Monatsarchiv: Mai 2011

Googeln = Bezahlen

Eins und Eins

Der Duden muss geänadert werden. Ab sofort ist googeln nicht mehr nur suchen, sondern auch bezahlen. Zunächst  google Advisor, nun die mobile Wallet. Die Lücke zum Personal Finance Management ist nicht mehr so groß. Wenn man eins und eins zusammen zählt, dann ist das, was google in den letzten Tagen veröffentlicht und angekündigt hat, eine weitere vom Internet ausgelöste Revolution, welche die Logiken einer Branche auf den Kopf stellt. Es ist deshalb kaum überzogen, dass Chrsi Skinner in seinem Blog die Frage stellt: Will banking follow movies, music and books?

Brauchen wir die Banken noch?

Durch googles Initiative wird das Mobiltelefon nicht nur , wie das Handelsblatt in seiner Freitagsausgabe schreibt, zur Kreditkarte. Liest man im google Blog einmal genauer nach, dann lässt sich erkennen, dass Personal Finance Management in Echtzeit möglich wird. Vollkommen selbstständiges Banking wird möglich. Beim Treffen der richtigen Entscheidung hilft die Weisheit der Masse und nicht mehr der in Provisionsregelungen gefangene Bankmitarbeiter.

Und der Schachzug mit citi und Mastercard zwei alte Player der Finanzbranche mit ins Boot zu holen, ist gut durchdacht. Mal ganz davon abgesehen, dass auch das google Betriebssystem Android einen Schub bekommen wird und Apple entsprechend nachziehen muss. Schon im Jahr 2012 könnten dann die Telekommunikationsunternehmen in den Markt einsteigen, so schreibt das Handelsblatt. So schnell hätte ich ehrlich gesagt nicht mit dieser Entwicklung gerechnet. Jetzt wird es richtig spannend. Vor allem auf die Reaktionen der Banken bin ich gespannt, denn bis auf citi und Visa sind die anderen klassischen Anbieter eher zurückhaltend unterwegs. Besonders unverständlich ist das Verhalten der deutschen Banken. Dort handelt man offenbar lieber nach dem Prinzip: Imer mehr vom Selben. Vor allem mehr und lauteres Marketing für unzeitgemäße oder kaum mehr ertragreiche Produkte und Dienstleistungen. Die Sparkassen lassen Clever und Smart (oder so ähnlich) mit viel Wirbel auf die jungen Kunden los , die deutsche Bank feiert sich selbst (bzw. versucht es) auf der Aktionärsversammlung. Innovationen weit und breit nicht zu sehen.

Zukunft

Wie die Zukunft des Retail Bankings möglicherweise aussehen könnte, sieht man vielleicht hier (gefunden im Blog von Chris Skinner)

Paypal nicht vergessen

Von denen hätte man eine mobile wallet ja fast noch eher erwarten können. Möglicherweise gibt es aber einen Grund dafür, dass google schneller war. Das müssen wohl demnächst die Gerichte klären. Lesen Sie hier bei ZDNet.de.. Und nun interessiert mich natürlich Ihre Meinung.

News: Google Mobile Wallet vorgestellt

Das ist wohl ein absoluter Game Changer. Nach der heutigen Vorstellung der google mobile wallet wird das Thema nicht mehr aufzuhalten sein. Wie sieht wohl die Strategie der etablierten Banken aus. Demnächst mehr zu diesem Thema: Hier mangels Zeit zunächst der Link auf den google Blog:

http://googlemobile.blogspot.com/2011/05/coming-soon-make-your-phone-your-wallet.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:+OfficialGoogleMobileBlog+(Official+Google+Mobile+Blog)

Auch google liebe PFM

Diskussionen

Finance20 meldet sich heute aus Dresden. Den sonnigen Tag verbrachten wir in geschlossenen Räumen. Spannende Gesprächsthemen entschädigten jedoch für die entgangenen Sonnenstrahlen: Diskutiert wurde über Social Media und Innovationen in der Bankenbranche.

Personal Finance Management

Personal Finance Management ist eine solche Innovation, mit der sich auch immer mehr Banken auseinandersetzen. Aber ist Personal Finance Management wirklich eine Chance für etablierte Banken? Und wenn ja, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen müssen die Banken schaffen damit PFM sowohl für den Kunden als auch für die Bank?

Verbraucher- daran besteht kein Zweifel – werden Personal Finance Management lieben. Nur wem würde der Verbraucher das persönliche Finanzmanagement anvertrauen und was würde er vom Anbieter oder sagen wir besser Partner erwarten? Würde seine Wahl auf eine Bank fallen oder auf einen eher unabhängigen Partner, der die jeweils beste kundenindividuelle Lösung bzw. das beste Angebot garantiert und dabei keine internen Provisionsregelungen beachten muss? Und welchem Partner würde man die für persönliches Finanzmanagement erforderlichen sehr privaten und umfassenden Daten freiwillig zur Verfügung stellen?

Ist die Bank der richtige Partner?

Banken, welche auf die Karte Personal Finance Management setzen möchten, müssten ihr Geschäftsmodell anpassen. Denn unabhängige Beratung erfordert nunmal auch das Angebot von Fremdprodukten und den Zugriff auf die Daten der anderen Banken innerhalb eines Accounts. Welche Bank würde dieses Risiko heute schon eingehen. Abgesehen davon, müsste – wenn die Bank doch bereit wäre dieses Riskio einzugehen -Personal Finance Management Geld kosten. Und schon ist die nächste Frage fällig: Wären Verbraucher bereit, hierfür zu bezahlen? Ich bin skeptisch, denn nicht zuletzt durch das Internet haben Verbraucher gelernt, dass es nicht immer erforderlich ist, für Dienstleistungen oder Produkte Geld zu bezahlen. Der gefühlte Wert von Finanzdienstleistungen geht gegen Null. Die Finanzkrise hat diese Haltung noch verstärkt.

Google als Partner?

Personal Finance Management wäre damit möglicherweise ein Angebot, welches man besser bei Nicht Banken nachfragt. Und in der Tat kommt die Idee ja nicht aus der Bankenwelt. Wobei auch diese Anbieter nur dann dauerhaft unabhängiges Finanzmanagement anbieten können, wenn Verbraucher bereit sind dafür zu bezahlen. Ansonsten wird der Anbieter solche Partner bevorzugen müssen, welche die höchsten Erträge versprechen.

Google könnte ein solcher Anbieter sein. Nur: Würden Verbraucher google vertrauen? Die deutschen Verbraucher mit Sicherheit nicht. Allerdings hält dies google nicht davon ab ein eigenes Personal Finance Angebot zu launchen.

http://mashable.com/2011/05/19/google-advisor/

Und man sieht: Google, Facebook oder Apple müssen keine Bank gründen, um zu Konkurrenten der Banken und Disruptoren der Bankenbranche zu werden. Sie werden dies auch nicht tun und dennoch werden sie die Bankenwelt weiter verändern.

In diesem Sinne: Schöne Grüsse aus Dresden. Eine Frage liegt mir jedoch noch auf dem Herzen: Ist Personal Finance Management eine Chance für Banken?

Auch bei Volksbanken wird PFM diskutiert. Zum Beispiel im Innovationsblog der Volksbank Bühl

Happy birthday Bob Dylan

Ein großer Mann

Ehre wem Ehre gebührt. Auch in einem Finance Blog hat Bob Dylan seinen Platz. Und zum siebzigsten Geburtstag muss man den wohl bekanntesten und einflussreichsten Vertreter eines vermutlich sogar aussterbenden musikalischen Genres doch huldigen. Wie sieht die Zukunft des Protestsongs wohl aus. Gibt es keine Gründe für die musikalische Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft mehr oder hat sich einfach nur die Musikbranche und die Musiker verändert? Eventuell drückt sich Protest ja auch stärker in den sozialen Netzwerken aus und die Musik wird vom Internet als Ausdrucksform abgelöst.

Gr0ße Männer im Banking

Gab es oder gibt es große bzw. herausragende Banker, die eine ähliche Strahlwirkung wie Bob Dylan haben?  Vielleicht sind ja Friedrich Wilhelm Raiffaisen und Franz Hermann Schulze Delitzsch die „Protestsänger“ der Finanzbranche. Andere große Namen fallen mir in jedem Fall nicht ein.  Und dabei könnte man von Bob Dylan so viel lernen. Aber da kann der werte Leser mir ja helfen. Welche Banker haben  für Sie historische Bedeutung?

Und nun Musik von Bob. Allerdings ist es mit dem freien Internet auch nicht mehr so weit her. Keine Originale von Bob zu finden. Danke an die GEMA

Facebook verwirrt mich

Facebook love

Früher liebten alle Menschen Flipper. Heute lieben sie Facebook. Und nicht  nur Menschen lieben Facebook sondern auch immer mehr Unternehmen. Wundern muss man sich darüber nicht, denn Facebook buhlt ja geradezu um die Gunst von Unternehmen, denn die meisten Entwicklungen der letzten Monate dienen vor allem dazu, Unternehmen mehr und attraktivere Möglichkeiten zu schaffen, um auf Facebook ihrer Geschäftstätigkeit nachgehen zu können. Auch das ist wiederum nicht verwunderlich, denn irgendwie muss sich das gigantische weltweite Netzwerk ja finanzieren. Die zahlreichen Möglichkeiten verwirren jedoch offenbar vor allem jene Unternehmen, die ohne Strategie auf die Social Media Bühne treten.

Facebook ist in erster Linie Privatleben

So sehe ich das zumindest und in meinem privaten Facebook Profil stören mich Unternehmen häufig, denn viele Nachrichten wirken indisponiert, wenig inspiriert und allzu oft anbiedernd.

Hinzu kommt, dass, wenn man dann die Seiten der Unternehmen besucht, dort eine gewisse Unübersichtlichkeit exisitert und weiter wuchert:  Vollgepostete Pinnwände, Tabwüsten, Seiten, die auf andere Seiten verweisen, Gruppen und Untergruppen, etc. Manche Unternehmen investieren offenbar soviel Zeit in Ihre Facebook Auftritte, dass sie sich nicht mehr mit ihrer Internetseite beschäftigen können oder geben diese gleich ganz auf.  Die Zahl der Neuerungen, Erweiterungen und Anpassungen von Unternehmensangeboten wirkt mitunter verwirrend und erhöht die Unübersichtlichkeit für Unternehmen. Facebook arbeitet, beim Versuch das gesamte Netz (da schreckt man ja inzwischen auch nicht mehr vor dem Verstoß gegen ungeschriebene Social Media Prinzipien zurück ) zu beherrschen,  in einem Tempo, welches Privatleute und Unternehmen zu überfordern droht:

  • Braucht ein Unternehmen eine Seite oder einen Platz oder Beides?
  • Soll man mit Deals dealen?
  • Braucht ein Unternehmen mehrere Seiten oder sollen auch Gruppen verwendet werden?
  • Wie geht man mit Produkten und Angeboten um?
  • Braucht man viele oder wenig Fans?*
  • Soll man als Unternehmen oder über einzelne Mitarbeiter (also Profile) kommunizieren.
  • Was ist mit den Daten der Fans und darf man diese nutzen?

*Viele Fans schwächen offensichtlich den Dialog, wie diese Studie von emarketer belegt.  Aber auch das ist logisch, und einige Facebook Seiten sind schon eher wieder große Sender statt Dialogräume

In dem Begehren endlich Einnahmen, für das bei Spekulanten und Investoren eher überbewertete Unternehmen, zu generieren, kommen die Interessen der Menschen zu kurz, werden die positiven Elemente der Selbstorganisation und Kollaboration Stück für Stück erstickt. Douglas Rushkoff (lest seine Bücher)  schrieb vor kurzem in einem Artikel für die gdi – impuls: Verkaufe Deine Freunde nicht. Aber genau das möchten Unternehmen und möchte auch Facebook von uns erreichen, denn nur, wenn wir unsere Freunde verkaufen und die Tore zu ihnen öffnen, ist kommerzieller Erfolg für und über Facebook überhaupt möglich.  Facebook und alle anderen sozialen Netzwerke werden immer stärker zum Teil des ökonomischen Systems. Es gibt kaum noch einen Unterschied, weil die Menschen es nicht anders können oder anders wollen. Und Und Unternehmen können offenbar nicht anders sein.

Ihre Meinung ist gefragt. Was denken Sie?

Smava. Alexander Artope. 6 Fragen. 1 Zusatzfrage

Als ich vor einigen Jahren auf der next in Hamburg einen Vortrag von Alexander Artope – Co Founder und CEO der smava GmbH – zum p2p banking und zu smava gesehen haben, war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch. Ich muss zugeben, dass ich es fast nicht für möglich gehalten hätte, dass sich p2p banking in einer so konservativen und wenig veränderungsbereiten Gesellschaft wie Deutschland sich würde durchsetzen können. Zumal die deutsche Bankenlandschaft damals wie heute nicht den Eindruck machte, lückenhaft und damit ergänzungswürdig zu sein, zumindest, wenn man keine qualitativen Maßstäbe der Bewertung heranzieht.

Smava ist mittlerweile mehr 4 Jahre auf dem deutschen Markt aktiv und hat mich und wahrscheinlich auch einige an Lügen gestaft. Ich freue mich, dass Alexander Artope bereit war einige Fragen zu beantworten und auch einen kleinen Beitrag zu meinen bankercharts geleistet hat.

1. Smava gibt es nun seit etwas mehr als 4 Jahren. Wie würden Sie die aktuelle Situation beschreiben?

smava.de hat das Segment Online-Kreditmarktplatz erfolgreich im deutschen Markt etabliert. Mit rund 50 Mio. vermitteltem Kreditvolumen sind wir in dem Bereich klarer Marktführer und konnten rund 6.000 Kreditkunden und 15.000 Anleger für unser Produkt gewinnen. Zudem kommt smava.de nicht nur bei Kunden, sondern auch bei unabhängigen Experten wie Stiftung Finanztest oder Euro an und erhält seit Jahren durchgehend sehr positive Bewertungen. Jetzt geht es in der nächsten Phase darum, www.smava.de zu einem der führenden Online-Kreditangebote im deutschen Internet zu machen.

2. Wie ist die Idee zu Smava damals eigentlich entstanden?

Einfach: wir fragten uns, warum man nur 1,5% für sein Geld erhält, wenn man es bei einer Bank anlegt. Brauche ich aber Geld, kostet mich das selbe Geld rund 10%. Dafür musste es doch eine bessere Lösung geben. Konkret: es müsste doch möglich sein, als Anleger bspw. 4% Zinsen zu erhalten, während ich als Kreditnehmer nur 6-8% zahle. In Kombination mit den typischen Vorteilen von Online-Marktplätzen (Transparenz, Selbstbestimmung) entstand die Idee für smava.de.

3. Welche weiteren Pläne haben Sie mit Smava, könnte das Thema Unternehmensfinanzierung bedeutender werden?

Das ist gut denkbar. Wir sehen bereits in Großbritannien, dass spezialisierte P2P-Lösungen für Selbständige wie Fundingcircle an den Start gehen. Bei smava.de ist das Thema Selbständige und Geschäftskredite bereits zentraler Bestandteil: über 40% unserer Kredite sind Geschäftskredite. Aus gutem Grund, denn smava.de bietet viele Vorteile für Unternehmer: wir prüfen nicht das zu finanzierende Geschäftsvorhaben, der Kredit ist unbesichert und jederzeit ohne Frist und kostenfrei kündbar. Damit eignet er sich gut für die Vor- oder Zwischenfinanzierung von Aufträgen. Zudem machen wir keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Branche. In Deutschland gibt es m.E. nur eine weitere Bank, die unbesicherte Ratenkredite für Selbständige im Internet anbietet. Im Ergebnis sind wir eine gute Anlaufstelle für Selbständige und werden unser Produkt dahingehend auch beständig ausbauen. Das haben wir ja bereits in der Vergangenheit gemacht und bspw. die Kreditsumme auf 50.000 EUR angehoben.

4. Warum ist die Smava Idee eigentlich nicht von einer Bank gekommen?

Das vermag ich nicht zu beurteilen. Aber disruptive Ideen kommen ja selten aus der Branche, sondern in der Regel von neuen Anbietern.

5. Denken Sie, dass auch klassische Banken von der p2p Idee profitieren könnten und auch den Mut aufbringen würden ein solches Modell zu praktizieren?

Wahrscheinlich macht es mehr Sinn für klassische Banken, mit Anbietern wie smava.de zusammenzuarbeiten. Innovative Banken wie Cortal Consors tun dies ja bereits seit einiger Zeit. Ganz zu Ende gedacht könnte es auch Sinn machen für klassische Banken, bei denen das Kreditgeschäft mit Privatkunden nicht Kerngeschäft darstellt, das bisherige Geschäft über eine Plattform wie www.smava.de abzuwickeln. Die Kunden könnten dann am Schalter den Kredit aufnehmen oder das Geld anlegen – zu tagesaktuellen Konditionen. Für die Bank wäre der große Vorteil, dass sie das Geschäft wesentlich effizienter als bisher abwickeln könnte.

6. Was macht den Erfolg von Smava für Sie aus? Haben sich auch die Verbraucher Anforderungen verändert?

Erfolg bedeutet für uns in erster Linie neue Kunden zu gewinnen und zweitens, dass diese Kunden dann auch zufrieden sind. Die Verbraucher-Anforderungen haben sich dahingehend verändert, dass viele Interessenten sich nicht mehr fragen „warum sollte ich einen Online-Kreditmarkplatz nutzen?“, sondern gleich fragen „passen die Konditionen für mich“? Das spricht ja für eine „Normalität“, die wiederum die Akzeptanz des Konzeptes belegt.

Die private Zusatzfrage:

Finance 2.0 hat sich das Ziel gesetzt Banker Charts ins Leben zu rufen. Was sind denn Ihre drei absoluten Lieblingslieder?

- Patience von Guns ‘n Roses

- Lose yourself von Eminem

- Moldau von Smetana

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.


Alles hat ein Ende…

Impressionen. Auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende. Leider muss ich die Hängematte wieder mit einem mehr oder wenige bequemen Stuhl am Schreibtisch tauschen. Und auch die Social Media Welt hat mich wieder, wobei ich mit Stolz behaupten kann, wirklich 6 oder sogar 7 Tage weder Facebook, twitter und Co noch meine E-Mails gelesen habe.  Der Social Media Prophet wird fragen: Wieso kann man oder sollte man darauf denn Stolz sein? Ich antworte: Das eine solche Social Media Pause auf jeden Fall aufzeigt, dass die sozialen Medien nur ein Mittel und nicht der Zweck selber sind. Ein Mittel allerdings, welches unsere bisherigen Handlungsmöglichkeiten immens erweitern würde, wenn wir in der Lage wären, nicht alles aus den Augen der vorhandenen (alten) Welt zu betrachten und zu bewerten.

Inhaltliches. Wie es sich für diesen Blog gehört, soll auch dieser „ich bin wieder da“ Artikel auch ein wenig Inhalt und Information transportieren. In den nächtsen Tagen werde ich hier ein Interview mit Alexander Artope von smava veröffentlichen. Dieses Interview gehört zur Reihe: Sechs Fragen mit Zusatzfrage.

Klauen. Manchmal begeistern mich die ganz kleinen Ideen. Wer käme zum Beispiel auf die Idee eine Fotoserie und einen Fotoblog über Arbeitsplätze zu machen und vor allem, welche Chance hat ein solcher Blog Leser oder Betrachter zu finden? Für einen bzw. den Fotografen von http://www.workplacepdx.com/ ist der Blog natürlich ein günstiges und vielversprechendes Marketing- und Kommunikationsinstrument.

Daneben zeigt der Blog die Vielfalt möglicher Arbeitsorte und vor allem die Menschen, die dort arbeiten und mit denen die Orte und auch die Arbeit erst einen Inhalt bekommen. Und das Spektrum von Mittel zum Geldverdienen bis zur Passion ist immens groß. Arbeit ist viel mehr, als es die offiziellen gesellschaftlichen und kulturellen Definitionen vorsehen. Und Geld ist häufig gar kein so guter Motivator. Banken müssten dies eigentlich wissen. Gegebenenfalls müssen sie es auch einfach lernen, damit Menschen ihnen wieder mehr vertrauen können und damit auch solche Ideen Chancen auf Umsetzung bekommen, ohne die unsere Zukunft vielleicht gar nicht so rosig aussehen würde. Welche Bank hätte z.B. auf kiva gesetzt?

Eine Ebene tiefer betrachtet, könnte ein solcher Blog doch auch was für regionale Banken sein. Zeigen Sie doch einmal die Ergebnisse ihrer finanziellen Unterstützung in Bildern oder vielleicht sogar bewegten Bildern. Das wäre doch auch mal eine kleine Idee zum Klauen.

Wir sind mobil

Ich bin dann mal mobil

Mobilität ist ein menschliches Bedürfnis. Und die inhaltliche Bedeutung dieses Bedürfnisses hat sich in der Historie der menschlichen Spezies ganz schön verändert. Menschen können heute in immer kürzerer Zeit selbst die größten Entfernungen überwinden. Und die finaziellen Kosten für diese Mobilität sind zumindest in den letzten Jahren immer geringer geworden, auch wenn wir hier inzwischen an einen Wendepunkt angekommen sind: Und um dass zu erkennen, muss man noch nicht mal mehr all jene ökologischen und gesellschaftlichen Kosten einbeziehen, die ja schon immer unkalkuliert geblieben sind.

Was ich an dieser Stelle aber einfach nur sagen möchte: Dieser Blog ist jetzt mal für einige Tage still, da der electrouncle mobil ist und dabei nicht arbeiten kann und möchte.

Mobilität überwinden

Heutzutage kann man auf Reisen immer den Kontakt zu seinem sozialen Netzwerk halten. Hierbei helfen Geräte und Technologien, die man an nahezu jedem Ort der Welt nutzen kann und die gleichzeitig auch das Potential haben, wirkliche Bewegungen im Raum zu vermeiden. Die mobilen Technologien kommen prinzipiell also gerade richtig, um die Reisetätigkeit einzuschränken. Noch fällt es uns schwer dies zu begreifen: Verkehrspolitik bedeutet bei uns deshalb heute: Wir bauen zusätzliche Straßen, Schienentrassen etc. und nicht wir schaffen eine Infratstruktur um weitgehend auf Reisen verzichten zu können. Wobei wir uns die Urlaubsreise natürlich nicht nehmen lassen müssen. Könnten wir dann ja sogar direkt am Urlaubsort wohnen bleiben.

Mobilität und Banken

Auch Banken müssen sich schon immer mit dem Thema Mobilität beschäftigen. Früher brauchte man Orte, an welchen Finanzgespräche  durchgeführt wurden und der Kunde (bzw. Interessent) musste zur Bank kommen. Irgendwann kam dann das Internet und der Interessent oder Kunde musste nur noch zur Steckdose bzw. an den PC kommen. Demnächst kommt dann das Mobiltelefon und die Bank kann in die Hosentasche.

Mobile Banking muss warten

Das ist zumindest die Vision, die vor allem natürlich durch die mobile Branche getrieben und geschürt wird, wobei der Durchbruch für den mobilen Kanal ja schon seit Jahren prophezeit wird. Deshalb können wir auch davon ausgehen, dass es so schnell nicht gehen wird mit mobile banking, mobile payment oder mobile personal finance management und was noch so alles an Möglichkeiten bestehen würde.  Weil Banken eben alles andere als innovativ sind, Kunden die mobilen Möglichkeiten auch nicht gerade herbeisehnen, und die Unternehmen der Mobilbranche nicht daran interessiert sind wirklich eine Bank zu sein. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass Technologie getriebene Enwicklungen ohnehin am Ziel vorbei schießen, weil es für den Menschen ohnehin immer nur darum geht eine soziale Handlung auf dem jeweils bequemsten und einfachsten Weg auszuführen – auch wenn ihm dies selber natürlich fast nie bewusst ist. Aber wo ist z.B. aus Sicht des Sozialen der Unterschied zwischen Brief, Telefon, E-Mail, SMS, sozialem Netzwerk usw? Es geht grundsätzlich immer nur um Kommunikation!

Mobile Infos

Kommen wir zum Wesentlichen. Natürlich darf man nicht vergessen, dass die mobilen Endgeräte vor allen in Schwellenländern eine sehr große Bedeutung haben und dass man dort nicht mehr über mobile Banking, mobile Payment, etc. diskutieren muss. Dort sind diese Lösungen lange schon da und werden in den nächsten Jahren einen weiteren Boom erleben und dabei werden Entwicklungen übersprungen werden, die bei uns schon vor Jahrzehnen zu Lösungen geführt haben, die  so etabliert sind, dass sie noch lange domineren werden. Das ist ja auch das Schlimme mit der Innovation: Wer schon alles hat, muss sich scheinbar nicht mehr bewegen. Zum Glück zeigt uns die globale Welt, dass dies anders ist.

Bei uns geht es ja eher um neue Märkte. In Schwellen und Entwicklungsländern um infrastrukturelle Grundlagen. Wenn man jetzt klug wäre, könnte man natürlich erkennen, dass uns unsere alten Wege irgendwann einmal einholen werden.

Hier also einige Links aus der mobilen Welt. Fangen wir mit den Banken an. Da tut sich ja doch was. Die ING Direct bietet z.B. die Möglichkeit p2p Transaktionen durch das zusammenschlagen von Handys auszuführen. Bisher nur eine netten Spielerei, die ja auch schon andere anbieten. Grundsätzlich macht es das Leben aber leichter, schneller und bequemer.

http://www.intomobile.com/

Die Zukunft könnte übrigens auch aus Papier sein, d.h. Mobiltelefone könnten aus Papier sein. Können wir dann vielleicht mit dem Geldschein telefonieren? In Sachen Ökologie wäre das ja gar nicht schlecht.

Wer in der mobilen Welt erfolgreich sein möchte, egal, ob er nun eigene mobile Lösungen entwickelt oder Menschen über mobile Geräte erreichen und Ihnen was verkaufen will, der braucht Daten. Google hat kürzlich sehr interessante Daten geliefert. Die stammen zwar aus den USA sind aber sicherlich teilweise übertragbar einfach mal hier nachschauen. Die Studie heisst The mobile movement und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Man ist google böse

Und viel mehr Daten und vor allem der beste und informativste Newsletter den ich in den letzten Jahren gelesen habe, den gibt es auf und von www.mobilbranche.de. Von dort stammen auch die hier erwähnten Links.

Und jetzt mach ich mal Pause. Übrigens ein Lieblingsfilm von mir:

Regionale Banken brauchen regionale Mehrwerte

Ideen zum klauen:Coworking Spaces

Als Mitarbeiter einer Bank kennen Sie den Anblick leerer oder fast leerer Filialen. In dem ein oder anderen Fall haben Sie sogar schon erlebt, dass Filialen geschlossen wurden oder Sie versuchen Immobilien an den Mann oder die Frau zu bringen, die Sie aber über Jahre nicht verkauft bekommen. Mit anderen Worten Ihre Bank verfügt über ungenutzte Räume, die zudem oft noch sehr gut ausgestattet sind.

Regionalität

Nun ist es so, dass einer der wesentlichen Vorteile bzw. USPs regionaler Banken – und das klingt jetzt tautologisch – deren Regionalität ist. Das wissen diese Banken in der Regel selber, ohne diesen Vorteil aber wirklich  zeitgemäß zu nutzen. Die regionale Sparkasse oder Genossenschaftsbank sieht aus wie jede andere Bank, handelt wie jede andere Bank und schafft es nicht sich von den anderen – nicht regional geprägten- Banken zu unterscheiden. Dr. Hans Jörg Leichsenring hat dies – danke für die Vorlage – im folgenden Blogartikel: Regionale Banken ohne regionalen Bezug sehr schön geschildert

Von einer regionalen Bank sollte man die enge Vernetzung mit regionalen Einrichtungen erwarten. Neben regionalen Partnerprogrammen (was in der genossenschaftlichen Welt ja z.B. gelebt wird) und der Kenntnis des regionalen Marktes, sollten Banken jenseits bzw. in der Peripherie ihres klassischen Angebotes aber beginnen, weiter zu denken, ihr Profil zu schärfen und deshalb auch neue Leistungen zu entwickeln, welche die Menschen der Region stärken und damit Potentiale für regionales und nachhaltiges Wachstum bieten. Was – das sei am Rande erwähnt – dann auch bedeutet, sich nicht nur auf die Kunden zu fixieren, die ohnehin gut mit Geld versorgt sind, denn das machen letztlich alle anderen Banken auch, weshalb Banken für die überwiegende Mehrheit der Menschen ununterscheidbar sind.

Bieten Sie Coworking Spaces

Eine Möglichkeit die Region zu stärken und vor allem auch bestehende oder zukünftige Firmenkunden zu stärken, wäre die Einrichtung von Coworking Spaces, die sich vor allem in Städten steigender Beliebtheit erfreuen. Und wie schon gesagt, die regionalen Banken verfügen über Räume,die entweder gar nicht, unzureichend oder nur temporär genutzt werden.

Coworking Spaces sind das Ergebnis einer sich verändernden Arbeits- und Unternehmenswelt. Den klassischen Firmenkunden wird es zukünftig immer weniger geben, wodurch sich auch die klassischen Prinzipien und Prozesse der Betreuung von Firmenkundenverändern werden und auch hieran werden sich die regionalen Banken anpassen müssen, da ihr Bild vom Firmenkunden häufig weniger modern und realistisch ist, wie das der großen Privat- oder Direktbanken.

Coworking Spaces richten sich vor allem an Menschen, deren Arbeit nicht von einem Ort abhängig ist, die also kaum Büroräume benötigen, aber dennoch auf eine entsprechende technische Ausstattung wie .z.B: Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume, etc) angewiesen sind, in die sie aber nicht selber investieren möchten oder können. In Coworking Spaces treffen sich i Menschen und Firmen, die voneinander profitieren, sich also temporär in Projekten zusammenfinden oder sich gegenseitig kleinere Dienstleistungen anbieten können. Die Arbeitsplätze können Tages-, Wochen oder Monatsweise angemietet werden. Ansonsten herrscht absolute Flexibilität zu sehr geringen Kosten. Der Anteil der fixen Kosten an einer Unternehmensgründung kann damit extrem reduziert werden. Die Gründung eines Unternehmens wird einfacher und weniger riskant. Solche Coworking Spaces, die Idee stammt aus den USA, sind Innovationszentren und bringen häufig junge, kreative Start ups hervor, da Sie unter anderem auch Fähigkeiten und Ideen zusammenbringen.

Eine Studie unter Coworkern zeigte sehr deutlich, wie diese voneinander profitieren können: Verbesserte Interaktion, höhere Produktivität und Motivation und sogar höhere Einkommen, sind laut einer Umfrage aus dem Januar 2011 besondere Vorteile.

Quelle:  www.coworking.de

Geben und Nehmen

Banken haben nicht nur Räume, in denen solche Coworking Spaces eingerichtet werden könnten, sie besitzen außerdem die Infrastruktur und können den Nutzern in vielerlei Bereichen Hilfestellungen anbieten. Darüber hinaus können Sie von den jungen Unternehmern lernen, wie sich Arbeitswelt und Unternehmenswelt zukünftig verändern werden und damit auch, wie Sie ihre eigenen Angebote und Leistungen anpassen müssen. Insofern ist coworking in den Räumen der Bank auch eine Chance zum crowdsourcing und zur Innovation. Gleichzeitig können Banken Unternehmen oder Selbstständige, welche an einer Finanzierung interessiert sind, sogar eine zeitlang begleitend beobachten. Dadurch lässt sich mehr Sicherheit bei der Finanzierung erzielen. Zahlreiche weitere Optionen würden sich bieten. Letztendlich wäre die Einrichtung regionaler Coworking Spaces in Banken eine echte Win – Win Situation.

Auch die Region profitiert

Und um noch einmal auf den regionalen Aspekt zu kommen: Die Bank zeigt so wirklich regionale Nähe. Sie stärkt die Unternehmen der Region, indem Sie tagtäglich an deren Alltag partizipiert. Es entstehen neue Arbeitsplätze. Gelder fliessen zurück in die Region. Arbeitsplätze werden geschaffen. Das wäre echtes soziales Business: Hilfe zur Selbsthilfe oder wie sagte es ein weiser Mann vor vielen Jahren: Was der einzelne nicht vermag, dass vermögen viele.

Also lieben Regionalbanken: Legen Sie los. Und falls Sie schon losgelegt haben, würde mich Ihre Story interessieren. Oder ist das mal wieder eine Schnapsidee. Was meinen Sie? Kommentare, tweets an @electrouncle oder Meinungen auf http:www.facebook.com/diefinance20seite sind erwünscht.

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Andere Ideeen zum klauen:

Geschenk am Getränkeautomat

Bankersprache übersetzen

Mehr Infos zum Coworking:

www.deskmag.com

www.coworking.de

http://www.coworking-news.de

Ein Coworking Space in Düsseldorf:

http://garagebilk.de/

Und das könnte Sie auch interssieren:

Social Banking: Volksbanken Raiffeisenbanken

Ideen zum klauen: Geschenk am Getränkeautomat

Vending MachineKlebriges braunes Zuckerwasser

Pepsi stellt klebriges braunes Zuckerwasser her. Vielen Menschen schmeckt dieses Getränk dennoch und auf die gesundheitlichen Folgewirkungen wird meistens nicht geachtet. Auch wenn dieser Aspekt der unternehmerischen Tätigkeit von Pepsi Cola sicherlich nicht so richtig erfreulich stimmt, so ist Pepsi dennoch dabei sich zumindest ein wenig zu verändern, weil offensichtlich aufgefallen ist, dass schlechte Produkte durch noch mehr Marketing nicht besser werden. Innovationen sind gefordert. Und irgendwann kommt sicher auch die Innovation in Sachen Kernprodukt.

Kleine Schritte ins Social Business

Das die Nutzung sozialer Medien neben dem hohen Aufmerksamkeitsgrad, den jede Aktion einem tätig werdenden Unternehmen bringt, aber auch die Chance bietet näher an den Verbraucher heranzukommen und ihm z.B. durch Grosszügigkeit zu helfen und dadurch als Unternehmen selbst zu profitieren, ist Pepsi inzwischen selbst aufgegangen.

Auf das Pepsi Refresh Projekt folgt deshalb nun ein sozialer Getränkeautmat über den Freunde und andere Menschen beschenken kann. Der von PepsiCo und DCI Marketing and Protagonist entwickelte Getränkeautomat funktioniert folgendermaßen: Benutzer können ihren Freunden über den Automat einen einlösbaren Code per SMS senden. Um dies tun zu können, ist die Eingabe des Namens, einer Mobilnummer und die Angabe einer kurzen Nachricht erforderlich. Wer möchte, kann auch noch eine kurze Videobotschaft hinzufügen. Der Gutschein kann vom Empfänger zu jedem beliebingen Zeitpunkt und an jedem Getränkeautomat eingelöst werden.

Auch an fremde Menschen lassen sich solche Gutscheinde versenden, aber nur zu bestimmten Gelegenheiten oder unter bestimmten Bedingungen zum Beispiel in eine Stadt in der gerade eine Hitzewelle herrscht.

Das klingt ein wenig verrückt und typisch amerikanisch, ist aber durchaus innovativ. Zumal die Aktion auf eine Kombination aus spielerischen Elementen und hilfreiches Verhalten unter Freunden setzt. In den USA sind Getränkeautomaten und Vending Machines zusätzlich sehr beliebt und auch in anderen Ländern wird diesen nützlichen Geräten eine Renaissance prophezeit

Der Klautipp für Banken

Getränkeautomaten findet man in Deutschland weniger häufig als Geldautomaten. Beim Einkaufen von Getränken ist uns menschlicher Service offensichtlich noch wichtiger. Welche Art von Geschenken könnte man über Geldautomaten verteilen. Geldgeschenke zum Beispiel an Freunde oder auch Fremde, denen man etwas Gutes tun möchte.  Da würden die Automaten doch direkt ein wenig menschlicher. Denkbar wäre ja die Überweisung von Kleinbeträgen per twitter und SMS auf ein Konto und die Möglichkeit diesen Betrag direkt – wiederum über einen Code – vom Kontoinhaber selbst abholen zu lassen.

Die Vergabe von Spenden an regionale Initiativen wäre eine weitere Möglichkeit!

Bei einer Führung durch das Innovationszentrum einer Rechenzentrale habe ich letztens eine Möglichkeit gesehen einem Kunden Geburtstagsgrüsse auf den Geldautomaten zu senden. Vielleicht könnte man auch kleine Geldbeträge mit der Möglichkeit diese zu spenden übertragen oder sollten vielleicht Getränke am Geldautomaten erhältlich sein? Nein das würde zu weit gehen. Oder was denken Sie?

Die Newsmeldung zu Pepsi via newsfactor.com

Und hier anschauen wie es geht

Eine ältere Idee zum klauen