Monatsarchiv: Oktober 2009

Liebe Genossen

Hört Euch mal an, was dieser Herr zu sagen hat. Ich teile nicht alle seine Aussagen, wobei Herr Professor Peter Kruse sicherlich die richtigen Fragen stellt. Was er aber über die genossenschaftliche Idee sagt, ist zu 100 Prozent richtig. Liebe Genossenschaftsbanken: Es gibt also keinen Grund vor dem Internet Angst zu haben. Das Internet ist Eure Chance. Also bitte nutzt Sie bevor andere es für Euch tun.

Vidoe via. Social Banking 2.0

Mehr zu den im Interview erwähnten Digital Natives findet man hier

http://www.dnadigital.de/

Das Thema Volksbanken Raiffeisenbanken wird natürlich aus Teil der Talkrunde auf der Somess0 2009 in Zürich sein, an der ich am Dienstag teilnehmen darf.

Mehr Infos gibt es hier:

somesso

Interessanter Artikel zu Banken + Kundenmeinungen im web Mit Schleichwerbung für Monitoring Anbieter – Es gibt auch andere http://ow.ly/xgIK

Genossenschaftsbanken 2.0 – Sehr schöner Artikel von Lothar Lochmeier – Besseres Banking ist möglich und gewollt http://ow.ly/xgEq

Well done

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Was mir so auffiel (Links zum abbiegen)

John Bird und Jack Fortune schlagen wieder zu

Sehr komisch, wenn es nicht so traurig wäre.

http://www.ft.com/cms/4fe40d1a-07b4-11dd-a922-0000779fd2ac.html?_i_referralObject=10664514&fromSearch=n

Und an dieser Stelle die Frage: Warum gibt es in Deutschland keine Satire von dieser Qualität? Vielleicht weil die klassischen Medien glauben, dass man kein Geld mit Qualität verdienen kann?

Müssen Banken einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten?

Im Blog „nackter Kapitalismus“ wurde eine spannende Frage thematisiert: „Leisten Banken einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft?“ Die Antwort auf diese Frage, würden viele aktuell womöglich sofort mit „Nein“ beantworten. Angesichts der, durch das Handeln von einigen Banken entstandenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Schäden, deren Folgen heute noch gar nicht vollständig abschätzbar sind, ist diese Antwort auch durchaus verständlich. Hier wird allerdings ein recht interessanter Ansatz für die Einordnung und Bewertung dessen gemacht, was zum Wohle einer Gesellschaft beiträgt. Angelehnt ist der Artikel an ein Interview mit Roger Bottle, der eine ganz interessante Theorie entwickelt hat.

http://www.nakedcapitalism.com/2009/10/does-banking-contribute-to-the-good-of-society.html

Nach Roger Bottle besteht das gesamte wirtschaftlich Leben aus einer Mixtur von kreativen und distributiven Aktivitäten. Kreative Aktivitäten bedeutet Dinge, die es vorher noch nicht gab, neu zu entwicklen und dadurch den Nettonutzen zu erhöhen. Distributive Aktivitäten schichten dagegen Leistungen lediglich von einer Gruppe zur anderen um. Es gibt zwar eine kleine Zahl von Profiteuren, die Mehrheit leidet aber eher unter diesen Leistungen.

Nach diesen Kriterien bewertet Bootle Gesellschaften, wobei die kreativen Gesellschaften mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch langfristig erfolgreich sein sollen.

Erfolgreiche Gesellschaften maximieren das Kreative und minimieren das Distibutive. Gesellschaften, in denen Gewinne nur auf Kosten Anderer gemacht werden können, werden als verarmt  definiert. Sie seien in der Regel auch intensiv gewalttätig.

Die Entwicklung der Stellung und Bedeutung des Finanzsektors wird dann so erklärt:

Even when a certain sort of financial activity is purely distributive, the returns to the winning parties are so enormous that the activity is immensely seductive – and the professionals who appear to be responsible for securing these gains are highly sought after and highly rewarded….

Hier gibt es auch ein Interview mit Roger Bottle

Does-banking-contribute-to-the-good-of-society via. telegraph.co.uk

Wie immer man zu der – zugegebenermassen inhaltlich wenig überzeugenden Unterscheidung – zwischen „creative“ und „distributive“ steht, sie stellt zumindest eine recht simple und nachvollziehbare Erklärung der Finanzkrise dar und zeigt auf, welche Zukunft uns bevorstehen könnte, wenn wir unsere gängigen Wirtschaftskonzepte unhinterfragt fortführen.

Zu viel zu tun?

Und auch Chris Skinner beschäftigt sich in seinem Blog  mit interessanten Fragen, die letztlich klären könnten, warum Banken aktuell so wenig innovativ sind.

For example, how can you expand your business portfolio when capital adequacy needs to be raised?
How can you improve your loan book when no-one wants loans anymore, particularly your bad ones?
How can you innovate when all focus has to go into keeping the lights on?
How can you determine your forward strategy when you have no idea what the policymakers will do next?

The result is that tough decisions have to be made.

In jedem Fall – so Chris Skinner – wären keine Entscheidungen zu treffen, die denkbar schlechteste Lösung.

Der Originalartikel

Können Agenturen Social Media?

In diesem Blog habe ich ja bereits mehrmals die These aufgestellt, dass  mann Social Media nicht outsourcen sollte. Im sehr arrivierten Bruce Clay Internet-Marketing-Blog wurde diese Frage auch thematisert. Die Antwort fällt hier allerdings anders aus. Demnach können Agenturen durchaus erfolgreich „Social Media Marketing“ für Unternehmen durchführen. Die Argumentation dort ist durchaus schlüssig, dennoch konnte sie mich nicht überzeugen: Schon die Begriffskombination ist mir zu sehr in veralteten Machbarkeits- und Gesaltbarkeitsthesen verhaftet.  Ich stelle mir gerade vor, dass ich Gespräche mit Dritten führen muss, die im Auftrag der Person handeln, mit der ich eigenlich kommunizieren möchte. Das funktioniert doch im täglichen Leben auch nicht. Oder?

http://www.bruceclay.com/blog/archives/2009/10/yes_you_can_out.html

Mpesa funktioniert auch aus England

Mpesa ein Dienst mit welchem Geld über das Mobiltelefon versendet werden kann und der darüber hinaus dass. Bezahlen über Internet Ermöglicht, ist jetzt auch in Großbritannien verfügbar und Ermöglicht Kenianiern die Überweisung von Geld ein Verwandte oder Bekannte in Kenia.

Kenianer im Vereinigten Königreich können jetzt Geld zu schicken ihren Freunden und Familie in Kenia durch M-Pesa UK, direkt auf ihr Mobiltelefon Brieftaschen.

http://wirelessfederation.com/news/18533-m-pesa-launches-in-uk-kenya/

Old economy vs. new economy

Und mal wieder ein interessanter Artikel von Umair Haque. Der Anlass für diesen Artikel ist der langsam intensiver werdende Kampf der Verleger gegen das Internet, bei dem es sich eigentlich – so Umair Haque – nur um den Kampf einer geschlossenen, intransparenten und ausgrenzenden Branche gegen eine offene, transparente und demokratische Welt handelt.

http://blogs.harvardbusiness.org/haque/2009/10/the_new_new_mediaconomy.html

Kein Post ohne Twitter

Frei nach dem Motto: Wo Licht ist, ist auch Schatten.  Nur was ist Licht und was ist Schatten?

http://current.com/items/91075172_twitter-worth-a-billion.htm

Bird + Fortune und die #Finanzkrise. Mal wieder herausragender englischer Humor: FT.com / Features http://ow.ly/wBka

Bird + Fortune und die #Finanzkrise. Mal wieder herausragender englischer Humor: FT.com / Features http://ow.ly/wBdY

Politiker Angst: Netzsperren – Der Einfluss der Lobby – Computer – sueddeutsche.de http://ow.ly/wz36

Wie die Verlagsaristrokratie vom „Leitung muss sich wieder lohnen“ Pinzip profitieren wird. Artikel via.Print würgt http://ow.ly/wyYC

Leveraging Corporate Social Media in the Finance Sector

somesso

Am 2. und 3. November findet in Zürich die Somesso Konferenz 2009 statt. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter und Experten der Finanzbranche. Der erste Tag ist als Workshop der zweite als Konferenz angelegt. Es sind zahlreiche spannende Veranstaltungen und Vorträge von Social Media Kennern und Experten angekündigt. Hier die Agenda für Tag 1 und Tag 2. Aus Deutschland wird die Fidor Bank AG teilenehmen.

Auch ich habe die Chance erhalten an einer Diskussionsrunde teilzunehmen. Da die Veranstaltung in englischer Sprache stattfindet, habe ich hier mal versucht meinen ersten englischsprachigen Artikel zu verfassen, um auf die Veranstaltung hinzuweisen.

An dieser Stelle auch noch eine Richtigstellung: Ich bin nicht Mitarbeiter des BVR und kann insofern auch nicht offiziell für die Gruppe der Volksbanken Raiffeisenbanken sprechen. Dieser Blog drückt deshalb auch immer meine persönliche Ansicht aus und hat in der Regel keinerlei bezug zu meiner täglichen Arbeit, auch wenn ich hier immer wieder mal schreibe, dass insbesondere die genossenschaftliche Idee und damit natürlich die Genossenschaftsbanken die idealen Voraussetzungen besitzen, um im sozialen Internet aktiv und erfolgreich zu sein.

Hier aber nun der Artikel:

Like Love Social Media would changes everything.

For the financial sector, social media is not yet on the agenda. Although the relevance of the social internet has been recognized, so far only a few banks have entered the social media stage. The reasons for this are obvious: the financial crises and the fact that banks traditionally operate mysteriously rather than transparently. Nevertheless, banks will use social media. And that´s not all: within a short time, social media will be as common as using the telephone, email or online banking. It needs little fantasy to find several reasons for this, too.

1. Social media is more efficient and less expensive than every other known technology. And banks are traditionally ambitious about saving costs and increasing efficiency

2. The social internet is the basic technology for a globalized world

3. People are using social media and because „banking is people“ banks must and will actively use social media.

At the moment just one question remains: How will banks utilize social media?

First of all, the answer to this question requires a conceptual clarification: social media is not social. Social media is human interaction mediated over internet platforms and internet technologies.

This means, if banks deploy social media, ‘’banking“ wouldn’t necessarily become better, more sustainable or human. But at least social media increases the pressure on banks to act more honestly and oriented to the needs of people (consumers). The Internet catapults us into the age of honesty. The transparency of the internet favors enterprises which act openly, fairly, transparently and authentically and those able to involve customers directly in order to furnish superior services.

Such superior services will pursue the objective of improving people’s financial well-being. This applies to making people better, more successful and happier. The particular challenge is: not just people but the economy, society, culture and ecology should not suffer from the actions of the banks, but should likewise profit. That would be ‘’social banking “and this is a social innovation.

In my opinion, banks will use social media. But there are some banks with better pre-requisites for using social media. These are the regional and cooperative banks which are more accustomed to talking to real people in a real voice.