Monatsarchiv: November 2009

Banken werden Iphone Apps lieben lernen

Kommt nun endlich der Durchbruch für das mobile Internet und damit auch für das mobile Banking? Wird „Mobile Banking“ eine ähnliche Killerapplikation wie das „Online Banking“ werden oder
wird eine ganz andere Anwendung zu „Everybodies Darling“ innerhalb der Finanzbranche .

Die Top Ten von Gartner

Das Beratungsunternehmen Gartner hat unlängst eine Liste der 10  wichtigsten und vielversprechendsten Anwendungen für Verbraucher für 2012 veröffentlicht:

  1. Money Transfer
  2. Location Based Services
  3. Mobile Search
  4. Mobile Browsing
  5. Mobile Health Monitoring
  6. Mobile Payments
  7. Nearfield Communicationshttp:
  8. Mobile Advertising
  9. Mobile Instant Messaging
  10. Mobile Music

Hier ausführlichere Infos via MobileZeitgeist

Und wie man sieht, taucht Mobile Banking hier überhaupt nicht auf. Stattdessen wird die Geldüberweisung und das Bezahlen mit dem Mobiltelefon als explizit die Finanzbranche betreffende Killer Applikationn genannt. Wobei  natürlich auch Location Based Services, Mobile Search, Mobile  Browsing, NFC und Mobile Advertising  bedeutsam für die Finanzindustrie sind. Aus meiner Sicht wird das Mobiltelefon immer stärker die Kaufenstscheidung am Point of Sale also z.B. auch in der Filiale beeinflussen, denn prinzipiell besitze ich durch das Mobiltelefon zu jeder Zeit die Möglichkeit mir Produktinformationen oder auch die Meinung anderer Verbraucher einzuholen. Insofern spielt hier auch Mobile Social Media eine Rolle. Marken, und Dienstleistungen stehen zu jeder Zeit auf dem Prüfstand und werden in Echtzeit ausgehandelt.

Steigende Bedeutung des mobilen Internets innerhalb der Finanzbranche

Indizien für eine steigende Bedeutung des mobilen Internets für die Finanzbranche gibt es aktuell einige. Wie ist beispielsweise die Kooperation zwischen Vodafone und der Deutschen Bank zu interpretieren.

http://www.forium.de/redaktion/deutsche-bank-und-vodafone-kooperieren/

Bei Finextra wird dem mobilen Banking vor allem in den nicht so entwickelten Ländern eine grosse Zukunft vorausgesagt und ein Milliarden Markt prognostiziert. In den Schwellen- und Entwicklungsländern aber auch in Ländern wie Japan und Korea ist der Mobile Banking Boom ja bereits lange ausgebrochen. Filialen und auch klassische Bezahlverfahren werden hier immer stärker ersetzt.

http://www.finextra.com/news/fullstory.aspx?newsitemid=20770

Und dann gibt es ja auch noch den Start von Nokia Money. Und man könnte sich an dieser Stelle fragen, ob die Banken überhaupt schon erkannt haben, dass hier Telekommunikationsanbeiter in ihre Märkte eindringen und für das Angebot von Bankdienstleistungen ja eigentlich keine Bank sondern lediglich eine Banklizenz benötigen. Zwar zielt Nokia aktuell auch eher auf die Märkte in Schwellen- und Entwicklungsländern ab, aber auch in unseren Breitengraden kann „mobile Payment“ durchaus schnell zu einer von Verbrauchern nachgefragten Anwendung sein. Wenn sie mich fragen: Ich würde viel eher mobil bezahlen als mobil auf mein Banking zugreifen.

via. wirelessfederation

Und nicht nur die Mobilfunkanbieter wollen in diesen Markt. In Großbritannien hat Woolworth ähnliche Interessen. Und kennen sie eigentlich schon das Kreditkarten Terminal für das iphone? Oder die Möglichkeit Checks mit dem iphone einzulösen? Hier kann man mehr erfahren.

http://brandonmcgee.blogspot.com/2009/08/mobile-banking-updates-aug-4.html

Moderne Banken besitzen ein Iphone App

Was heute bereits als Trend erkennbar ist, in der Liste von Gartner aber nicht auftaucht, sind die mobile Anwendungen, die aktuell vor allem im Umfeld des Iphones eine immer größere Rolle spielen. Die Finanzindustrie hat den App Store und das Iphone entdeckt. Wer etwas auf sich hält und sich als moderner und innovativer Finanzdienstleister betrachtet, braucht heute ein App im Apple Store. Dieser Trend ist inzwischen so manifest, dass es sich lohnt einmal genauer auf bzw. in den App Store zu schauen.

Im deutschen App Store findet man inzwischen ca. 1520 Finanzapps und die Zahl der Apps von deutschen Anbietern steigt kontinuierlich. Das Einstiegsapp ist dabei in der Regel die Geldautomaten- oder Bankensuche sowie mobile Banking Applikationen oder Zugänge.

Top Apps gekauft

1. Mobile Butler
2. Kosten Check D 1
3. IExpenseit
4. S Banking
5.IOutBank Pro

Topp Apps kostenlos
1. S-Finanzstatus
2. Börse (Aktien + Co)
3. IExpensit Lite
4. Mobile ButlerLite
5. IOutBank

Inzwischen verfügen die Sparkassen, die Postbank und die Apo Bank über eine eigenes mobile Banking App. Eine Geldautomaten- und Bankensuche gibt es von den Sparkassen, der Apo Bank, der Postbank und der Berliner Volksbank, wobei Apo Bank und Postbank die Geldautomatensuche und das Banking in eine App gepackt haben. Mit der Möglichkeit zur Individualisierung und der Organisation eigener Ansprechpartner sowie der Newsletter Integration bietet das Apo App weitere nützliche Services. Auch die Deutsche Bank besitzt mit ederivates ein eigenes App.

Auch wenn ein Trend erkennbar ist , muss man insgesamt das Fazit ziehen, dass deutsche Banken und Versicherungen bisher – um es freundlich auszudrücken – eher zurückhaltend in der Entwicklung von Iphone Apps sind. Wobei man natürlich auch sagen könnte, dass etwas mehr als eine Millionen Iphone Nutzer möglicherweise noch keinen hinreichenden Grund für die Berücksichtigung des App Stores liefern. Dennoch erwarte ich für das Jahr 2010 weitere Aktivitäten in diesem Bereich. Man kann dann auch gespannt darauf sein, ob es zu keativen und nützlichen neuen Ideen kommen wird oder ob – wie bisher – eher eine Moblilisierung bereits vorhandener und klassischer Internetapplikationen stattfindet. Wie in der Bankenbranche üblich, wird es in jedem Fall zu Nachahmungseffekten kommen, denn schon bald wird es zum guten Ton gehören, mindestens eine Geldautomatensuche oder eine Banking Applikation anzubieten.

Die wenigen deutschen Finance2.0 Anbieter findet man heute noch gar nicht im App Store. Gerade von diesen würde ich innovative Ideen erwarten. Ein App der Fidor Bank AG hätte beispielsweise das Potential dem Trend zur Mobilisierung von Social Media in einem App umzusetzen. NFC und Location based Services wären hier ebenso einsetz- und erwartbar wie „Mobile Money Transfer“ oder gar die mobile Geldbörse?

Hierzu interessante Daten:

New research released by eMarketer Wednesday suggests that activity on sites such as Facebook, MocoSpace and foursquare has been a major driver of mobile Internet use.

The firm predicts that the number of mobile users accessing social networks from mobile devices will reach 607.5 million worldwide by 2013, or 43% of global mobile Internet users. In the U.S., 56.2 million people will be social networking via cell phone by then, accounting for 45% of the mobile Web users.

via. Mediapost

Trend in Deutschland – Boom in den USA

Während man bei uns also bisher nur von einem Trend sprechen kann, ist in den USA bereits der Boom ausgebrochen. Hiervon wird zum Beispiel im Netbanker Blog berichtet, der vom Beginn einer grossen App Veröffentlichungswelle spricht. Dies liegt daran, dass es nicht damit getan sein wird, dass jede Bank ein App anbietet. Es gibt vielfältige Angebote und Handlungsfelder zwischen Verbraucher und Bank, die sich in einer App abbilden lassen. Es gibt darüber hinaus zahlreiche unterschiedliche Zielgruppen mit denen Banken und Versicherungsunternehmen im Austausch stehen, für die sich wiederum unterschiedlich Apps anbieten würden. Die Formel eine Bank ein App ist also falsch. Stattdessen wird die Formel lauten: Eine Bank viele Apps.

There will be an app for each major affinity credit/debit card, one for students, one for small businesses, one for large business, one for senior checking, one for home equity lines, and so on. And, if that’s not enough, there could be a dedicated app for each stock broker, loan officer and mortgage broker. There could be one app for every branch, neighborhood, or region. Right now the search-and-discovery tools at Apple would implode under the weight of all these apps. But they’ll figure that out. It’s worth billions to them.

Die PNC Bank und Wells Fargo werden hier als Beispiele herangezogen, da beide Banken erst kürzlich mehrere iphone Apps auf den Markt gebracht haben

via. netbanker

Und nur mal so am Rande: Es gibt gegenwärtig mehr als 100.000 Apps im App Store. Diese wurden insgesamt 1,5 Milliarden mal heruntergeladen. Und so ganz nebenbei werden dadurch auch die Themen Micro- und Mobile Payment forciert. Die meisten Apps und auch Songs, die ich mir bei Apple herunterlade, lade ich mir unterwegs herunter.

Wir können wohl davon ausgehen, dass die Zahl der weltweiten Banking Apps sehr schnell die Zahl von 10.000 oder sogar 100.000 übersteigen kann. Zumal es ja nicht nur den iphone App Store gibt.

Hier noch ein weiterer interessanter Blog Beitrag:

http://brandonmcgee.blogspot.com/2009/08/mobile-banking-updates-aug-4.html

Triodos Internetauftritt und ein Kreditticker

Hatte heute während eines Workshops ganz kurz die Gelegenheit per iphone die Internetseite der nachhaltigen Triodos Bank zu betrachten. Mein kurzer erster Eindruck. Sehr emotional, sehr übersichtlich, sehr einfach und verständlich. Darüber hinaus erfolgt die direkte Integration von Social Media Elementen, diese laufen also nicht einfach nebenher (wie z.B. bei der Noa Bank). Auch bei der Triodos Bank ist man offensichtlich der Meinung, dass Social Media zu einer nachhaltigen, transparenten und authentischen Bank dazugehört. Es gibt keine Berührungsängste und keine übertriebene Hervorhebung der Aktivitäten. Die Integration in die Bankenseite wirkt beinahe schon selbstverständlich. So als sei Social Media Normalität und nicht Hype.

http://www.triodos.de/

Die Triodos Bank ist auf youtube und bei Facebook aktiv, betreibt einen eigenen Blog und auch ein Forum.

Eine weitere interessante Info in Sachen Social Media fand ich bei p2p Kreditie.com. Auf twitter gibt es jetzt einen Kreditticker, welcher die Kreditsummen von auxmoney und smava anzeigt.

http://twitter.com/Kreditticker

 

Volksbank Bühl jetzt auch auf Facebook

Da lobt alle „Welt“den hochmodernen Social Media Ansatz der Noa Bank und kaum einer bekommt mit, dass auch die Genossenschaftsbanken Social Media einsetzen. Die Volksbank Bühl ist jetzt auch auf Facebook und bei Flickr zu finden. Mein Kompliment:

http://www.facebook.com/pages/Volksbank-Buhl/214867020791?v=wall&ref=search

Lesen und Weiter twittern. Das Leistungsschutzrecht. Rettungspaket für die Verlagsbranche. Guter Artikel v. netzwertig.de http://ow.ly/EY4A

Surftipp für deutsche Politiker: Willkommen auf starthilfe50.de http://ow.ly/EY2k

Social Media Zitat

via Brian Solis

http://bit.ly/5pbDvF

Der Social Media ROI

Gefunden via Mobile Youth. Das schöne Video kommt von Socialnomics

Die Bankenwelt vorm Wochenende

Eigentlich gibt es in der heutigen Zeit ja gar kein Wochenende mehr, aber für eine Überschrift erfinde ich es einfach neu. Hier einige interessante Links rund um und aus der Bankenwelt. Natürlich immer (oder fast immer) mit Bezug zum Internet oder Social Media:

Beginnen wir mit der DAB Bank, deren Kundenmagazin in diesen Tagen erstmals auch als e-Magazin zur Verfügung steht. Ein wenig spät für eine echte Online Bank. Aber dennoch hier die Info via Forium.de

http://www.forium.de/redaktion/dab-bank-kundenmagazin-nun-auch-als-emagazin/

Cortal Consors ist da schon einen Schritt weiter. Meines Wissens die erste deutsche Bank mit einem eigenen Facebook App. Welche Aktie bist du? lautet der Name des kleinen Programms. Hier eine ausführlichere Beschreibung der Funktionsweise. Gefunden auf der Seite von Forium.de

Cortal Consors hat mit Unterstützung der Digitalagentur Plan.Net eine Facebook-Anwendung entwickelt, mit der sich augenzwinkernd feststellen lässt, welche Aktie zur eigenen Persönlichkeit passt. Cortal Consors nutzt so die große Reichweite der Facebook-Plattform für eine spielerische, aber dennoch markenorientierte Kommunikation mit den Usern. Ab sofort kann das Quiz “Welche Aktie bist du?” von allen Nutzern des Social Networks unter http://apps.facebook.com/welcheaktiebistdu aufgerufen werden. Das Quiz zählt in Deutschland zu einer der ersten gebrandeten Anwendungen, die ein Unternehmen auf Facebook bereitstellt. Nach der Beantwortung von fünf Fragen wird ermittelt, welche Aktie am besten zu den zuvor markierten Multiple-Choice-Antworten passt. Zehn Wertpapiere namhafter Unternehmen stehen zur Auswahl – von den Gewinnern bis zu den Verlierern am Markt reicht die Palette der möglichen Aktien, die zur eigenen Persönlichkeit passen könnten. Auf der Ergebnisseite werden außerdem Infos zu Cortal Consors bereitgestellt, es ist möglich Facebook-»Fan« der Direktbank zu werden, Aktienkurse abzurufen oder aktuelle Angebote auf dem Finanzportal von Cortal Consors zu nutzen.

http://www.forium.de/redaktion/cortal-consors-startet-eigene-facebook-app/

Bei der Suche des Facebook Quizes ist mir dann  direkt  aufgefallen, dass Cortal Consors auch eine eigene Facebook Gruppe hat, die natürlich sofort in meine „SocialFinanceListe“ aufgenommen wird.

http://www.facebook.com/home.php?#/pages/Cortal-Consors/86220828052?ref=search&sid=548902682.2028996522..1

Die Social Banking Diskussion nimmt weiter fahrt auf. Dies ist nicht zuletzt den vielfältigen Aktivitäten von Lothar Lochmaier zu verdanken und seinem „freundlichen Banken Manifest„. In seinem Blog findet sich aktuell z.B. ein lesenswertes Interview mit Mathias Kröner von der Fidor Bank AG. Eventuell ist ja eine Bank, die  von Kunden gestaltet wird, ja die höchste Form von Social Banking.

Das Interview:

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/19/fidor-interview-was-ist-eigentlich-community-banking/

Und als Ergänzung noch ein Video Interview mit Mathias Kröner. Aufgenommen auf einer Kundenveranstaltung der VR NetWorld GmbH.

Lothar Lochmaier setzt sich in seinem Blog mit meiner Präsentation: Social Banking (was ist das überhaupt) auseinander und liefert Antworten auf meine Fragen.

Hier ein Auszug:

Damit sind wir bei der „sozialen Sprengkraft“ des Begriffs Social Banking angekommen. Denn das Social Banking der „zweiten Generation“, wie ich es nenne, hat mit der ersten Generation der sozialen Fürsorge für vernachlässigte gesellschaftliche Randgruppen nur wenige Schnittstellen gemein. Deren Prominentester Vertreter ist die „Bank der Armen“, die vom Friedensnobelpreisträger Muhamad Yunus gegründete Grameen Bank.

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/19/diskussion-was-ist-oder-was-konnte-social-banking-sein/

Und hier noch mal meine Slideshare Präsentation.

Und noch ein interessantes Thema mit dem sich Lothar Lochmaier beschäftigt. Warum verschlafen die Direktbanken eigentlich das soziale Internet? Die Antwort ist einleuchtend: Weil sie es nicht nutzen können.

http://lochmaier.wordpress.com/2009/11/18/social-media-warum-direktbanken-das-soziale-internet-verschlafen/

Und was machen eigentlich die Menschen in Zeiten der Finanzkrise. Sie sind verängstigt wie ein Umfrage der Apotheken Umschau zeigt. Was ja angesichts unserer eher defätistischen und wenig aufklärerischen Medienlandschaft kein Wunder ist.

Viele Deutsche haben Angst vor finanziellen Problemen. Gleichermaßen befürchten sie soziale Spannungen und Ungerechtigkeiten. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Gut jeder dritte Bundesbürger (35,3%) hat große Angst davor in wirtschaftliche Not zu geraten.
Ebenso viele (33,0%) gaben an, sie befürchteten, dass ihre Rente im Alter nicht ausreichen könnte. Mehr als ein Viertel der Befragten (28,6%) äußerte sich außerdem besorgt, dass wachsende Unterschiede zwischen Arm und Reich zu großen sozialen Spannungen führen könnten. Angst vor einer erneuten Wirtschaftskrise zu haben, bekannte ebenfalls jeder vierte Befragte (27,7%).     Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg zwischen dem 18.9.2009 und dem 9.10.2009 bei 1.914 Frauen und Männern ab 14 Jahre.

Info via Forium

Und diese Verunsicherung gilt zunehmend auch gegenüber den Banken. Forium berichtet hier von zwei weiteren interessanten Studien. Offensichtlich bleiben viele Kundenbeschwerden von Bankmitarbeitern unbemerkt

http://www.forium.de/redaktion/studie-zu-viele-beschwerden-bleiben-von-bankmitarbeitern-unerkannt/

Auch die Mitarbeiter von Banken sind offensichtlich der Meinung, dass erheblicher Handlungsbedarf im Management von Kundenbeziehungen bestehe. Dies ergab eine Trendumfrage zur Kundenorientierung. Allerdings scheinen die Ergebnisse der Studie ein wenig am Thema vorbei zu gehen. Zeugen Sie doch noch von einem eher klassichen Bankenmodell, in welchem die Kunden auf der Basis einer CRM Philosophie betrachtet und behandelt werden. Statt CRM heisst das Thema der Zeit aber eher SRM – also Social Relationship Management.

http://www.forium.de/redaktion/studie-erheblicher-handlungsbedarf-im-management-der-kundenbeziehungen/

Womit wir wieder beim Thema Social Media sind. Hier scheinen vor allem die spanischen Banken einen großen Schritt voraus zu sein. Davon berichtet zumidest Christoph Langlois in seinem ausgezeichneten „Visible Banking Blog.

http://clanglois.blogs.com/internet_banking/2009/11/bankinter-launches-bankinter-labs-micrositeblog-twitter-youtube-and-faceboo.html

In einem etwas älteren Blogbeitrag stellt er z.B. die neue spanische Version von SmartHippo vor.

http://clanglois.blogs.com/internet_banking/2009/10/bienvenido-a-hipolistoes-la-versi%C3%B3n-espa%C3%B1ola-de-smarthippocom.html

Soziale Währungen

Finextra berichtet von einem Start up, welches eine eigene soziale Währung entwickelt hat und innerhalb der Community nutzt.

http://www.finextra.com/news/fullstory.aspx?newsitemid=20767

Ein weiterer interessanter Blog Post von Insites Consulting zur Somesso Veranstaltung, an der ich ja selber teilnehmen durfte.

http://blog.insites.be/?p=1316

Und noch ein interessanter Link auf den Somesso Blog selber. Thema Social Media in Small Banking

http://somesso.com/blog/2009/11/social-media-in-small-banking/

Die Bank of America – meilenweit weg vom Social Banking – nutzt aber intensiv Social Media und scheint auch ein wenig am negativen Image arbeiten zu wollen. Auf einer speziellen Seite vermittelt die Bank Informationen zum finanziellen Wohlbefinden.

http://learn.bankofamerica.com/

Zum Abschluss noch eine Frage von Lothar Lochmaier und eine Antwort von Matthias Kröner. Das Bild vom kleinen Dorf hat mir sehr gefallen.

Social Banking 2.0: Wie kann das von Fidor propagierte Motto „Banking unter Freunden und Gleichgesinnten “ funktionieren. Eigentlich hört doch meist beim Geld die Freundschaft auf, selbst in der eigenen Familie (spätestens wenn es ans Verteilen der Erbschaft geht), oder?

Na ja, das geht in manchen Familien mal so, in anderen anders. Auch sehen wir doch eine klare Bewegung hin zur Nachhaltigkeit. Aber, darauf wollen wir uns nicht alleinig verlassen.

Die Technik des Internets und dabei herausragend des Web 2.0 funktioniert, wenn sie richtig angewendet wird, wie eine regionale Vor-Ort-Community. Nennen wir es DORF. In einem Dorf ist jeder mehr oder weniger gezwungen sich nachhaltig zu verhalten, da er ansonsten aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen wird. Ohne das Bild zu weit zu strapazieren, weil da ansonsten sehr schnell auch die falschen Assoziationen hochkommen, kann man sagen, dass das im Web 2.0 auch funktioniert.

Denn letztlich kann es im Internet bei Fehlverhaltensweisen zu ähnlichen Gesprächen kommen, wie auch in einem Dorf. Das Beispiel eBay zeigt, wie das geht, indem Käufer und Verkäufer sich bewerten können. Das geht ja bereits in diese Richtung und wird von uns sicher aufgegriffen werden.

Social media is the Tsunami that will allow the socialization of banks, is what I consider the key message of the SOMESSO http://ow.ly/E0Sp

So einfach dahingesagt und so wahr: The Web is transforming society. Web Science – Web Science Trust http://ow.ly/DJxM