Beim nächsten Hangover. IND Group Banking App hilft


Schon einmal einen Filmriss erlebt? Übermäßiger Konsum von Alkohol oder anderen gefährlichen Rauschmitteln soll hierzu führen.

Noch nicht erlebt? Dann kennen Sie sicher den Film Hangover und seine zwei schlechteren Nachfolger.

Vor dem nächsten Gedächtnisverlust nach einem Filmriss brauchen Sie jetzt keine Angst mehr zu haben. Ihre Bank hilft Ihnen. Allerdings nur, wenn sie die neue Banking App der IND Group verwendet. Preisträger auf der Finovate Asia und hier ist der Film dazu! Kleine Warnung noch Laiendarsteller – aber die Message zählt

Igaranti: Vielleicht die geilste banking App der Welt


Ein Angebot aus und in der Türkei. An der Entwicklung beteiligt Fjord. Aber sehen Sie selbst

Und wie entscheiden Sie sich?

Hier noch ein Artikel von Fjord zum Projekt

Re envisioning mobile banking

Und ich liebe den ersten Satz dieses Artikels: “Traditional banking is over”

oder um es in musikalische Worte zu fassen:

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electr(o)fying banknews. die erste smartwatch app einer bank

Neue Herausforderung für Banken: Smart watches

Veranstaltungstipp. Mobilebranche Workshop mit Andre M´Bajorat


Am 30 Okotber 2013 können Sie in Berlin einem absoluten banking Experten und zugleich Herausforderer der Bankenbranche zuhören. Sicherlich werden Sie viele spannende Inputs bekommen und sich über die Zukunft des bankings austauschen können. Das diese Zukunft eher ohne Filialen als ohne mobile Anwendungen auskommen dürfte, sollte schon heute jedem Mitarbeiter aus der Branche bekannt sein. Für alle, die hier anderer Meinung sind, aber auch für alle ANDEREN sei dieser Workshop wärmstens empfohlen:

Mobile – Gefahr oder Chance für die Banken?

Die Veränderungen im Online-Banking durch Mobile und die daraus resultierenden Gefahren und Chancen für Banken stehen im Mittelpunkt eines Seminars von mobilbranche.de am 30. Oktober 2013 in Berlin. Leiter des Seminars ist André M. Bajorat, der im Januar bereits in unserem ausgebuchten Seminar “Next Finance – der disruptive Einfluss von Mobile” mit seinem Know-how die Teilnehmer begeistert hat.

Thema & Inhalt:

Online-Banking ist auch in Deutschland weit verbreitet und nahezu jeder zweite Deutsche nutzt die Möglichkeiten. Die Verbreitung der Smartphones hat das Online-Banking aber massiv verändert. Statt wie früher zu Hause, nutzen Menschen den Zugriff zu ihrer Bank mehr und mehr mobil. Einher mit der veränderten Nutzung gehen neue Ansprüche und Erwartungen an eine moderne Art des Online-Bankings. Reagieren Banken schnell genug auf diese Anforderungen? Oder ergeht es den deutschen Banken ähnlich wie schon bei den Online-Payments?

Das Seminar mit André M. Bajorat adressiert Banker auf der einen und Gründer auf der anderen Seite und geht folgenden Fragen nach:

  • Wie verändert sich der Konsum von Bankinformationen durch Mobile?
  • Welche Trends und Lösungen gibt es weltweit?
  • Was machen die deutschen Banken? Und was machen diese nicht?
  • Was erwarten die Kunden und welche Lösungen nutzen sie?
  • Sind Kunden schon schlauer als ihre Bankberater?

Einen guten Ausblick aufs Seminar bieten auch André M. Bajorats Folien von seinem Vortrag “Herausforderungen für Banken durch das Phänomen Mobile” in Karlsruhe.

Im Vorfeld des Seminars hat André M. Bajorat zudem in einem Kurzinterview drei Fragen zum Seminar beantwortet. Er sagt:

“Mobile ist bzw. wird der Kundenkontaktpunkt Nummer 1 – und das auch für Banken. Somit geht es für die Banken um sehr viel: Um den Kontakt zu ihren Kunden.”

Dozent:

André M. Bajorat ist seit 1996 in der deutschen Banken-, Payment- und Internetlandschaft zu Hause. Als ehemaliger Geschäftsführer der Giropay GmbH und Mitglied der Geschäftsführung der Star Finanz GmbH – der Firma hinter der weit verbreiteten Homebanking-Software Star Money – sowie CEO der NumberFour AG ist er heute als freier Berater, Business-Angel, Mentor und Co-Founder im deutschen Startup- und E-Commerce-Umfeld aktiv. Sein Blogwww.paymentandbanking.com ist für ihn eine riesige Linksammlung zu den Themen Banking, Payment und Mobile. Vom Tech-Magazin t3n wurde er 2012 in die Liste der 75 deutschen Internet-Köpfe im Social Web aufgenommen. Aktuell ist er zudem als Co-Founder bei www.figo.me aktiv.

Zeit & Ort:

Das Seminar “Veränderung des Online Bankings durch Mobile – Gefahr oder Chance für die Banken?” findet amMittwoch, 30. Oktober 2013, zwischen 10 und 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist Ahoy! Berlin, ein Coworking Space in der Windscheidstr. 18, 10627 Berlin (zweites Hinterhaus).

Anmeldung:

Die Anmeldung für das Seminar “Veränderung des Online Bankings durch Mobile – Gefahr oder Chance für die Banken?” erfolgt per E-Mail an Florian Treiß, treiss@mobilbranche.de. Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail unbedingt Ihre Rechnungsanschrift an.

Die Teilnahme kostet die Teilnahme 400 Euro zzgl. 19% MwSt pro Person. Der Teilnahmebeitrag enthält Getränke, Kaffeepausen und einen Mittagsimbiss. Um allen Teilnehmern ein intensives Erlebnis zu bieten, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt.

Mit der Anmeldung erkennen Sie unsere Buchungsbedingungen für Seminare an, die Regelungen zu Stornierung, Ersatzteilnehmer und Zahlung sowie einen Vorbehalt des Veranstalters enthalten.

Rückfragen & Inhouse-Seminare:

Sie haben Fragen zu diesem Seminar? Oder Sie wollen dieses Seminar lieber Inhouse und maßgeschneidert für Ihr Unternehmen buchen? Sprechen Sie uns gern an.

Ihr Ansprechpartner:

Florian Treiß
Treiß Media UG (haftungsbeschränkt)
Hardenbergstr. 16
04275 Leipzig
Tel: (0341) 698 32 21
E-Mail: treiss@mobilbranche.de

Nicht uninteressant sollte in diesem Zusammenhang auch der folgende Artikel von t3n sein:

Mobile Payment: Die big five oder warum startups keine Chance haben

Hitzefrei!(e) Links auf Artikel von fleißigen Menschen


Das war im Winter und vor Jahren

Mir ist es echt zu heiß. Deshalb verzichte ich (fast) auf einen Blog Beitrag. Der werte Leser ist ohnehin am Pool oder im Urlaub – bestenfalls im Urlaub am Pool. Wer stattdessen am Arbeitsplatz ist, dem geht es wie mir und der ist sprichwörtlich gesehen echt ein armes ….!

Einen Artikel gibt es trotzdem nicht. Wer bei der Hitze etwas lesen möchte, der soll gefälligst den Links folgen und dort spannende Inhalte konsumieren.

Mobile Payment

Zum Beispiel hier bei mobilebranche.de ein Interview mit Andrea Bauer über Vertrauen als Erfolgsfaktor für Mobile Payment.

Crowdfunding und Social Saving

Den folgenden Link habe ich  schon einmal gepostet. Es macht aber Sinn noch einmal auf die gute Umsetzung einer Wunschspar oder crowdfunding Idee von Dodge hinzuweisen. Sie brauchen ein Auto? Eigentum kommt ja aus der Mode! (lesen Sie hierzu demnächst meinen Versuch und Artikel: Banken und die Collaborative Economy in diesem Blog). Einfach andere einladen Teile des Autos mit zu finanzieren.

Um das sammeln von Geld und das anschließende ausgeben, geht es auch in einem aktuellen Blog Beitrag der Volksbank Bühl. Autor Michael Merkel von der Innovationswerkstatt hat sich intensiv mit leetchi.com auseinandergesetzt und macht den Vorschlag eine solche Funktion auch in das Online Banking einer Bank einzubinden. Könnte funktionieren, denn wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Crowdfunding und Gemeinwohl

Sehr spannend auch der Versuch das Stromnetz von Berlin in Bürgerhand zu überführen und zu kaufen. Dazu muss man natürlich auf crowdfunding und Bürgerbeteiligung setzen. Hilfe zur Selbsthilfe könnte man eine solche Aktivität auch nennen, womit wir erneut bei der Sharing Economy wären, die ich demnächst mal aus Sicht der etablierten Banken betrachten möchte. Ihr wisst schon: Banking as you know it. Oder auch mehr

Mehr Infos zur Berliner Aktivität gibt es hier

So und jetzt könnt Ihr weiter schwitzen. Ich mach mit

Noch eine neue Herausforderung: Echtzeit Banking


Die Herausforderungen für Banken nehmen gar kein Ende mehr. In diesen Tagen ist es sicherlich nicht einfach die Ruhe und den Durchblick zu bewahren. Was könnten neue strategisch wertvolle Mehrwerte sein, auf die der Kunde wartet bzw. die er mit Begeisterung annehmen wird, wenn er sie erstmals wahrnimmt und dann ausprobieren kann.

Für mich hat mytaxi einen solchen Effekt ausgelöst. Ich hatte eigentlich kein Bedürfnis nach einer neuen Möglichkeit um ein Taxi zu bestellen. Dann war die App aber plötzlich da und ich durfte – nach kleineren Anfangsschwierigkeiten- einen perfekten Kundenprozess erleben. Heute wird jede normale Taxibestellung und -fahrt zu einem Ärgernis. Am Rande erwähnt: Die Taxibranche hätte diese App nie erfinden können und in den nächsten 20 Jahren wäre – außer vielleicht neue Fahrzeuge – keinerlei Innovation zu erwarten gewesen.

Könnte in der Finanzbranche das Echtzeitbanking ein solcher Mehrwert, den Kunden mit Begeisterung aufnehmen würden, sein? Was macht die Bank mit meinem Geld, wenn ich eine Transaktion oder eine Überweisung getätigt habe? Und ist es in Zeiten – in denen Vergangenheit keine Rolle mehr spielt und Zukunft immer weniger prognostizierbar ist – nicht ohnehin erforderlich alles direkt in Echtzeit zu verarbeiten?

In Polen ( mal wieder ) und auch in Schweden gibt es inzwischen erste Projekte bzw. bereits eine funktionierende Infrastruktur. Die sechs größten schwedischen Banken haben im Rahmen einer Kooperation “swish“, einen Real Time Bezahlsystem, entwickelt.

Realtime und Mobile! Und wenn wir den Blick auf Moven oder auch gobank werfen, also auf die rein auf den mobilen Kontext ausgerichteten Finanzanwendungen, dann spielt “Realtime” hier auch schon eine wichtige Rolle. Realtime ist letztendlich vor allem auch unterwegs besonders wichtig und interessant. Auch eine Entwicklung, die es beim Konzept für die erste “Finance Watch” zu berücksichtigen gäbe

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The Financer: How Important is realtime?

Neue Herausforderung für Banken: Smart Watches


google watch Screenshot via.t3

the google watch. Screenshot via.de

Das Smartphone wird Banken und Banking verändern. Wir befinden uns inmitten dieser Veränderung. Glasses bieten – wie ich in diesem und in diesem Artikel bereits aufgezeigt habe – ebenfalls neue Möglichkeiten für Banken und vor allem für deren Herausforderer. Wir sollten aber besonders intensiv auf die Möglichkeiten der Watches schauen. Auch diesen Trend habe ich hier  bereits einmal zur Diskussion gestellt und allmählich beginnt sich meine Erwartung zu konkretisieren und wenn Banken der Konkurrenz einmal voraus sein möchten, dann könnte es eine gute Idee sein, eine eigene Watch zu entwickeln, welche das finanzielle und alle anderen möglichen Arten von Wohlbefinden überwacht und sichert.

The Quantified self is on it’s way und die Zukunft des Bankings wird touchless, seamless und möglicherweise sogar thinkless sein. Die Bank am Arm ergänzt und ersetzt vielleicht sogar die klassische Bankberatung, zumindest für alle Services und Produkte, die keine oder immer weniger Beratung erfordern und am Ende des Tages – so meine These – wollen die Menschen keine Beratung sondern sie möchten eine hilfreiche Lösung von einem vertrauenswürdigen Companion, die sie verstehen können. Wer das digital abbilden kann, der hat bereits gewonnen.

Google – so habe ich in einem interessanten Artikel auf http://www.businessinsider.com nachlesen dürfen , beschäftigt sich mit vielen Ideen, die mit ihrem eigentlichen Geschäftsfeld wenig zu tun haben z.b. mit einem Aufzug in den Weltraum. Aber auch mit Technologien, welche für die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells extrem wichtig sind. Zum Beispiel mit einer eigenen Watch. Und eine solche Watch bietet ideale Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Wallet Funktion und das Payment.

Die vorhandenen Watches können immer mehr. Neue Watches toppen die alten mit neuen und nützlichen Funktionen, die Überwachung der eigenen Fitness und Gesundheit wird zum Kinderspiel. Zuletzt trumpften Sony und die Kreyos Watch mit interessanten Entwicklungen auf und auch die Smart Watch von Samsung kommt. Man hört, sieht und liest auch immer mehr über Watches, während Smartphones langsam schon an ihre Grenzen zu stoßen scheinen.

Paypal macht sich ebenfalls sehr intensive Gedanken über Watches, wie man einem Vortrag von John Lunn, Global Direktor for PayPal Developer, den dieser auf der Wired Money Konferenz gehalten hat. Dabei hat vor allem der folgende Satz meine Aufmerksamkeit gefunden:

The best type of payment is the payment you don’t see. You want it to be invisible,” says Lunn. He predicts wearable tech such as Google Glass and smart watches will also be key to simplifying this process by reducing the amount of time you’ll need to hold your phone in your hand. “Your mobile phone will turn into a modem and just sit inside your pocket.”

Meine These ist ja, dass der beste Typ von Finanzlösung, die ist, die man nicht sieht und nicht einmal fühlt, da die meisten Menschen nur wünschen, dass es funktioniert.

Bei Venture Beat hat Skooks Pong  Senior Vice Präsident Technologie bei Synapse
nun einen Artikel geschrieben, der meine These, dass Smart Watches die neue Herausforderung und Chance für Banken sein könnten, unterstützt. Er schreibt dort in erster Linie über Payment und über den Trend zu sogenannten “Wearables” wie glasses und auch watches und beginnt seine Argumentation mit der Erkenntnis, dass, trotz einer weiten Verbreitung von Smartphones in der USA, noch kein richtiger Trend zum oder gar Durchbruch des Mobile Payment(s) zu erkennen ist.

iwatch Prototyp, via venturebeat via Vene Studio

Wearables haben aus seiner Sicht aber das Potential den Durchbruch für mobile Payments zu bringen:

Instead, we need a new kind of device for which NFC as a payment solution truly makes sense for the consumer. We need a wearable device.

Möglicherweise hat Apple dies schon erkannt, was deren zögern bei der Integration von NFC in das iphone erklären könnte.

But, what if Apple realized more, that their decision wasn’t a knock against NFC, or a sign that they needed a better technology, but instead, that the smartphone as a device isn’t inherently conducive to driving mass, in-store mobile payment adoption?

Das Jahr 2013 ist das Jahr des “wearable” Computers. Diese Entwicklung hat Einfluss auf neue Payment Technologien und es scheint, als wäre das Smartphone hier bereits auf der Verliererstraße. Damit aber zum Beispiel die “Watches” ein weitere Verbreitung bis in den Mainstream der Bevölkerung bekommen, brauchen diese Geräte eine besondere Funktion wie zum Beispiel NFC Payment.

But in order for this movement to really stick and drive adoption among the masses, the bigger players must add a new functionality to these devices that would address a much larger market, a functionality that would not only suit the tech-obsessed, but would make both a 20-something-year-old sibling and a 60-something-year-old mother run to the store

Und in seinem Fazit bringt er eine Entwicklung auf den Punkt, mit der man sich heute schon beschäftigen sollte, wenn man nicht zu den Opfern dieser disruptiven Zeiten gehören möchte.

The wrist-worn wearable device, because of its body positioning and therefore its inherently advanced security, has the ability to make it the device that you don’t leave home without — the device that could eventually replace the smartphone. Combining the Pebble Watch and the FuelBand in a wearable to deliver both alerts and activity tracking to your wrist-worn device has a certain appeal, but in order to drive mainstream adoption, the new device needs a technology that would extend its functionality and drive a similar shift in consumer behavior caused by the iPhone.

Und letztendlich wird eine “smart watch” – ist sie erst einmal mit einer Payment Funktion ausgestattet – noch ganz andere Auswirkungen auf das banking der Zukunft haben. Es bleibt spannend. Zurücklehnen ist nicht angesagt

Das sollten Sie auch lesen

Finance20: Google Glasses im Banking Einsatz

Finance20: Die Bank durch Google Glasses gesehen

Finance20: Die Bank am Handgelenk

Business Insider: 10 Mindblowing products google is working on right now

Mobile Geeks: Samsung: Wird die Smart Watch Gear heißen?

Wired co.uk: Paypal

Venture Beat: Why smart watches are the real future of payment

Diesen Artikel bei scribd.com herunterladen

http://de.scribd.com/doc/151875855/Neue-Herausforderung-fur-Banken

Lendstar: Wie wird diese Idee ankommen?


Wenn Du Geld brauchst….

Geld leiht man sich von der Bank. Oder von Freunden und Verwandten. Das war eigentlich schon immer so und ohne, dass es hierzu bisher einer ausgefallenen Internet Idee bedurft hätte, werden Monat für Monat Milliarden Beträge unter Freunden und Verwandten entliehen und geliehen. Allerdings hat uns die Individualisierung natürlich auch aus klassischen Bindungen herausgelöst, was in Sachen Geld leihen, gut für die Banken war.  In Zeiten , da sich das Vertrauen der Verbraucher wieder weg von den klassischen oder vielleicht sagt man besser “neo klassischen” Institutionen und hin in Richtung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten und das soziale Netzwerk bewegt (eventuell sogar ein Retrotrend, verursacht durch neue technische Möglichkeiten), könnte ein Geschäftsmodell, welches diese Entwicklung ausnutzt durchaus von Erfolg gekrönt sein.

Lendstar die web2.0 Sparkasse?

Wer Lendstar nutzen möchte, benötigt zunächst einmal ein IOS oder Android fähiges Smartphone und die entsprechende App. Nach der Anmeldung muss man eine Gruppe erstellen und kann sich dann mit Freunden verbinden, was entweder über Facebook oder per Mail funktioniert. Es können mehrere Gruppen angelegt werden. Zum Beispiel kann man ein Gruppe Freunde, Familie oder Arbeit anlegen. Innerhalb einer Gruppe kann man sich dann Geld leihen bzw. Geld verleihen, hierzu ist die Angabe der Konto und/oder Paypal Daten erforderlich. Die Finanzierung eines Wunsches kann durch eine oder durch mehrere Personen erfolgen. Alle notwendigen Informationen und Übersichten findet man in der einfach zu bedienenden App.

Ein nützlicher Service

Der Markt für diese Idee dürfte vorhanden sein. Lendstar selber spricht von 12. Millionen Menschen, die regelmäßig ihren Dispo in Anspruch nehmen und 25 Millionen Menschen in Europa, die als underbanked gelten, was für den deutschen Markt so allerdings wohl nicht gilt. Die Lösung wird sich in erster Linie auch an die junge Zielgruppe richten, die in vielen Fällen heute ohnehin keinen Kredit von ihrer bzw. einer anderen Bank bekommt. Ältere Zielgruppen dürften dem Angebot misstrauen oder würden es für nicht notwendig erachten. Entsprechende Nachfrage nach Krediten oder Mikrokrediten wird es also sicherlich geben, ob das für die Kreditgeber auch gilt, bleibt abzuwarten. Lendstar vereinfacht in jedem Fall die Möglichkeit sich untereinander Geld zu leihen.

Dabei ist lendstar comfort pay das erste konkrete Produkt, für das dann eine eigene lendstar Kreditkarte genutzt werden muss, durch welche das Geld, welches Freunde übertragen haben auch verwendet werden kann. Hierfür ensteht eine Gebühr. Zusätzlich sind solche Premium Services natürlich kostenpflichtig.

Da ich irgendwie nicht mehr in dem Alter bin, mir Geld von Freunden zu leihen, außer wenn ich meine Geldbörse vergessen habe, kann ich schlecht beurteilen, wie stark die Zielgruppe das Produkt annehmen wird. Grundsätzlich muss eine hohe Online Affinität und ein gewisses Vertrauen in Dienste wie Facebook oder auch Paypal vorausgesetzt werden. Die Fixierung auf Facebook erscheint mir auch ein wenig zu kurz gegriffen, aber da wird es sicherlich noch Weiterentwicklungen geben. Ich gehe auch nicht davon aus, dass man auf einmal Geld von Menschen geliehen bekommt, die man nicht persönlich kennt. Da habe ich eine gewisse Skepsis  gegenüber der Veränderungsbereitschaft der Deutschen, auch gegenüber der jüngeren Zielgruppe. Zudem erscheint mir die Idee sehr leicht kopierbar. Sobald ein größerer Player in diesen Markt einsteigt wird es schwer werden, dauerhaft einen eigenen Markt zu finden. Allenfalls in der Nische. Auch Banken müssten ja eigentlich nur ihre grundsätzliche Haltung gegenüber Innovationen und Experimenten überwinden, um einen solchen Dienst anbieten zu können. Das dies passiert, ist kurzfristig jedoch nicht zu erwarten.

Für die App spricht, dass sie einen wirklichen Kundennutzen bietet und das die User Experience wirklich herausragend ist, zumal die Sharing Economy momentan ja in aller Munde ist. Ob beim Geld die Freunschaft dann aufhört, oder vielleicht sogar erst beginnt, wird sich zeigen müssen.

Im folgenden Video und auf der Website gibt es mehr Informationen über lendstar. Und demnächst finden Sie hier auch ein Interview mit den Gründern von lendstar. Wer an die Geschäftsidee glaubt, kann sich aktuell über seedmatch an dem Unternehmen beteiligen. Ich prüfe gerade noch die Investition, kann mir aber durchaus vorstellen einen gewissen Betrag in lendstar zu investieren, auch wenn die Aussage, dass lendstar eine echte Alternative zu Banken darstellt, wohl “noch” nicht mehr als eine sehr selbstbewusste Marketing Aussage darstellt.

 

 

Die Bank am Handgelenk


Nicht lange her

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich hier über die Bank in der Hosentasche geschrieben. Das Mobiltelefon oder das Smartphone – so meine These – ersetzt die Bank und kann eigentlich alles was die klassische Bank auch kann. Nur gesetzliche Regelungen, Sicherheitsfragen und natürlich die Zurückhaltung der Nutzer stehen dieser Entwicklung noch im Weg.

Nun: Die Bank in der Hosentasche gibt es noch nicht. Aber die Entwicklungen gehen durchaus in diese Richtung. Das amerikanische Unternehmen Moven vom Banking Disruptor himself Brett King ist hier wohl am weitesten.

Vor einigen Tagen habe ich mir Gedanken zu google glasses gemacht und versucht zu skizzieren, was diese Brille der dritten Art für die Bank Branche bedeuten könnte. Ich persönlich habe noch keinen Menschen mit google glasses gesehen. Wahrscheinlich machen sich auch noch nicht viele Start ups oder auch Banken bereits konkrete Gedanken darüber, wie man hierdurch die Bankenwelt revolutionieren könnte bzw. welche neuen Geschäftsmodelle sich anbieten.

Zwei also noch relativ frische Entwicklungen, die schon bald von einer weiteren Entwicklung überholt werden könnten.

Die Bank am Handgelenk

Die ersten Pebble Watches sind ausgeliefert. Apple  entwickelt  eine eigene Uhr. Google angeblich auch. Google now zeigt , in welche Richtung google denkt. Eine Uhr, welche sicherlich noch die Zeit anzeigen kann, die aber ganz andere Funktionen und Möglichkeiten bietet und die eigentlich noch viel praktischer als ein Mobiltelefon in der Hosentasche ist.

Kaum haben wir uns an den Touchscreen gewöhnt, da zieht die Technik Karawane schon weiter. Einige Jahre werden wir uns sicher noch an Smartphones und Tablets erfreuen dürfen. Die Halbwertzeit wird aber sicherlich wesentlich weniger lang sein, als die Zeit des Personalcomputers,  des Laptops oder Notebooks.

Berührungslose Eingabetechnologien sind auf dem Vormarsch. Sprache, Gesten, Augen Steuerung und womöglich sogar Gedankensteuerung sind ebenso realistisch, wie die Verbindung des menschlichen Verhaltens und seiner Identität zu einer Online Cloud, in der nicht nur das eigene und fremdes Wissen sondern auch das kumulierte Wissen über das eigene Verhalten liegt, dass dieser Cloud die Möglichkeit gibt das Leben des Menschen zu erleichtern und wohl auch zu steuern.

Die Uhr stellt nun ein ideales Tool da, um den Abgleich zwischen Verhalten, digitaler Cloud, persönlicher Identität und der Umwelt vorzunehmen. Nicht nur das Bezahlen  könnte über eine solche Uhr abgewickelt werden. Das gesamte mit Finanzentscheidungen gekoppelte menschliche Verhalten ließe sich beinahe automatisch über eine solche Uhr steuern. Ein persönliches Eingreifen wäre womöglich gar nicht mehr erforderlich. Ganz im Gegenteil. Möglicherweise wäre das System so klug, dass es die Geldausgabe verhindern könnte, wenn wir kein Geld mehr auf dem Konto hätten. Keine Ahnung, ob dies ein wünschenswertes oder beängstigenes Szenario ist. Allerdings wird diese Entwicklung nicht mehr lange auf sich warten lassen. 10 Jahre? 20 Jahre? Vielleicht die Chance für eine Bank eine Stufe in der Entwicklung zu überspringen und sich auch an die Entwicklung einer Watch zu machen

Lesen Sie auch:

NFC und meine Hosentasche

Die Bank durch google glasses gesehen

Cignifi: Misst die Kreditwürdigkeit durch das Smartphone

Link auf Moven.com

Kommt Bewegung in den Payment War der Knöpfe?


PaymentPayment War?

In irgend einem Online Artikel bin ich mal über die Überschrift Payment War gestolpert. Keine Frage: Im Payment Markt ist einiges in Bewegung. Alles denkt, schreibt und diskutiert über die Zukunft des Bezahlens  und da wir ohnehin alle ein Smartphone in der Tasche haben bzw. demnächst haben werden, scheint es nur logisch, dass bald alles mit dem Mobiltelefon bezahlt wird.

Auf der anderen Seite ist da der normale Kunde, der in Umfragen regelmäßig ein anderes Bild vermittelt. Auch wenn es – wie ich hier immer wieder mal schreibe – für den Kunden nahezu ausgeschlossen ist, zu beurteilen, ob er lieber mit dem Smartphone bezahlen würde und man sich derartige Umfragen deshalb auch sparen könnte, ist dennoch nicht davon auszugehen, dass sich der normale Verbraucher nach dem mobilen Bezahlen sehnt. Genau so wenig dürfen wir darauf hoffen, dass eine Bank, die mobile Payment anbietet, in großer Zahl neue Kunden gewinnen wird. Wir machen den Kunden also nicht wesentlich glücklicher, seine Beziehung zur und sein Vertrauen in eine Bank nicht wesentlich besser oder lösen ein fundamentales Lebensproblem. Mit anderen Worten: Es gibt Wichtigeres

Mobile Payment ist ein  von Unternehmen und Geschäftsinteressen getriebenes Thema. Durchaus aber ein Thema, dass gerade die Banken herausfordert. Aktuell vermutlich weniger in ihrer Bestandsfähigkeit als viel mehr in ihrer Innovationsfähigkeit oder – etwas weniger dem Hype folgend ausgedrückt – Veränderungsfähigkeit. Was auf der anderen Seite aber wiederum eine Bedrohung für die Bestandsfähigkeit darstellt. Besonders aktiv sind die Banken deshalb nicht. Man könnte sagen: Sie pilotieren rum. Genau so wie viele andere Unternehmen aus unterchiedlichsten Bereichen: Von Telekommunikationsanbietern, über Handelketten bis hin zu den vielen spannenden Start up Unternehmen.

Bisher war der Payment War – vor allem in Deutschland – aber eher ein Krieg der Knöpfe. Über die Anzahl der Lösungen können wir uns sicherlich nicht beschweren. Hier einige relativ aktuelle:

http://www.kesh.de/

http://www.mangopay.com/

http://netto-online.de/blog/2013/05/mobile-payment-einkaufen-per-smartphone/

http://mobilbranche.de/2013/05/ottos-payment-loesung/34472

Nur wenige davon haben allerdings Potential. Geprägt war der Payment War eigentlich auch eher von dem Warten auf eine große Initiative eines großen Players wie Apple, google, amazon oder Paypal. Bisher vergeblich und die ein oder andere Erwartung, wie z.B. die in google Wallet – wird gerade schon wieder enttäuscht. Google hat sich dafür entschieden keine eigene Karte herauszugeben. Es gibt darüber hinaus erste Indizien dafür, dass google weniger Ressourcen und Aktivitäten in die wallet steckt. Payment Experte und Gründer von Figo Andre M. Bajorat beginnt deshalb zurecht mit dem Abgesang auf die google wallet und analysiert dies in einem hervorragendem und unbedingt zum Lesen empfohlenen Blog Artikel messerscharf:

Quo Vadis google wallet

Wetzt Paypal die Messer?

Aufhorchen lassen sollte auch die Ankündigung, dass Paypal schon bald in google Play einziehen dürfte. Womit wir bei der Quintessenz dieses Artikels wären. Möglicherweise könnte Paypal die Szene in Bewegung bringen, denn seit gestern ist bekannt, dass Paypal im amerikanischen Markt eine Offensive startet, die – sollte sie auch in Deutschland so umgesetzt werden – die Karten neu mischen könnte.

PayPal’s killing the cash register and offering free credit, debit, check, and PayPal processing to qualifying U.S. businesses that adopt its PayPal Here solution — for the rest of 2013.

Vollständig Meldung nachzulesen bei Venturebeat

Ich interpretiere dies mal als eine Kampfansage und spekuliere auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit google. Gleichzeitig hat Paypal einen Vorstoß in Richtung neue Sicherheitsverfahren gemacht. Gefordert wird die Abschaffung von Pin und Tan. Wie man hier nachlesen kann.

Offenbar bereitet sich ein ohnehin schon großer Player für eine große Initiative vor, die den ein oder anderen Knopf vom Hemd springen lassen dürfte.

Weitere Links zum Thema

Auch Payleven hilft dem Händler mit POS Systemen

Neue Hardware Lösung für den Händler von Square

Und hier kann man den Krieg der Knöpfe bestellen (Neue Version, Original ist besser)

http://www.jpc.de/jpcng/movie/detail/-/art/Der-Krieg-der-Kn%F6pfe-2012/hnum/4103045?iampartner=spon6&awc=150&awa=1263&gclid=CJzJ8vmdmLcCFYJP3godHBUA4A

Infografik: Deutsche Bankkunden skeptisch gegenüber Social Media und mobile Banking


Auf der Website der British Telecom – die bieten ähnliche Dienstleistungen wie die Deutsche Drosselkom – habe ich diese interessante Infografik gefunden. Demnach ist Social Media für Bankkunden nicht so besonders wichtig, mobile Banking steckt noch in den Kinderschuhen, und alternative Währungen brauchen noch eine Weile, aber Filialen werden nach wie vor gewünscht. Darüber hinaus scheint es ein intensives Bedürfnis bei Bankkunden zu geben, die Bank einfacher wechseln zu können.

Was diese Infografik darüber hinaus zeigt, ist einerseits dass Online Euphoriker wie ich zunächst noch auf dem Boden bleiben müssen. Ähnlich wie der Gockel Konstantin aus Uhlenbusch. Andererseits können wir daraus schließen, dass sich die Technologie schneller verändert, als wir verarbeiten können. Wir können uns gar nicht mehr so schnell anpassen, wie die Veränderungen es erfordern würden. Es besteht deshalb auch kein Grund für Finanzunternehmen aufzuatmen. Das Veränderungstempo hat inzwischen ein Tempo erreicht, dass zumindest meine Generation – und diese bestimmt aktuell das Handeln von Unternehmen – nicht kennt. Wir denken deshalb in nicht mehr realistischen zeitlichen Zyklen. Es könnte also alles viel viel schneller gehen.

Möglicherweise will uns die Infografik aber auch sagen, dass Social Media – so wie es von den meisten Banken genutzt wird – den Bankkunden keinen Mehrwert liefert. In jedem Fall zeigt sie aber auch, dass wir Deutschen immer noch ein wenig skeptischer und vorsichtiger als die anderen Gesellschaften sind. Das kann gut, aber auch schlecht sein, es braucht die richtige Balance, die in einigen Bereichen von Politik und Wirtschaft jedoch bereits verloren scheint. Aber das ist eine andere Geschichte.

http://letstalk.globalservices.bt.com/en/2013/05/banking-on-social-infographic/
Banking on social