Einträge werden als ‘Produkte’ kategorisiert
Das kanadische Unternehmen Ekomini
macht sich um die finanzielle Bildung von Kindern verdient und bietet Eltern eine patientiertes Tool – eine Art elektronische Spardose -an, welches sich via USB mit jedem Computer verbinden lässt und in der Lage ist das von den Kindern gesparte Geld zu zählen und das Sparverhalten der Kinder zu verfolgen. Dadurch vermittelt es finanzielle Grundkenntnisse. Das Tool soll außerdem dazu anleiten sich sozial verantwortlich zu verhalten.
Insgesamt sind die Leistungen des Tools rund um die finanziellen Tätigkeiten: Sparen, Teilen, Ausgeben und Investieren organisiert.
Das Produkt wird an Lehrer, Banken, Händler, caritative Enrichtungen und andere Unternehmen in Lizenz vertrieben
Das Produkt kann bereits Online vorbestellt werden und wird demnächst im Handel erhältlich sein
(via Springwise)
Ein Produkt, welches sicherlich auch auf dem deutschen Markt durchaus Interessenten finden wird. Vor allem aber auch ein Weg richtiges und kompetentes finanzielles Handeln attraktiver zu vermitteln. Komisch allerdings, dass solche Innovationen auch in Kanada offensichtlich nicht von den Banken selber kommen.
Um Innovation wird es auch in einem der nächsten Beiträge hier gehen.
Kategorien: Banken · Produkte · Veränderung
Mit Tag(s) versehen: Internet, Zukunft
In den USA zählt der „app store“ von Apple inzwischen mehr als 1000 Anwendungen aus dem Bereich Finanzen. Einen kurzen aber informativen Artikel hierzu gibt es im netbanker Blog.
Interessanteste Infos:
- Die Finanzapps machen nur 2 % der Gesamtzahl der Apps aus
- Nur 50 Apps kommen von Finanzunternehmen
- Der Blog erwartet allerdings einen Boom in Sachen Finance Apps.
In Deutschland sieht das noch weniger rosig aus. Allerdings beginnt man auch hierzulande die Möglichkeiten der mobilen Anwendungen langsam zu schätzen. Auch im deutschen App Store gibt es nun einige interessante Neuzugänge
Im deutschen App Store gibt es immerhin schon 816 Apps. Wobei nur wenige dieser Apps von deutschen Anbietern kommen. Allerdings sind aktuell die Sparkassen (S Finanzstatus und S Banking) und auch die comdirect (Kontostandsabfrage) mit neuen Apps vertreten. Eine weitere Banking Anwendung kommt von der Telekom, welche den Namen T Banking trägt und in der Kategorie Finanzen in der Download Skala schon Platz 2 bei den kostenlosen Apps einnimmt. Das S Banking der Sparkassen kostet übrigens 6,99 Euro, während der Finanzstatus kostenlos ist. Einen Filialfinder bieten die Sparkassen ja schon länger im App Store.
In diesem Zusammenhang ganz interessant. Der Fidor Blog beschäftigt sich mit dem Handy als Kreditkartenersatz. Im Blog Beitrag enthalten, ist ein ganz interessanter Filmbeitrag aus dem Stern, denn was in Deutschland immer wieder diskutiert wird, ist in anderen Ländern schon weiter fortgeschritten. Zum Beispiel in Frankreich wie der Blog Beitrag zeigt.
Hier der Original Artikel
Was aber noch viel spannender ist. In Australien gibt es demnächst
Sim Karten mit Kreditkartenfunktion. Auch das steht im Fidor Blog und noch mehr findet man im Blog
Bankingreview. Zum Beispiel die Prognose, dass der Wettbewerb um Bezahlverfahren Fahrt aufnehmen wird.
Mein Lieblingszitat aus diesem Artikel:
As James Gardner, head of innovation with Lloyds TSB told Online Banking Review in June, a mobile phone is “a vastly better credit card than a credit card actually is.”
Demnächst mehr
Kategorien: Banken · Mobile Banking · Produkte · Veränderung
Mit Tag(s) versehen: Apple, Banken, Credit card, Different Banking, iphone, Mobile Banking
An vielen Stellen liest man aktuell vom neuen Banking. Begriffe wie Social Banking, Banking2.o, Different Banking oder Next Banking machen die Runde. Die „neuen“ Ansätze sind in der Regel mit der Hoffnung verbunden, dass sich etwas ändern möge, dass Transparenz, Vertrauen, Ehrlickeit, Authentizität, Menschlichkeit und Ehrbarkeit in die Bankenbranche ein- oder zurückziehe.
Was mich an der gesamten Diskussion und am Banken Bashing ein wenig stört ist, dass nun alle Banken und alle Bankmitarbeiter über einen Kamm geschoren bzw. in Kollektivschuld genommen werden. Ich treffe in meiner täglichen Praxis zahlreiche Bankmitarbeiter, welche eine solche Behandlung mit Sicherheit nicht verdient haben. Für manche Banken gibt es deshalb auch durchaus gute Nachrichten. Auf All4Finance kann man nachlesen, welche Banken das Zeug zum Krisengewinner haben.
>>
Auch als Gewinner sollte man aber an sich arbeiten und den Menschen ins Zentrum des eigenen Handelns stellen. Echte und authentische Problemlösungen sind gefragt. Banken müssen aus Leidenschaft und mit Respekt handeln und sie sollten wirklich nützliche und nicht schädliche Problemlösungen anbieten.
Die ING in Kanada bewegt sich mit ihrer neusten Idee in die richtige Richtung. Über einen Twitter Stream ermöglicht man Bankkunden den Vergleich von Bankgebühren.
ING Direct in Canada has launched „Fee Tweeter“, a new application which enables users to tweet and compare their bank fees with other users.
Mehr darüber bei Finextra:
>>
Neue innovative Produktideen sind immer eine gute Nachricht. Und wieder kommt die gute Nachricht von der ING. Diesmal allerdings der niederländishen ING. Wer bei der ING eine Hypothek aufnimmt kann Menschen in Bangladesh und Indien dabei helfen ein Haus zu finanzieren. Dafür können Sie 300 Dollar verschenken, welche die ING auf 600 Dollar aufstockt. Mehr Infos bei springwise oder direkt auf der Seite der ING.
Die ING lernt indem sie Dinge macht und anbietet, welche für Menschen wirklich nützlich sind. Damit orientiert man sich an Unternehmen wie google, apple, ebay,amazon etc. . Allesamt Vertreter der Ökonomie 2.o
Kategorien: Different Banking · Produkte · Social Banking · Social Finance
Mit Tag(s) versehen: Banken, Different Banking, Marketing, Social Banking, Zukunft
Mit onlinekredit.de hat die SWK Bank eine Produktinnoation im Bereich Kredite auf den Markt gebracht. Wie das Verbraucherportal Forium berichtet, „vergibt die SWK Bank jetzt über das Internet besonders schnell und unkompliziert Kredite: Keine Gebühren, dafür individuelle Zinssätze, die ausschließlich durch den gewählten Serviceumfang und die Kreditlaufzeit bestimmt werden.“
Ziel der SWK Bank ist es transparente und leicht abschließbare Online Kredite anzubieten. Entsprechend einfach und übersichtlich ist die Internetseite.
Bei Forium gibt es dann noch eine genauere Beschreibung der SWK Idee:
Die Idee der SWK Bank: Der Zins für den Kredit orientiert sich nur an der Laufzeit und den gewählten Zusatzleistungen, nicht jedoch an der Bonität des Antragstellers. Der Kunde erhält damit tatsächlich den auf der Webseite angezeigten Zinssatz und muss nicht mit einer Anpassung der Zinshöhe auf Grund einer Bonitätsprüfung nach Antragsstellung rechnen. So kann jeder Kunde den Preis für seinen Kredit erstmals effektiv selbst bestimmen, indem er die von ihm gewünschten Bestandteile gezielt und den eigenen Anforderungen entsprechend auswählt. Kreditnehmer können etwa eine individuelle Zahlungspause bis maximal drei Kreditraten pro Jahr in Anspruch nehmen. Wer wieder über Liquidität verfügt, kann sein Darlehen über zusätzliche Sonderzahlungen oder vollständig tilgen. Auch in punkto Kosten bietet onlinekredit.de größtmögliche Transparenz: Neben den Zinsen hat der Kunde keine weiteren Kosten wie etwa Bearbeitungsgebühren zu tragen.
Was auf den ersten Blick also nur wie ein weiteres Online Kreditangebot aussieht, entpuppt sich beim zweiten Blick durchaus um eine Produktinnovation aus der Kategorie Finance 2.0 und wird deshalb ab sofort in meine Liste aufgenommen.
Kategorien: Banken · Different Banking · Marketing · Produkte
Mit Tag(s) versehen: Banken, Different Banking, Internet