These: Wenn Unternehmen Social Media nutzen möchten, dann geht das nicht von heute auf morgen. Erfolg und vor allem Nachhaltigkeit stellen sich nicht kurzfristig ein. Es reicht nicht aus bzw. es ist sogar eher kontraproduktiv vorhandene und in ihrer Methodik eingefahrene Abteilungen oder Stabs Mitarbeiter (z.B. PR Abteilung und PR Mitarbeiter) mit der Verwendung des sozialen Internets zu beauftragen. Denn Social Media ist keine neue Marketing Methode, die- bei Beibehaltung der aktuellen Strukturen – einfach gelernt und angewendet werden kann. Social Media oder das soziale Internet stellt nahezu alle Selbstverständnisse der täglichen Unternehmenspraxis in Frage. Hier nun einige Gedanken, was auf Unternehmen und die „Mitarbeiter“ zukommen wird.
So what we’re really saying is that you need to completely rethink the bank around social technologies and rethink the branch network by closing most of it down and reinvesting that saving into social finance.
In meinem bezahlten Job beschäftige ich mich mit dem Internet und mit Online Marketing. Die Brille, durch die ich diese Themen betrachte und behandle ist jedoch in zwei Dimensionen eingeschränkt. Einerseits kann ich die Diensleistung immer nur regional anbieten und andererseits darf ich auch nur für Banken einer Bankengruppe tätig werden. Einen großen Teil der sich so rasant verändernden Internet und Marketing Welt muss ich bei meiner täglichen Arbeit damit sozuagen außen vor lassen. (mehr…)
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Für mich wird es leider nur ein sehr kurzes Wochenende. Hoffentlich aber dennoch mit einigen Höhepunkten. Ein Derbysieg am Samstag und ein – mir zusagender – zukunftsweisender Wahlausgang wären beispielsweise zwei mögliche Höhepunkte. (mehr…)
Bei der Bewertung dieser Aktivität bin ich vollkommen Zwiegespalten. Die City BKK versucht sich offensichlich darin ihre Zielgruppe mit einer lauten, schrillen und vor allem wenig Produkt bezogenen Kampagne anzusprechen. Angesprochen werden sollen wohl vor allem junge Kunden. Diese sollen auf einer speziellen Landeseite www.diekrankekasse.de dazu bewegt werden zur City BKK zu wechseln.
Diese könnte man für die Mehrheit der Unternehmen der deutschen Finanzbranche gegenwärtig auf ungefähr diesen Nenner bringen.
Es gibt natürlich auch Ausnahmen, die man in meiner Social Finance einsehen kann. Hinsichtlich der Qualität der einzelnen Maßnahmen gibt es allerdings auch gewaltige Unterschiede. In den USA wurde nun kürzlich eine Umfrage (Quelle:emarketer) veröffentlicht, die aus dem letzten Jahr stammt und unter Marketing Experten durchgeführt wurde. Diese Studie anaylsierte die Effektivität von Social Media.
Hier einige sehr interessante Ergebnisse:
Social Media hilft dabei vor allem der Marke und erhöht Reputation und Aufmerksamkeit. Zusätzlich werden die Ergebnisse in Suchmaschinen verbessert. Mehr Traffic auf der Website ist ebenso ein häufig genanntes Ergbnis.
Die Erzeugung von Leads und die Verbesserung des Online Verkaufes sind allerdings nur selten der Fall, obwohl auch diese Faktoren durchaus genannt werden.
Nur wenige der befragten Unternehmen hatten dabei eine ausgearbeitete Social Media Richtlinien vorzuweisen. 7 5 % der kleinen und 48 % der großen Unternehmen setzten Social Media eher adhoc ein. Für diese Unternehmen war bzw. ist Social Media kein Teil der übergeordneten Gesamt Marketing Planung.
Auch in Sachen Reputations Management waren die Ergebnisse eher ernüchternd. Ein Viertel aller Unternehmen analysiert das Internet nicht nach Geprächen über die Marke, das Unternehmen, die Konkurrenz Aktivitäten oder produktnahe Themen. 30 % analysieren, reagieren aber nicht öffentlich auf die Gespräche.
Die Umfrage ist ein Jahr her und fand in den USA statt. Die USA ist uns in Sachen Social Media sicherlich 2 -3 Jahre voraus. Ich denke die Ergebnisse würden bei uns wahrscheinlich aktuell genauso, wenn nicht noch schlimmer aussehen. In der Bankenbranche dürfte es, verglichen mit anderen Branchen, wiederum noch ein wenig düsterer aussehen.
Rabo Plus verspricht uns das Ende des „Boring old Banker“ und gewährt uns die Möglichkeit Diesen von Seinem (Unserem) Geld zu befreien. Eine nette Kampagnen Idee und ein schönes Spiel
Die Sparkasse Bremen ist neuerdings auch auf twitter aktiv. Im Gegensatz zu den anderen auf Twitter aktiven Banken nutzt man den Microblogging Dienst aber im Rahmen einer Kampagne zur Vermarktung von Kontomodellen ein.
Mit onlinekredit.de hat die SWK Bank eine Produktinnoation im Bereich Kredite auf den Markt gebracht. Wie das Verbraucherportal Forium berichtet, „vergibt die SWK Bank jetzt über das Internet besonders schnell und unkompliziert Kredite: Keine Gebühren, dafür individuelle Zinssätze, die ausschließlich durch den gewählten Serviceumfang und die Kreditlaufzeit bestimmt werden.“
Ziel der SWK Bank ist es transparente und leicht abschließbare Online Kredite anzubieten. Entsprechend einfach und übersichtlich ist die Internetseite.
Bei Forium gibt es dann noch eine genauere Beschreibung der SWK Idee:
Die Idee der SWK Bank: Der Zins für den Kredit orientiert sich nur an der Laufzeit und den gewählten Zusatzleistungen, nicht jedoch an der Bonität des Antragstellers. Der Kunde erhält damit tatsächlich den auf der Webseite angezeigten Zinssatz und muss nicht mit einer Anpassung der Zinshöhe auf Grund einer Bonitätsprüfung nach Antragsstellung rechnen. So kann jeder Kunde den Preis für seinen Kredit erstmals effektiv selbst bestimmen, indem er die von ihm gewünschten Bestandteile gezielt und den eigenen Anforderungen entsprechend auswählt. Kreditnehmer können etwa eine individuelle Zahlungspause bis maximal drei Kreditraten pro Jahr in Anspruch nehmen. Wer wieder über Liquidität verfügt, kann sein Darlehen über zusätzliche Sonderzahlungen oder vollständig tilgen. Auch in punkto Kosten bietet onlinekredit.de größtmögliche Transparenz: Neben den Zinsen hat der Kunde keine weiteren Kosten wie etwa Bearbeitungsgebühren zu tragen.
Was auf den ersten Blick also nur wie ein weiteres Online Kreditangebot aussieht, entpuppt sich beim zweiten Blick durchaus um eine Produktinnovation aus der Kategorie Finance 2.0 und wird deshalb ab sofort in meine Liste aufgenommen.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
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