungerechtigkeiten. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Gut jeder dritte Bundesbürger (35,3%) hat große Angst davor in wirtschaftliche Not zu geraten.
Ebenso viele (33,0%) gaben an, sie befürchteten, dass ihre Rente im Alter nicht ausreichen könnte. Mehr als ein Viertel der Befragten (28,6%) äußerte sich außerdem besorgt, dass wachsende Unterschiede zwischen Arm und Reich zu großen sozialen Spannungen führen könnten. Angst vor einer erneuten Wirtschaftskrise zu haben, bekannte ebenfalls jeder vierte Befragte (27,7%).     Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg zwischen dem 18.9.2009 und dem 9.10.2009 bei 1.914 Frauen und Männern ab 14 Jahre.

Info via Forium

Und diese Verunsicherung gilt zunehmend auch gegenüber den Banken. Forium berichtet hier von zwei weiteren interessanten Studien. Offensichtlich bleiben viele Kundenbeschwerden von Bankmitarbeitern unbemerkt

http://www.forium.de/redaktion/studie-zu-viele-beschwerden-bleiben-von-bankmitarbeitern-unerkannt/

Auch die Mitarbeiter von Banken sind offensichtlich der Meinung, dass erheblicher Handlungsbedarf im Management von Kundenbeziehungen bestehe. Dies ergab eine Trendumfrage zur Kundenorientierung. Allerdings scheinen die Ergebnisse der Studie ein wenig am Thema vorbei zu gehen. Zeugen Sie doch noch von einem eher klassichen Bankenmodell, in welchem die Kunden auf der Basis einer CRM Philosophie betrachtet und behandelt werden. Statt CRM heisst das Thema der Zeit aber eher SRM – also Social Relationship Management.

http://www.forium.de/redaktion/studie-erheblicher-handlungsbedarf-im-management-der-kundenbeziehungen/

Womit wir wieder beim Thema Social Media sind. Hier scheinen vor allem die spanischen Banken einen großen Schritt voraus zu sein. Davon berichtet zumidest Christoph Langlois in seinem ausgezeichneten „Visible Banking Blog.

http://clanglois.blogs.com/internet_banking/2009/11/bankinter-launches-bankinter-labs-micrositeblog-twitter-youtube-and-faceboo.html

In einem etwas älteren Blogbeitrag stellt er z.B. die neue spanische Version von SmartHippo vor.

http://clanglois.blogs.com/internet_banking/2009/10/bienvenido-a-hipolistoes-la-versi%C3%B3n-espa%C3%B1ola-de-smarthippocom.html

Soziale Währungen

Finextra berichtet von einem Start up, welches eine eigene soziale Währung entwickelt hat und innerhalb der Community nutzt.

http://www.finextra.com/news/fullstory.aspx?newsitemid=20767

Ein weiterer interessanter Blog Post von Insites Consulting zur Somesso Veranstaltung, an der ich ja selber teilnehmen durfte.

http://blog.insites.be/?p=1316

Und noch ein interessanter Link auf den Somesso Blog selber. Thema Social Media in Small Banking

http://somesso.com/blog/2009/11/social-media-in-small-banking/

Die Bank of America – meilenweit weg vom Social Banking – nutzt aber intensiv Social Media und scheint auch ein wenig am negativen Image arbeiten zu wollen. Auf einer speziellen Seite vermittelt die Bank Informationen zum finanziellen Wohlbefinden.

http://learn.bankofamerica.com/

Zum Abschluss noch eine Frage von Lothar Lochmaier und eine Antwort von Matthias Kröner. Das Bild vom kleinen Dorf hat mir sehr gefallen.

Social Banking 2.0: Wie kann das von Fidor propagierte Motto „Banking unter Freunden und Gleichgesinnten “ funktionieren. Eigentlich hört doch meist beim Geld die Freundschaft auf, selbst in der eigenen Familie (spätestens wenn es ans Verteilen der Erbschaft geht), oder?

Na ja, das geht in manchen Familien mal so, in anderen anders. Auch sehen wir doch eine klare Bewegung hin zur Nachhaltigkeit. Aber, darauf wollen wir uns nicht alleinig verlassen.

Die Technik des Internets und dabei herausragend des Web 2.0 funktioniert, wenn sie richtig angewendet wird, wie eine regionale Vor-Ort-Community. Nennen wir es DORF. In einem Dorf ist jeder mehr oder weniger gezwungen sich nachhaltig zu verhalten, da er ansonsten aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen wird. Ohne das Bild zu weit zu strapazieren, weil da ansonsten sehr schnell auch die falschen Assoziationen hochkommen, kann man sagen, dass das im Web 2.0 auch funktioniert.

Denn letztlich kann es im Internet bei Fehlverhaltensweisen zu ähnlichen Gesprächen kommen, wie auch in einem Dorf. Das Beispiel eBay zeigt, wie das geht, indem Käufer und Verkäufer sich bewerten können. Das geht ja bereits in diese Richtung und wird von uns sicher aufgegriffen werden.

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Zitat vor dem Schlafen gehen

November 13, 2009 · Kommentar schreiben

Nice comment from criminologist and broadcaster Professor Laurie Taylor on BBC Radio 4’s Today Programme this morning: “If you steal someone’s savings or pension you’re more likely to end up with a yacht than a jail sentence.”

Kategorien: Banken · Verbraucher · Vertrauen
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Meet and Greet – DEMEXCO Köln

September 22, 2009 · 1 Kommentar

So morgen bin ich mal wieder unterwegs und zwar als Zuschauer. Genauer gesagt als Messe Besucher auf der DEMEXCO Köln. Socal Media wird sicherlich eines der Top Themen dort sein. Im Vorfeld konnte man ja schon so einiges hören und lesen. Ich werde einige Termine wahrnehmen und interessiert beobachten, wen man so aus der Bankenbranche trifft.

In meinem letzten Artikel habe ich ja versucht mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, ob man als Unternehmen eine Agentur, einen Anwalt oder gar einen Arzt benötigt, um den Veränderungen durch das „soziale Internet“ bzw. der Entwicklung des Internets zu einer Plattform des sozialen Handelns (siehe Max Webers Definition vom sozialen Handeln) zu begegnen.

Je „mainstreamiger“ das Thema wird, desto realer wird diese Frage. Sowohl im Handelsblatt als auch in der Financial Times Deutschland gab es in den letzten Tagen zwei Artikel, die sich zumindest am Rande auch mit der Frage beschäftigt haben, welche Herausforderungen oder sogar Bedrohungen auf die Unternehmen zukommen. Ich empfehle die Lektüre dieser Artikel:

http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:digitale-dokumente-das-web-2-0-kommt-ins-buero/50010109.html

Mt der Frage was Unternehmen eigentlich für Grundlagen erfüllen müssen, damit sie auf die neuen Anforderungen der jungen Mitarbeiter vorbereitet sind und vor allem wie Unternehmen für die Digital Natives  überhaupt noch als Arbeitgeber interessant bleiben können, beschäftige ich mich in einem der nächsten Artikel meiner kleinen Social Media Reihe: Agentur, Anwalt oder Arzt.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/wenn-mitarbeiter-zu-mitteilsam-sind;2457851

Auch mit diesem Thema habe ich mich beschäftigt. Was sind eigentlich die Voraussetzungen dafür, dass Unternehmen im Social Media erfolgreich sind. Das hat doch auch was mit den Mitarbeitern zu tun. Sind Regeln und Verbote die Lösung? Oder stehen Unternehmen vor fundamentalen Veränderungen ihrer kulturellen Grundlagen. Mein Lieblinsgsatz aus dem Handelsblatt Artikel ist übrigens das folgende Zitat:

„Man muss die Mitarbeiter manchmal vor sich selber schützen“, umschreibt es Lünenbürger-Reichenbach. Sie seien nun mal keine Kommunikationsprofis.

Mir stellt sich da nämlich die Frage: Dürfen und sollen zukünftig nur noch Kommunikationsprofis kommunizieren und was sind eigentlich Kommunikationsprofis? Sind das Menschen, die mit schönen Worten die Wahrheit beschönigen können? Oder sind dies Menschen, die besonders ehrlich, authentisch, transparent und menschlich kommunizieren können? Verdrehen einem Kommunikationsprofis die Worte im Mund?

Wie gesagt demnächst mehr. Morgen schaue ich mir erst mal die Kommunikationsprofis auf der DEMEXCO in Köln an. Wer mich treffen möchte. Einfach antwittern @electrouncle

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Interview mit Johannes Korten GLS Bank auf VR NetWorld TV

September 15, 2009 · Kommentar schreiben

Der kurze aber sehr schöne Urlaub ist vorbei und langsam komme ich wieder in Gang. Diesmal gibt es ein Interview mit Johannes Korten von der GLS Bank, das mein Kollege Mathias Kortenhaus und Manfred Rütten von bit interactive auf den Kundenveranstaltungen der VR NetWorld geführt haben. Johannes Korten hat dort – zusammen mit mir – 2 sehr interessante Vorträge zum Thema Social Media gehalten, in denen er die Arbeit der GLS Bank und deren Social Media Aktivitäten sehr praxinah und spannend darstellte. Hier das Interview zur GLS Bank.

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Kundenvertrauen ist wichtig

August 26, 2009 · Kommentar schreiben

Kristin Moyer von Gartner beschäftigt sich in Ihrem Blog mit dem Thema Vertrauen von Kunden. Sie nennt 3 Gründe warum Vertrauen eine wichtige Grundlage für den Erfolg von Banken darstellt.

  • Vertrauen verbessert die Kunden Zufriedenheit
  • Vertrauen ist ein wichtiger Faktor bei der Bildung von Loyalität
  • Wer seiner Bank nicht vertraut, wird eher eine neue Bank suchen

Sehr interessant auch die wohl durch Forschungsergebnisse belegte Aussage, dass der Vertrauensverlust der Kunden eher große als kleine Banken betrifft.

Why Customer Trust Matters for Banks.

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Deutschland verdient mehr!

August 26, 2009 · Kommentar schreiben

So lautet eine Kampagne, welche das Finanz Bewertungsportal whofinance und die Zeitschrift das Investment in diesen Tagen gestartet haben. Dabei wird der Beste Finanzberater gewählt, der dann Anfang Oktober verkündet wird. Die Kampagne unterstützt darüber hinaus die Per Mertesacker Stiftung.

Für die Kampagne wurde eine nette Landeseite erstellt, welche die Besucher auf die whofinance Seite weiter leitet. Dort können sie dann ihren Berater bewerten oder die zahlreichen anderen nützlichen Funktionen von whofinance verwenden.

In Zeiten des Vertrauensverlustes und der Verunsicherung ist mehr Transparenz im Finanzumfeld immer ein gutes Anliegen. Jetzt muss sich nur noch herausstellen, wie transparent die Banken sein möchten. Obwohl es ja schlichtweg nicht möglich ist, sich im Internet vor der Kundenmeinung zu verstecken.

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Finanzgespräche

August 18, 2009 · 1 Kommentar

Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich noch nie mit Freunden oder gar Verwandten über Geld bzw. Geldanlagen gesprochen. Ganz im Gegenteil. Ich empfand es immer als eine sehr
schätzenswerte Eigenschaft meines Freundeskreises, dass Geld eigentlich nie ein Thema war. Gespräche über Finanzen nahmen -so meine Sichtweise – in der Regel recht unangenehme Formen an. Die Regel des Volksmundes, „Über Geld spricht man nicht“ ,beherzige ich auch heute noch.

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John Bird + John Fortune erklären die Finanzkrise

Juli 5, 2009 · Kommentar schreiben

Schon etwas älter. Aber absolut brilliant.

Teil 1

Teil 2

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Alles beim Alten in der Welt der Banken

Juni 14, 2009 · Kommentar schreiben

Ein kurzer leider sehr verregneter Urlaub ist fast vorbei. Schon morgen abend mache ich mich auf zur Next Banking und dann hat der Arbeitsalltag auch schon wieder begonnen.

Neben einem kurzen Vortrag mit anschließender Diskussion erwarte ich von der next banking interessante Diskussionen. Das Thema Social Banking steckt in Deutschland irgendwie noch in den Kinderschuhen, auch wenn immer mehr Banken die Anwendung von Social Media wagen, kann man gegenwärtig kaum davon ausgehen, dass sich mehr als Vertrieb, Marketing und Kommunikation verändern werden. Zu sehr ist die  Branche in Ihren veralteten Strukturen fest gefahren und zu sehr werden einige Banken durch die Politik bevorzugt.Außerdem scheint der Bedarf der Verbraucher nach neuen Banken oder Finanzdienstleistern auch nicht so richtig gross zu sein.

Dabei sprechen die Zahlen eigentlich für sich.

Eine forsa Umfrage erbrachte kürzlich zum Beispiel das folgende Ergebnis:

Nur 25 Prozent der Verbraucher suchen den Rat ihrer Bank, wenn es um die persönliche Finanzplanung geht.

Und das deutsche Institut für Service Qualität stellte bei einer Untersuchung von sechs Bankinstituten eine allenfalls durchschnittliche Beratungsqualität fest.

Auch die Lektüre der Tagespresse lässt kaum auf große Veränderungen hoffen. Das Investment Banking feiert schon fröhlich Wiederauferstehung und noch dazu ohne etwas aus den alten Fehlern gelernt zu haben.  Warum auch? Für die Fehler kommt ja der Steuerzahler auf. Ein weiteres Umfrageergebnis macht auch nicht gerade viel Hoffnung. Das Verbraucherportal forium.de berichtet vom folgenden Ergebnis der forsa Umfrage:

Obwohl 71 Prozent der Deutschen wegen der Finanzmarktkrise das Vertrauen in das Wirtschafts- und Finanzsystem verloren haben, hat ein Großteil (74 Prozent) den Umgang mit Geld eher nicht verändert. Von den 21 Prozent, die ihr Verhalten infolge der Finanzmarktkrise geändert haben, sind 32 Prozent sparsamer und 28 Prozent vorsichtiger geworden. Zudem gibt fast die Hälfte der Bevölkerung (46 Prozent) an, sich generell nur ungern mit Fragen der Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Welt und insbesondere Deutschland scheint noch nicht bereit zu sein für next banking. Es soll – so scheint es -alles beim Alten bleiben. Lieber weg hören als sich mit der Realität zu beschäftigen. Mündigkeit in Sachen Finanzen scheint kein Grundbedürfnis der Bundesbürger zu sein. Oder irre ich mich vielleicht?

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Wenn Menschen mit Haien sprechen

Mai 30, 2009 · Kommentar schreiben

Gestern abend habe ich bei youtube dieses Video gefunden. Schon etwas älter, aber es zeigt so wunderschön, wie wir heute mit Menschen umgehen, die eigentlich das Richtige tun, denen es aber nicht gelingt mit den üblichen Schaumschlägern (z.B. in Talk Shows) mitzuhalten, weil ihnen vielleicht das „ICH“ Gen ein wenig abgeht.

Nachtrag:

Bei aller Begeisterung für Social Media und die Möglichkeiten des Internets.

Social Banking funktioniert auch ohne Internet

electrOUncle

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