Finance 2.0

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Social Media Artikel und Interview

Dezember 3, 2009 · Kommentar schreiben

Heute mal ein Hinweis auf 2 Beiträge von mir, die nicht in meinem Blog veröffentlicht wurden. Einerseits hatte ich ich die Gelegenheit zusammen mit Franz Welter (Teamleiter E Business bei der Volksbank Bühl) einen Artikel zum Thema Social Media für VolksbankenRaiffeienbanken zu verfassen. Dieser Artikel ist in der aktuellen Ausgabe der Bankinformation veröffentlicht wurden. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema Social Media und web2.o. Neben dem Artikel von Herrn Welter und mir gibt es dort noch weitere interessante Artikel u.a. auch von Herrn Mathias Kröner von der Fidor Bank AG und Herrn Axel Liebetreu (keynote Speaker und Foresight Expert Zukunftsinstitut).

Leider wurde unser Artikel aber nicht so abgedruckt, wie Herr Welter und ich Ihn abgenommen haben. Und deshalb poste ich den vollständigen Artikel hier noch mal. Eigentlich ein schönes Beispiel für die Vorteile und Möglichkeiten des Internets  Hierzu ein kurzes Zitat aus dem Buch von Clay Shirky: Here comes everybody:

Filter-then-publish-, whatever its advantages, rested on a scarcity of media that is a thing of the past. The expansion of social media means that the only working system is publish-then-filter

Chancen und Risiken für Volksbanken und Raiffeisenbanken

Soziale Medien wie Facebook, Xing, twitter oder studiVZ haben sich zu einem Massenphänomen entwickelt und verändern das Kommunikationsverhalten nachhaltig. Volksbanken und Raiffeisenbanken sollten diesen Trend beobachten und ernst nehmen.

Boris Janek und Franz Welter

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Zu den Autoren:

Boris Janek ist Manager Online-Marketing und Strategie bei der VR-Networld.

Er referiert zu den Themen Finance 2.0 und Social Finance. Janek betreibt den deutschsprachigen Blog www.finance20.de.

twitter: @electrouncle

Franz Welter ist Teamleiter E-Business bei der Volksbank Bühl.

Er ist unter anderem für den Bereich Internet und in diesem Zusammenhang für Social Media verantwortlich. Welter beschäftigte sich im Rahmen seines Studiums mit den Chancen und Risiken von Social Media im FinanzVerbund.

twitter:@fsw

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Social Media sind Medien, die mittels Technologie das menschliche Grundbedürfnis nach sozialer Interaktion unterstützen. Die Begriffe „Social Media“ oder „Web 2.0“ beschreiben eine Evolutionsstufe des Internets, in der Nutzer selbst Inhalte erstellen und austauschen können. Die Nutzer sind zugleich Konsumenten und Produzenten der Inhalte. Social-Media-Dienste lassen sich in Social Networks, Blogs, Mikroblogs und Wikis kategorisieren

Social Networks (internetbasierte soziale Netzwerke):
Jeder Nutzer kann dort personenbezogene Profile (z. B. aus privater und geschäftlicher Veranlassung) anlegen. Über Suchfunktionen können Personen gefunden werden. Bekannten kann eine Kontaktanfrage gesendet werden, die diese mit einer Bestätigung legitimieren. So vernetzen sich die Mitglieder, können miteinander kommunizieren, gemeinsam an Projekten arbeiten oder Fotos und Videos austauschen. Zu den bekanntesten Social Networks zählen Facebook, Myspace, studiVZ und Xing.

  • Blogs (Internet-Tagebücher): Ein Blog ist eine Seite im Internet, auf der eine oder mehrere Personen Inhalte veröffentlichen können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Seiten können Beiträge kommentiert werden und auf andere Blog-Beiträge verweisen. So werden die Blogs untereinander vernetzt (Blogsphäre).
  • Mikroblogs: Im Gegensatz zu Blogs ist die Länge der Beiträge bei Mikroblogs begrenzt. Der bekannteste Mikroblog ist twitter. Er begrenzt die Länge seiner Beiträge auf 140 Zeichen und ist daher ausschließlich für kurze Nachrichten oder Statusmeldungen geeignet.
  • Wikis (Sammlungen kollektiven Wissens): Internetseiten auf denen das gemeinsame Sammeln und das Bearbeiten von Inhalten (Informationen, Wissen, Erfahrungen, …) ermöglicht wird. Das bekannteste Wiki ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia.

Einer Studie von ARD und ZDF zufolge, nutzen 43,5 Millionen der Erwachsenen in Deutschland das Internet. 96,1 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind regelmäßig im Internet, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 84,2 Prozent und bei den über 50-Jährigen liegt der Anteil der Internetnutzer mittlerweile bei 40,7 Prozent. Im Rahmen der Nutzung des Internet wird Social Media immer wichtiger: Fast jeder Zweite Internetnutzer nutzt auch social media Dienste. Bei den 14 bis 29-Jährigen beträgt der Anteil sogar 89 Prozent. Insgesamt haben bereits sechs von zehn Erwachsenen Inhalte im Internet veröffentlicht. Außerdem nimmt die Diskussionsfreude zu: Mehr als ein Drittel aller Befragten und etwas mehr als die Hälfte der 14 – 29 Jährigen geben an, bereits aktiv an Online-Diskussionen teilgenommen zu haben. Der Stellenwert der so generierten Informationen ist daran ablesbar, dass die von Verbrauchern erstellten Inhalte immer öfter als wichtige Quelle zur Information und Bewertung benannt werden. 61 Prozent der Befragten lassen sich durch Erfahrungsberichte von anderen Internetnutzern in ihren Kaufentscheidungen beeinflussen, immer stärker auch darin, welche Bankprodukte sie wählen.

Social-Media-Dienste stehen mit 42 Prozent Nutzungsquote bereits an dritter Stelle der bedeutendsten Kommunikationskanäle. Nur E-Mail und Mobilfunk liegen noch auf den Plätzen davor. Auch in Blogs werden Erfahrungsberichte veröffentlicht. Weltweit gibt es über 200 Millionen Blogs. Mehr als ein Drittel der Blogger nutzen dieses Medium, um Meinungen über Marken und Produkte zu veröffentlichen. Diese Zahlen belegen die Bedeutung von Social Media für das Empfehlungsmarketing. Auch das Wachstum einzelner Dienste ist rasant. Das größte Social Network Facebook steigerte seine Mitgliederzahlen alleine in den letzten Monaten um mehrere Millionen. Aktuell zählt Facebook etwa 300 Millionen Mitglieder.

Wie Social Media auf die Finanzdienstleistungsindustrie Einfluss nimmt und welche Auswirkungen dies gerade auch für Bankenmärkte haben kann, zeigen folgende Beispiele:

  • Facebook und andere soziale Plattformen experimentieren mit eigenen sozialen Währungen.
  • Immer mehr Banken integrieren Inhalte oder ihre gesamte Onlinebanking Anwendung in Facebook (mymoneyApp).
  • Neue Geschäftsmodelle entstehen (zum Beispiel Fidor Bank AG, siehe Artikel auf Seite XX oder Plattformen zur Kreditvergabe zwischen Privatpersonen wie smava) und können Geldinstitute als Finanzintermediäre ersetzen.

Noch ist der größere Teil der Bevölkerung nicht im sozialen Internet aktiv und noch ist die Bankfiliale der bevorzugte Absatzkanal der Privatkunden. Die Frage ist jedoch, ob die Filiale auch in Zukunft der bevorzugte Absatzkanal bleiben wird. Dies hängt entscheidend vom zukünftigen Verhalten der jungen Generation ab – für diese ist bereits heute der persönliche Kontakt auch mit Web 2.0 erlebbar und selbstverständlich. Volksbanken und Raiffeisenbanken sollten, sich frühzeitig mit diesem neuen Selbstverständnis und dem veränderten Kommunikationsverhalten auseinandersetzen und hieraus Schlüsse für das eigene Verhalten und den Umgang mit dem Web 2.0 ableiten.

Der Trend, der mit dem „Web 1.0“ begonnen hat, verschärft sich mit „Web 2.0“ durch die stärkere Einbindung und Interaktivität der Internetnutzer. Der hierdurch vereinfachte öffentliche Meinungsaustausch, die vereinfachte Meinungssuche und die insgesamt dramatisch zunehmende Informationstransparenz führt dazu, dass die Autonomie und Macht durch Wissen der Internetnutzer und damit ganz konkret auch die der Kunden von Volksbanken und Raiffeisenbanken immer größer wird.

Schon 1999 hat das „Cluetrain Manifest“ (siehe Kasten) untersucht, welche Entwicklungen und Veränderung in der Kommunikation und im Kommunikationsverhalten zwischen Unternehmen und Endverbrauchern durch die fortschreitende Entwicklung der Internettechnologien entstehen wird. Auf Basis der im Cluetrain Manifest formulierten Thesen können wir die Entwicklungen die wir heute mit „Web 2.0“ umschreiben auf Nachhaltigkeit überprüfen und Handlungsnotwendigkeiten daraus ableiten.Unternehmen, die nicht begreifen, dass ihre Märkte jetzt von Person zu Person vernetzt sind, daraus resultierend intelligenter werden und sich in Gesprächen vereinen, versäumen ihre beste Chance“, heißt es im Cluetrain Manifest.

Optionen und Gefahren für Genossenschaftsbanken

Das Cluetrain Manifest beschreibt zwei Arten der Kommunikation. Zum einen die Kommunikation innerhalb des Unternehmens und zum anderen die Kommunikation zwischen Unternehmen und Marktteilnehmern. Ein vermischen dieser Kommunikationsarten ist nahe liegend, da dieselbe „Sprache“ gesprochen wird.

Es ist nicht verwunderlich, dass auch die Mitarbeiter von Genossenschaftsbanken Social Media bereits sehr intensiv nutzen. Im größten deutschen Business Netzwerk Xing sind eigenen Untersuchungen zufolge bis zu 10.000 Mitarbeiter aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund angemeldet. Die Netzwerkgruppe „Genossenschaftlicher Verbund“ zählt beispielsweise mehr als 3.000 Mitglieder, die mehr als 1.500 Beiträge erstellt haben. Die Gruppe „Raiffeisen-Netzwerk“ ist im Vergleich dazu mit über 7.000 Mitgliedern deutlich größer, mit etwa 500 Artikeln aber weniger aktiv.

Auch eher privat genutzte soziale Netzwerke werden von Angestellten der Volksbanken und Raiffeisenbanken verwendet. In den Netzwerken „meinVZ“, „studiVZ“ und „schuelerVZ“ gibt es über 250 netzwerkinterne Volksbanken- und Raiffeisenbank-Gruppen. Sie haben inzwischen bis zu 760 Mitglieder und die aktivsten Gruppen beinhalten mehrere hundert Beiträge. Im sozialen Netzwerk „wer-kennt-wen“ ergibt sich ein ähnliches Bild.

Die Nutzung sozialer Medien birgt zahlreiche Chancen. Sie ermöglicht den direkten Kontakt zum Kunden und einen offenen Dialog. Die regionale Nähe der Volksbanken Raiffeisenbanken kann so auch im Internet gelebt werden. Darüber hinaus kann jeder einzelne in beruflichen Netzwerken wie Xing seine Fähigkeiten und Erfahrungen darstellen. Nicht zuletzt die Nutzung der sozialen Medien selbst zeigt Medienkompetenz. Pflegt zum Beispiel ein Kundenberater sein Profil in einem sozialen Netzwerk, kann er damit Kunden sowohl Informationen zu seinen Fachkenntnissen als auch einen Eindruck von seiner Persönlichkeit vermitteln. Andererseits erhält der Berater durch seine Vernetzung über Social Networks bestimmte Informationen über seine Kunden teilweise automatisch (beispielsweise Arbeitgeberwechsel, Umzüge, abgeschlossene Weiterbildungen oder Vereinsmitgliedschaften). Damit bekommt er auf einfache Art und Weise Wissen, das für die Kundenbindung wichtig ist und im Beratungsgespräch sinnvoll verwendet werden kann.

Auch in der Öffentlichkeitsarbeit und im Kundenservice ist Social Media ein wichtiges Werkzeug geworden. Es dient dem Aufbau von Loyalität und ermöglicht die Vernetzung mit den Kunden. Gemeinsam mit ihnen können in der Folge zum Beispiel neue Services entwickelt werden. Mit der Präsenz auf und in Social-Media-Plattformen kann in einem bestimmten Gebiet die Kompetenzführerschaft übernommen werden.

Jeder Angestellte, der in Online-Netzwerken aktiv ist, muss sich im Klaren sein, dass er auch dort das Unternehmen repräsentiert. Sowohl private als auch geschäftliche Veröffentlichungen werden dem Unternehmen zugeschrieben und beeinflussen seine Reputation. Dies müssen auch die Unternehmen erkennen, da die Diskussionsbeiträge in der Regel auf fremden und öffentlichen Servern einsehbar sind. In diesem Zusammenhang sollten Mitarbeiter für Themen wie Datensicherheit und Datenschutz sensibilisiert werden.

Der sorglose Umgang mit Unternehmensdaten oder persönlichen Informationen kann Unternehmen auch schaden. Besonders gilt es zu bedenken, dass  Informationen über sehr lange Zeit im Internet auffindbar bleiben. Da die meisten Inhalte auf fremden Plattformen liegen, ist ein einmal gemachter Fehler oder eine unbedachte Äußerung nur sehr schwer zu korrigieren. Geschlossene Benutzergruppen auf öffentlichen Plattformen wie Xing oder studiVZ können leicht eine vertrauenserweckende Atmosphäre schaffen, die Mitarbeiter dazu verleiten könnte, sensible Daten zu verbreiten. Überdies ist zu beachten: Auch diese Diskussionen finden auf fremden und öffentlichen Servern statt. In diesem Zusammenhang sollten Mitarbeiter für Themen wie Datensicherheit und Datenschutz sensibilisiert werden.

Nachrichten und Meldungen – ob postiv oder negativ – können sich durch den Netzwerkcharakter und Transparenz von twitter & Co rasant verbreiten. Wichtig ist es deshalb, dass Unternehmen beobachten und kontrollieren, welche Nachrichten unter Umständen über das eigene Unternehmen verbreitet werden. Nur dann kann es gelingen, bei negativen Meldungen oder Beiträgen zum Beispiel verärgerter Kunden, mit diesen in Dialog zu treten. In jedem Fall sollten sich Unternehmen auf solche Krisenereignisse entsprechend vorbereiten. Glücklicherweise gibt es viele einfache und kostenlose technische Hilfsmittel, die ein Web 2.0 Monitoring ermöglichen. So kann über die Applikationen Tweetdeck, Tweetie oder die Xing-Anwendung „Twitter Buzz“ beobachtet werden, was über das eigene Unternehmen, Marken oder Wettbewerber „getwittert“ wird. Die Konfiguration dieser Hilfsmittel ist einfach. Entscheidend ist jedoch, dass innerhalb des Unternehmens auch festgelegt wird, wer das Monitoring übernimmt, wie das Reporting erfolgt und wer eventuelle bankeigene Social Media Aktivitäten koordiniert und verantwortet.

Social Media vor Ort

Da die Charakteristika von „Social Communities“ auch Risiken für Unternehmen bergen, kann es sinnvoll sein, unternehmensseitig Richtlinien oder Empfehlungen für ihre Nutzung zu entwickeln.

Die Volksbank Bühl hat hierfür eine pragmatische Lösung gefunden: Für ihre Mitarbeiter führt sie Social Media Workshops durch, in denen ausführlich gezeigt und besprochen wird, wie man sich im Web effizient organisieren kann und wie soziale Medien optimal genutzt werden können. Zentrale Themen sind dabei auch Datenschutz und Datensicherheit. Die Ergebnisse des Workshops fließen dann in die Social-Media-Empfehlungen ein, die alle Mitarbeitern erhalten. Mit den Workshops will die Volksbank Bühl einerseits die Nutzung sozialer Medien fördern, gleichzeitig aber die Mitarbeiter auf die sensiblen Aspekte und potenzielle Gefahren hinweisen.

Als modernes und zukunftsgerichtetes Unternehmen nutzt die Volksbank Bühl bereits seit Februar 2009 verstärkt Social Media wie twitter, flickr, youtube und Xing, um sich mit den Kunden aus der Region zu vernetzen. Die Homepage führt über entsprechende Links direkt zu den entsprechenden Social-Media-Diensten (siehe Abbildung 2).

Die Bank nutzt insbesondere twitter zur Beobachtung und Reaktion auf aktuelle Meldungen über Genossenschaftsbanken und speziell über die Volksbank Bühl. Mit vielen kostenlosen Zusatzanwendungen eignet sich twitter für eine zwar oberflächliche, aber schnelle und einfache Marktforschung. Die ersten Erfahrungen sind positiv, wenngleich das Medium twitter selbst im Geschäftsgebiet der Volksbank Bühl noch nicht überall bekannt ist. Allerdings zeigt die steigende Zahl der sogenannten „Follower“ (Personen, die die Kurznachrichten abonniert haben – aktuell mehr als 250) der Volksbank Bühl, dass es wichtig ist, neue Wege der Kommunikation zu beschreiten (siehe Abbildung 3).

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Genossenschaftsbanken für die Verwendung von Social Media prädestiniert sind. Das Wertegerüst der genossenschaftlichen Idee korrespondiert in nahezu allen Dimensionen mit den Grundprinzipien des Internets. Die Herausforderung ist, die Mehrheit der Ortsbanken davon zu überzeugen und die 14 Stärken der Volksbanken Raiffeisenbanken in die Moderne zu übersetzen.

Wer seinen Kunden nah sein will, muss dort sein, wo sich Menschen mit Finanzthemen beschäftigen. Mit dem Cluetrain Manifest gesprochen: Die Banken müssen dort sein, wo Finanzgespräche stattfinden.

Im Zeitalter des Internets entscheiden Kunden über diesen Ort. Immer häufiger nutzen sie dafür die „Datenautobahn“ mit ihren sozialen Plattformen und Tools. Dort suchen Verbraucher authentische und transparente Gespräche über Finanzen. Sie möchten sich ganzheitlich informieren, verschiedene Meinungen einholen und sehen, wie Produkte und Berater von anderen Verbrauchern bewertet werden. Die Konsumenten suchen Gesprächspartner, denen sie vertrauen können, die auf Augenhöhe kommunizieren und die nicht maßgeblich von Eigeninteressen getrieben sind. Sie legen Wert darauf, sich in einem Umfeld zu bewegen, das sie beherrschen und in dem sie sich wohl fühlen. Deshalb ziehen sie immer häufiger das Internet der Filiale vor. Für Volksbanken und Raiffeisenbanken ist dies Gefahr und Chance zugleich. Deshalb ist wichtig, sich mit den Entwicklungen des Web 2.0 auseinanderzusetzen und Strategien zu entwickeln, das veränderte Kommunikationsverhalten in sozialen Medien für die eigene Bank nutzbar zu machen und den Kundenkontakt an dieser Schnittstelle nicht zu verlieren.

Weitere Diskussion zum Thema unter: www.xing.com/net/bankenmarketing


http://www.bankinformation.de/php_fe/index.php?ID=63&rubrikID=3326&unterrubrikID=3619&artikelID=2730&menu=offen

Darüber hinaus hat mich Lothar Lochmeier für seinen ausgezeichneten Social Banking 2.0 Blog um ein Interview gebeten. Dieser Bitte bin ich gerne nachgekommen. Lesen Sie in seinem Blog, wie meine Vision einer Genossenschaftsbank 2.0 aussieht. Das Interview bzw. Auszüge aus dem Interview gibt es demnächst auch hier.

http://lochmaier.wordpress.com/2009/12/02/interview-so-konnte-die-genossenschaftsbank-2-0-aussehen/

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Triodos Internetauftritt und ein Kreditticker

November 26, 2009 · Kommentar schreiben

Hatte heute während eines Workshops ganz kurz die Gelegenheit per iphone die Internetseite der nachhaltigen Triodos Bank zu betrachten. Mein kurzer erster Eindruck. Sehr emotional, sehr übersichtlich, sehr einfach und verständlich. Darüber hinaus erfolgt die direkte Integration von Social Media Elementen, diese laufen also nicht einfach nebenher (wie z.B. bei der Noa Bank). Auch bei der Triodos Bank ist man offensichtlich der Meinung, dass Social Media zu einer nachhaltigen, transparenten und authentischen Bank dazugehört. Es gibt keine Berührungsängste und keine übertriebene Hervorhebung der Aktivitäten. Die Integration in die Bankenseite wirkt beinahe schon selbstverständlich. So als sei Social Media Normalität und nicht Hype.

http://www.triodos.de/

Die Triodos Bank ist auf youtube und bei Facebook aktiv, betreibt einen eigenen Blog und auch ein Forum.

Eine weitere interessante Info in Sachen Social Media fand ich bei p2p Kreditie.com. Auf twitter gibt es jetzt einen Kreditticker, welcher die Kreditsummen von auxmoney und smava anzeigt.

http://twitter.com/Kreditticker

 

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Volksbank Bühl jetzt auch auf Facebook

November 24, 2009 · Kommentar schreiben

Da lobt alle „Welt“den hochmodernen Social Media Ansatz der Noa Bank und kaum einer bekommt mit, dass auch die Genossenschaftsbanken Social Media einsetzen. Die Volksbank Bühl ist jetzt auch auf Facebook und bei Flickr zu finden. Mein Kompliment:

http://www.facebook.com/pages/Volksbank-Buhl/214867020791?v=wall&ref=search

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Social Media Zitat

November 23, 2009 · Kommentar schreiben

via Brian Solis

http://bit.ly/5pbDvF

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Der Social Media ROI

November 22, 2009 · Kommentar schreiben

Gefunden via Mobile Youth. Das schöne Video kommt von Socialnomics

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Die Bankenwelt vorm Wochenende

November 20, 2009 · 1 Kommentar

Eigentlich gibt es in der heutigen Zeit ja gar kein Wochenende mehr, aber für eine Überschrift erfinde ich es einfach neu. Hier einige interessante Links rund um und aus der Bankenwelt. Natürlich immer (oder fast immer) mit Bezug zum Internet oder Social Media:

Beginnen wir mit der DAB Bank, deren Kundenmagazin in diesen Tagen erstmals auch als e-Magazin zur Verfügung steht. Ein wenig spät für eine echte Online Bank. Aber dennoch hier die Info via Forium.de

http://www.forium.de/redaktion/dab-bank-kundenmagazin-nun-auch-als-emagazin/

Cortal Consors ist da schon einen Schritt weiter. Meines Wissens die erste deutsche Bank mit einem eigenen Facebook App. Welche Aktie bist du? lautet der Name des kleinen Programms. Hier eine ausführlichere Beschreibung der Funktionsweise. Gefunden auf der Seite von Forium.de

Cortal Consors hat mit Unterstützung der Digitalagentur Plan.Net eine Facebook-Anwendung entwickelt, mit der sich augenzwinkernd feststellen lässt, welche Aktie zur eigenen Persönlichkeit passt. Cortal Consors nutzt so die große Reichweite der Facebook-Plattform für eine spielerische, aber dennoch markenorientierte Kommunikation mit den Usern. Ab sofort kann das Quiz “Welche Aktie bist du?” von allen Nutzern des Social Networks unter http://apps.facebook.com/welcheaktiebistdu aufgerufen werden. Das Quiz zählt in Deutschland zu einer der ersten gebrandeten Anwendungen, die ein Unternehmen auf Facebook bereitstellt. Nach der Beantwortung von fünf Fragen wird ermittelt, welche Aktie am besten zu den zuvor markierten Multiple-Choice-Antworten passt. Zehn Wertpapiere namhafter Unternehmen stehen zur Auswahl – von den Gewinnern bis zu den Verlierern am Markt reicht die Palette der möglichen Aktien, die zur eigenen Persönlichkeit passen könnten. Auf der Ergebnisseite werden außerdem Infos zu Cortal Consors bereitgestellt, es ist möglich Facebook-»Fan« der Direktbank zu werden, Aktienkurse abzurufen oder aktuelle Angebote auf dem Finanzportal von Cortal Consors zu nutzen.

http://www.forium.de/redaktion/cortal-consors-startet-eigene-facebook-app/

Bei der Suche des Facebook Quizes ist mir dann  direkt  aufgefallen, dass Cortal Consors auch eine eigene Facebook Gruppe hat, die natürlich sofort in meine „SocialFinanceListe“ aufgenommen wird.

http://www.facebook.com/home.php?#/pages/Cortal-Consors/86220828052?ref=search&sid=548902682.2028996522..1

Die Social Banking Diskussion nimmt weiter fahrt auf. Dies ist nicht zuletzt den vielfältigen Aktivitäten von Lothar Lochmaier zu verdanken und seinem „freundlichen Banken Manifest„. In seinem Blog findet sich aktuell z.B. ein lesenswertes Interview mit Mathias Kröner von der Fidor Bank AG. Eventuell ist ja eine Bank, die  von Kunden gestaltet wird, ja die höchste Form von Social Banking.

Das Interview:

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/19/fidor-interview-was-ist-eigentlich-community-banking/

Und als Ergänzung noch ein Video Interview mit Mathias Kröner. Aufgenommen auf einer Kundenveranstaltung der VR NetWorld GmbH.

Lothar Lochmaier setzt sich in seinem Blog mit meiner Präsentation: Social Banking (was ist das überhaupt) auseinander und liefert Antworten auf meine Fragen.

Hier ein Auszug:

Damit sind wir bei der „sozialen Sprengkraft“ des Begriffs Social Banking angekommen. Denn das Social Banking der „zweiten Generation“, wie ich es nenne, hat mit der ersten Generation der sozialen Fürsorge für vernachlässigte gesellschaftliche Randgruppen nur wenige Schnittstellen gemein. Deren Prominentester Vertreter ist die „Bank der Armen“, die vom Friedensnobelpreisträger Muhamad Yunus gegründete Grameen Bank.

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/19/diskussion-was-ist-oder-was-konnte-social-banking-sein/

Und hier noch mal meine Slideshare Präsentation.

Und noch ein interessantes Thema mit dem sich Lothar Lochmaier beschäftigt. Warum verschlafen die Direktbanken eigentlich das soziale Internet? Die Antwort ist einleuchtend: Weil sie es nicht nutzen können.

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/18/social-media-warum-direktbanken-das-soziale-internet-verschlafen/

Und was machen eigentlich die Menschen in Zeiten der Finanzkrise. Sie sind verängstigt wie ein Umfrage der Apotheken Umschau zeigt. Was ja angesichts unserer eher defätistischen und wenig aufklärerischen Medienlandschaft kein Wunder ist.

Viele Deutsche haben Angst vor finanziellen Problemen. Gleichermaßen befürchten sie soziale Spannungen und Ungerechtigkeiten. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Gut jeder dritte Bundesbürger (35,3%) hat große Angst davor in wirtschaftliche Not zu geraten.
Ebenso viele (33,0%) gaben an, sie befürchteten, dass ihre Rente im Alter nicht ausreichen könnte. Mehr als ein Viertel der Befragten (28,6%) äußerte sich außerdem besorgt, dass wachsende Unterschiede zwischen Arm und Reich zu großen sozialen Spannungen führen könnten. Angst vor einer erneuten Wirtschaftskrise zu haben, bekannte ebenfalls jeder vierte Befragte (27,7%).     Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg zwischen dem 18.9.2009 und dem 9.10.2009 bei 1.914 Frauen und Männern ab 14 Jahre.

Info via Forium

Und diese Verunsicherung gilt zunehmend auch gegenüber den Banken. Forium berichtet hier von zwei weiteren interessanten Studien. Offensichtlich bleiben viele Kundenbeschwerden von Bankmitarbeitern unbemerkt

http://www.forium.de/redaktion/studie-zu-viele-beschwerden-bleiben-von-bankmitarbeitern-unerkannt/

Auch die Mitarbeiter von Banken sind offensichtlich der Meinung, dass erheblicher Handlungsbedarf im Management von Kundenbeziehungen bestehe. Dies ergab eine Trendumfrage zur Kundenorientierung. Allerdings scheinen die Ergebnisse der Studie ein wenig am Thema vorbei zu gehen. Zeugen Sie doch noch von einem eher klassichen Bankenmodell, in welchem die Kunden auf der Basis einer CRM Philosophie betrachtet und behandelt werden. Statt CRM heisst das Thema der Zeit aber eher SRM – also Social Relationship Management.

http://www.forium.de/redaktion/studie-erheblicher-handlungsbedarf-im-management-der-kundenbeziehungen/

Womit wir wieder beim Thema Social Media sind. Hier scheinen vor allem die spanischen Banken einen großen Schritt voraus zu sein. Davon berichtet zumidest Christoph Langlois in seinem ausgezeichneten „Visible Banking Blog.

http://clanglois.blogs.com/internet_banking/2009/11/bankinter-launches-bankinter-labs-micrositeblog-twitter-youtube-and-faceboo.html

In einem etwas älteren Blogbeitrag stellt er z.B. die neue spanische Version von SmartHippo vor.

http://clanglois.blogs.com/internet_banking/2009/10/bienvenido-a-hipolistoes-la-versi%C3%B3n-espa%C3%B1ola-de-smarthippocom.html

Soziale Währungen

Finextra berichtet von einem Start up, welches eine eigene soziale Währung entwickelt hat und innerhalb der Community nutzt.

http://www.finextra.com/news/fullstory.aspx?newsitemid=20767

Ein weiterer interessanter Blog Post von Insites Consulting zur Somesso Veranstaltung, an der ich ja selber teilnehmen durfte.

http://blog.insites.be/?p=1316

Und noch ein interessanter Link auf den Somesso Blog selber. Thema Social Media in Small Banking

http://somesso.com/blog/2009/11/social-media-in-small-banking/

Die Bank of America – meilenweit weg vom Social Banking – nutzt aber intensiv Social Media und scheint auch ein wenig am negativen Image arbeiten zu wollen. Auf einer speziellen Seite vermittelt die Bank Informationen zum finanziellen Wohlbefinden.

http://learn.bankofamerica.com/

Zum Abschluss noch eine Frage von Lothar Lochmaier und eine Antwort von Matthias Kröner. Das Bild vom kleinen Dorf hat mir sehr gefallen.

Social Banking 2.0: Wie kann das von Fidor propagierte Motto „Banking unter Freunden und Gleichgesinnten “ funktionieren. Eigentlich hört doch meist beim Geld die Freundschaft auf, selbst in der eigenen Familie (spätestens wenn es ans Verteilen der Erbschaft geht), oder?

Na ja, das geht in manchen Familien mal so, in anderen anders. Auch sehen wir doch eine klare Bewegung hin zur Nachhaltigkeit. Aber, darauf wollen wir uns nicht alleinig verlassen.

Die Technik des Internets und dabei herausragend des Web 2.0 funktioniert, wenn sie richtig angewendet wird, wie eine regionale Vor-Ort-Community. Nennen wir es DORF. In einem Dorf ist jeder mehr oder weniger gezwungen sich nachhaltig zu verhalten, da er ansonsten aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen wird. Ohne das Bild zu weit zu strapazieren, weil da ansonsten sehr schnell auch die falschen Assoziationen hochkommen, kann man sagen, dass das im Web 2.0 auch funktioniert.

Denn letztlich kann es im Internet bei Fehlverhaltensweisen zu ähnlichen Gesprächen kommen, wie auch in einem Dorf. Das Beispiel eBay zeigt, wie das geht, indem Käufer und Verkäufer sich bewerten können. Das geht ja bereits in diese Richtung und wird von uns sicher aufgegriffen werden.

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Social Media + Finance 2.0

November 15, 2009 · Kommentar schreiben

An dieser Stelle einige kurze Infos zu neuen Social Media oder Finace 2.0 Aktivitäten.

Zunächst: Die Fidor Bank AG hat in den letzten Tagen ih neues Angebot www. ibrokr.de gestartet: Der Werbeslogan auf der ibrokr Seite klingt vielversprechend: Next Generation Brokerage: Einfach, Fair, Transparent. Da ist ja klar, dass ich das mal ausprobieren muss.

Ein weiteres Angebot im Aktien Umfeld ist die Brokerage Community www.stockjaeger.de.Gehört dann schon eher zu den klassischen Finance2.0 Ansätzen. Ergänzt also das traditionelle, um eine Communtiy mit der Möglichkeit von anderen Anlegern und insbesondere von Profis zu lerenen.

Und dann gibt es mal wieder eine Social Media Kampagne. Diesmal von der Sparkasse Aschaffenburg Alzenau, die das Ziel verfolgt die Jugend für die regionale Sparkasse zu gewinnen. Über verschiedene Social Media Seiten werden Hinweise gegeben, welche Gewinne und Veranstaltungen als nächstes stattfinden. Das Ganze klingt prinzipiell recht kreativ ist aber eben klassische Werbung unter Verwendung neuer Wege. Das hat dann mit Social Media eigentlich nicht so viel zu tun und wirft bei mir mal wieder die Frage auf, warum Agenturen sich so schwer tun Social Media als Dialoginstrument zu nutzen. Ein gewisser Erfolg wird die Kampagne sicherlich beschieden sein, wobei man natürlich fragen könnte, wie man über twitter die junge Zielgruppe erreichen kann, wo doch die meisten Zahlen belegen, dass twitter von den angesprochenen Leuten überhaupt nicht genutzt wird.

Hier geht es zu den einzelnen Plattformen und zum Originalartikel der wuv

http://www.wuv.de

http://twitter.com/s_napped

http://www.s-napped.de/

http://www.flickr.com/photos/s-napped/

http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=192772560198&ref=search&sid=548902682.1937224254..1

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Volksbanken Raiffeisenbanken starten youtube Contest Channel

November 14, 2009 · 2 Kommentare

Stehen wir vor einem heißen Social Media Herbst? Kein Tag vergeht, an dem nicht eine Studie von der steigenden Bedeutung des Internets und des Prinzips des Miteinanders (Social Media?) berichtet. Darüber hinaus wagen sich auch immer mehr Unternehmen und auch Banken in die Dialog Arena. Vor einigen Tagen die Noa Bank und nun auch die Volksbanken Raiffeisenbanken. Bei youtube startet heute der Contest Channel zur „Was uns antreibt Kampagne“.

http://www.youtube.com/wasunsantreibt

Dort werden Menschen aufgerufen ihre Antriebe filmisch darzustellen und hochzuladen. Die besten Filme werden prämiert und der Antrieb des Siegers wird von den Volksbanken Raiffeisenbanken realisiert.

Hier der Aufruf zur Teilnahme

 

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Impressionen von der Somesso 09

November 7, 2009 · Kommentar schreiben

Hier einige von mir mit meinem iphone geschossene Fotos von der Somesso 09. Im Flickr Account von Somesso kann man sich dann die guten und qualitativ hochwertigen Fotos anschauen.

Somesso09

Somess0 09

SSomesso 09

 

Somesso 09 Discussion Round

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Like Love Social Media changes everything ……

November 5, 2009 · 2 Kommentare

If you are ready to allow that

Die Somesso09 in der Nachbetrachtung

Die Somesso 2009 in Zürich ist vorbei. Es war eine sehr gelungene und hochkarätige Veranstaltung in einem kleinen aber dafür qualitativ absolut hochwertigem Rahmen. Die Teilnehmer setzten sich überwiegend zusammen aus Angehörigen von Beratungsunternehmen, Social Media Profis, Agenturen, einigen wenigen Entrepreneuren und noch weniger Angestellten von Banken.

Die geringe Zahl teilnehmender Banken ist bedauerlich aber leider durchaus üblich für solche Veranstaltungen. Ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass Bankvertreter und Vertreter der Internetbranche insbesondere Social Media Enthusiasten auf einer Veranstaltung zusammen gefunden haben. Die Social Media Experten und wohl auch die Verbraucher machen sich offensichtlich mehr Gedanken darüber, wie die Bank der Zukunft aussehen könnte und welche Chancen und Risiken sich durch das transparente soziale Internet für diese ergeben, als die Banken selber. Das ist einerseits gar nicht überraschend, da im Umfeld der schlafenden Banken große Chancen für das Angebot alternativer Finanzdienstleistungen (siehe z.B. smava oder ficoba) entstehen und natürlich auch, weil sie als Menschen vom Handeln der Banken (nicht alle Banken sind gleich) direkt und letzter Zeit überwiegend negativ betroffen sind. Andererseits muss man sich aber auch Gedanken darüber machen, dass die Mehrzahl der Banken Social Media offenbar eher als ein Risiko und weniger als eine Chance betrachten. (mehr…)

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