Zum Wochenende: Anders kann auch Anders sein. Ich stelle vor die Tigerbank
Zum Wochenende: Anders kann auch Anders sein. Ich stelle vor die Tigerbank
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Mit dem Anspruch anders und nachhaltig zu sein. Dazu gibt es eine gute Landeseite und natürlich – wie es sich für eine moderne und transparente Bank gehört – die Nutzung von Social Media. Die Noa Bank:
http://www.facebook.com/pages/Noa-Bank/186348625488
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Interessante Infos in Sachen „Neues Geld und Bezahlen“.
Die ausführlichen Informationen gibt es hier
http://petervan.wordpress.com/2009/10/18/new-money-and-payments/
Und weitere Innovationen
Finextra berichtet von einem SMS basierten Mikrofinanz Dienst. Das folgende Bild sagt dabei wohl mehr als 1000 Worte:
MasterCard steigt in Personal Finance Management ein
Nach p2p Krediten scheint sich nun Personal Finance Management als das nächste große Ding in der Finanzbranche zu etablieren. Mit MasterCard und Amex steigen zwei weitere etablierter Player ein.
Mastercard is moving into the personal finance budgeting space with the launch of a Web-based tool that enables cardholders to categorise and monitor debit card spending. American Express meanwhile has launched a free online account aggregation and money management service
P2P Banking schon fast ein Evergreen
Zumindest steigt die Zahl der Anbieter und Anwendungsgebiete. Der deutsche Blog p2p Kredite berichtet:
Der nicht gewinnorientierte Verein “Von Menschen für Menschen” vermittelt als erster Anbieter in Österreich auf seiner Webseite Bankless-Life.at Peer-to-Peer Kredite zwischen seinen Mitgliedern.
Warum muss ich beim Begriff „Mitglieder“ immer direkt an die Volksbanken Raiffeisenbanken denken? Möglicherweise weil dass auch ein Modell für diese Gruppe wäre?
Und auch in der Schweiz gibt es mit Studienaktie.org ein p2p Angebot für Studenten. MehrInfos hierzu bei p2p Banking.com
Und hier geht es zum Angebot
Stiftung Warentest hilft
Die Stiftung Warentest sieht offensichtlich den Bedarf in einem Buch auf die Tricks der Banken hinzuweisen. Das Buch wird es demnächst in jedem Buchhandel zum käuflichen Erwerb geben. Irgendwie läuft mir ein Schauer des Erschreckens über den Rücken. Was kommt als Nächstes? Berichte über Banken bei „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“?
Deutsche planen spät
Bleibt die Frage, ob die Deutschen überhaupt an Ratgebern dieser Art interessiert sind. Offensichtlich – so ergab eine Umfrage von stafinanz – beginnen sie in jedem Fall eher spät (zu spät?) mit der Finanzplanung.
Eine aktuelle Umfrage des Softwareunternehmens Star Finanz jedoch zeigt, dass sich dieses Denken noch nicht in allen Köpfen festgesetzt hat: So nutzen nur knapp die Hälfte aller Befragten (43%) den Berufseinstieg, um ihre Einnahmen und Ausgaben langfristig zu planen. 6 Prozent der Teilnehmer beschäftigen sich eigenen Angaben zufolge sogar zu keinem Zeitpunkt näher mit ihrer finanziellen Zukunft.
Wäre wohl mal interessant die Ursachen hierfür zu erforschen und ob es eventuell ein Henne Ei Problem gibt?
Kundenmacht
Lothar Lochmaier berichtet in seinem Banking 2.0 Blog über die Probleme einer holländischen Bank, deren Kunden sich ganz einfach gewehrt haben, indem sie einfach ihre Einlagen zurück wollten. Müssen wir mit solchen Entwicklungen etwa auch noch rechnen?
Das Ende der Filialen
Chris Skinner hat einen zweiten Teil seines Artikels: „The branch based banking is dead“ verfasst. Vielleicht findet man hier noch Hoffnungsschimmer für die gute alte Filiale.
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Ende September ist in den USA die Veranstaltung Finovate 09 zuende gegangen. Auf dieser Veranstaltung, die
treffen sich junge und etablierte Technologie Unternehmen aus der und stellen dort ihre Innovationen vor. In diesem Jahr haben über dreissig Unternehmen teilgenommen. Eine beeindruckende Zahl, die belegt, dass in den USA nicht nur besonders viele Banken sterben sondern auch – wahrscheinlich davon inspiriert – zahlreiche neue Ideen enstehen, mit welchen die Finanzwelt modernisiert wird. Schumpeter würde dies wohl schöpferische Zerstörung nennen.
Besonders interessant oder auch traurig, dass nur wenige Innovationen von den Banken selber kommen. Ähnlich wie in der Musik- und Verlagsbranche scheint man die Bedrohung bzw. die neuen Herausforderungen durch das Internet noch nicht richtig realisiert zu haben. In der Bankenbranche – so denkt man wohl – können und dürfen Innovationen nur von den Banken und Finanzunternehmen selber kommen. Was erfinderische Geister mit Hilfe des Internets anders oder besser machen als bisher, wird in der Regel nur müde belächelt.
Doch Stop: In den USA ist man – wie immer wenn es um das Internet geht – schon einige Schritte weiter. In Sachen Bank Innovation steht es um Deutschland doch wesentlich schlechter. Nur wenige Unternehmensgründungen oder Start ups sind überhaupt in der Finanzbranche anzuordnen. Und die wenigen, die den Sprung in die fast überregulierte Branche wagen, sind überwiegend Kopien internationaler Vorbilder, wobei einige davon (smava, kontoblick, etc.) durchaus beachtenswert sind. Kundenzentrierte technologische Innovationen von Banken fehlen nahezu gänzlich. Nicht unerwähnt bleiben darf hier natürlich, dass mit der Fidor Bank AG ein Unternehmen existiert, dessen Ansatz einer reinen Online Community Bank durchaus als weltweit einzigartig angesehen werden darf.
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Das kanadische Unternehmen Ekomini
macht sich um die finanzielle Bildung von Kindern verdient und bietet Eltern eine patientiertes Tool – eine Art elektronische Spardose -an, welches sich via USB mit jedem Computer verbinden lässt und in der Lage ist das von den Kindern gesparte Geld zu zählen und das Sparverhalten der Kinder zu verfolgen. Dadurch vermittelt es finanzielle Grundkenntnisse. Das Tool soll außerdem dazu anleiten sich sozial verantwortlich zu verhalten.
Insgesamt sind die Leistungen des Tools rund um die finanziellen Tätigkeiten: Sparen, Teilen, Ausgeben und Investieren organisiert.
Das Produkt wird an Lehrer, Banken, Händler, caritative Enrichtungen und andere Unternehmen in Lizenz vertrieben
Das Produkt kann bereits Online vorbestellt werden und wird demnächst im Handel erhältlich sein
Ein Produkt, welches sicherlich auch auf dem deutschen Markt durchaus Interessenten finden wird. Vor allem aber auch ein Weg richtiges und kompetentes finanzielles Handeln attraktiver zu vermitteln. Komisch allerdings, dass solche Innovationen auch in Kanada offensichtlich nicht von den Banken selber kommen.
Um Innovation wird es auch in einem der nächsten Beiträge hier gehen.
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Sonntag Nachmittag auf der Couch. Der Hund schläft. Ich höre Musik und aktualisiere meinen Blog. Die Musik höre ich mit meinem iphone und zwar über last.fm. Dort habe ich einfach „The Pastels“ eingegeben und kann nun seit einer Stunde die Musik alter musikalischer Helden hören, ohne dass ich Platten oder CDs wechseln muss. Und dabei entstehen noch nicht einmal Kosten.
Das sind die Momente in denen einem klar wird, wie das Internet unser Leben verändert hat und weiter verändern wird. Ich vertrete ja die These: Das es einem mit zunehmendem Alter immer schwerer wird sich auf Veränderungen einzustellen und diese – wenn man sie für sinnvoll hält – mitzugehen. Ich wundere mich also nicht, warum unsere – doch meistens real oder zumindest gefühlt überalterte politische Elite – mit großer Angst und Unkenntnis auf die durch das Internet verursachten Veräderungen reagiert. Zusätzlich fehlt dann in der Regel noch die Zeit sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen oder die richtigen Experten bzw. zumindest weniger lobbyistische Experten auszuwählen.
Ich wünsche mir deshalb mehr Zeit für Politiker. Zum Beispiel könnten sie dann das Buch „Was würde google tun“ von Jeff Jarvis oder “ Free“ von Chris Anderson lesen und würden dann eventuell verstehen, dass nationale Gesetze auch nicht helfen werden, um überkommene Geschäftsmodelle zu retten. Ich kenne mich ja in Sachen Urheberrechtsschutz nicht so aus, aber wenn die deutsche Linie bedeutet, dass Bücher in Deutschland dadurch auch teurer sein werden, dann muss ich mir die Bücher eben in England oder den USA kaufen. Das geht liebe Politiker. Free habe ich z.B. als englischsprachiges Taschenbuch für gerade mal 18 Dollar gekauft und gleichzeitig kostenlos als Podcast gehört. In Deutschland gibt es ja bisher nur die Hardcover Version für 40 Euro. Konsequenterweise hätte das Buch in Deutschland ja eigentlich gar keinen Verleger finden dürfen. Ist ja ganz schön hart was da so drin steht.
Und hier noch eine weitere Härte. Bankkunden, die das Internet nutzen, um ihre Meinungen zu Banken mitzuteilen.
Und Menschen, die sich einfach eigene Währungen schaffen, weil sie vorhandene Währungen für ineffektiv, ungerecht und unzeitgemäss halten.
Bei so viel Innovation ist es doch beinahe beruhigend, dass die politische Elite immer noch mit den gewohnten Mitteln arbeitet. Allerdings gibt es da ja noch dieses beeindruckende EU Projekt.
http://ow.ly/tyjy (via. The Financial Services Blog)
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Das ist ganz schön harter Tabak. Chris Skinner – ich zitierte ihn hier am Donnerstag – prognostiziert das Ende der Filiale. Er empfiehlt allen Banken die Anzahl der Filialen auf ein notwendiges Mindestmaß zu begrenzen. Der klassische Banker wird an dieser Stelle wahrscheinlich müde lächeln. Immer wieder findet er in Studien – und Umfrageergebnissen die Bestätigung für seinen Glauben an das Fortbestehen des klassischen Filialkonzeptes. Vor allem Führungskräfte von Banken bauen auf die Zukunft der Filiale. Nachzulesen ist dies beispielsweise regelmässig in der Fraunhofer Studie Bank + Zukunft.
Aber noch mal zurück zum leidenschaftlichen Artikel von Chris Skinner, den ich hier einfach im Original einstelle, denn besser kann man es eigentlich nicht mehr sagen.
The branch-based banking model is dead (UPDATE)
Here’s a summary of the presentation I gave at the conference this week.
The headline is that the traditional model of banking is dead, long live the new bank model.
The dead model is the one where 80% of costs of retailing are in stores (branches).
Branch based banking is dead.
Branches are not dead … just the concept of branch-based banking per se.
UPDATE: the critical point here (which some are missing – see comments) is that branches are not dead. You still need some for sales and relationships. But about a tenth of the number that most banks have today as the majority are just administration or transaction outlets that can be automated.
For those who read the blog regularly , you’ll know what I mean but, just in case, the point is that 8 out of 10 branches were opened as administration centres to service the transaction needs of communities. Those needs are now being self-serviced so what are those transaction centres there for?
In particular, as 95% of customer contact is now being delivered remotely through technology channels, including corporate customers, this should mean that at least 80% of the cost goes into the staffing, processes and technology used in those channels.
In other words, 80% of the old bank operational costs for retailing were in branches. Today, it should be in technology channels.
But there’s more to it than that.
It’s about relationship and connections.
People get technology today not because it’s gadgets but because it is connecting their lives to the lives of countless friends and strangers.
This is why Facebook can go from nothing to a place with the population of the United States in under four years, and why Twitter can go from off-the-radar to on-everyone’s-radar in just under a year.
Last year, no-one mentioned Twitter.
Today, it’s an integral part of the show.
But it’s only integral because it helps people manage, share and organise their lives and loves.
And that’s what banks have to do if they are to reconnect. They must connect people to their money and finances in a simple and easy way.
The presentation draws on all the materials you can find in our directory of social finance, and is themed around the human connections that make up our lives.
This is why each point ends with human faces, as that’s what it’s all about, and empty branches, as that’s what it’s all about.
By way of a little more explanation of the flow.
To start with, today’s kids see the computer and its operating system as a history lesson.
They don’t care how technology works, just as I don’t care how electricity works.
I just like what it can do, and that’s how kids see technology.
They also see banks as a history lesson.
What’s a bank branch for therefore?
Equally, everyone keeps referring to the Facebook and Twitter generation, or the twitfaced generation as some might call them.
Who are the twitfaced generation?
They’re not the under 25’s.
They’re not the under 35’s.
They are the over 35’s.
Most Facebook and Twitter users are average age of 40.
So when we talk about social networks, we are not talking about the next generation of customers. We are talking about the current generation.
If anything, the new generation of customers should be called “the Mob”, as they are all about being mobile connected youth (the Mobile Youth website is brilliant if you want more on that).
So what we’re really saying is that you need to completely rethink the bank around social technologies and rethink the branch network by closing most of it down and reinvesting that saving into social finance.
If you don’t, you’re dead.
Give it less than a decade, and you’re dead.
I’m serious.
Mainstream media fought this battle … and lost.
That’s why television and newspapers are shutting down by the bucket load as today’s media is created by me on YouTube and Typepad.
So stop fighting the lost bank cause of the branch network.
Rethink it.
Keep the branches you need for sales, and shut the rest down.
Replace them with ATMs.
Equally, start thinking about new ideas such as microtransactions.
A billion iPhone app downloads in nine months.
Charge 50 cents a download and you’ve generated $500 million.
That’s the future.
It’s the grains of sand that will build the future.
And some banks get this stuff.
eBank and Jibun Bank in Japan; Wells Fargo and Bank of America in the USA; BBVA, Caja Navarro and a few others in Europe; but these are few and far between.
By way of example, I’m still waiting for my bank to start a blog or anything … instead I just have a locked out website with activation codes that don’t work (long story).
In summary, the bank of the future will connect with me intimately via my mobile lifestyle 24*7. They will not only be proactive, but predictive of my needs and will provide me with a connection not just to a payment or to my money, but to my financial lifestyle.
That’s what MINT is doing today and BBVA has delivered too, but it requires bravery to go down this route.
Being brave by shutting down transaction centres, opening hi-touch 21st century sales centres and pushing the rest down a common technology platform that supports access via mobile, laptop, music player, television, car … any internet-enable device basically.
And this changes your business model as the old model would involve massive investment in the business case to launch new technology platforms.
Today, technology is free and disposable.
So get on with it.
Retail bankers of the world, unite.
Shut down the branches and bite the bullet.
Stop fighting the old fight and start focusing on the future.
Otherwise you’re just dead meat, and who are we all going to sell to then?
The mobile phone companies?
Their grandparents went into branches, their parents used ATMs and they just think of money and banking as being like Mint, an internet service that organises their finances for them.
Hier noch mal im Original lesen oder ausdrucken und als Erinnerung über den Schreibtisch hängen. Was wird in 10 Jahren sein?
Eine Artikel ( via Bankwatch ) zeigt die Trendwende in den USA
Und hier noch ein Link auf Studienergebnisse, die andeuten, was da auf uns zukommen könnte. Und ein Zitat
When asked how banks can improve trust, 27% say the use of online blogs where customers can pose questions and get answers would be a „very important“ step. A further 42% say it would be „somewhat important“.
Furthermore, 23% say using technology such as social networking, two-way blogs and Twitter to improve dialogue is „very important“ and 37% think it is „somewhat important“.
Asked for useful communication methods banks could employ, 75% of millennials are in favour of monthly e-mail updates. Online live chat with staff is considered useful by 67% while 64% are in favour of having a personal Web portal with their account information.
Und noch ein Blick in die Zukunft. Ein Teilnehmer der Finovate09.Community Banking ala Kasasa
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So what we’re really saying is that you need to completely rethink the bank around social technologies and rethink the branch network by closing most of it down and reinvesting that saving into social finance.
Hier der gesamte Artikel:
The Financial Services Club’s Blog: The branch-based banking model is dead
Und demnächst mehr zum Thema und zum Artikel
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Für mich wird es leider nur ein sehr kurzes Wochenende. Hoffentlich aber dennoch mit einigen Höhepunkten. Ein Derbysieg am Samstag und ein – mir zusagender – zukunftsweisender Wahlausgang wären beispielsweise zwei mögliche Höhepunkte. (mehr…)
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