Monatsarchiv: Juni 2011

Immer heisser: Mobile Payment

Alle reden über mobile Payment. Nur die Banken nicht! Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Kann man mit Zahlungsverkehr tatsächlich Geld verdienen? Offensichtlich haben die Banken verlernt über den Tellerrand ihrer Geschäftsmodelle hinauszuschauen. Kommt einem ja irgendwie bekannt vor. Wäre auch nicht so schlimm, wenn andere Branchen genauso handeln würden. Diese scheinen aber offensichtlich, mit dem Ziel des Erhalts bzw. der Erweiterung der eigenen Geschäftsmodelle, in die – nennen wir es mal Hoheitsgebiete – der Banken vordringen zu wollen.

Zum Beispiel die Internet- und Telekommunikationsindustrie. Diese Meldung sollte die Bankenbranche deshalb aufhorchen lassen: Sicherheitsfirma G & D entwickelt für Telekom neuartige SIM – Karte! Aber lesen Sie selber.

PS Social Media ist kein Geschäftsmodell

Lesen sie hierzu auch den Artikel im Blog der Volksbank Bühl. Mein geschätzter Kollege Franz Welter hat sich mal auf die Suche nach neuen Geschäftsmodellen für Banken gemacht und ist natürlich fündig geworden.

Meine Befürchtung ist allerdings, dass Banken sich mit den neuen Modellen eher selbst wegrationalisieren oder einfach nicht mehr gebraucht werden. Keine Angst: Einige Jahre Zeit bleiben noch. Oder vielleicht doch nicht?

Sonntag ganz kurz: Digital Life- Today & Tomorrow

Auf Vimeo fand ich diesen sehr schönen kurzen Film von Neolabels mit 15 Fakten, die man über das Internet des Jahres 2015 wissen sollte


Samstag ganz kurz: A bank that doesn’t suck

Manchmal erkennt man schon am Marketing, dass Banken anders sind oder anders sein möchten. Nun ist BankSimple eigentlich keine Bank im eigentliche Sinne. Wenn das Unternehmen aber 2012 das Private Beta Stadium verlassen haben wird, dann wird wieder ein kleines Stück mehr in der immer schwereren Schale liegen, welche den Druck zur Veränderung auf die etablierten Banken ausübt.

By the way:

Lasst uns weniger über Social Media und mehr über innovative Bankmodelle sprechen, denn was ist Social Media für die etablierten Player:

Eine Notwendigkeit aber kein USP!

Lesen Sie mehr zu einer Bank, auf die man sich freuen darf:

BankSimple: A Bank That Doesn’t Suck

http://www.fastcompany.com/magazine/157/banksimple-josh-reich-shamir-karkal

Electrouncle unterwegs: Banking Club Interview

Ein Interview

Ab und zu gehe ich auch auf Reisen. Zum Beispiel wenn ich zu einem Vortrag eingeladen werde oder einen Workshop durchführe. Zusammen mit Franz Welter von der Volksbank Bühl bin ich regelmässig bei der ADG in Montabaur mit einem „Social Media Workshop“ präsent. Am Rande des fünften Workshops, der am Montag und Dienstag stattfand, haben wir einige Fragen von Thorsten Hahn vom Banking Club beantwortet. Hier ist das Video.

Oder direkt den Bankingclub Blog besuchen, der immer einen Besuch wert ist.

Ein Vortrag

Am 08. Juni weilte ich in Amsterdam auf der Veranstaltung „Next Level in Social Media„. Die Einladung zu dieser Veranstaltung habe ich Christopher Langlois vom herausragenden Social Media und Finance Blog Visible Banking zu verdanken. Wer wissen will, welche Bank Social Media nutzt und wie sie das tut, der sollte regelmässig dort vorbeischauen.  Mein kleiner Vortrag in englischer Sprache stellte einerseits die Aktivitäten innerhalb unserer Bankengruppe vor und beschäftigte sich mit den zukünftigen Herausforderungen. Daneben ging es um Fragen wie:

  • Wie überzeuge ich den Vorstand
  • Unterschiede zwischen B2B und B2C
  • Hemmnisse innerhalb der Banken
  • Besondere Herausforderungen

In der sich anschliessenden sehr spannenden Diskussion wurde dann auch die Frage geklärt, warum mein twitter Namen @electrouncle heisst. Vielen Dank nochmal an Christopher Langlois für die Einladung und Danke an den Veranstalter für die sehr freundliche Aufnahme. Sehr interessant waren übrigens auch die Pausengespräche und die Vorträge der anderen Sprecher. Wobei vor allem der Ansatz der Rabobank interessant und lehrreich war.

Kann ich Ihr Freund sein?

UND DEMNÄCHST IN DIESEM THEATER

http://www.twoboysopera.com/

Banken und Beratungsunternehmen wissen was Verbraucher wollen

Oder

Banken und Berater wissen (wünschen) das Kunden wollen, was Banken und Beratungs-unternehmen wollen!

Es ist eine Banalität. Wer ein Unternehmen gründet, braucht Interessenten und Kunden. Um diese zu finden, muss man – neben vielen anderen zu regelnden Dingen – dahin, wo der Mensch (Verbraucher) also der potentielle Kunde ist. Da nun immer mehr Kunden im Internet zu finden oder über dieses zu erreichen sind, muss auch die Bank dorthin.  Durch die Entwicklung zum web2.0 werden zusätzlich soziale Plattformen immer wichtiger.  Wobei: Schon bald ist das Internet ein gänzlich soziales Netz. Kurz gesagt:

  • Regel 1: Banken müssen das Internet nutzen
  • Regel 2: Banken kommen auch an den sozialen Plattformen nicht mehr vorbei

Nur wie soll man sich als Bank in den Dialog, Kommunikations- und Kooperationsräumen der Verbraucher verhalten?  Was muss man tun, um den potentiellen Kunden zu erreichen und ihn zum Produktkauf zu führen bzw. die Kundenbeziehung mit dem Blick auf Cross- und Upselling zu pflegen? Welche Regeln gilt es zu beachten? Denn

  • Regel 3: Unternehmen verfolgen immer ökonomische Ziele

In der vergangenen Woche schrieb Netzökonom Holger Schmidt einen interessanten Artikel ( Der Blog von Holger Schmidt ist übrigens einer der besten Blogs im deutschsprachigen Internet)  zu diesen Fragen, in welchem er sich auf einen Forschungsbericht der deutschen Bank und einer der üblichen – interessengeleiteten-  Studien eines Beratungsunternehmens – in diesem Fall von Keylens zog.

Der Aussage, dass Nutzer der sozialen Plattformen in erster Linie an „zählbaren Vorteilen“ und sogar Produkten interessiert sind, kann man dabei noch ohne weiteres folgen. Wobei auch hier Differenzierungen angebracht wären,  denn regionale, sozial ausgerichtete oder an Community Modellen orientierte Banken (Fidorbank), haben einerseits mehr zu bieten als Geld und Zinsen und verfügen andererseits über eine höhere emotionale bzw. wertorientierte Bindung zu den Kunden. Diese Unternehmen haben zudem  – das ist die Regel – etwas andere Vorstellungen darüber, wie ökonomische Ziele zu erreichen sind.

  • Regel 4: Menschen sind bei der Nutzung sozialer Medien an Vorteilen interessiert
  • Regel 4a: Was die Deutsche Bank unter Vorteilen versteht, könnte sehr stark davon abweichen, was viele Menschen und andere Banken unter Vorteilen verstehen

Social Media und auch „Mobile“ dienen der Verfolgung von Unternehmens- bzw. Organisationszielen. Es handelt sich – aus dieser Perspektive – eigentlich nicht um neue Welten.  Deshalb  kann man den Sinn spezieller mobiler oder Social Media Strategien durchaus hinterfragen. Diese – wohl der Übersichtlichkeit, Einteilbarkeit und dem Verstehen dienende Kategorisierung – macht es Unternehmen nicht einfacher, Social Media auf natürliche Weise ins unternehmerische Handeln zu integrieren. Wer davon ausgeht, dass Menschen die Auftritte von Banken in sozialen Plattformen in erster Linie besuchen, um sich dort über Finanzprodukte zu informieren, muss anders vorgehen, als Unternehmen, die Social Media eher als Spielplatz sehen.

  • Regel 5: Menschen sind lernfähig und wenn Unternehmen immer nur das machen würden was Menschen vermeintlich wollen, würden wir heute noch auf Pferden zur Arbeit reiten
  • Regel 5a: Menschen sind verschieden
  • Regel 5b: Auch Unternehmen sind verschieden

Kommen wir aber kurz zu den beiden Studien zurück. Nein,  konzentrieren wir uns auf die Studie von Keylens (Auszuüge gibt es auf deren Internetseite zum Download), denn das Papier (pdf) der deutsche Bank  enthält viel Richtiges, das die Banken dazu bewegen sollte,  nachzudenken und zu handeln. Vielleicht versteht der ein oder andere schnell das Handlunsdruck besteht, wenn die Deutsche Bank die Botschaft schwarz auf weiss zu Papier bringt.

  • Regel 6: Spätestens mit der Generation Y wird Banking grundsätzlich anders werden. 
  • Regel 6a: Banken müssen sich nun wirklich mal anstrengen

Auch die Keylens Studie bringt wenig Neues. Zunächst einmal ist es eine Studie der Art: Banken müssen Social Media nutzen, sie brauchen aber ein Unternehmen, das Ihnen sagt wie das richtig geht. Ich wüsste da aber Eines!

Das ist ja legitim. So banale und auch nicht ganz richtige Aussagen wie: Es geht nicht darum viele Fans zu gewinnen, sondern um Dialog sind aber  wenig hilfreich. Diese Aussagen sind übrigens deshalb nicht ganz richtig, weil man natürlich Fans benötigt, damit es überhaupt zu Dialog kommen kann. Wo keine Menschen sind gibt es keinen Dialog. Oder: In einem leeren Stadion ist keine Stimmung. Reichweite ist also ein Ziel

Fraglich ist auch, warum viel Dialog besser sein soll als viele Fans. Nicht falsch verstehen. Auch ich bin der Meinung, dass Dialog einen höheren Wert hat und ein wichtigeres Ziel in der Zielhierarchie eines Unternehmens sein sollte. Aber die rein quantitative Betrachtung von Dialog – wie in der Studie durchgeführt – sagt doch gar nichts aus. Ist eine geschwätzige Bank, besser als eine Bank, die eben gezielt und am Kunden orientiert kommuniziert. Kann wenig Dialog auf einer sozialen Plattform nicht sogar ein gutes Zeichen sein? Denn wenn die Kunden oder Verbraucher den Auftritt einer Bank auf sozialen Plattformen nur dann besuchen, wenn Sie konkrete Vorteile suchen bzw. konkrete Fragen zu Finanzprodukten haben, könnte es ja – natürlich nur theoretisch – auch sein – dass die Kunden so zufrieden sind, dass Sie keine Fragen haben oder zumindest den neuen Kanal nicht nutzten müssen, weil in den anderen Kanälen alles gut läuft. Daraus folgt

  • Regel  7: Die Ergebnisse der Online Aktivitäten von Unternehmen/Banken lässt sich eigentlich nur bewerten, wenn man die Zielsetzungen kennt. Denn es geht ja um die Verfolgung von Organisationszielen

Zum Schluss gibt es dann noch einige Tipps. Das finde ich natürlich sehr toll und alle diese Tipps unterschreibe ich blind. Aber Punkt 1 und 5 gibt mir natürlich auch zu denken. Tipp 1 besagt: Zuhören dann reagieren. Tipp 5: Be different!

Mal abgesehen davon, dass es Banken in der Regel schwer fällt „Different“ zu sein, fordern die Tipps und auch das folgende Zitat nicht eher dazu heraus  eben nicht „Different“ zu sein.

Der Social-Media-Nutzer ist nicht daran interessiert, die Bank als Freund zu haben. Vielmehr sucht er Hilfe und Rat bei Finanzthemen“, sagte Keyserlingk.

Und würde zuhören nicht möglicherweise zu der Erkenntnis führen, dass Menschen doch mehr wollen als Vorteile, die ich jetzt mal frech als „ökonomische Vorteile“ interpretiere. Wenn man sich einige erfolgreiche Seiten oder Aktivitäten im Internet so anschaut, dann werden die eher von Menschen genutzt die intrinsisch und nicht extrinsisch motiviert sind. Wie erklärt man denn sonst z.B. „Open Source“? Gerade das Internet und die sozialen Medien zeigen doch täglich, dass die Banken bzw. Unternehmen eben nur  denken, dass sie wissen was die Menschen wollen.

  • Regel 8: Es ist legitim das Internet und auch die sozialen Plattformen für Marketing und Vertrieb zu nutzen, aber die Spielregeln sind anders

Beenden möchte ich den Artikel mit dem Zitat von Matthias Kröner aus dem FAZ Artikel, denn  letztendlich ist damit alles gesagt. Ich übernehme den gesamten letzten Absatz aus dem FAZ Blog Artikel:

Für Kröner ist Social Media aber mehr als ein zusätzlicher Vertriebskanal. „Die Mehrheit derBankprodukte ist langweilig und unemotional. Nutzt man die Möglichkeiten richtig, kannrund um ein nüchternes Produkt eine positive Emotion entstehen. Banken haben sobeispielsweise erstmals die Chance, aus der Falle von Preisvergleichs-Websites entwischenzu können. Eine Bank, die nun ihr durchschnittliches Girokonto über ein Facebook Profil bewirbt, ist nicht im Social Web angekommen“, sagte Kröner, der seine Kunden zurDiskussion über Bankprodukte animiert. Für ihn sind die meisten großen Banken mit ihrentraditionellen Strukturen nicht auf das soziale Internet vorbereitet: „Wer im Social Webankommen will, der muss verstehen, welche kulturellen und organisatorischenKonsequenzen dies für die eigene Organisation hat. Social Media ist nicht Bestandteil einerKanal-Management-Überlegung, Social Media ist eine grundstrategische Überlegung des Unternehmens, die alle mittragen müssen, egal ob Aktionäre, Vorstand oder Mitarbeiter.“

Was mich dann doch noch zu 2 weiteren Regel führt

  • Regel 9:  Social Media Unternehmen sind doch anders
  • Regel 9a: Don´t believe the hype

Und wie sieht es aus? Widersprüche, Kommentare und Diskussionaanstöße erwünscht

By the way: Banken sind nicht gleich Banken und das ist auch gut so

Die Bösen können auch Gut: Commonwealth Bank Facebook Spendenaktion

Ich bin ja eigentlich ein sehr emotionaler Mensch und wenn es um die Analyse von Social Media geht, dann muss -bei mir – auch manchmal das Herz sprechen. Insofern finde ich Social Media Aktivitäten immer dann gut, wenn Untenehmen zeigen, dass es im Leben um mehr geht als nur  „Geld und Zinsen“. Auch wenn es sich bei vielen Spendenaktionen ja letztendlich auch nur um Marketing handelt, ist soziale Verantwortlichkeit und die Verantwortung von Unternehmen für Mensch, Natur und Gesellschaft ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Aspekt unternehmerischen Handelns.

Und aus Marketing Sicht funktionieren Videos und die Darstellung emotionaler Elemente immer besonders gut. Eigentlich wollen wir uns doch alle nur zurücklehnen und Fernsehen. Hier nun ein schönes Video zu einer schönen Akion der Commonwealth Bank, welche die Social Media Gurus noch als die Bank kennen, die mittels Social Media ihre Mitarbeiter überwachen bzw. diese zu Spitzeln entwickeln wollten. Man sieht: Die Bösen können auch Gut sein und „ It´s good to be good!

PS Hier kann man mitmachen

http://www.facebook.com/commonwealthbank?sk=app_120975381315712

Where are the scalable innovations? (Gastbeitrag)

von Ulrich Linnebank

Zum Autor

Ulrich LinnebankUlrich Linnebank ist gelernter Bankkaufmann und Master of Finance. Er arbeitet als Unternehmensberater und ist – wie man so schön sagt – ein Digital Native. In seinem Gastbeitrag beschäftigt sich Ulrich Linnebank mit der Innovationsfähigkeit von Banken und Finanzdienstleistern.

Mehr Infos im Xing Profil von Herrn Linnebank

Ab heute wollen wir innovativ sein. Der Schlüssel zum holistic innovative approach ist durch das Zauberwort Entrepreneurship schnell definiert. Wir möchten Unternehmer im Unternehmen.

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Banken sind wie Eltern oder Grosseltern

oder warum Social Media Kaum einen Unterschied macht

Banken sind  wie Eltern. Man braucht Sie, emanzipiert sich aber im Laufe des Lebens von Ihnen und noch während man bei den Eltern wohnt, spielen andere Bezugsgruppen oder Personen eine bedeutendere Rolle.

Auf der anderen Seite verfügen die Eltern und auch die Banken über Erfahrungswissen, auf welches man – wenn man in der Lage ist dieses in die eigene Lebenswelt zu übertragen und entsprechend zu erweitern – dann zurückgreifen kann, wenn man es braucht.

Niemals würden Kinder es aber akzeptieren, wenn die Eltern versuchen würden, in ihre Lebenswelten einzudringen und diese zu vermischen. Eltern sind eigentlich uncool, auch wenn sie noch so vorzeigbar erscheinen und man sie vielleicht auch mal mit auf eine Party (wenn sie zahlen) nehmen könnte. Hinzu kommt , dass die Lebenswerkzeuge der Eltern selten so weit von denen der Jugendlichen entfernt waren wie heute und die Eltern vor allem moderne Technologien (eben weil sie diese als Technologien verstehen) kaum noch inhaltlich umfassen können.

Technologien

Auch für die Banken gilt dieses Unverständnis für Technologien. Sie betrachten neue Technologien immer  mit dem alten Fernglas  und deshalb werden zunächst mal die alten Lösungen auf neue Geräte übertragen. So wird dann z.B. aus dem Online Banking mobile banking.

Das Banken etwas tun müssen, um in dieser sich dramatisch verändernden Welt weiter existieren zu können und vor allem auch um jene Menschen zu erreichen, die sich kulturell immer weiter von den „Werten“ „Regeln“ „Kontaktwegen“ und auch Produkten der Banken entfernen, ist inzwischen selbst den Verantwortlichen Mitarbeitern dieser Unternehmensspezies bekannt. Deshalb beschäftigen sich natürlich auch immer mehr Banken mit Social Media:  Müssen wir oder müssen wir nicht? Und wenn wir müssen, wen sprechen wir wie an und was kann passieren? Spätestens wenn der Social Media Prophet vor der Unternehmenspforte steht muss man dann doch. Oder – weil das Lemminge Prinzip ja sehr beliebt ist – wenn die anderen voran gehen.

bizreport: It is clear from the results that technology plays an important role in youngsters’ lives and without it they would feel isolated and uninformed   –>>

Eltern müssen draussen bleiben

Aber ist Social Media wirklich der Schlüssel zum Herz und zum Verstand der jungen Menschen. Wollen diese sich überhaupt mit einer Bank vernetzen. Wünschen Sie sich coole Banken mit coolen Aktionen? Schauen wir noch einmal auf Eltern und Großeltern. Möchten sich junge Menschen überhaupt mit Ihren Eltern auf Facebook und Co vernetzen? Freiwillig sicher nicht. Der Facebook Account oder die sozialen online Netzwerke der jungen Menschen, sind die abgeschlossenen Kinder- oder Jugendzimmer meiner Generation. Jeder darf rein: Außer die Eltern und Großeltern, die ja ihre Ratschläge und Maßregelungen auch dann geben, wenn Sie gar nicht gewünscht sind. Die ständig unser schlechtes Gewissen befördern: Hast Du die Hausaufgaben auch gemacht? Die Zähne geputzt? Dein Zimmer aufgeräumt? Komm nicht so spät nach Hause! Blah, blah, blah!

Und die Banken? Schon an die Altersvorsorge gedacht? Bitte das Konto nicht überziehen? Bausparen? Unfall + Berufsunfähigkeitsversicherung? Wer möchte sich schon mit einem Unternehmen vernetzen, dass sich ständig um solche Themen dreht und wenn es mal einen anderen Weg geht, eben nur so cool sein kann, wie Erwachsene es eben können. Auch der jugendlichste vierzig oder fünfzig Jährige, ist kein potentieller Freund für die junge Zielgruppe. Auch nicht in den sozialen Medien.

ZDNet: Gen Y consumers want their financial services provider to be reliable and trustworthy, and „do not want their bank as a Facebook friend or try to be cool“, said Graham Brown, cofounder and partner of research firm, Mobile Youth.–>>

Banken bleiben Banken

Banken sind und bleiben der seriöse Partner auf den man zugeht, wenn man ihn braucht. Aber auch nur dann.

Deshalb sollten Banken sich viel stärker auf den mobilen Kanal konzentrieren. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass jedes Kind , jeder Teenie, jeder Jugendliche ein Mobiltelefon besitzt und damit all die Sachen macht, für die wir früher Zeitungen und Bücher kaufen, einen Brief schreiben, uns persönlich treffen, einen Schallplattenspieler besitzen oder auch eine Geldbörse mit uns führen mussten?

Der mobile Kanal wird für diese Generation der wesentliche Zugangsweg zu Banken sein. Mit entsprechenden Geräten und vernünftigen Tarifen ausgestattet, wird die kommende Generation alles, überall auf dem bequemsten und schnellsten Weg, also mit dem Smartphone durchführen. Eine mobile Bank wäre eine coole Bank und hätte große Chancen die Mehrheit der jungen Kunden zu gewinnen.

bizreport:So important is technology to today’s youth that over half (53%) would give up their sense of smell rather than lose access to it. To them, losing the ability to explore and communicate via technology would be like a blind man losing his stick.–>>

Seriösität und Kompetenz werden aber nach wie vor erwartet. Alles andere wäre phising for compliments, unauthentisch, anbiedernd, wenig emphatisch und vor allem unvernünftig. Wie lautet einer der berühmtesten deutschen Werbeslogans: Wenn´s um Geld geht…! ABER NUR DANN  Das mit dem Hero, kann calimero besser.

Zum weiter lesen

Banks should´nt act cool with gen y consumers

53 of youngsters would give up sense of smell to stay connected

Univesal McCann Studie: The truth about youth

Die Bankercharts aktualisiert

Was hören Banker?Am heutigen Feiertag steht bei mir nur Sonne, Musik und ein wenig Sport auf der Tagesordnung. Deshalb gibt es „Die Bankercharts“ aktualisiert! Weitere musikalische Favoriten empfange ich natürlich gerne per Kommentar, twitter (@bankercharts) oder auch Facebook!

Die Bankercharts auf twitter. Folgen Sie @bankercharts

Was hören Banker?

Wenn es also nicht gelingt den Klang von Banken herauszuhören, dann bleibt nur die Möglichkeit die Angestellten von Banken nach ihren Lieblingsliedern zu fragen. Deshalb habe ich auf meiner www.facebook.com/diefinance20 Seite einen ersten Aufruf gestartet. Für richtige Charts reicht das Ergebnis IMMER  noch nicht. Aber hier sind die bisher genannten Musikstücke:

Eagles – Hotel California
Placebo – Without you I´m nothing
Frank Sinatra – New York, New York
Motorhead – I got mine
Donna Summer – Hot Stuff
Tom Waits – The piano has been drinking
Annie Mc Donald – Your time will come
Johnny Cash – 25 minutes to go
Joan Baez – Deportee (Plane Wrec At Los Gatos)
30 seconds to mars – hurricane
Marc Ribot´s Ceramic dog – Marlene

Gunsn Roses – Rocket Queen
Boston – Peace Of Mind
Dio – Gipsy
Mia – Hungriges Herz

Patience von Guns ‘n Roses

Lose yourself von Eminem

Moldau von Smetana

Und meine 3 neuen Favoriten

Beautiful people Chris Brown feat. Benny Benassi

Babyface The elected

The ills Mayer Hawthrone


Und jetzt bitte  weiter mithelfen! Und Songs vorschlagen! DANKE

Und damit noch nicht genug. Ich suche noch ein schönes Chart Tool? Gibts da vielleicht nicht noch was von twitter? Bitte bei Teilnahme auch noch kurz hinzuschreiben, bei welcher Bank Sie tätig sind. Auch Menschen oder Mitarbeiter mit Bankbezug dürfen mitmachen.

Auch bei blip.fm – BITTE FOLGEN.

http://blip.fm/bankercharts