Finance 2.0 (electrouncle)

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Was mir so auffiel (Links zum abbiegen)

Oktober 26, 2009 · Kommentar schreiben

John Bird und Jack Fortune schlagen wieder zu

Sehr komisch, wenn es nicht so traurig wäre.

http://www.ft.com/cms/4fe40d1a-07b4-11dd-a922-0000779fd2ac.html?_i_referralObject=10664514&fromSearch=n

Und an dieser Stelle die Frage: Warum gibt es in Deutschland keine Satire von dieser Qualität? Vielleicht weil die klassischen Medien glauben, dass man kein Geld mit Qualität verdienen kann?

Müssen Banken einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten?

Im Blog „nackter Kapitalismus“ wurde eine spannende Frage thematisiert: „Leisten Banken einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft?“ Die Antwort auf diese Frage, würden viele aktuell womöglich sofort mit „Nein“ beantworten. Angesichts der, durch das Handeln von einigen Banken entstandenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Schäden, deren Folgen heute noch gar nicht vollständig abschätzbar sind, ist diese Antwort auch durchaus verständlich. Hier wird allerdings ein recht interessanter Ansatz für die Einordnung und Bewertung dessen gemacht, was zum Wohle einer Gesellschaft beiträgt. Angelehnt ist der Artikel an ein Interview mit Roger Bottle, der eine ganz interessante Theorie entwickelt hat.

http://www.nakedcapitalism.com/2009/10/does-banking-contribute-to-the-good-of-society.html

Nach Roger Bottle besteht das gesamte wirtschaftlich Leben aus einer Mixtur von kreativen und distributiven Aktivitäten. Kreative Aktivitäten bedeutet Dinge, die es vorher noch nicht gab, neu zu entwicklen und dadurch den Nettonutzen zu erhöhen. Distributive Aktivitäten schichten dagegen Leistungen lediglich von einer Gruppe zur anderen um. Es gibt zwar eine kleine Zahl von Profiteuren, die Mehrheit leidet aber eher unter diesen Leistungen.

Nach diesen Kriterien bewertet Bootle Gesellschaften, wobei die kreativen Gesellschaften mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch langfristig erfolgreich sein sollen.

Erfolgreiche Gesellschaften maximieren das Kreative und minimieren das Distibutive. Gesellschaften, in denen Gewinne nur auf Kosten Anderer gemacht werden können, werden als verarmt  definiert. Sie seien in der Regel auch intensiv gewalttätig.

Die Entwicklung der Stellung und Bedeutung des Finanzsektors wird dann so erklärt:

Even when a certain sort of financial activity is purely distributive, the returns to the winning parties are so enormous that the activity is immensely seductive – and the professionals who appear to be responsible for securing these gains are highly sought after and highly rewarded….

Hier gibt es auch ein Interview mit Roger Bottle

Does-banking-contribute-to-the-good-of-society via. telegraph.co.uk

Wie immer man zu der – zugegebenermassen inhaltlich wenig überzeugenden Unterscheidung – zwischen „creative“ und „distributive“ steht, sie stellt zumindest eine recht simple und nachvollziehbare Erklärung der Finanzkrise dar und zeigt auf, welche Zukunft uns bevorstehen könnte, wenn wir unsere gängigen Wirtschaftskonzepte unhinterfragt fortführen.

Zu viel zu tun?

Und auch Chris Skinner beschäftigt sich in seinem Blog  mit interessanten Fragen, die letztlich klären könnten, warum Banken aktuell so wenig innovativ sind.

For example, how can you expand your business portfolio when capital adequacy needs to be raised?
How can you improve your loan book when no-one wants loans anymore, particularly your bad ones?
How can you innovate when all focus has to go into keeping the lights on?
How can you determine your forward strategy when you have no idea what the policymakers will do next?

The result is that tough decisions have to be made.

In jedem Fall – so Chris Skinner – wären keine Entscheidungen zu treffen, die denkbar schlechteste Lösung.

Der Originalartikel

Können Agenturen Social Media?

In diesem Blog habe ich ja bereits mehrmals die These aufgestellt, dass  mann Social Media nicht outsourcen sollte. Im sehr arrivierten Bruce Clay Internet-Marketing-Blog wurde diese Frage auch thematisert. Die Antwort fällt hier allerdings anders aus. Demnach können Agenturen durchaus erfolgreich „Social Media Marketing“ für Unternehmen durchführen. Die Argumentation dort ist durchaus schlüssig, dennoch konnte sie mich nicht überzeugen: Schon die Begriffskombination ist mir zu sehr in veralteten Machbarkeits- und Gesaltbarkeitsthesen verhaftet.  Ich stelle mir gerade vor, dass ich Gespräche mit Dritten führen muss, die im Auftrag der Person handeln, mit der ich eigenlich kommunizieren möchte. Das funktioniert doch im täglichen Leben auch nicht. Oder?

http://www.bruceclay.com/blog/archives/2009/10/yes_you_can_out.html

Mpesa funktioniert auch aus England

Mpesa ein Dienst mit welchem Geld über das Mobiltelefon versendet werden kann und der darüber hinaus dass. Bezahlen über Internet Ermöglicht, ist jetzt auch in Großbritannien verfügbar und Ermöglicht Kenianiern die Überweisung von Geld ein Verwandte oder Bekannte in Kenia.

Kenianer im Vereinigten Königreich können jetzt Geld zu schicken ihren Freunden und Familie in Kenia durch M-Pesa UK, direkt auf ihr Mobiltelefon Brieftaschen.

http://wirelessfederation.com/news/18533-m-pesa-launches-in-uk-kenya/

Old economy vs. new economy

Und mal wieder ein interessanter Artikel von Umair Haque. Der Anlass für diesen Artikel ist der langsam intensiver werdende Kampf der Verleger gegen das Internet, bei dem es sich eigentlich – so Umair Haque – nur um den Kampf einer geschlossenen, intransparenten und ausgrenzenden Branche gegen eine offene, transparente und demokratische Welt handelt.

http://blogs.harvardbusiness.org/haque/2009/10/the_new_new_mediaconomy.html

Kein Post ohne Twitter

Frei nach dem Motto: Wo Licht ist, ist auch Schatten.  Nur was ist Licht und was ist Schatten?

http://current.com/items/91075172_twitter-worth-a-billion.htm

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Kontoinformationen und Überweisungen per Twitter

September 30, 2009 · 1 Kommentar

Vantage Kredit Union aus den USA wartet mit einem spannenden Twitter Dienst auf, der andeutet, welches Potential in Social Media Plattformen und Diensten wie twitter liegt. Während viele Banken noch darüber nachdenken ob und wie sie twitter im Kundendialog einsetzen können, bietet die Vantage Kredit Union  ihren Kunden die Möglichkeit über Twitter Kontostände abzufragen und Geld zu überweisen. Twitter wird damit Teil der vorhandenen Bankprozesse und fungiert als Anwendung, um Finanztransaktionen auszuführen.

Damit zeigt sich, dass Web Technologie die Bankenbranche weiter fundamental verändern wird und vor allem auch immer mehr Angebote entstehen, die eigentlich keine klassische Bank mehr als Anbieter erfordert. Auch wenn in diesem Fall eine Bank Urheber der Idee war.

Original Meldung via The Financial Brand

Hier geht es zum Dienst

Hier ein Video, welches die Funktionalität zeigt

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Mobile Banking: Apps und Mehr

August 5, 2009 · Kommentar schreiben

In den USA zählt der „app store“ von Apple inzwischen mehr als 1000 Anwendungen aus dem Bereich Finanzen. Einen kurzen aber informativen Artikel hierzu gibt es im netbanker Blog.
Interessanteste Infos:

  • Die Finanzapps machen nur 2 % der Gesamtzahl der Apps aus
  • Nur 50 Apps kommen von Finanzunternehmen
  • Der Blog erwartet allerdings einen Boom in Sachen Finance Apps.
In Deutschland sieht das noch weniger rosig aus. Allerdings beginnt man auch hierzulande die Möglichkeiten der mobilen Anwendungen langsam zu schätzen. Auch im deutschen App Store gibt es nun einige interessante Neuzugänge
Im deutschen App Store gibt es immerhin schon 816 Apps. Wobei nur wenige dieser Apps von deutschen Anbietern kommen. Allerdings sind aktuell die Sparkassen (S Finanzstatus und S Banking) und auch die comdirect (Kontostandsabfrage) mit neuen Apps vertreten. Eine weitere Banking Anwendung kommt von der Telekom, welche den Namen T Banking trägt und in der Kategorie Finanzen in der Download Skala schon Platz 2 bei den kostenlosen Apps einnimmt. Das S Banking der Sparkassen kostet übrigens 6,99 Euro, während der Finanzstatus kostenlos ist. Einen Filialfinder bieten die Sparkassen ja schon länger im App Store.
In diesem Zusammenhang ganz interessant. Der Fidor Blog beschäftigt sich mit dem Handy als Kreditkartenersatz. Im Blog Beitrag enthalten, ist ein ganz interessanter Filmbeitrag aus dem Stern, denn was in Deutschland immer wieder diskutiert wird, ist in anderen Ländern schon weiter fortgeschritten. Zum Beispiel in Frankreich wie der Blog Beitrag zeigt.

Hier der Original Artikel

Was aber noch viel spannender ist. In Australien gibt es demnächst Sim Karten mit Kreditkartenfunktion. Auch das steht im Fidor Blog und noch mehr findet man im Blog Bankingreview.  Zum Beispiel die Prognose, dass der Wettbewerb um Bezahlverfahren Fahrt aufnehmen wird.
Mein Lieblingszitat aus diesem Artikel:
As James Gardner, head of innovation with Lloyds TSB told Online Banking Review in June, a mobile phone is “a vastly better credit card than a credit card actually is.”
Demnächst mehr
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Links zum abbiegen

Mai 25, 2009 · Kommentar schreiben

Der Start in die neue Woche beginnt mit einigen interssanten Infos aus der immer spannender werdenden Fiance 2.0 Welt.

Das iphone als Kreditkarten Terminal

Meine Hoffnung, dass das iphone irgendwann einmal die Geldbörse ersetzen kann, konkretisiert sich schneller als erhofft. Nun kann man das iphone bereits als Kreditkarten Terminal nutzen.

http://www.cscout.com/blog/2009/05/11/turning-iphones-into-credit-card-terminals.html

Virgin Money will reine Internet Bank gründen

Virgin Money setzt zukünftig noch stärker auf das Internet. Die Gründung einer reinen Online Bank ist geplant.

http://www.guardian.co.uk/business/credit-crunch

Kunden entwickeln Finanzprodukte

Immer mehr Branchen  beziehen die Kunden in die Entwicklung von Produkten ein. Auch in der Finanzbranche halten Konzepte einzug, welche auf Kundennähe durch Kundeneinbindung setzen. Die Fidor AG beschreitet hier in Deutschland die ersten Schritte. In Australien kann man schon das Ergebnis eines solchen Modells sehen. Unter den folgenden Links findet man mehr Infos

http://bankingreview.blogspot.com/2009/05/buzz-innovation-by-customer-based.html

http://www.myinsuranceideas.com.au/iag_cdp/

http://www.thebuzzinsurance.com.au/

So beschreibt sich das Projekt selber

Who we are

The Buzz Insurance is Australia’s first online insurance provider that’s genuinely been shaped by the community.

The Buzz is online. And we’ve got a few basic aims:

  • to be simple for you (because insurance is important but it can be a bit technical)
  • to be available on line for you 24/7
  • to be easy to deal with (because we know you’ve got other things to do)
  • to offer products and services that you value (it’s about what you need and when you need it)
  • to be fair and transparent (so you know what you need and what it costs)
  • and to continue to improve and grow, together, with your input (after all you are our community!)
  • electroUncle

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    Social Banking Montag

    März 30, 2009 · Kommentar schreiben

    Zum Wochenanfang einige kurze Neuigkeiten aus der „Social Finance“ Welt.

    Der steigenden Kundenmacht gerecht, wird ein neues Angebot in den Niederlanden. Dort müssen Verbraucher nicht mehr länger mühselig nach Sparprodukten mit den besten Zinsen suchen. Auf der Plattform Spaarbod können Sie stattdessen, die ihnen zur Verfügung stehende Sparsumme, den Sparzeitraum und die gewünschten Konditionen angeben und sich entsprechende Angebote von Banken unterbreiten lassen. Die Plattform zeigt daraufhin zunächst  die vorhandenen Angebote, die am ehesten den Wünschen des Kunden entsprechen. An dieser Stelle können sich die Kunden einloggen, das Angebot annehmen oder solange warten, bis sie ein entsprechendes Angebot einer Bank erhalten. Die Anbieter können auf den Kundenwunsch bieten. Der Kunde erhält innerhalb von 24 Stunden eine Liste der besten 5 Angebote und kann daraus eines auswählen. (mehr…)

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    Neuzugang im iPhone App Store

    März 21, 2009 · 2 Kommentare

    Die Sparkassen bieten im iPhone Appstore eine kostenlose kleine Geldautomatensuche an, mit welcher der iPhone Nutzer sich komfortabel zum nächsten Sparkassen Geldautomaten führen lassen kann. Ansonten ist das Angebot deutscher Finanzdienstleister im App Store nach wie vor recht mau.

    electrouncle

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    firstmobilebank by Bankverein Werther AG jetzt Online

    März 16, 2009 · Kommentar schreiben

    Gestern kurz in der Fernsehwerbung darauf aufmerksam geworden. Deutschlands erste „Mobile Bank“ ist Online. Zum Start gibt es drei Produkte. Eine Kreditkarte, ein Girokonto und ein Tagesgeld mit 2,5 % Zinsen. Man darf gespannt sein wie es weitergeht.

    electrOUncle

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    „Star Finanz goes Mobile“

    Februar 17, 2009 · Kommentar schreiben

    Die Bedeutung des mobilen Kanals nimmt offensichtlich zu. Mehr als 10 Millionen Deutsche gehen inzwischen über ihr mobiles Endgerät im Internet.  Im Apple App Store findet man inzwischen über 10.000 unterschiedliche Anwendungen und die Zahl der Downloads hat bereits beachtliche Dimensionen angenommen. Auch in Sachen Finanz Apps gibt es bereits einige hundert nützliche Anwendgungen zum Download, obwohl man hier aktuell noch feststellen muss, dass sich gerade die deutschen Anbieter und hier vor allem die Finanzdienstleister merklich zurückhalten.

    Das man am Thema aktuell aber nicht vorbei kommt, demonstriert das Unternehmen Star Finanz, die mit Star mobi nun einen eigenen Dienst entwickelt haben, der den Download von Widgets auf das Mobiltelefon erlaubt. Hierfür ist laut eigener Aussage kein besonderes Mobiltelefon vom Typ iphone oder google erforderlich. Stattdessen werden zahlreiche marktübliche  und auch für den Normalverbraucher finanzierbare Mobiltelefone unterstützt.

    Gegenwärtig gibt es sechs nützliche Widgets. Hierzu gehört u.a. eine Geldautomatensuche, ein Brokerage Tool und auch ein Chat Tool. Das Projekt befindet sich noch in der Beta Phase. Interessant ist darüber hinaus die Möglichkeit für interessierte Entwickler eigene Widgets zu erstellen und in die Plattform zu integrieren. Damit setzt man auf dasselbe Prinzip wie Apple oder Google und verlagert die Produktion teilweise ins Internet.

    Star Finanz ist Marktführer in Sachen Home Banking Software und geht relativ frühzeitig den Weg ins mobile Internet. Auch in Sachen Software gestütztes Banking wird man sich den Herausforderungen des Internets stellen und eine Antwort auf die wachsende Zahl von Personal Finance Diensten finden müssen, die – vor allem in den USA – rein Internet gestützt in den Markt drängen.

    Der Finanz Software Anbieter Quicken bietet inzwischen zu den Softwareprodukten eine ergänzende kostenfreie Online Version an und arbeitet auch an einem iphone app. Auf eine entsprechende Aktivitätvon Star Finanz kann man gespannt sein, zumal mit kontoblick.de inzwischen auch ein deutscher Internetanbieter in den Markt eingetreten ist

    electrOUncle

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    ING Geldautomatensuche mit G1 Telefon und Kamera

    Februar 5, 2009 · Kommentar schreiben

    Das neue T-Moblie G1 Handy kann nicht nur die Position des Nutzers bestimmen sondern auch die Richtung, in welche sich diese bewegen.

    Die niederländische ING Bank kombiniert diese Funktion mit der Kamera des Telefons und stellt einen Wegweiser (ING Wegwijzer) zum nächsten Geldautomaten bereit.

    Der Nutzer, der einen Geldautomaten sucht, öffnet die Applikation, wählt den Kamera Modus und hält das Telefon so als ob er ein Foto machen möchte. Über das Live Bild, welches er vor sich sieht, legt sich ein Layer, welcher den nächsten Geldautomaten und die Richtung anzeigt. Das Bild zeigt also ganz wie ein Kompass sozusagen direkt auf den Geldautomaten.

    Das App steht kostenlos im google App Store zur Verfügung.

    Hier ein Bild der Anwendung auf Flickr:

    http://flickr.com/photos/rhymo/3239159378/

    Ein Beitrag in der android Community:

    http://androidcommunity.com/ing-wegwijzer-atm-locater-app-uses-augmented-reality-20090201/

    Der Originalbeitrag von springwise:

    http://springwise.com/ing_application_for_g1_phone_u/

    electrOUncle

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    Das Mobiltelefon als Zahlungsmittel und Bankkarte

    Januar 17, 2009 · Kommentar schreiben

    Während in Deutschland noch eine gewisse Unsicherheit über die Bedeutung des mobilen Kanals für die Abwicklung von Finanzdienstleistungen herrscht, sind andere Länder schon mehrere Schritte weiter. Gerade in vielen ärmeren und infrastrukturell noch nicht so gut erschlossenen Ländern, bietet das Mobiltelefon viele Vorteile gegenüber dem PC. Dort ist das Mobiltelefon häufig weiter verbreitet und wird wohl auch auf längere Zeit für viele der einzige Zugang zum Internet werden bzw. bleiben.

    Im Blog Read Write Web wurde eine Erfindung aus Indien dargestellt, mit welcher vor allem auch die ärmeren und ländlicheren Bevölkerungsteile das Mobiltelefon als Zahlungsmittel und Bankkarte nutzen können. Das ganze nennt sich Cashnxt und funktioniert denkbar einfach, in den beiden youtube Videos kann man das Prinzip nachvollziehen.

    Mobiltelefon als Zahlungsmittel:

    Käufer und Verkäufer müssen zunächst einmal Mitglied des Cashnxt Netzwerkes sein. Der Händler wählt die Nummer von CashNxt gibt seine Pin Nummer und den zu bezahlenden Betrag ein. Danach hört er einen hohen Ton auf dem Mobiltelefon. Danach führt der Kunde dieselben Schritte auf seinem Mobiltelefon durch. Danach werden die beiden Mobiltelefone übereinander gehalten. Die Technologie verschlüsselt und entschlüsselt dann die Töne. Die durchgeführte Transaktion wird danach per SMS bestätigt

    Hier das youtube Video dazu:


    Mobiltelefon am Geldautomaten (als Bankkarte)

    Kunden die eine Transaktion über einen Geldautomaten machen möchten, können ähnlich Vorgehen, wie beim mobilen Banking. Die Geldautomaten sind mit einem Audio System ausgestattet, welches ebenfalls die entsprechenden Töne produziert. Kunden wählen die IVR Nummer, bestätigen ihren PIN und halten das Mobiltelefon über den Geldautomaten. Danach wird die Transaktion vervollständigt. Der Geldautomat gibt die gewünschte Summe aus. Bankkarte und Kreditkarte werden nicht mehr benötigt.

    Hier ein weiteres yout tube Video zur Erklärung.


    Beide Verfahren wären sicherlich auch so in Europa oder in Deutschland denkbar. Damit wäre das Mobiltelefon endlich auf dem Weg zur modernen Geldbörse. Zumindest die Hosen- und Anzugtaschen würden es uns danken.

    Ähnliche Artikel in diesem Blog:

    Geld abheben mit dem Mobiltelefon

    Vollständige Internetbank in Japan

    Kommt die erste deutsche Internetbank?

    der mobile electrOUncle

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