Mobile Payment und die Filiale


Mobile Payment reduziert die Bedeutung der Filiale

Über Mobile Payment und die Filiale lässt sich gut bloggen. Diese Themen sind sozusagen ein Versprechen auf großes Interesse und viele Leser. Beinahe täglich gibt es in alten und neuen Medien Berichte und Meinungen zum In Thema der Bankenbranche. Studien kündigen den Durchbruch des mobile Payments oder das Ende der Filiale an. Unternehmen, die ihr Geld mit Unternehmen verdienen, die auf Filialen setzen müssen, sehen das natürlich anders. Man könnte sagen: Keine Atempause Märkte werden gemacht.

Nun würde ich bekanntlich keinen Cent auf eine rosige Zukunft der Bankfilialen setzen und mobile Payment ist hier möglicherweise der Anfang vom Ende, denn wo der Bargeldgebrauch zurück geht, wird der beschwerliche Gang zur Filiale ebenfalls zurückgehen. Die Filiale wankt. Würde das Filialsterben sich in gleichem Tempo wie bisher fortsetzen, dann gäbe es wohl schon in 20 Jahren keine Filialen mehr. Soweit wird es vermutlich nicht kommen und damit es dazu nicht kommt, beginnen die Banken ihre Filialen zu  verändern. Vorbilder hierbei sind zum Beispiel Apple oder auch Starbucks, wobei häufig vergessen wird, dass Banken kein emotionalisierbares Produkt besitzen. Und ob es hilft, die Bankfilialen mit Apple Computern und ipads statt mit PCs und Beratungsplätzen auszustatten? In Brasilien gibt es inzwischen eine Bankfiliale auf einem Boot, womit die Bank zu den bisher nicht erreichten Zielgruppen fährt. Allerdings wird auch hier das Mobiltelefon als ein besseres Mittel angesehen, um  die immer noch große Zahl von Menschen ohne Bankzugang anzusprchen. Diese Entwicklung findet ihr deutsches Pendant in Bankbussen, die in die ländlichen Regionen hinausfahren, um ihre immobile ältere Kundschaft noch zu erreichen.

Auf der anderen Seite entstehen Lounge artige Konzepte wie z.B. von BNP Paribas, die verstärkt auf Videokonferenzen setzen, wobei ich mich frage, wieso man in eine Filiale gehen sollte, um dort Videokonferenzen durchzuführen. Auch in Deutschland gibt es diese Konzepte, die aber leider über Ikea Style nicht hinauskommen und wie bei Q110 in Berlin eher wie gewollt und nicht gekonnt wirken.

Hat die Filiale wirklich Zukunft?

Was bleibt der Filiale bzw. den Banken, die unbedingt an den kostenintensiven Bankfilialen festhalten möchten? Matthias Schubert verweist in seinem Artikel: Die Bankfiliale ist tot. Es lebe die Bankfiliale auf eine Studie von Cisco und vertritt die Meinung, dass zumindest bei komplexen Finanzprodukten die Filiale nach wie vor zur Beratung benötigt wird. Geht man aber davon aus, dass 80 % der Bankkunden eher Standardprodukte besitzen und nachfragen, könnte die Frage aufkommen, wofür diese Standardkunden noch eine Filiale benötigen und ob, falls die Banken die Filialen weiterführen möchten, sich der Aufwand dann überhaupt lohnt. Und brauchen die Kunden, die sich mit komplexen Produkten beschäftigen die Beratung eines Bankberaters in einer Filiale? Hierfür gibt es schon heute andere Wege und selbst den Firmenkunden fehlt immer häufiger das Vertrauen in die Banken, die inzwischen ja auch bei der Kreditvergabe sehr zurückhaltend sind. Crowdfunding Angebote  – ich glaube es gab mehr als 10 neue Anbieter in diesem Jahr – finden vorsichtige Beachtung. Aber sie finden Beachtung. Die Firmen beginnen nach Alternativen zu suchen.

Allein mir fehlt der Glaube

Fraglich ist für mich auch, ob Finanzprodukte wirklich kompliziert sind oder eben absichtlich kompliziert gehalten werden oder Berater häufig eben nicht in der Lage sind Ihren Kunden Produkte und Themen einfach zu vermitteln. Wenn dies so wäre, dann würden Filialen auch nicht weiter helfen.  Das – wie Ciscos Studie ermittelt haben soll – gerade Online affine Kunden besonderen Wert auf den Erhalt der Filiale legen und diese deshalb auch häufig besuchen sollen, kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen. Was könnte der Grund sein: Vielleicht sogar sowas wie „soziale Erwünschtheit“, weil man denkt, dass der Fragende  sich eine solche Antwort wünscht oder weil man  Angst hat als unvernünftig dazustehen, wenn man nicht das macht wovon die Banken meinen, dass es vernünftig sei.

Ich denke in jedem Fall sollte man solche Studien nicht überbewerten. Und Banken oder Bankberatern, die solche Studien überbewerten sollte man warnen. Nur der Gesetzgeber könnte die Filialen wirklich retten. Für einige Filialen bleibt jedoch die Nische, so wie für Tante Emma, denn jeder Trend hat ja seinen Gegentrend. Und das letzte Fünkchen Hoffnung besteht dann in der Erkenntnis, dass es irgendwann auch mal Umkehrungen von Entwicklungen geben kann, weil es z.B. neue gesellschaftliche oder auch technologische Entwicklungen gibt. So wie der Supermarkt auf der grünen Wiese immer unrentabler wird, so wird vielleicht auch irgendwann die mobile Bank wieder verschwinden und alle Menschen in die Filiale rennen. Und dann freut sich nicht nur Cisco.

Und zum Schluss noch ein schönes Zitat, dass ich dem  aktuellen Querdenker Blogbeitrag von Förster/Kreuz entnommen habe und dass den Ciscos dieser Welt möglicherweise helfen könnte:

Die größte Schwierigkeit besteht nicht darin, Leute dazu zu bewegen, neue Ideen anzunehmen, sondern alte zu vergessen. Und dann stehen die alten Ideen den neuen im Weg: „Aber es funktioniert doch noch! Warum sollen wir etwas ändern? Warum sollen wir die Erfolgsrezepte, die gestern noch gefruchtet haben, heute in Frage stellen?“ – Innovativ zu sein heißt veränderungsbereit zu sein, heißt auf dem Höhepunkt des Erfolgs des Alten schon das Neue zu wagen.Wir können unsere Zukunft nicht gestalten, wenn wir nicht bereit sind, loszulassen und den Rucksack mit dem alten Ballast abzuwerfen

Banken werden auch ohne Filialen ein Geschäftsmodell besitzen und auch Filialbanken brauchen keine Filialen sondern ein herausragendes Produktangebot. Oder?

Lügen und andere Schlagzeilen


Lügen ist menschlich

Wir wissen: Irren ist menschlich. Lügen ist offensichtlich auch mehr als menschlich. Der Psychologe Robert F. Feldmann hat herausgefunden, dass Menschen in einem 10 Minuten Gespräch durchschnittlich 2 bis drei mal lügen. Männer lügen übrigens vor allem, um sich selber in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.

(Bericht zur Studie auf www.orf.at)

Überraschen sollte uns der hohe Anteil der Lügen. Das Lügen institutionalisiert und in nahezu allen Branchen an der Tagesordnung  sind, haben wir in den letzten Jahren durch einige spektakuläre Fälle erleben dürfen. Selbst hohe Politiker schreckten vor der Lüge nicht zurück. Und dort wo nicht gelogen wird, da wird oft nur die halbe Wahrheit erzählt und schliesslich schwindet mit der institutionalisierten Lüge das Vertrauen.

Lügen zerstört Vertrauen

Zum Beispiel in die Banken. Im Handelsblatt (Print Version)  findet man heute einen  Artikel mit der Überschrift: Kein Ende der Verfehlungen. In dem Artikel geht es darum, dass die Banken an der Verbesserung ihres – man kann fast sagen – ruinierten Rufes arbeiten, aber die Realität diese Versuche sehr schnell einholt, wobei die Manipulationen der britischen Barclays Bank der aktuell spektakulärste aber wohl nicht der einzige Fall der institutionalisierten Lüge in der Bankenwelt ist. Das problematische: Mit solchen Fällen schwindet das Vertrauen in die Institution Bank, was vor allem bei nachwachsenden Verbrauchern verherrende Schäden verursacht, denn in das Vertrauens Vakuum stossen neue Unternehmen und große Marken, die nicht als Banken gegründet wurden. Hinzu kommt, dass diese Verbraucher mit gänzlich anderen Bedürfnissen in die Finanzwelt einsteigen und die Banken in der Regel mit veralteten Lösungen reagieren.

Welcher Payment Anbieter gewinnt unser Vertrauen?

Womit wir bei der nächsten Schlagzeile wären, die heute morgen meine Aufmerksamkeit erzielt hat. Nahezu alle Zeitungen, die ich überflogen habe, berichteten über Mobile Payment. Was in mir die Erwartung schürt, dass ich noch in diesem Jahr erstmals in der Lage sein werde in einem Ladengeschäft mit meinem Mobiltelefon zu bezahlen. Darauf habe ich lange gewartet und ehrlich gesagt quälen mich keine Sicherheitsbedenken. Stattdessen freue ich mich darauf, frage mich allerdings, warum die Banken so zurückhaltend sind und die Kreditkartenanbieter über entsprechende Kooperationen eine Renaissance erfahren. Ob letztendlich doch Apple wieder der große Gewinner sein wird. Ich vermute es, würde mir aber wünschen, dass mal ein anderes Unternehmen uns mit einem überragendem Kundenerlebnis überraschen würde. Die Chance, dass dies eine deutsche Bank sein wird, sehe ich  bei optimistischen 30 Prozent.

 

Und was denken Sie?

Tanz den Mai und ein wenig Banking


Wenn die Gedanken nicht richtig fließen, mir also mal so absolut nichts einfallen will, dann muss die Musik herhalten. Einerseits zum Entspannen. Andererseits um einen regelmäßigen “Blogging”-Rhytmus einzuhalten. Denn schließlich bin ich ja nicht nur der “finance20uncle” sondern auch der electrouncle. Hier also 10 Songs, die man sich in diesem Mai mal anhören sollte:

1. Working Class Hero von John Lennon

2. Working von Nina Kraviz

3. Levi Stubbs Tears von Billy Bragg

4.Babylon von David Gray

5. The times they are a changing von Bob Dylan

6. The compete Banker von The Divine Comedy

Im Mai immer bei mir auf der Playlist

7. Forest Fire  von Lloyd Cole

Aktuell wieder in den englischen Charts

8. Together in electric dreams in der Version von Philip Oakey und Giorgio Moroder

9. Midnight Express von Himan mein Elektro Goodie des Monats

10.Der Turm stürzt ein von Ton Steine Scherben darf im Mai natürlich nicht fehlen

Wer jetzt noch was über Banking hören möchte:

Das mobile Payment Rennen in Großbritannien wird spannender. O2 ist offensichtlich mit dem bisher attraktivisten Angebot auf den Markt gekommen. Das meint zumindest Chris Skinner. Let the mobile wallet wars beginn

Mit WIkifolio gibt es einen Neuzugang im deutschen Finance20 Markt. Das Angebot erinnert ein wenig an etoro. Menschen können in Aktien investieren, indem sie erfolgreichen Handelsstrategien, sogenannten wikifolios Folgen können. Demnächst mehr

Am 04. Mai kann man mich übrigens auf der co funding Konferenz in Berlin treffen. Am 09. Mai darf ich auf der Euroforum Konferenz Baufinanzierung etwas zu Social Media erzählen und ich habe doch tatsächlich eine Anwendung für Pinterest gefunden.

In diesem Sinne. Bitte Musik hören. Geht auch auf der Republica 2012

Etwas Neues: Diesmal von Ihrer Bank?


Es gibt sie.

Innovative Banken. Ich meine nicht die ständige Anpassung von Konditionen oder das Angebot neuer – vermeintlich attraktiver – gut verpackter jedoch zersetzender Investmentprodukte. Auch die Möglichkeit, die Banking Pin selbst auszuwählen ist nicht gemeint. Fans und Follower sammeln schon gar nicht.

Gemeint sind Banken, die damit beginnen das Banking in das mobile, komplexe und immer schneller werdende Leben der Menschen zu integrieren. Banken, die verstehen, dass sich eigentlich nur wenige Menschen intensiv mit finanziellen Fragen beschäftigen möchten und können und die verstanden haben, dass es hoffnungslos ist die Menschen umzuerziehen oder an ihre soziale Kompetenz zu appellieren. Banking kann Spaß machen. Menschen haben jedoch unterschiedliche Vorstellungen von Spaß. Es macht zum Beispiel Spaß, wenn man seine finanziellen Angelegenheiten in guten Händen weiß, wenn einen die Bank mitmachen und mitentscheiden lässt und wenn die Bank sich kümmert und nicht verkauft und vor allem auch, wenn die Bank sich verändert und nicht immer gleich bleibt. Der Mensch mag Abwechslung.

Barclays ändert etwas

Die Barclays Bank hat offensichtlich verstanden, wie man mit der Zeit geht. Kritik an deren Geschäftsgebaren und der Rolle innerhalb der Finanzkrise blende ich hier mal kurz aus. Sie wäre sicherlich mehr als berechtigt. Aber in letzter Zeit läuft mir diese Bank sprichwörtlich immer über den Weg, wenn es um technische Innovationen geht.

Bereits im Jahr 2009 hat die Bank eine Flagship Filiale in London eröffnet, in der moderne Beratungskonzepte ebenso erlebbar sind, wie eine neue Generation von Selbstbedienungsterminals. Das Ganze gepaart mit einer beeindruckenden Architektur. Eine Filiale mit Ambiente, die man auch gerne einmal besucht, wenn man keine finanzielle Entscheidung treffen muss.

Vor einigen Wochen dann eine neue Kreditkarte mit Community Ansatz. Eine soziale Kreditkarte also. Die Inhaber der Kreditkarte ist Teil einer Community, welche Ideen zur Weiterentwicklung des Angebotes einbringen kann. Zusätzlich können Sie jederzeit die finanziellen Ergebnisse der Karte einsehen, werden also informiert wie die Bank damit Geld verdient und erhalten Anteile des erzielten Gewinns.

Die soziale Kreditkarte von Barclays

Auch das kontaktlose Bezahlen mit dem Mobiltelefon wird getestet. Barclaycard Inhaber können mit Hilfe eines Aufklebers, dem sogenannten Pay Tag auf der Rückseite ihres Mobiltelefons bezahlen. Allerdings bisher nur geringe Beträge. Dafür ist das Angebot kostenlos für Barclaycard Inhaber und in Großbritannien kann immerhin schon in der U-Bahn kontaktlos bezahlen.

So bezahlt man bei Barclays kontaktlos

Mit Pingit wurde nun eine Anwendung entwickelt, mit welcher Kunden und Nichtkunden Geldbeträge bis zu 300 Pfund per Mobiltelefon auf das Konto einer Person überweisen können, die diese dann von einem Geldautomat abholen kann. Täglich sollen sich 10.000 Menschen bei diesem neuen Dienst anmelden. Besonders junge Menschen interessieren sich für den Dienst, der aber bisher noch Personen vorbehalten ist, die älter als 18 Jahre sind. Schon bald – so Barclays – wird mobile Banking in der Zielgruppe der 16 -35,- jährigen die Banking Methode No.1 sein. Und dann muss dieser Zugang mehr leisten als das allseits bekannte und – sagen wir es ehrlich- extrem langweilige Online Banking

Artikel zu ping it aus dem Independent

Damit hört die Menge der Innovationen aber noch lange nicht auf. Zudem spürt man, dass es sich hier nicht nur um schlecht durchdachte Experimente handelt bzw. die Bank jeder technologischen und marketingtechnischen Kuh folgt, die gerade durch das Dorf getrieben wird. Die Bank hat eine Vision und folgt einer Strategie. Dabei spielt die mobile Technologie eine entscheidende Rolle. Banking wird beweglich. Nicht nur die Kunden auch die Mitarbeiter der Bank werden verstärkt Smartphones und Tablets nutzen, um ihre tägliche Arbeit zu erledigen. Die Bank entwickelt sogar einen eigenen internen App Store. Die Arbeitsprozesse der Berater und Angestellten werden App fähig gemacht und das funktioniert nur weil die Mitarbeiter an der Kundenstelle und die Entwickler ganz eng zusammen arbeiten. Die direkte Beobachtung der Arbeit und des Kunden, sowie der direkte Dialog führen zu einer Lösung und nicht das endlos beschriebene Papier der Pflichten- und Lastenhefte.

Lesen Sie das Interview mit Shaygan Kheradpir C00 von Barclays bei computing.co.uk

Fidorbank

Auch in Deutschland gibt es zumindest eine derart innovative Bank. Gemeint ist natürlich die Fidorbank, die glücklicherweise keine seit Jahrzehnten eingespielten und lange Zeit erfolgreichen Prozesse, Verfahren, Tlechnologien und Kulturen und deshalb wohl auch keine dadurch geprägten Mitarbeiter hinter sich herziehen muss. Veränderungen und neue Ideen sind demzufolge beinahe der Normalzustand. In dieser Woche wurde der „Like“ Zins ins Leben gerufen. Kunden können den Zins ihres Tagesgeldes beeinflussen, indem sie Fan der Facebook Seite werden. Wenn man so will eine Form des „Group Buying“. Das hat natürlich viel mit Marketing zu tun, macht auf der anderen Seite aber Spaß und vermittelt dem Verbraucher ein gutes Gefühl für die menschliche Konstruktion des Bankings. Denn wie viele Menschen und Banker halten den aktuellen Mainstream des Bankgeschäftes für eine beinahe natürliche Gegebenheit, die man nicht ändern kann. Dabei kann man sie nur deshalb nicht ändern, weil überall noch ein Mann von Goldmann Sachs sitzt.

Hier finden Sie mehr Infos zur Fidorbank und zum gefällt mir Zins

Und nun frage ich Sie – egal ob Sie Kunde oder Mitarbeiter einer Bank sind: Ist ihre Bank innovativ genug?

PS – Danke für die Inspiration an Chris Skinner und seinen The Financial Services Club Blog

Zu Ostern mal wieder Social Media


Faule Eier

Das Osterfest ist vorbei.Obwohl? Ist nicht jeden Tag Ostern? Muss man  nicht inzwischen jeden Tag schauen, welches faule Ei einem da mal wieder von einer Institution, einem Unternehmen oder einem Menschen ins Nest gelegt wurde?

Die “faulsten Eier” aus Sicht des Privat Banking Bereiches der Privatbanken sind übrigens nicht die sozialen Medien. Das Compliance Magazin berichtet von einer internationalen Umfrage unter Bankmanagern. Danach stellen Social Media und Mobile Banking nur eine Randnotiz dar. Die meisten Banken haben demnach weder ein entsprechendes Angebot, noch planen sie in diese Bereiche zu investieren. Lediglich Branding- und Marketing Kampagnen seien geplant, um Vertrauen zu gewinnen. Als ob das funktionieren würde!

Wie erwartet stehen aber Compliance Anforderungen, Basel III und der – wie immer – zunehmende Kostendruck auf der Tagesordnung. Und in der Tat sind diese Prioritäten auch durchaus begründet, denn eine dramatische Veränderung der Bankenwelt durch Social Media wird es nicht geben. Das mag beim mobile Banking schon etwas anders aussehen, aber auch hier gibt es genügend rechtliche, regulatorische und sicherheitstechnische Fragestellungen und Barrieren, auf welche Banken eigentlich leichter eine Antwort finden sollten, als die eher urwüchsige Konkurrenz der IT Startups.

Mehr Infos zu den Umfrageergebnissen finden Sie im Compliance Magazin

Leckere Eier

Bei Eiern gibt es ja eigentlich gar keine 2 Seiten. Und faule Eier können nicht auch leckere Eier sein, dass ist im Bereich der Metaphern aber nur eine Frage der Perspektive. Auch wenn Social Media nicht zu einer Revolution im Banking führen wird, handelt es sich jedoch auch nicht um ein faules Ei. Ganz im Gegenteil Social Media kann sowohl für Banken als auch für deren heutige und zukünftige Kunden sehr lecker sein. Wenn man ein Ei aber zu lange liegen lässt oder es falsch zubereitet, dann wird es faul oder es schmeckt nicht.

Das die meisten Banken auch heute noch sehr einseitig über ihre Social Media Plattformen mit ihren Kunden kommunizieren, wenn es dann mal zu einer Kommunikation kommt, und dort in der Regel auch keinen richtigen Zugang zum Nutzer finden, ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Im Bank Innovation Blog fand ich heute einen Artikel BI2012: In Social Media, Banks Can’t ‘Fake’ It der zeigt, das sich der Erfolg von Social Media über die dezentrale Nutzung einstellt. Social Media – so steht es in dem Artikel – ist ein Tool für eine tiefe und vertrauliche 1 zu 1 Kommunikation. Josh Reich – Mitgründer von Simple – sagt in dem Artikel:

“We do not have a social media team, yet we have more followers than Wells Fargo,” he said. “This is not something we tried to create. We grew with it. Ninety seven percent of the people who requested a relationship with Simple we referred. And that is because we have conversations”

Verbinden Sie also Ihre Mitarbeiter mit Ihren Kunden und den Verbrauchern, die Finanzprodukte benötigen. Lassen Sie diese zuhören und kommunizieren.  Nutzen Sie die sozialen Plattformen als Kommunikationsinstrument und messen Sie nicht den ROI der Social Media Instrumente. Messen Sie den ROI Ihrer Online Aktivitäten als Teil der unternehmerischen Gesamtaktivität. Sie messen ja auch nicht den ROI des Telefons, obwohl dies wohl früher auch schon versucht wurde. So steht es zumindest in dem zitierten Artikel von JJ Hornblass

Lesen Sie dort auch noch nach, was das eigentlich mit einer Brücke, dem Bürgermeister von Calgary und Taco Bell zu tun hat.

Wussten Sie eigentlich schon,


dass Square “vielleicht” das neue Apple ist?

Wenn Menschen von magischen Momenten oder Erlebnissen beim Bezahlen schreiben, dann muss man aufhorchen. Lesen Sie mal: Das itunes des lokalen Handels von Martin Weigert bei netzwertig.com Und Menschen, die Square bereits genutzt haben, sagen: ” it´s starting to feel like apple” Lesen Sie mal: Square is filled with former Apple Designers and it´s starting to feel like apple  von Boonsri Dickinson auf businessinsider.com Da wird der Wunsch immer größer selber einmal Square zu nutzen. Dafür müsste ich allerdings in die USA reisen, und ich fliege doch nicht so gerne. Es gibt jedoch Expansionsabsichten und die Ankündigung eines europäischen Klons durch die Samwer Brüder. Dieser trägt den Namen “Zenpay”. Da bin ich jedoch skeptisch. Lesen Sie mal: Volle Kraft auf Zenpay- Rocket Internet kopiert Squarevon Alexander Hüsing auf deutsche startups.de

dass QR Codes möglicherweise die wirkliche Revolution im Zahlungsverkehr auslösen

Was Paypal unlängst vorgestellt hat und was auf dem folgenden Video zu sehen ist, sieht einfach und nach Spaß aus und könnte sowohl dem QR-Code eine wirklich sinnvolle Funktion geben und die Banken ganz schön unter Druck setzen, denn mehr als Information braucht es nicht, damit die Verbraucher sofort loslegen könnten. Tesco hat hier ja auch bereits vorgelegt und Chris Skinner fragt zurecht, ob QR Codes das Bargeld verschwinden lassen. Lesen Sie mal: Tesco’s QR codes – another cash killer? im Financial Services Club Blog von Chris Skinner

dass Banken sich aber vielleicht doch noch einmal zurück lehnen können?

weil es laut Amex möglicherweise noch 4 bis 6 Jahre dauert bis Mobile Payment in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Lesen Sie mal: Amex: Mobile payments 4-6 years away from tipping pointvon Marin Perez auf intomobile.com Wobei sie dann wahrscheinlich auch zu spät kommen würden

und zum guten Schluss, dass bald Ostern ist und das Wetter auch nicht besonders gut werden soll

Sie also einfach mal ein Wochenende lang durch meinen Blog surfen können. Es sei denn Sie sind vom tanzen noch zu müde :-)

Geode: Mit der Kreditkarte im Schrank mobil bezahlen


Manche Menschen möchten sich von der Vergangenheit nicht trennen. Sie schmeißen nichts weg. Sie möchten nichts verändern und halten selbst von Menschen gemachte Gegenstände für natürlich gegeben. Sogar Kredit- oder Bankkarten werden so als unverzichtbar betrachtet. Aber auch diese Menschen müssen zukünftig nicht mehr darauf verzichten das Mobiltelefon als Geldbörse und Zahlungsmittel nutzen zu können.

Geode Iphone Appcessory

GODE ist ein iPhone Accessoire das  Kreditkarten, Kundenkarten, Geschenkkarten und Mitgliedskarten und speichert und die Daten mit biometrischen Verfahren schützt. Eine im Accesoire enthaltende Karte ermöglich in Verbindung mit einem universellen E Ink Bildschirm Barcode, dass jede Karte in Geode gespeichert und dadurch überall eingesetzt werden kann. Die vorhandene Karten werden entweder durch einen Reader (Bankkarten)  oder mit der Kamera (Kundenkarten) eingescannt Die Original Karte kann zu hause bleiben. Geode schützt nicht nur die persönlichen Daten. Es ist gleichzeitig auch eine Schutzhülle für das iphone.

Der Clou ist allerdings, dass Geode das Iphone zum mobilen und berührungslosen Zahlungsmittel macht. Die vorhandenen Karten können zu hause bleiben. Der digitale Aussenseiter darf seine Karten in ein Sammelalbum kleben und kann diese fortan bei einem leckeren Glas Rotwein von Zeit zu Zeit betrachten.

Besuchen Sie die Geode Produktseite und schauen Sie selbst wie Geode funktionieren wird.

http://icache.com/index.php

Die Welt verändert sich

Geode ist ein Design Projekt von ICache und soll im zweiten Quartal des Jahres kaufbar sein. Offenbar ist der weltweite Vertrieb geplant. Wer sich schon jetzt ein Exemplar sichern möchte, muss sich einfach auf kickstarter.com an der Finanzierung des Projektes beteiligen.

Also ich finde das cool. Und Sie?

Mobile Payment Rat Race


Auf die Plätze

Während wir in Deutschland bis auf einige zarte Pilotversuche von Sparkassen und Volksbanken von der Möglichkeit des berührungslosen und mobilen Bezahlens noch weitgehend verschont bleiben, ist in anderen Ländern fast schon eine Hatz ausgebrochen. Kein Tag ohne eine Meldung über einen neuen Versuch seitens eines Start ups, einer Bank, eines Telekommunikationsunternehmens und neuerdings auch des Handels. Der Bank Innovation Blog berichtet von einer Mobile Payment Initiative an der 24 Handelsunternehmen inklusive Walmart und Target beteiligt sind. Geplant ist die Entwicklung einer eigenen Payment Plattform, denn natürlich möchte man den Payment Markt nicht google und Co überlassen.

Hier der Artikel Retailers Banding on Payment

Jauchzen

Währenddessen entlockt mir Square bei jeder Nachricht, die ich von diesem oder über diesesUnternehmen empfange, immer wieder Jauchzer der Begeisterung . Das Ipad ersetzt nun die Händlersysteme, dessen Kosten normalerweise ein Hindernis für die Einführung von Karten- oder auch mobilen Payment Systemen vor Ort sind. Ist das vielleicht die Lösung. In jedem Fall sieht es sehr cool aus.

Hier ein Artikel zur neusten Square Idee

Infrastruktur

In Lateinamerika bietet Movilway mobile Payment für Menschen ohne Bankkonto an. Auch hier spielt ein Tablet eine Rolle. Diesmal allerdings mit Android Betriebssystem

Hier der Artikel von Techcrunch

4 neue Anbieter

Und wenn Sie noch nicht genügend Beweise für den Trend des Jahres haben, dann hilft vielleicht der folgende Artikel, der von 4 neuen Mobile Payment Start ups berichtet. Die Unternehmen heißen BoxPay, Cogenta, DigiMoo und Blippar.

Lesen Sie hier den Beitrag auf Venturebeat.com

Gewinnspiel

Mobile Payment ist auch das Thema meines Gewinnspiels, an dem Sie doch einfach mal teilnehmen können:

http://electrouncle.wordpress.com/2012/03/08/801-mobiles-gewinnspiel-t3n/

801: Mobiles Gewinnspiel – In Zusammenarbeit mit t3n


Mobile

Das mobile Internet hat ganz schön Fahrt aufgenommen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn auf der Fahrt also vor allem unterwegs entstehen ganz neue Nutzungsmöglichkeiten des Internets. Man könnte sagen, dass Internet passt sich endgültig der menschlichen Natur an, denn Mobilität ist eine menschliches Grundbedürfnis. Und wie üblich sind erhebliche Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft die Folge. Viele Unternehmen werden sich verändern müssen und wenn sie dies nicht tun, werden sie über kurz oder lang vom Markt verschwinden. Und das kann heutzutage sehr schnell gehen. Brian Solis nennt dies Digital Darwinism.

Banken

Gerade das Smartphone stellt eine große Herausforderung für Banken da. Einige Experten – zum Beispiel Brett King in seinem Buch Bank2.0 – sagen deshalb auch, dass das mobile Endgerät eine Bank vollkommen ersetzen kann. Das klingt für viele von uns unvorstellbar, aber es ist möglich. Um sich also an die Gegebenheiten und Entwicklungen anzupassen, müssen sich Banken – wenn sie überleben wollen – verändern. Sie müssen innovativer werden, schreiben viele Autoren. Ich schreibe sowas auch sehr häufig, befürchte aber, dass Banken dies gar nicht können. Vor allem in technologischer Hinsicht sind  Banken gar nicht in der Lage Technologie Unternehmen und Start ups zu folgen oder ihnen sogar voraus zu sein. Denn waren Banken da jemals innovativ und gehörte Innovation in diesem Bereich überhaupt zu ihren wichtigen Kernkompetenzen? Banken sind doch dazu verdammt, alle Probleme aus der ihnen organisatorisch gegebenen Perspektive zu betrachten, zu bewerten und zu bearbeiten.

Gewinnen

Das ist jetzt mein 801 Blog Beitrag und da gehört es sich, auch mal etwas an die Leser zurückzugeben. Doch vor dem Gewinn, der mir freundlicherweise von t3n zur Verfügung gestellt wurde, steht noch eine Aufgabe, die natürlich – sonst wäre die Einleitung sinnlos gewesen – mit Banken und mit Mobile zu tun hat. Diesem Thema widmet sich übrigens auch die aktuelle Ausgabe von t3n – Future Cash

Meine Frage, die bitte hier über das Kommentarfeld des Blogs zu beantworten ist:

Für welche Finanztransaktionen würden Sie  das Mobiltelefon gerne einsetzen und  welche deutsche Bank wird wohl zuerst das Bezahlen mit dem Mobiltelefon anbieten. 

Es handelt sich also nicht um eine Wissensfrage, weshalb der Gewinner auch ausgelost wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und was gibt es zu gewinnen?

Ein Jahresabo der Zeitschrift t3n sowie zweimal eine aktuelle Ausgabe des Magazins.

Die Deadline für das Gewinnspiel ist der kommende Mittwoch. Also der 14.03. 2012 um 18.00 Uhr. Gerne könnt Ihr Eure Antwort auch per tweet senden an @electrouncle, wenn 140 Zeichen dafür ausreichen. Die Gewinner werden von mir benachrichtigt und erhalten den Gewinn auf dem Postweg

Ich wünsche viel Glück

Finovate 2012: Einfaches Banking – Zum Beispiel Backbase


Menschen

Menschen mögen es einfach und bequem. Es kommt hinzu: Je unangenehmer eine Aufgabe oder Tätigkeit ist, desto mehr sehnen sich Menschen nach einer Vereinfachung, die dann sogar Zeit spart. Am Rande erwähnt: Durch das Spiel lassen sich komplizierte Zusammenhänge vereinfacht vermitteln und Menschen können so – mit Spaß- auch besser lernen.

Technologien

Der Erfolg von Endkundentechnologien wie z.B. das Fernsehen, das Internet, das Smartphone oder des Tablet Pcs verdankt sich ebenfalls – zum grossen Teilen- dieser Einfachheit. und genauso hält es sich mit den Direktbanken.

Banking

Einfaches Banking ist eine Killer App. Damit meine ich jedoch nicht die Erklärung komplizierter Zusammenhänge durch Berater. Einfach wäre Banking, wenn Berater gar nicht erforderlich wären, um möglicherweise lebensenwichtige finanzielle Entscheidungen treffen zu können.  Um dies zu erreichen, müssten viele Weichen gestellt werden. Zum Beispiel auf politischer Ebene, bei den Regulatorien, auf organisationaler Ebene, bei den Mitarbeitern und wahrscheinlich sogar auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene, denn wir müssten entscheiden, welchen Werten wir folgen und welche Ziele wir unter welchen Rahmenbedingungen erreichen möchten. Aber das ist eine andere Geschichte.

Hier geht es jetzt erst einmal um Technologie. Denn Technologie ist in der Lage unser Leben zu vereinfachen. Risiko und Nebenwirkungen entnehmen Sie an dieser Stelle bitte der Packungsbeilage. Sprich- auch das ist eine andere Geschichte. Technologien haben auch das Banking extrem vereinfacht: Geldautomaten, Online Banking, Personal Finance Management und alles was da kurzfristig noch kommen wird. Und es wird Einiges kommen.  Es gibt erste Unternehmen, die das Banking derart vereinfachen wollen, das Banken oder eben auch Bankberater und die vielen anderen Mitarbeiter von Banken nicht mehr benötigt werden (Movenbank und Bank Simple). Und an dieser Stelle entstehen natürlich Widerstände bei den Banken, innerhalb der Banken und bei all jenen Institutionen, die von Banken abhängig sind. Und das sind Viele

Schwierigkeiten

Die Einführung solcher einfachen Technologien fällt deshalb lange etablierten Banken mit sehr vielen Filialen, Kunden und über lange Jahre entwickelten Banksystemen besonders schwer, denn jede Vereinfachung ist eine potentielle Bedrohung, die bis hin zur Bedrohung der unternehmerischen und persönlichen Existenz reichen kann. Wer will sich schon selbst überflüssig machen. Sie ist natürlich auch wirklich gar nicht so einfach.

Jeder Veränderungswunsch stösst an diese- nennen wir sie mal- stukturellen, kulturellen und sogar undividuellen Grenzen. Das kennt jeder dessen Aufgabe es ist Produkte zu entwickeln oder – was noch herausfirdernder ist- Innovationen voranzutreiben. Und im Banking sind Produktentwicklungen im Sinne von Weiter-Entwicklungen immer weniger hinreichend, um dauerhaft erfolgreich sein zu können, denn das Umfeld wir immer unsicherer, turbulenter und unvorhersehbarer.

Einfachheit stellt sich im technologischen Bereich immer auch dann ein, wenn sich das System oder die Software dem Menschen anpasst (Enterprise 2.0) oder er diese nach seinen Wünschen gestalten kann oder – bezogen auf die Qualifikationen von Mitarbeitern – wenn sich diese auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Nimmt man die Online Präsenz einer Bank, dann benötigt man Techniker, Designer, Marketer, Vertriebler/Berater und Service Mitarbeiter. Und es funktioniert schon in dem Moment nicht mehr, in dem ein Techniker einen Online Vertriebsprozess gestalten soll. (und umgekehrt)

Backbase Bank 2.0 Portal Software

Das amerikanische Unternehmen Backbase hat hierfür eine Lösung geschaffen, die mir sehr gut gefallen hat. Backbase ist einer meiner Finovate 2012 Favoriten. Einerseits, weil es sich um ein Angebot handelt, welches die wirklichen Probleme und Rahmenbedingungen von Banken berücksichtigt, wenn es um die Erstellung von Inhalten geht und andererseits, weil es auf vorhandene IT Systeme aufsetzt und später auch eine erfolgsversprechende Arbeitsteilung zwischen den Unternehmensbereichen ermöglicht.

Backbase Bank 2.0 Portal Software

Die Vision von Backbase

Um im Zeitalter des Engagement Bankings noch erfolgreich sein zu können, müssen Bank-, Finanz-Service-Organisationen  damit beginnen
von außen nach innen zu denken. Sie müssen also aus Sicht des Kunden, anstelle einer Sicht aus Produkt oder System Perspektive denken. Eine der größten Herausforderungen für Finanzdienstleister ist die Tatsache, dass ihre bestehenden Anwendungen und IT-Systeme extrem fragementiert sind und nur sehr schwierig(Silo)zu verändern sind. Dadurch wird es extrem schwer ein kundenorientiertes Online Erlebnis zu schaffen. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden benötigen Finanzdienstleistungsunternehmen eine neuen Anwendungs Layer bzw. eine neue Anwendungsschicht, die auf den bestehenden Systemen aufsetzen und bruchlos verschiedene Zutaten aus verschiedenen Systemen integrieren kann, um dadurch jenes einfache Kundenerlebnis zu ermöglichen.

Das Herzstück: Der Customer Eperience Layer

Durch die Schaffung einer neuen Customer Experience Schicht, aufsetzend auf den bestehenden Kern Systemen können Banken den Kundenprozess optimieren
ohne die Notwendigkeit, die  vorhandene IT-Infrastruktur völlig umprogrammieren zu müssen. Im Rahmen des Customer Experience Schicht können wirklich Kunden orientierte Dialoge entwickelt oder komponiert werden, welche  Inhalte, Daten und Funktionalität aus verschiedenen zugrunde liegenden Systeme in einer neuen, frischen und kundenorientierten Präsentation aufbereiten. Diese Schicht funktioniert auf  allen Geräten  (z.B regelmäßige Browser, iPad, Android und iPhone) und kennt sogar die Endkunden  Präferenzen pro Gerät.

Personalisierung und Anpassung auch für den Endkunden

Nicht alle Kunden sind gleich. So wie Menschen heute leicht Apps für ihr Handy wählen können, können sie jetzt auch ihr eigenes personalisiertes Internet-Banking schaffen. Dazu steht Ihnen eine präzise Kombination von Anwendungen zur Verfügung.  Diese werden durch ein umfassendes Angebot
von Bank-und Brokerage-Dienstleistungen, einschließlich: Konto
Dienste, Online-Bezahlung von Rechnungen, Kreditbearbeitung,
Aktienhandel, Marktberichte, Dienstleistungen für Unternehmen und
anderen relevanten Inhalten konfiguriert

Konzentration auf die Kernkompetenzen

Für die Bank liegen weitere Vorteile auf der Hand. Die gesamten Prozesse werden extrem vereinfacht und können in die Hände der entsprechenden Spezialisten der Marktseite gelegt werden.  Veränderungen können schnell umgesetzt und beinahe in Echtzeit an den Kunden ausgeliefert werden. Dadurch wird auch experimentieren möglich. Anwendungen können im Kunden Live- Test auf Herz und Nieren geprüft und entweder so weiter geführt, verbessert oder sogar abgeschaltet werden, da das Invest in solche Anwendungen wesentlich geringer wird, denn ein Zugriff auf die Kernbanksysteme ist nicht notwendig.

Backbase ist ein Vereinfacher auf allen Ebenen. Nahezu eine Win, Win, Win Situation: Mehr Infos zu Backbase finden Sie hier:

http://www.backbase.com

oder im youtube Kanal von backbase

http://www.youtube.com/user/Backbase?v=hwPasIaEGmk&lr=1

Ach ja  Backbase argumentiert entlang der Argumentationslinie von Brett King dem Autor von Bank2.0 und Branch Today, Gone tomorrow und Gründer der Movenbank.