Finance 2.0 (electrouncle)

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Facebook testet mobiles Bezahlen für virtuelle Güter

Oktober 15, 2009 · Kommentar schreiben

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Volksbank Triberg nutzt Twitter und Facebook

Juli 30, 2009 · 1 Kommentar

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Engagement zahlt sich aus (US Studie)

Juli 27, 2009 · Kommentar schreiben

Über google bin ich auf eine Studie gestoßen, die sich mit dem “Engagement” der wertvollsten Marken im sozialen Internet beschäftigt. Die Studie mit dem Titel:

The world´s most valuable brands. Who´s most engaged?

Engagement – Ranking the Top 100 Global Brands

Case Study von wetpaint/Altimeter

www.engagementdb.com

http://www.engagementdb.com/downloads/ENGAGEMENTdb_Report_2009.pdf

liefert interessante Ergebnisse zum Einfluss von Social Media Aktivitäten auf den Markenerfolg.

Die Studie verfolgte das Ziel zu ermitteln: Wie stark/tief  die weltweiten Top Brands in Social Media engagiert sind. Dabei sollte erstmals auch versucht werden eine Beziehung zwischen der Tiefe des Engagements in Social Media und daraus resultierendem finanziellem Erfolg zu identifzieren.

Die wesentliche Erkenntnisse der Studie kurz im Überblick

Engagement ist sowohl quantitativ als auch qualitativ bewertbar.

Dabei entsteht ein Engagement Score dermaus der Summer aller Einzel Engagements in den verschiedenen Social Media Kanälen resultiert.

Je mehr Kanäle gentutzt werden, desto höher ist das Gesamt Engagement.

Das Unternehmen mit dem höchsten Engagement Store ist Starbucks

Es bestehen gewaltige Unterschiede zwischen einzelnen Branchen. Manche Branchen sind nicht nur aktiver, sie haben auch ein tieferes Engagement mit den Verbrauchern. Media und Technologie Unternehmen sind besonders aktiv. Nahrungsmittel und Getränkeindustrie und auch die Finanzbranche sind wenig aktiv. Die wenigen deutschen Marken sind ebenfalls eher inaktiv.

Auf Basis der Studie ließen sich die Marken jeweils einem von 4 Engagement Profile zuordnen.

Mavens: „Engaged#m in sieben oder mehr Kanälen. Haben einen überdurchschnittlichen Engagement Score. Sie besitzen eine robuste Strategie und haben spezielle Teams für das Thema Social Media, zusätzlich ist die Social Media Strategie in die online Strategie integriert. Für solche Unternehmen ist es kaum vorstellbar nicht an Social Media teilzunehmen.

Butterflies: Sind in7 oder mehr Kanälen engagiert haben aber geringere als durchschnittliche Engagement Werte. Sie haben Initiativen in vielen verschiedenen Kanälen, neigen aber dazu, sich zu wenig einzubringen. Einige Kanäle werden kaum genutzt. Sie würden gerne mehr tun, es fehlt aber an entsprechender (finanzieller) Unterstützung. Eine vielwegige substanzielle Konversation ist damit kaum möglich

Selectives: „Engaged!“  in 6 oder weniger Kanälen. Haben höher als durchschnittliche Engagement Werte.  Einige Kanäle stehen dabei im Fokus. Egagement erfolgt wenn und und wo es am sinnvollsten bzw. notwendigsten erscheint. Die Initiativen werden meistens nur mit wenig Personal durchgeführt. Die Bemühungen müssen fokussiert werden. In der Regel handelt es sich um Brückenköpfe von einzelnen internen Evangelisten  oder Enthusiasten mit minimalem Budget

Wallflowers: Sind in sechs oder weniger Kanälen engagiert und haben geringere als durchschnittliche Engagement Werte. Die meisten haben erst angefangen oder bewege n sich noc h recht vorsichtig. Sie lernen Social Media noch kennen bzw. probieren etwas aus in wenigen Kanälen. Sie sind vorsichtig aufgrund bestehender Risiken und engagieren sich in den Kanälen, die sie nutzen nur recht wenig.

Gerade die Top Marken der Finanzbranche werden in der Studie als wenig affin für Social Media dargestellt. Es gibt keinen Maven. American Express ist der einzige Butterfly.Die Aktivitäten werden überwiegend in die Kategorie Wallflower eingeordnet. Meryll Lynch, Visa und Ing gelten als Selective.

Zwar ist Social Media inzwischen in der Bankenwelt angekommen. Aber offensichtlich noch nicht bei den großen Marken. Würde man die Profile auf die Deutsche Bankenwelt anwenden, dann gäbe es sicherlich auch fast keinen Maven, wenige Butterflies und fast ausnahmslos Wallflowers. Allerdings sind wir in Deutschland in Sachen Social Media insgesamt ein wenig rückständig. Wenn man auch feststellen muss, dass das ficoba Community Banking einer der weltweit modernsten Ansätze im Bereich Finance2.0 darstellt. Allerdings ist die Bankenlizenz auch noch recht jung, eine Vergangenheit muss man „zum Glück“ noch nicht mitschleppen.

Zur Eigen Einschätzung deutscher Aktivitäten hier noch mal mein persönlicher Twitter Watch

Ich habe den Begriff Engagement nicht übersetzt, da er – meiner Meinung nach – in der Originalsprache mehr aussagt, als in einer möglichen deutschen Übersetzung. Da lerne ich aber gerne hinzu

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Noch mal Twitter, Facebook und Co

Juli 24, 2009 · Kommentar schreiben

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Die Neuen bei Twitter, Facebook und Co

Juli 23, 2009 · 1 Kommentar

Hier wieder einige neue bzw. mir bislang noch nicht aufgefallene Social Media Aktivitäen von deutschen Banken

Berliner Sparkasse

http://twitter.com/BerlinerSPK

Landesbank Hessen Thüringen

http://twitter.com/Helaba

Kreissparkasse Augsburg

http://twitter.com/KSK_Augsburg

S Finanzgruppe Hessen Thüringen

http://twitter.com/sgvht

LfA Förderbank Bayern

http://twitter.com/Foerderbank

Staatsbank Baden Württemberg

http://twitter.com/L_Bank

und auch mit einer Facebook Gruppe

http://www.facebook.com/pages/Karlsruhe-Germany/L-Bank/108542143486?ref=s

Die GLS Bank ist jetzt auch bei Facebook

http://www.facebook.com/group.php?gid=41646781733&ref=search

Den Gesamtüberlick gibt es in der Social Finance Liste. Wenn Euch eine neue Bankenaktivität auffällt, bitte einfach als Kommentar eintragen.  Danke

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Neue Seite: Social Finance Liste

Mai 30, 2009 · Kommentar schreiben

Ich habe mal versucht meinen unregelmässigen Social Finance update hier als eigene Seite in den Blog einzufügen. Werde die Neuzugänge – solange sie noch zu bewältigen sind – dort immer einbauen. Würde mich über Hinweise von entsprechenden neuen Aktivitäten sehr freuen. Also einfach mal auf den Link klicken, anschauen und Hinweise für Verbesserungen oder fehlende Aktivitäten einfach als Kommentar hinzufügen oder an @electrouncle

Danke

electrOUncle

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Sollten Banken Facebook nutzen?

Mai 27, 2009 · 1 Kommentar

Inzwischen gibt es einige deutsche Banken und Finanzdienstleister, welche das „Abenteuer“ Social Media gewagt haben. Die Mehrzahl der Unternehmen nutzt Twitter, einige bloggen und auch auf youtube findet man erste Banken Channel. Unlängst hat z.B. die Volksbank Bühl hier einen eigenen Channel eröffnet

http://www.youtube.com/watch?v=2yBv-5B9PYY

Die Sparkasse Pforzheim Calw, die Landessparkasse zu Oldenburg und auch die österreichische Raiffeisenbank Lustenau haben eine eigene Facebook Gruppe eröffnet.

Die Landessparkasse zu Oldenburg hat inzwischen 15 Fans und ist etwa seit Anfang März mit der eigenen Gruppe bei Facebook aktiv. In den kurzen Beiträgen wird vor allem über die Bank oder Veranstaltungen der Bank berichtet. So wird z.B. dazu aufgefordert StarMobi zu nutzen oder es wird auf eine Knax Fahrt in den Serengtipark berichtet. Die Beiträge wurden in der Regel von keinem der Fans oder Freunde kommentiert.

Ebenfalls 15 Fans besitzt die Gruppe der Sparkasse Pforzheim Calw. Die Bank ist etwas länger bei Facebook präsent und ist insgesamt aktiver, d.h sie postet mehr Beiträge. Auch die Pforzheimer berichten von eigenen Veranstaltungen. Zusätzlich wird aber auch über Veranstaltungen aus der Region, die Aktualisierung des eigenen Blogs oder soziale Aktivitäten der Bank geschrieben. Auch die Beiträge von Pforzheim Calw werden wenig kommentiert.

Die Raiffeisenbank Lustenau war mit ihren Social Media Aktivitäten den deutschen Sparkassen und Volksbnken in der Regel zeitlich immer mindestens einen Schritt voraus. Auch in Sachen Facebook Nutzung ist dies der Fall. Insgesamt 40 Fans. Viele sehr unterschiedliche Kommentare, die sehr stark von Lokalkolorit und Emotion geprägt sind. Es gibt aber auch hier  nur wenig Kommentare.

Alle Banken befinden sich noch in der Phase des Ausprobierens und eine eindeutige Strategie ist bisher kaum erkennbar. Bei Facebook tumeln sich inzwischen einige  Banken, die in der Regel auch  sehr viel Aufwand betreiben (z.B. UBank).  Aus Bankensicht ist es in jedem Fall sinnvoll dort zu sein, wo der Kunde ist. Allerdings sei die Frage erlaubt, ob Facebook überhaupt die geeignete Social Media Plattform ist, oder ob alle Versuche über Facebook das eigene Geschäft zu forcieren von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind.

Auf der Internetseit www.americanbanker.com gab es hierzu kürzlich einen ganz spannenden Artikel mit der Überschrift: Facebook and Banks: Not really friends.

In dem Artikel wird von unterschiedlichen Personen eine gewisse Skepsis im Hinblick auf die Nutzbarkeit von Facebook für das Bankmarketing ausgedrückt. Facebook  dient ja in erster Linie dazu Freunde zu treffen oder Freunde zu finden und sich mit diesen – in der Regel – über eher private Dinge und Interessen auszutauschen. Im besten Falle sei Facebook ein Experimen,t aber kein Weg, um die Profitabilität des eigenen Geschäftes voran zu treiben. Hier könnte man sicherlich entgegen halten, dass auch experimentelles Marketing dem Geschäft dienen kann und man  auch vorausschauend agieren sollte, um neue Chancen oder Märkte zu erschließen. Darüber hinaus gibt es auch  indirekte Treiber von Profitabilität und gerade für Social Media Marketing stehen die Modelle zur Erfolgsanalyse ja noch am Anfang. Wann ist eine „Social Media Marketing“ Kampagne erfolgreich? Was sind die Erfolgskriterien?

Im Artikel wird beschrieben, dass die meisten Banken bei Facebook relativ statische Seiten bereitstellen, die allenfalls belanglose Informationen oder Links auf einfache Produktseiten der Web Auftritte der Banken anbieten. Keine der Präsenzen hat transaktionelle Qualitäten. Viele beschäftigen sich noch nicht einmal mit den eigentlichen Bank Themen. Der Verweis auf Produktseiten wird demzufolge von den Nutzern in Facebook auch nicht honoriert bzw. ganz im Gegenteil eher sehr kritisch gesehen. Werbung bei Facebook funktioniert nach wie vor nur sehr schlecht und als solches werden die Banken Gruppen in der Regel sehr schnell entlarvt oder bewertet.

Banken sollten – so die Empfehlung – einen Grund bieten bei Facebook zu sein und dort zu bleiben. Eine allerdings sehr unpräzise Empfehlung, die zeigt, dass auch viele der sogenannten Experten nicht so recht wissen, wie eine Facebook Präsenz von Banken erfolgreich sein kann. Das wiederum spricht allerdings doch dafür den Mut zu besitzen zunächst einmal doch zu experimentieren.

Das viele Banken – auch die bisher aktiven deutschen oder deutschsprachigen – fast gar nicht auf Produkte eingehen, mag auch damit zu tun haben, dass Facebook nicht unbedingt als sicherer Ort für persönliche Daten angesehen wird.  Die Privacy- und Datenschutzpolitik von Facebook ist inkonsistent und teilweise auch intransparent. In jedem Fall sind gerade die rechtlichen Aspekte vor dem Start sehr genau zu beachten. Sie stellen damit wesentliche Barrieren vor dem Einstieg dar.

Das „Freund sein“ bei Facebook hat auch eine gewisse Oberflächlichkeit. Viele Freunde tauchen nur einmal auf der entsprechenden Seite oder in der entsprechenden Gruppe auf. Die Zahl der Freunde bildet damit auch einen schlechten Maßstab für den Erfolg der Facebook Gruppe.

Wenn die eigene Facebook Gruppe also nur Arbeit macht und keine Ergebnisse liefert, die dem Unternehmen nutzen, dann droht die Aktivität über kurz oder lang nur noch das Hobby eines oder mehrerer engagierter Mitarbeiter zu bleiben.

Überhaupt steht Facebook ja vor allem auch für die Vielzahl von spannenden kleinen Anwendungen. Vielleicht liegt in der Entwicklung und Bereitstellung solcher Apps eine viel größere Chance für die Banken. Das Unternehmen Fiserv hat mit mymoney ein eigenes Banking App für Facebook entwickelt (vor einigen Monaten habe ich hier schon davon berichtet) . Dieses Tool, das demnächst Banken angeboten werden soll, ermöglicht dann den teilnehmenden Banken Transaktonsleistungen in Facebook anzubieten. Der Nutzer kann die Software herunterladen, er findet dort eine teilnehmende Bank, kann diese Bank auswählen oder ihr Kunde werden. Er kann Kontostände abfragen, die Konto Historie abfragen oder sogar Überweisungen tätigen.

Gegenwärtig nutzen 2870 Facebook Mitglieder die Applikation, die aktuell von 32 „Credit Unions“ angeboten wird. Die Applikation kann noch einige Dinge mehr, sie ermöglicht  z.B.auch Bezahlvorgänge von Person zu Person.

In Deutschland wird die Applikation gegenwärtig noch nicht angeboten.

electrOUncle

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