Monatsarchiv: Dezember 2009

Jahresendzeitlinks zum abbiegen

Mit diesem Blogpost ist das Blogging Jahr beendet. Irgendwann in der ersten Januar Woche 2010 wird es hier weiter gehen. Allen die hier ab und zu mal vorbei geschaut haben, wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Hier zum Schluss noch einige Links und interessante Quellen aus den letzten drei Wochen.

How Social is your Bank

So lautet die Frage der Business Week, die mich natürlich auch umgetrieben hat im vergangenen Jahr. Aus Sicht der Business Week verschenken Banken, welche sich nicht dem sozialen Aspekt des Bankings annehmen zumindest eine Gelegenheit sich von den Konkurrenten zu unterscheiden. Social Banking ist also in jedem Fall ein Marketing Thema. Hoffen wir mal, dass es nicht nur dabei bleibt.

The banking industry is missing out on a huge opportunity to transform itself from a transactional model to an engagement model.

Hier den ganzen Artikel lesen:

Free Banking

Soweit ist es wohl noch nicht, aber das Buch von Chris Anderson, welches ich zu meinen Lieblingsbüchern 2009 zähle, wird sicherlich auch die Bankenbranche nicht unberührt lassen. Dongle, dass kleine Zusatzteil, welches man in den Kopfhörer Eingang seines iphones stecken muss, damit dieses dann zum Zahlungsimittel werden kann, soll in jedem Fall kostenlos sein. Dies berichtet zumindest Read Write Web unter Berufung auf seriöse Quellen.

Hier die Originalquelle lesen:

DHL und Twitter

Menschen die Pakete verschicken, müssen nicht mehr länger den Sinn von twitter hinterfragen, denn die DHL ermöglicht die Überwachung von Paketen mittels twitter. Hat zwar nichts mit Banken zu tun, obwohl die auch ab und an mal Pakete versenden.

http://twittertrace.de/

Nochmal augmented reality

Auch ein Thema, dass uns 2010 begleiten wird. Augmented Reality. Als  Brillenträger kann man das hier schon einmal ausprobieren.

Hier die Orignalquelle:

2010 wird das Jahr des Kunden

Das meint zumindest Ron Shelvin in seinem neuen Blog: The Marketing Teaparty.
Warum?

Deshalb!

„But next year will be. I just know it.  Because social media changes everything.“

Da schwingt viel Hoffung mit. Aber auch ein wenig Skepsis. Aus meiner Sicht kann es das Jahr des Kunden werden, wenn er seine neue Macht auch zu nutzen weiss und gleichzeitig dies auch noch will. Aber wie das nunmal mit Prognosen so ist:  Wenn sie nicht eintreffen, zeigt auch keiner mit dem Finger auf den Prognostiker

Hier geht es zum Artikel von Ron Shelvin

Wer macht das mobile Payment rennen
?

Auch diese Frage wird uns beschäftigen. Es besteht eine gute Chance, dass es nicht unbedingt die Banken sind.

Chris Skinner macht sich so seine Gedanken.

Zum Jahresende darf auch die Fidor Bank AG nicht fehlen

Mit ibrokr.de wurde ein weiterer innovativer Online Dienst gelaucht. Was ibrokr ist und wie ibrokr funktioniert, kann man im Direktbank Marketing Blog nachlesen

Ausserdem wurde das Look and Feel der Ficoba Seite relauncht. Unter www.fidor.de kann man sich das Ergebnis ansehen. Interessant: Die unzensierte Einbindung fremder Meinungen zu den Fidor Angeboten direkt auf der Startseite und die,  für die für Fidor AG allerdings schon immer selbstverständliche, Einbindung aller gängigen Social Media Plattformen in Deutschland.

Man muss Facebook verbieten

oder die Zigarettenpause, die Kaffeepause, das informelle Gespräch zwischen Kollegen usw. Das ist Ron Shelvins Vorschlag auf Basis dieser wirklich überzeugenden Studienergebnisse:

A research study found that firms that let their employees access Facebook at work lose an average of 1.5% in total employee productivity. Nearly half of the employees studied used Facebook during work hours (shocking!) — some as much as 2 hours per day at work. The researchers concluded that:

Firms should evaluate their Facebook policy and the cost to the organization in allowing access to Facebook, as today blocking Facebook may actually result in a 1.5% gain in productivity.”

My take: Hogwash.

If you have a productivity problem at your company (and you do), then you’d be wise to look elsewhere to increase productivity before banning Facebook.

Lesen Sie den folgenden Artikel und machen sie sich mit mir Gedanken darüber, wie man mit Studien Geld verdienen kann.

Social Media und Banking in Israel

Erster aus einer Reihe von Guest Posts über internationale Social Media Aktivitäten im Visible Banking Blog von Christopher Langlois. Ich arbeite gerade an der Übersetzung meines Artikels. Hoffe ich schaffe das zwischen den Jahren.

Hier der Artikel über Israels Social Banking Szene.

Und nun die mobile Geldbörse

Android ist wohl dafür bereit.
http://www.mediapost.com/publications/?fa=Articles.showArticle&art_aid=118930

Da fehlen dann nur noch die 10 Voraussagen über die Entwicklung des Mobilmarktes für 2010. Und die gibt es hier

Ach nein. Es gibt noch was zu Weihnachten:

In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch mit einem meiner Lieblings Weihnachtslieder, diesmal aber nicht von den Pogues gesungen. Ach ich liebe you tube.

2010 kommt das Social Media Verbot

Wenn man den Vorhersagen der Experten glaubt, dann wird 2010 der endgültige Social Media Durchbruch kommen. Das beeindruckende Nutzer Wachstum der sozialen Plattformen und Tools ist ein gutes Indiz dafür. Auch die Tatsache, dass immer mehr Unternehmen dort aktiv werden, ist ein Beweis.

Meiner Meinung nach wird es 2010 vor allen in Sachen Quantität so viele Aktivtäten auch von Banken und Finanzdienstleistern geben, dass es keinen grossen Sinn mehr machen wird, jede einzelne Aktivität aufzuzeichnen. Die Unternehmen wollen zumindest die Chance nutzen, Social Media als Marketing Instrument einzusetzen. Ob dies auf Basis der Qualität der bisherigen Massnahmen gelingen wird, ist fraglich. Die meisten Unternehmen haben die tragweite der durch Social Media hervorgerufenen Veränderungen noch gar nicht durchschaut. Allerdings stellen viele Unternehmen fest, das ihre Mitarbeiter Social Media nutzen und zwar auch am Arbeitsplatz.

Und da liegt es dann natürlich nahe: 1. Über Social Media guidelines nachzudenken und 2. Social Media am Arbeitsplatz direkt zu verbieten. Lösung 2 erfreut sich dabei in hierarchischen Gebilden – wie es Unternehmen nun einmal sind – wohl grösserer Beliebtheit. Einige Fälle gibt es ja auch hier schon. So hat das Justizministerium NRW vor kurzem im Intranet den Zugang zum Forum des wdr gesperrt, weil einige Mitarbeiter sich in diesem Forum kritisch zu den Zuständen der Gefängnisse in Nordrhein Westfalen geäußert hatten.

Bevor man aber nun mit der Sperrung der Zugänge zu den sozialen Netzwerken beginnt, mag man die folgenden Zeilen lesen und eine eventuell schon getroffene und geplante Entscheidung überdenken. Wobei Unbelehrbarkeit ja auch so eine Tugend ist. Aber was soll es. Hier die versprochenen Studienergebnisse:

US Studie: 58 % der Teenies berücksichtigen den freien Zugang zu sozialen Netzwerken als Grund für das Akzeptieren eines Job Angebotes

Dies besagt  die siebte jährliche Achievement /Deloitte Teen Ethics Untersuchung. Es gibt also offensichtlich eine Diskrepanz zwischen dem, was die Jugendlichen für selbstverständlich und als natürlichen Teil ihres täglichen Lebens sehen und dem was Unternehmen für eine Gefahr halten.

Es ist deshalb fraglich, ob es für die Zukunft von Unternehmen so klug wäre, den Zugriff auf soziale Netzwerke vom  Arbeitsplatz zu sperren.

Die Studie ermittelte ausserdem, dass 88 % der 12 -17 jährigen täglich in sozialen Netzwerken aktiv sind und dass es 38 % egal ist, was ihre zukünftigen oder aktuellen Arbeitgeber darüber denken.

83 % sagen, dass sie es nicht für unethisch halten soziale Netzwerke zu nutzen.

Hier die Original Pressemitteilung zur Studie.

http://www.chicagotribune.com/news/chi-talk-work-polldec10,0,945188.story

Und hier noch ein schöner Artikel von Chris Skinner zum Thema mit dem Titel: Your next empoyee (Part II):

http://thefinanser.co.uk/fsclub/2009/12/your-next-employee-part-two.html

Und noch 3 sehr gute Hinweise aus dem Artikel als kleine Empfehlung

Think different. Think tomorrow.Think like a kid.




Neu bei Finance 2.0: Twitter Liste

Ich habe damit begonnen meine Social Finance Liste ein wenig zu entschlacken. Die grosse Zahl an neuen Social Media- und vor allem Twitter Aktivitäten von Finanzunternehmen hat mich dazu bewogen, alle Twitter Accounts in einer speziellen Twitter Liste aufzuführen. Diese ist sicherlich nicht ganz vollständig, umfasst aber aktuell 93 verschiedene Aktivitäten. Die Sparkassen Gruppe ist übrigens am aktivsten im eröffnen von Twitter Accounts.

Nun geht die Zeit der Quantität aber langsam zuende. Ich habe hier schon vor einigen Wochen geschrieben, dass in den nächsten Wochen und Monaten immer mehr Finanzunternehmen im sozialen Internet aktiv werden. Es wird deshalb schon bald nicht mehr sinnvoll sein hier jeden neuen Account aufzuführen. Das ist schon bald ähnlich sinnlos, wie jede E – Mail Adresse aufzuführen, die man von Finanzunternehmen so finden kann.

Ab Januar werde ich deshalb eher zu einer Qualitätsliste übergehen und die Twitter Aktivitäten nach meinen subjektiven Einschätzungen bewerten. Schon heute lässt sich ja leider erkennen, dass man zwar im Social Media Meer schwimmen kann, dabei aber nicht unbedingt Dialog führen muss. Wer sich einfach mal so ohne Ziel ins Wasser stürzt und ein wenig herumplanscht, muss nur sehen, dass er nicht uner geht. Ziele eine Strategie oder sogar ein Social Media ROI haben zumindest im Jahr 2009 nur selten eine Rolle gespielt. Die einzige Begründung zur Teilnahme- so meine Interpretation der Aktivitäten – war ein gewisser Hype oder eine gewisse Mode. Ähnlich wie einst bei Second Life. Vielleicht haben aber die meisten Finanzunternehmen einfach auch verlernt wie man Gespräche führt oder können nicht zwischne privaten Gesprächen und dienstlichen Gesprächen unterscheiden bzw. müssen oder wollen unterscheiden, obwohl menschlich ja auch sehr viele private Aspekte hat.

Spannend wird es auch sein zu beobachten, welche Arenen die Finanzunternehmen 2010 aktiv werden. Bleiben sie beim vermeindlich einfach und vor allem kostenlos nutzbaren getwitter oder wechseln sie zum in Deutschland stärker wachsenden, aber von ihnen noch kaum durchdrungenen Facebook. Einige Banken sind ja schon bei Facebook aktiv. Und was ist mit werkenntwen wo zwar schon viele Banken eigene Gruppen haben, aber niemand so richtig weiss er da tun soll,weshalb werkenntwen in meiner Social Finance Liste auch noch nicht aufgetaucht ist.

Hier in jedem Fall die aktuellen Nutzerzahlen der Social Media Plattformen in Deutschland. Quelle: Meedia.de

Und hier geht es zur neuen Twitter Liste und zu meiner Bankenliste auf Twitter

http://electrouncle.wordpress.com/twitterliste/

http://twitter.com/home#/list/electrouncle/banken

http://twitter.com/home#/list/electrouncle/insurance

Zum Schluss noch mein Lieblingstweet, der gar nicht so selten ist.

In meiner Twitter Liste werden überwiegend nur solche Banken aufgeführt, die auch schon mal einen Tweet gesendet haben.

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Ein Twitter Highlight 2009

Die Kleinen schaffen es ja meistens nicht in die Öffentlichkeit. Besonders über die klassischen Medien schaffen es die kleinen Geschichten in der Regel nicht in die aufmerksamkeitsstarken Formate. Alle schreiben und senden darüber, dass Karstadt, Quelle, Opel usw. tausende von Mitarbeitern entlassen. Aber niemand schreibt oder sendet über die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Mitarbeiter einstellen. Vielleicht sind auch das Gründe, warum vielerorts über das Internet, wo sich der Mensch selber vermarkten kann und auch die kleinen Geschichten mitunter zu Gassenhauern werden, geklagt wird.

Wenn die Welt über twitter schreibt, dann wird beispielsweise über die comdirect Bank berichtet, die als deutschlandweit aktive Bank, erst seit Anfang November twittert und es in dieser Zeit gerade einmal auf 54 tweets und 217 Follower gebracht hat. Und was da so geschrieben wird, sieht nicht gerade wie die Erfindung des Online Dialogs respektive wie offene und authentische Gespräche zwischen Bank und Verbraucher aus.

Dabei gibt es durchaus bessere Beispiele eines erfolgreichen Social Media Dialogs. Die Volksbank Bühl twittert seit April 2009 und ist inzwischen auch bei Facebook, Flickr, youtube und Xing aktiv. 298 Follover und über 200 tweets sind zu verzeichnen und die Follower sind überwiegend aus der Region, denn die Volksbank Bühl eG ist ja regional aufgestellt. Bei der Volksbank Bühl twittert der Vorstand auch persönlich und die tweets der Bühler sind eine gute Mischung aus Werbebotschaften, regionalen Veranstaltungen, Fragen, Dialogen usw.

Die Volksbank Bühl geht Social Media strategisch an, was meiner Meinung nach vielleicht gerade einmal für 10 % der Finanzdienstleister gilt, die Social Media nutzen. Und von den restlichen 10 % sind noch einmal genügend Finanzdienstleister dabei, deren Social Media Strategie nicht den wirklichen Möglichkeiten und Anforderungen an Social Media gerecht wird.

Hier eine kurze Erfolgsmeldung von Herrn Welter (Teamleiter E – Business), der ein wesentlicher Treiber der Social Media Aktivitäten der Volksbank Bühl ist und engagierte und leidenschaftliche Menschen, sind ebenfalls ein wesentlicher Erfolgsgarant beim Handeln mit sozialen Medien:

Trotz unseres kleinen Geschäftsgebiet ( 60 km) können sich die Zahlen schon sehen lassen finde ich:
- fast 300 Follower auf twitter
- über 75 Fans auf Facebook binnen 2 Wochen (viele Kommentare etc.)
- mehrere Hundert Aufrufe unserer flickr und youtube Channels
- fast 25 % der Mitarbeiter sind mittlerweile auf XING. Soweit ich bis jetzt gesehen habe sind wir damit die Bank mit der höchsten Nutzungsquote (auch wegen Workshops)
- die internen Social Media Workshops kommen absolut genial an. Obwohl wir schon 8 Termine angeboten haben, müssen wir wahrscheinlich nochmal die gleiche Anzahl an Terminen anbieten. Selbst Menschen, die bisher nicht einmal Wikipedia kannten, wollen sich nach dem Workshop mit Social Media beschäftigen.
- Social Media prägt die Unternehmenskultur. Herr Preiss und Herr Meier haben zu einer Themensammlung für unsere nächste Betriebsversammlung über die XING Gruppe aufgerufen. Im letzten Satz geht der Vorstand in seiner Mail explicit darauf ein, dass Social Media auch das Führungsverständnis ein wenig ändert: Zitat:  “Diese Vorgehensweise ist für uns ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Zukunft. Eine Zukunft, die – ausgelöst durch das WorldWideWeb, aber bereits weit darüber hinaus viel mehr als ein Trend – , von Interaktion geprägt sein wird.“ Bemerkenswert wie ich finde.

Mittlerweile machen wir sogar Werbung über Facebook für unsere eigene Facebook Seite

Auch wenn ich jetzt eventuell ein wenig parteiisch rüber kommen mag: Für mich ist die Volksbank Bühl eine der Vorzeige Banken bei twitter und kann bereits in einem Atemzug mit der GLS Bank und der Raiffeisenbank Lustenau erwähnt werden, die ich ebenfalls für sehr authentisch, informativ und gut halte. Es wird wohl mal wieder Zeit für einen twitter watch

Das Klima und das Internet

Die Begriffe Wissensgesellschaft und Informationsgesellschaft werden von uns sehr gerne verwendet, um den aktuellen Zustand unserer westlichen Kulturen zu beschreiben.  Nun zeigt zum Beispiel der aktuelle Stand unseres Wissens über die herannahende Klimakatastrophe, dass die Bezeichnung durchaus seine Berechtigung hat. Allerdings ist Wissen nicht gleich Wahrheit und ist immer abhängig von unterschiedlichen Sichtweisen, Positionen und nicht zuletzt Interessen.

Der Klimagipfel in Kopenhagen belegt dann aber auch, dass viel Wissen, nicht unbedingt gut sein oder etwas verändern muss und vor allem häufig eher wider besseren Wissens gehandelt wird. Es wäre deshalb wohl besser, wenn wir uns in einer Interaktions- und Dialoggesellschaft befänden. Wenn die mächtigen dieser Welt sich nicht auf Regeln einigen können, die die Menschen vor dem Klimakollaps rettet, dann ist es offenbar an der Zeit, dass die Menschen – deren Interessen die Politik offiziell vertritt und inoffiziell ignoriert – beginnen sich selber zu helfen und mit demokratischen Mitteln dafür sorgen, dass es zu den notwendigen Veränderungen kommt.

Ein mögliches Instrument hierfür ist das Internet, durch welches neue Formen der Selbstorganisation entstanden sind, die Politik demokratischer und effizienter machen könnten. Das Internet ermöglicht eine Form der Beteiligung, die möglicherweise immer mehr Regierungen und Eliten den Schweiß auf die Stirn treibt. Clay Shirky beschreibt dies in seinem Buch „Here comes everybody“ in beeindruckender Manier. Und nach der Lektüre dieses Buches wird einem klar, dass das Internet, wie von vielen Etablierten immer wieder behauptet, nicht das Ende von Gesellschaft und Vernetzung darstellt, sondern ganz im Gegenteil, dass durch die Globalisierung und die durch Ökonomisierung unseres Alltags zerstörte „Social Capital“ wieder herstellt. Das Internet führt uns in die weltweite Dialog Gesellschaft und damit die Hoffnung auf vernünftige Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit, welche die Politik bzw. die Politiker schon lange nicht mehr geben könne.

Mobiles bezahlen mit QR Codes

Square und tappay zwei neue Startups sind dabei die Art und Weise zu revolutionieren in welcher wir Produkte und Dienstleistungen bezahlen. Das Mobiltelefon wird über kurz oder lang klassische Bezahlverfahren ergänzen wenn nicht sogar verdrängen. Bankkarten, Kreditkarten und Bargeld könnten überflüssig werden. Von Square habe ich hier schon vor einigen Tagen geschrieben. Hier sind noch einige weitere Links zu Square

http://springwise.com/financial_services/square/
https://squareup.com/

http://thebankwatch.com/2009/12/02/the-first-genuine-payment-innovation-for-a-while-square/

http://www.socialsquared.com/2009/12/01/square-iphone-payment-system-pos/

Über den Mobile Tagging Blog bin ich nun auf Tappay aufmerksam geworden.Tappay verwendet QR Codes, um das Bezahlen über das Mobiltelefon zu ermöglichen. Der Dienst soll in einem Monat an den Start gehen. Hier ein Video, das den Dienst darstellt.

Eine gute Idee aus Lustenau

In meinem letzten Blogpost habe ich kritisiert, dass zwar immer mehr Finanzunternehmen in das Social Media Meer eintauchen, aber viele wenn nicht sogar die meisten nicht so richtig wissen, wie man über die Plattformen und Tools menschlichen Dialog im realen Internet führt.

Allerdings bin ich weit davon entfernt ein Pauschalurteil zu fällen, da es auch einige gute und beachtliche Aktivitäten gibt. Die Raiffeisenbank Lustenau war eine der ersten deutschsprachigen Banken auf twitter, führt einen interessanten eigenen Blog und ist inzwischen auch bei Facebook mit einer Gruppe aktiv, wo man schon übet 200 Fans einsammeln konnte.

Nun weiten die Lustenauer Ihre Aktivtäten aus und dass mit einer ausgezeichneten Idee. Es geht dabei um die Vermittlung von Finanzwissen an einem praktischen Beispiel. Dafür hat die Raiffeisenbank Lustenau der 5 Klasse der HAK Lustenau 1000 US Dollar zur Verfügung gestellt, welche die Schüler dieser Klasse in ein Kreditprojekt bei Kiva investieren dürfen.

Das eher langweilige Thema Finanzen kann so praktisch erlebt und vermittelt werden. Keine langweiligen Vorträge oder Bücher aus einer abstrakten Theoriewelt werden vermittelt. Darüber hinaus passt das Thema Mikrokredite perfekt zum genossenschaftlichen Prinzip.

Hier ein Zitat aus dem Blogbeitrag der Raiffeisenbank Lustenau, welcher die Beweggründe für diese Aktion beschreibt.

Was hat das alles mit den eingangs gestellten Fragen zu tun?

Ich denke, dass dies einmal einen anderen Zugang zum Geld darstellt. “Über Geld spricht man nicht!” – so das alte Sprichwort. Nun schon, zumindest im Rahmen des Projekts. Vielleicht denkt man darüber hinaus ja auch ein wenig über die eigene Situation nach.

“Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen Viele!” Der Kernsatz der Raiffeisenidee, hat eine sehr starke Hilfe zur Selbsthilfe-Orientierung, genauso wie die Kiva bzw. Mikrokreditinitiativen. So kann die Raiffeisenidee für die Schüler im eigenen Tun anschaulich gemacht werden.

Es gibt zahlreiche Schnittpunkte zum Unterricht in der HAK. Die Plattform ist z. B. in englischer Sprache gehalten. Fragen wie: “In welchem Land möchte ich mein Geld einsetzen?” bis hin zu “Wie verteile ich das Geld, das mir zur Verfügung steht? Setze ich alles auf einmal ein oder betreibe ich “Risikostreuung”?” betreffen zahlreiche Schulfächer.

Wir waren eine der ersten Banken im deutschsprachigen Bereich, die sich mit dem Web 2.0 intensiv beschäftigt haben und noch beschäftigen. Auch hier passt das Projekt optimal dazu.

Und schließlich können die Schüler so Mikrounternehmern Hilfe zu Selbsthilfe leisten. Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder. Das Geld, das unser Beitrag zu dem Kiva-Projekt ist, bleibt ja im Kreislauf und kann nach erfolgter Rückzahlung immer wieder eingesetzt werden.

Die Facebook Gruppe des Projektes Kiva HAK Lustenau hat schon nach sehr kurzer Zeit 220 Mitglieder. Hier geht es zur Facebook Gruppe.

http://www.facebook.com/home.php?#/pages/Lustenau-Austria/Projekt-Kiva-Hak-Lustenau/201022873718

Die Aktion der Raiffeisenbank Lustenau ist eine wirklich gelungene Social Media Idee. Für mich ein Higlight des Jahres. Hier geht es nicht um plattes Marketing oder Entertainment. Hier hat es eine Bank geschafft einen Dialog aufzubauen, der wirklich mit ihrer Kernkompetenz zu tun hat, der nicht aufgesetzt oder künstlich wirkt, der perfekt zur Bankengruppe passt und der es noch dazu schafft Interesse für ein Thema zu schaffen, welches für viele junge Menschen nicht gerade unter den Top Ten der liebsten Freizeitbeschäftigungen steht. Ich bin gespannt auf den weiteren Verlauf und gratuliere an dieser Stelle schon einmal für eine der besten Bankaktivitäen 2009 im SocialMedia Meer.

Alle Banken sind schon da

Als ich vor ca. zwei Jahren mit meiner Social Finance Liste begonnen habe, war jede neue Aktivität einer Bank eine kleine Sensation. Inzwischen ist Social Media bei allen Banken als ein mögliches Instrument den Kunden oder noch nicht Kunden zu erreichen, angekommen. Die Sinnfrage wird sich offenbar immer weniger gestellt, d.h eine grundsätzliche Ablehnung von Twitter + Co findet man kaum noch. Und das obwohl twitter in Deutschland alles andere als einen Nutzer Boom erlebt. Betrachtet man dann aber die Ausführung der Social Media Aktivitäten wünschte man sich schon, dass die Sinnfrage wieder auf die Tagesordnung käme.

Denn die meisten Unternehmen und vor allem Finanzunternehmen sind dabei die Social Media Landschaft zu zerstören, bevor sie richtig zu blühen begonnen hat. Social Media wird überwiegend als Marketing Instrument und Sendemedium verstanden und verwendet. Fast 80 % der Banken scheinen nicht in der Lage zu sein menschliche Gespräche im Internet zu führen.

Bei der grossen Zahl der Social Media Aktivitäten kann man sich fragen, ob es überhaupt noch Sinn macht eine solche Liste zu führen. Stattdessen sollte man wohl nur noch diejenigen Aktivitäten festhalten, die wirklich gut gelungen sind. Ich werde mir das überlegen und verspreche in nächster Zeit öfters über – aus meiner Sicht – gelungenen Social Media Dialog zu berichten. Zwischen den Jahren werde ich die Social Finance Liste aber auch noch mal überarbeiten und etwas sortieren. Ausserdem habe ich mir vorgenommen eine Art Jahresrückblick zu schreiben. Ich hoffe meine Zeit lässt dies zu, da ich auch noch einen Gastbeitrag für den „Visible Banking Blog“ schreiben muss.

Hier sind aber nun wieder einige neue Social Media Aktivitäten bzw. einige Neuzugänge für meine SocialFinanceListe:

http://twitter.com/SKTrier

Sparkasse Trier

http://twitter.com/KSKRatzeburg

Kreissparkasse Ratzeburg

http://twitter.com/Stadtsparkasse

Stadtsparkasse München

http://twitter.com/SPKminusWM_DE

Sparkasse Werra Meissner

http://twitter.com/SVSachsen

Sparkassenverband Sachsen

http://twitter.com/planspielboerse

Twitter Account für das Planspielbörse der Sparkassen

http://twitter.com/LzO

Landessparkasse Oldenburg

http://twitter.com/WartburgSpark

Wartburg Sparkasse

http://twitter.com/Sparkasse_Kleve

Sparkasse Kleve

http://twitter.com/VRBankeG

VR-Bank eG Schopfheim-Maulburg

http://www.facebook.com/profile.php?id=100000484839913

Volksbank Mittweida bei Facebook

Samstags Links zum abbiegen

Nicht nur die Banken wollen Geld vom Staat. Auch das öffentlich rechtliche Fernsehen vermag nicht ohne Subventionen auszukommen, die in diesem Fall aber GEZ Gebühren heissen. Dabei unterliegt man dem Irrglauben, dass Unabhängigkeit und Qualität nur über eine Art Steuer Finanzierung herzustellen sei. Beim Einschalten der entsprechenden Sender wird dies von den Sendern aber sehr schnell selbst widerlegt und von politischer Unabhängigkeit kann man nach dem Fall Bresser auch nicht gerade sprechen. Aber das ist ein anderes Thema und reiht sich nahtlos ein in die Reihe wöchentlicher Schwachsinnigkeiten, die man von Parteien, Medien und anderen staatstragenden Institutionen so mitbekommt.

So wehrt man sich gegen Innovation

Zum Glück finden sich immer wieder Menschen, die sich dem Schwachsinn entgegenstellen. Kathrin Passing zum Beispiel hat einen wirklich lesenswerten Blog Artikel zu den Standardsituationen der Technologiekritik geschrieben, die wohl schon fast solange existieren, wie wir Menschen selber. Hier die 9 Standardargumente gegen Innovationen

  1. What the hell is it good for?
  2. Wer will denn so was?
  3. Die Einzigen, die das Neue wollen, sind zweifelhafte oder privilegierte Minderheiten.
  4. Das Neue ist eine Mode, die vielleicht wieder vorbeigeht.
  5. Täuschen Sie sich nicht, durch das Neue wird sich absolut nichts ändern.
  6. Das Neue ist nicht gut genug.
  7. Schwächere als ich können damit nicht umgehen!
  8. Es schickt sich nicht, das Neue (Buch, Mobiltelefon, Notebook etc.) in der Öffentlichkeit zu benutzen.
  9. Hat die neue Technik mit Denken, Schreiben oder Lesen zu tun, dann verändert sie ganz sicher unsere Denk-, Schreib- und Lesetechniken zum Schlechteren.

und hier der ganze Artikel

http://www.online-merkur.de/seiten/lp200912adz.htm

Was ist Social Banking wirklich

Auch in der Bankenwelt begegnet man Innovationen mit Skepsis. Das gilt sowohl für Banken als auch für Verbraucher. Zusätzlich muss das was für die Banken eine wichtige Innovation ist noch lange nicht nützlich für die Kunden sein. Und was die Kunden wollen, wollen dann die Banken nicht. In Sachen Social Banking scheint es jedoch einige Banken zu geben, die der Meinung sind, dass es besser sozial verantwortlich zu handeln. Vielleicht handelt es sich aber einfach nur um einen Marketing Gag, diese Vermutung äußert zumindest Anette Rehm in ihrem Artikel im Geld Magazin.
http://www.geld-magazin.de/finanzen/aktuell/aktuell-einzelansicht/article/social-banking-marketinggag-oder-echte-wende.html

Und was ist Social Media?

Social Media ist zumindest in aller Munde und jetzt haben es die twitternden Banken endlich auch in die Print Medien geschafft. Banken und Finanzdienstleister twittern und die Welt hat es gemerkt. Wobei mit der Welt nur die deutsche Tageszeitung gemeint ist.

Jede Freude wird aber meistens getrübt, weil man als Tageszeitung ja auch die möglichen kritischen Aspekte von Social Media nennen muss. Ausserdem reicht es offenbar aus, wenn man sich nur einige der twitternden Banken anschaut, denn warum ausgerechnet die comdirect hier lobenswert erwähnt wird, bleibt mir ein absolutes Rätsel. Aber vielleicht ist es noch nicht bis zu Hern Höfling durchgedrungen, dass das Gegenteil von Gut nur gut gemeint ist. Dabeisein ist bei Social Media nämlich nicht alles, sondern nichts.

Und schmunzeln musste ich auch über den letzten Absatz:

Ein Umstand, der Fachleute sogar davon abhält, sich überhaupt bei den Netzwerken anzumelden. Mikko Hyppönen etwa, Chef des Sicherheitsanbieters F-Secure und Berater von FBI und Scotland Yard, sagte dem „Guardian“, er werde Facebook nicht beitreten. „Seiten wie diese sind für Kriminelle erste Wahl“, so Hyppönen. „Die jüngsten Fälle sind erst der Anfang.“

Warum sollte sich Herr Hyppönen denn auch anmelden, er könnte doch direkt die Kollegen von FBI und Scotland Yard fragen, denn die durchsuchen und überwachen  das Internet doch ohnehin. Bekommen also alles mit.  Aber wie sagt man doch so schön: „Der Lauscher an der Wand hört seine  eigene Schand

http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article5440249/Kundensuche-mit-Gezwitscher.html

In dem Artikel wurden übrigens auch die GLS Bank und die Noa Bank erwähnt und diese haben die positive Erwähnung wirklich verdient. Weitere Infos zu twitternden Banken in meiner Social Media Liste

Social Media Studie

Das Social Media nicht nur in aller Munde ist, beweist eine aktuelle Studie von Construktiv, in welcher untersucht ob und wie Deutschlands Top 50 Unternehmen Social Media nutzen. Und siehe da: 60 % dieser Unternehmen nutzen Social Media, wobei wohl nur 5 % eine Social Media Strategie haben sollen. 39 % nutzen twitter, was angesichts der immer noch recht geringen Nutzer Zahl ein wenig verwundert. Natürlich sind die Finanzunternehmen in der Social Media Nutzung ganz am Schluss und zwar zusammen mit der Chemie Industrie. Was natürlich sehr verwundert, denn im Mittelpunkt der Bankdienstleistung stehen doch Menschen.

Übrigens auch hier musste ich mir einmal verwundert die Augen reiben. Angeblich haben die Sparkassen eine Social Media Strategie. Natürlich sind viele Sparkassen bei twitter aktiv und es gibt ja auch einen Account von sparkasse.de, aber wie eine Strategie wirkt das nicht, was einige Sparkassen da so in der Social Media Welt machen.

http://www.construktiv.de/newsroom/wp-content/uploads/2009/12/social-media-studie_langversion_091207.pdf

Dieser Mann darf hier nicht fehlen

Weil sein Blog einfach phantastisch ist.

Chris Skinner und 10 Managementtipps von Tesco
http://thefinanser.co.uk/fsclub/2009/12/sir-terry-leahys-ten-commandments-.html

Amerikas Social Media Star

Weitere Social Media Aktivitäten von Wells Fargo, die wirklich jede Spielart von Social Media nutzen und auch perfekt zu beherrschen scheinen. Die Infos sind ebenfalls auch dem Chris Skinner Blog.

http://thefinanser.co.uk/fsclub/2009/12/stagecoach-islands-in-the-stream.html

Alleinstehnde Mütter

Gehören nicht gerade zu den Kundengruppen, auf welche sich Banken in der Regel konzentrieren. Dabei haben diese gerade in finanziellen Fragen einigen Beratungsbedarf. Eine Kreditgenossenschaft aus den USA hat dies erkannt und eine spezielle Internetseite geschaffen. Wäre doch auch was für deutsche Genossenschaftbanken. Wie war das noch: Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung,
http://www.veritymom.com/about

Mit Chase  lernen

Mal wieder eine kleine Innovation von einer amerikanischen Bank. Mit Chase kann man mehr über Finanzen und das persönliche Finanzverhalten lernen. In Deutschland muss man dafür wohl in die Bank gehen.

https://www.chase.com/blueprint/

Jetzt geht es Schlag auf Schlag

American Express  bietet kleinen Unternehmen über ihre Social Media Plattform Open Forum nun auch die Nutzung von  Twitter an.  Dort kann man dann in 140 Zeichen lesen, was kleine Unternehmen gerade tun.
http://www.mediapost.com/publications/?fa=Articles.showArticle&art_aid=118058

Und bei manchen Genosssen ist die Welt noch in Ordnung. Die Zeit berichtete von der Raiffeisenbank Ichenhausen, die in einem engen lokalen Markt sehr erfolgreich ist. Ohne Intenet. Und alle fragen sich, wie das gehen kann. Aber lesen sie selbst:

http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2009-09/raiffeisenbank-ichenhausen

Und hier ein interessanter Artikel aus dem Handelsblatt. Schon etwas älter aber dennoch sollte man mal nachlesen, auch wenn man nicht christlich oder gar katholisch ist. Die Frage, ob zuerst der Markt oder das Geld kommen sollte und dann erst der Mensch kann man sich doch mal stellen. Ist doch auch ein interessantes Thema für unsere Social Banking Diskussion, denn ohne eine Wertdiskussion ist auch Social Banking nichts. Oder?

http://www.handelsblatt.com/meinung/essays/erzbischof-reinhard-marx-zuerst-kommt-der-mensch-dann-der-markt;2483756

In diesem Sinne: Morgen ist schon wieder der dritte Advent und zum Schluss gibt es noch ein Video. Jakc Dorsey der Erfinder von twitter hat ein neues  mit dem Namen Square und das erklärt er hier und ich denke die Finanzunternehmen werden dieses Projekt mit Interesse beobachten. Auch wenn der Anfang langweilig wirkt. Zum Schluss wirds spannend.

Kredit Genossenschaften und ihre Kunden leben Social Media

Das gilt zumindest für die USA und ist möglicherweise auch für deutsche Genossenschaftsbanken ein Grund noch mehr Mut in Sachen Social Media aufzubringen. Wobei – Mut ist eigentlich gar nicht erforderlich, wenn man einfach mal in die Geschichte zurückblickt. Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung, dass sind alles Prinzipien, die sich auch im Internet wieder finden und die sicherlich auch den Erfolg dieses Mega Mediums bzw. dieses sozialen Handlungswerkzeuges ausmachen.

Kein Wunder also, dass der amerikanische Blog www.creditunions.com sechs Gründe nennt, warum man mit seinen Mitgliedern mit Hilfe von Social Media kommunizieren oder in den gleichberechtigten Dialog treten sollte. Grund 1 sind diese Studienergebnisse:

According to an October 2009 Internet Strategy Consortium Survey, an average of 52% of credit union members across all ages are using social media websites. Originally dominated by Gen Y, social media sites are rapidly becoming a mainstream communication channel. The study, conducted online with more than 11,000 credit union members, found that members are using multiple sites, including Facebook (91%), YouTube (32%), MySpace (29%), and Twitter (15%).

Und hier genauere Informationen

  • More than 82% of credit union members ages 18-60+ use Facebook.
  • About half of all members surveyed said they would read a credit union’s Facebook page periodically.
  • Among credit unions with a Facebook presence, only 5-16% of their members were aware their credit union had a fan page. Most members reported learning of Facebook pages through credit union websites.
  • Of Twitter users, 34% use it to follow companies with which they do business.
  • Twitter’s overall familiarity among members was 14%, but only 2-7% reported being “very familiar” with the service.
  • Members using Twitter expect their credit union to provide information such as fraud alerts (71%), special offers (60%), financial tips (58%), and rate specials (57%).
  • Nine-in-ten online members are interested in receiving email from their credit union.
    callahan-social-media-graph

Quelle: The Financial Brand

Und die weiteren Gründe?

Sie sind ohnehin schon da. Auch wenn die Genossenschaftsbanken selber nicht aktiv sind, dann sind aber die Kunden aktiv. Einfach mal bei twitter, ciao, whofinance, usw. nach Genossenschaftbanken suchen. Da wird schon eine Menge über die Banken geschrieben und nicht alles ist schmeichelhaft und richtig. Aber wer nicht zuhört, kann auch nicht reagieren.

Mit Social Media können Sie Ihre Persänlichkeit und ihre Marke entwickeln. Vor allem können sie viele verloren gegangene Werte wieder leben und den Verbrauchern zeigen, dass Bank auch anders geht. Social Media ist eine Chance zurück zu den Wurzeln zu kehren und sich dabei gleichzeitig zu erneuern. Social Media ist die zweite Chance, die man normalerweise gar nicht bekommt: You never got a second chance to make a first impression.

Social Media ermöglicht eine andere Art der Mitglieds- und Kundenbeziehung. Man kann sich zum Beispiel mit den ursprünglichen Antrieben beschäftigen, die hinter den Finanzentscheidungen stehen, man kann sich gemeinsam auch um andere z.B. soziale Angelegenheiten kümmern. Man kann tiefere Beziehungen als Kundenbeziehungen schaffen. Fast ganz so wie  früher. Ohne das Internet und Social Media wäre diese Chance nicht mehr zurückgekommen

Kritische Informationen lassen sich extrem schnell und einfach kommunizieren

und

Sie erreichen potentielle Kunden, die sie sonst gar nicht mehr erreichen könnten. Die Generation Y oder die Digital Natives

Hier der Link auf den Artikel, der diesen Artikel mehr als inspirierte:

http://www.creditunions.com/article.aspx?articleid=3392