Finance 2.0

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Der Kundenberater kommt aus dem Prospekt

Dezember 2, 2009 · 2 Kommentare

In meinem Beitrag zum mobilen Banking habe ich eine mögliche mobile Anwendung vergessen. Wie sieht es eigentlich mit dem Einsatz von „Augmented Reality“ im Banking Bereich aus. Bietet sich da vielleicht sogar ein Ansatz den guten alten Kundenberater doch noch in die Moderne zu retten. Banken bzw. deren Mitarbeiter sind sich ja sicher, dass die Filiale auch in 20 Jahren noch genauso wichtig ist wie heute. Wobei sie ja eigentlich nicht die Filiale meinen, sondern die Beratung.

In der WeltKompakt und in der DeBug habe ich in der letzten Woche 2 sehr interessante Artikel (in der De:Bug beschäftigt sich gleich mehrere Artikel mit dem Thema) zum Thema Augmented Reality gelesen und in diesem Film kann man ganz gut erkennen, was heute schon alles möglich ist.

So und jetzt muss man  nur mal einen Schritt weiter denken. Nehmen wir den beliebten Flyer oder das beliebte  Prospekt und auf einmal springt der Kundenberater heraus . Oder es werden Filme aufgerufen, welche das Finanzprodukt ganz genau erklären. Und irgendwie kann es dann doch gar nicht mehr so schwer sein, einen Live Berater hinzuzuschalten. Die Frage ist dann natürlich, welcher Berater bzw. welche Beraterin das vorhergehende Casting gewinnt?

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Liebe Genossen

Oktober 30, 2009 · Kommentar schreiben

Hört Euch mal an, was dieser Herr zu sagen hat. Ich teile nicht alle seine Aussagen, wobei Herr Professor Peter Kruse sicherlich die richtigen Fragen stellt. Was er aber über die genossenschaftliche Idee sagt, ist zu 100 Prozent richtig. Liebe Genossenschaftsbanken: Es gibt also keinen Grund vor dem Internet Angst zu haben. Das Internet ist Eure Chance. Also bitte nutzt Sie bevor andere es für Euch tun.

Vidoe via. Social Banking 2.0

Mehr zu den im Interview erwähnten Digital Natives findet man hier

http://www.dnadigital.de/

Das Thema Volksbanken Raiffeisenbanken wird natürlich aus Teil der Talkrunde auf der Somess0 2009 in Zürich sein, an der ich am Dienstag teilnehmen darf.

Mehr Infos gibt es hier:

somesso

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Irritationen und 6 Dinge, die ich daran hasse „Lost in Social Media“ zu sein

Oktober 1, 2009 · Kommentar schreiben

In meinem bezahlten Job beschäftige ich mich mit dem Internet und mit Online Marketing. Die Brille, durch die ich diese Themen betrachte und behandle ist jedoch in zwei Dimensionen eingeschränkt. Einerseits kann ich die Diensleistung immer nur regional anbieten und andererseits darf ich auch nur für Banken einer Bankengruppe tätig werden. Einen großen Teil der sich so rasant verändernden Internet und Marketing Welt muss ich bei meiner täglichen Arbeit damit sozuagen außen vor lassen. (mehr…)

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Kontoinformationen und Überweisungen per Twitter

September 30, 2009 · 1 Kommentar

Vantage Kredit Union aus den USA wartet mit einem spannenden Twitter Dienst auf, der andeutet, welches Potential in Social Media Plattformen und Diensten wie twitter liegt. Während viele Banken noch darüber nachdenken ob und wie sie twitter im Kundendialog einsetzen können, bietet die Vantage Kredit Union  ihren Kunden die Möglichkeit über Twitter Kontostände abzufragen und Geld zu überweisen. Twitter wird damit Teil der vorhandenen Bankprozesse und fungiert als Anwendung, um Finanztransaktionen auszuführen.

Damit zeigt sich, dass Web Technologie die Bankenbranche weiter fundamental verändern wird und vor allem auch immer mehr Angebote entstehen, die eigentlich keine klassische Bank mehr als Anbieter erfordert. Auch wenn in diesem Fall eine Bank Urheber der Idee war.

Original Meldung via The Financial Brand

Hier geht es zum Dienst

Hier ein Video, welches die Funktionalität zeigt

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Ready for the (Wahl) Weekend

September 25, 2009 · 2 Kommentare

Ein neuer Artikel aus der Rubrik: Links zum abbiegen

Für mich wird es leider nur ein sehr kurzes Wochenende. Hoffentlich aber dennoch mit einigen Höhepunkten. Ein Derbysieg am Samstag und ein – mir zusagender – zukunftsweisender Wahlausgang wären beispielsweise zwei mögliche Höhepunkte. (mehr…)

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Kleiner Social Media Ausblick

September 19, 2009 · Kommentar schreiben

Sehr schöner und  lehrreicher Beitrag zur Entwicklung von Social Media von XPlane – The visual thinking group

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Social Media Aktivität

September 18, 2009 · Kommentar schreiben

Die Volksbanken Raiffeisenbanken haben Ihr Portal für junge Erwachsene um Dialog Komponenten ergänzt. Deshalb erfolgt eine Aufnahme in meine Social Media Liste.

Die neu gelaunchte Plattform gibt es hier:

http://www.vr-future.de/

Die neue Plattform enthält auch einen Blog.

http://www.vr-future.de/blog/

Inzwischen wird sogar getwittert.

http://twitter.com/vrfuture

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RaboPlus Kampagne: Boring old Banker

August 5, 2009 · Kommentar schreiben

Rabo Plus verspricht uns das Ende des „Boring old Banker“ und gewährt uns die Möglichkeit Diesen von Seinem (Unserem) Geld zu befreien. Eine nette Kampagnen Idee und ein schönes Spiel

RABO PLUS KAMPAGNE BORING BANKER

RABO PLUS KAMPAGNE BORING BANKER

http://communications.raboplus.co.nz/optiext/optiextension.dll?ID=YEZLQZyQW7zYRisYYY6

Kategorien: Marketing · Online Marketing
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Sollten Banken Facebook nutzen?

Mai 27, 2009 · 1 Kommentar

Inzwischen gibt es einige deutsche Banken und Finanzdienstleister, welche das „Abenteuer“ Social Media gewagt haben. Die Mehrzahl der Unternehmen nutzt Twitter, einige bloggen und auch auf youtube findet man erste Banken Channel. Unlängst hat z.B. die Volksbank Bühl hier einen eigenen Channel eröffnet

http://www.youtube.com/watch?v=2yBv-5B9PYY

Die Sparkasse Pforzheim Calw, die Landessparkasse zu Oldenburg und auch die österreichische Raiffeisenbank Lustenau haben eine eigene Facebook Gruppe eröffnet.

Die Landessparkasse zu Oldenburg hat inzwischen 15 Fans und ist etwa seit Anfang März mit der eigenen Gruppe bei Facebook aktiv. In den kurzen Beiträgen wird vor allem über die Bank oder Veranstaltungen der Bank berichtet. So wird z.B. dazu aufgefordert StarMobi zu nutzen oder es wird auf eine Knax Fahrt in den Serengtipark berichtet. Die Beiträge wurden in der Regel von keinem der Fans oder Freunde kommentiert.

Ebenfalls 15 Fans besitzt die Gruppe der Sparkasse Pforzheim Calw. Die Bank ist etwas länger bei Facebook präsent und ist insgesamt aktiver, d.h sie postet mehr Beiträge. Auch die Pforzheimer berichten von eigenen Veranstaltungen. Zusätzlich wird aber auch über Veranstaltungen aus der Region, die Aktualisierung des eigenen Blogs oder soziale Aktivitäten der Bank geschrieben. Auch die Beiträge von Pforzheim Calw werden wenig kommentiert.

Die Raiffeisenbank Lustenau war mit ihren Social Media Aktivitäten den deutschen Sparkassen und Volksbnken in der Regel zeitlich immer mindestens einen Schritt voraus. Auch in Sachen Facebook Nutzung ist dies der Fall. Insgesamt 40 Fans. Viele sehr unterschiedliche Kommentare, die sehr stark von Lokalkolorit und Emotion geprägt sind. Es gibt aber auch hier  nur wenig Kommentare.

Alle Banken befinden sich noch in der Phase des Ausprobierens und eine eindeutige Strategie ist bisher kaum erkennbar. Bei Facebook tumeln sich inzwischen einige  Banken, die in der Regel auch  sehr viel Aufwand betreiben (z.B. UBank).  Aus Bankensicht ist es in jedem Fall sinnvoll dort zu sein, wo der Kunde ist. Allerdings sei die Frage erlaubt, ob Facebook überhaupt die geeignete Social Media Plattform ist, oder ob alle Versuche über Facebook das eigene Geschäft zu forcieren von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind.

Auf der Internetseit www.americanbanker.com gab es hierzu kürzlich einen ganz spannenden Artikel mit der Überschrift: Facebook and Banks: Not really friends.

In dem Artikel wird von unterschiedlichen Personen eine gewisse Skepsis im Hinblick auf die Nutzbarkeit von Facebook für das Bankmarketing ausgedrückt. Facebook  dient ja in erster Linie dazu Freunde zu treffen oder Freunde zu finden und sich mit diesen – in der Regel – über eher private Dinge und Interessen auszutauschen. Im besten Falle sei Facebook ein Experimen,t aber kein Weg, um die Profitabilität des eigenen Geschäftes voran zu treiben. Hier könnte man sicherlich entgegen halten, dass auch experimentelles Marketing dem Geschäft dienen kann und man  auch vorausschauend agieren sollte, um neue Chancen oder Märkte zu erschließen. Darüber hinaus gibt es auch  indirekte Treiber von Profitabilität und gerade für Social Media Marketing stehen die Modelle zur Erfolgsanalyse ja noch am Anfang. Wann ist eine „Social Media Marketing“ Kampagne erfolgreich? Was sind die Erfolgskriterien?

Im Artikel wird beschrieben, dass die meisten Banken bei Facebook relativ statische Seiten bereitstellen, die allenfalls belanglose Informationen oder Links auf einfache Produktseiten der Web Auftritte der Banken anbieten. Keine der Präsenzen hat transaktionelle Qualitäten. Viele beschäftigen sich noch nicht einmal mit den eigentlichen Bank Themen. Der Verweis auf Produktseiten wird demzufolge von den Nutzern in Facebook auch nicht honoriert bzw. ganz im Gegenteil eher sehr kritisch gesehen. Werbung bei Facebook funktioniert nach wie vor nur sehr schlecht und als solches werden die Banken Gruppen in der Regel sehr schnell entlarvt oder bewertet.

Banken sollten – so die Empfehlung – einen Grund bieten bei Facebook zu sein und dort zu bleiben. Eine allerdings sehr unpräzise Empfehlung, die zeigt, dass auch viele der sogenannten Experten nicht so recht wissen, wie eine Facebook Präsenz von Banken erfolgreich sein kann. Das wiederum spricht allerdings doch dafür den Mut zu besitzen zunächst einmal doch zu experimentieren.

Das viele Banken – auch die bisher aktiven deutschen oder deutschsprachigen – fast gar nicht auf Produkte eingehen, mag auch damit zu tun haben, dass Facebook nicht unbedingt als sicherer Ort für persönliche Daten angesehen wird.  Die Privacy- und Datenschutzpolitik von Facebook ist inkonsistent und teilweise auch intransparent. In jedem Fall sind gerade die rechtlichen Aspekte vor dem Start sehr genau zu beachten. Sie stellen damit wesentliche Barrieren vor dem Einstieg dar.

Das „Freund sein“ bei Facebook hat auch eine gewisse Oberflächlichkeit. Viele Freunde tauchen nur einmal auf der entsprechenden Seite oder in der entsprechenden Gruppe auf. Die Zahl der Freunde bildet damit auch einen schlechten Maßstab für den Erfolg der Facebook Gruppe.

Wenn die eigene Facebook Gruppe also nur Arbeit macht und keine Ergebnisse liefert, die dem Unternehmen nutzen, dann droht die Aktivität über kurz oder lang nur noch das Hobby eines oder mehrerer engagierter Mitarbeiter zu bleiben.

Überhaupt steht Facebook ja vor allem auch für die Vielzahl von spannenden kleinen Anwendungen. Vielleicht liegt in der Entwicklung und Bereitstellung solcher Apps eine viel größere Chance für die Banken. Das Unternehmen Fiserv hat mit mymoney ein eigenes Banking App für Facebook entwickelt (vor einigen Monaten habe ich hier schon davon berichtet) . Dieses Tool, das demnächst Banken angeboten werden soll, ermöglicht dann den teilnehmenden Banken Transaktonsleistungen in Facebook anzubieten. Der Nutzer kann die Software herunterladen, er findet dort eine teilnehmende Bank, kann diese Bank auswählen oder ihr Kunde werden. Er kann Kontostände abfragen, die Konto Historie abfragen oder sogar Überweisungen tätigen.

Gegenwärtig nutzen 2870 Facebook Mitglieder die Applikation, die aktuell von 32 „Credit Unions“ angeboten wird. Die Applikation kann noch einige Dinge mehr, sie ermöglicht  z.B.auch Bezahlvorgänge von Person zu Person.

In Deutschland wird die Applikation gegenwärtig noch nicht angeboten.

electrOUncle

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Compliance Ängste verhindern Social Media Nutzung

Mai 26, 2009 · 1 Kommentar

In den USA ist eine sehr interessante Studie zur Nutzung von  New Media und Social Media bei amerikanischen Banken durchgeführt und veröffentlicht wurden. Von dieser Studie berichtet das AbaBanking Journal sehr ausführlich. Die darin dargestellten Erkenntnisse gelten sicherlich so oder in ähnlicher Weise auch für deutsche Finanzunternehmen.

Hier einige Ergebnisse aus dem Artikel: (mehr…)

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