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Über google bin ich auf eine Studie gestoßen, die sich mit dem “Engagement” der wertvollsten Marken im sozialen Internet beschäftigt. Die Studie mit dem Titel:
The world´s most valuable brands. Who´s most engaged?
Engagement – Ranking the Top 100 Global Brands
Case Study von wetpaint/Altimeter
http://www.engagementdb.com/downloads/ENGAGEMENTdb_Report_2009.pdf
liefert interessante Ergebnisse zum Einfluss von Social Media Aktivitäten auf den Markenerfolg.
Die Studie verfolgte das Ziel zu ermitteln: Wie stark/tief die weltweiten Top Brands in Social Media engagiert sind. Dabei sollte erstmals auch versucht werden eine Beziehung zwischen der Tiefe des Engagements in Social Media und daraus resultierendem finanziellem Erfolg zu identifzieren.
Die wesentliche Erkenntnisse der Studie kurz im Überblick
Engagement ist sowohl quantitativ als auch qualitativ bewertbar.
Dabei entsteht ein Engagement Score dermaus der Summer aller Einzel Engagements in den verschiedenen Social Media Kanälen resultiert.
Je mehr Kanäle gentutzt werden, desto höher ist das Gesamt Engagement.
Das Unternehmen mit dem höchsten Engagement Store ist Starbucks
Es bestehen gewaltige Unterschiede zwischen einzelnen Branchen. Manche Branchen sind nicht nur aktiver, sie haben auch ein tieferes Engagement mit den Verbrauchern. Media und Technologie Unternehmen sind besonders aktiv. Nahrungsmittel und Getränkeindustrie und auch die Finanzbranche sind wenig aktiv. Die wenigen deutschen Marken sind ebenfalls eher inaktiv.
Auf Basis der Studie ließen sich die Marken jeweils einem von 4 Engagement Profile zuordnen.
Mavens: „Engaged#m in sieben oder mehr Kanälen. Haben einen überdurchschnittlichen Engagement Score. Sie besitzen eine robuste Strategie und haben spezielle Teams für das Thema Social Media, zusätzlich ist die Social Media Strategie in die online Strategie integriert. Für solche Unternehmen ist es kaum vorstellbar nicht an Social Media teilzunehmen.
Butterflies: Sind in7 oder mehr Kanälen engagiert haben aber geringere als durchschnittliche Engagement Werte. Sie haben Initiativen in vielen verschiedenen Kanälen, neigen aber dazu, sich zu wenig einzubringen. Einige Kanäle werden kaum genutzt. Sie würden gerne mehr tun, es fehlt aber an entsprechender (finanzieller) Unterstützung. Eine vielwegige substanzielle Konversation ist damit kaum möglich
Selectives: „Engaged!“ in 6 oder weniger Kanälen. Haben höher als durchschnittliche Engagement Werte. Einige Kanäle stehen dabei im Fokus. Egagement erfolgt wenn und und wo es am sinnvollsten bzw. notwendigsten erscheint. Die Initiativen werden meistens nur mit wenig Personal durchgeführt. Die Bemühungen müssen fokussiert werden. In der Regel handelt es sich um Brückenköpfe von einzelnen internen Evangelisten oder Enthusiasten mit minimalem Budget
Wallflowers: Sind in sechs oder weniger Kanälen engagiert und haben geringere als durchschnittliche Engagement Werte. Die meisten haben erst angefangen oder bewege n sich noc h recht vorsichtig. Sie lernen Social Media noch kennen bzw. probieren etwas aus in wenigen Kanälen. Sie sind vorsichtig aufgrund bestehender Risiken und engagieren sich in den Kanälen, die sie nutzen nur recht wenig.
Gerade die Top Marken der Finanzbranche werden in der Studie als wenig affin für Social Media dargestellt. Es gibt keinen Maven. American Express ist der einzige Butterfly.Die Aktivitäten werden überwiegend in die Kategorie Wallflower eingeordnet. Meryll Lynch, Visa und Ing gelten als Selective.
Zwar ist Social Media inzwischen in der Bankenwelt angekommen. Aber offensichtlich noch nicht bei den großen Marken. Würde man die Profile auf die Deutsche Bankenwelt anwenden, dann gäbe es sicherlich auch fast keinen Maven, wenige Butterflies und fast ausnahmslos Wallflowers. Allerdings sind wir in Deutschland in Sachen Social Media insgesamt ein wenig rückständig. Wenn man auch feststellen muss, dass das ficoba Community Banking einer der weltweit modernsten Ansätze im Bereich Finance2.0 darstellt. Allerdings ist die Bankenlizenz auch noch recht jung, eine Vergangenheit muss man „zum Glück“ noch nicht mitschleppen.
Zur Eigen Einschätzung deutscher Aktivitäten hier noch mal mein persönlicher Twitter Watch
Ich habe den Begriff Engagement nicht übersetzt, da er – meiner Meinung nach – in der Originalsprache mehr aussagt, als in einer möglichen deutschen Übersetzung. Da lerne ich aber gerne hinzu
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So viele Twitter Neuzugänge. Da wird es Zeit mal wieder eine kleine Bestandsaufnahme durchzuführen.
Ähnliche Artikel in diesem Blog: Deutsche Banken im Twitter Kurztest
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Die Qurin Bank ist auch dabei
http://www.facebook.com/pages/quirin-bank-AG/81577082476?v=feed&story_fbid=190482035474&ref=mf
http://twitter.com/quirinbankAG
Und auch whofinance nutzt twitter


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Hier wieder einige neue bzw. mir bislang noch nicht aufgefallene Social Media Aktivitäen von deutschen Banken
Berliner Sparkasse
http://twitter.com/BerlinerSPK
Landesbank Hessen Thüringen
Kreissparkasse Augsburg
http://twitter.com/KSK_Augsburg
S Finanzgruppe Hessen Thüringen
LfA Förderbank Bayern
http://twitter.com/Foerderbank
Staatsbank Baden Württemberg
und auch mit einer Facebook Gruppe
http://www.facebook.com/pages/Karlsruhe-Germany/L-Bank/108542143486?ref=s
Die GLS Bank ist jetzt auch bei Facebook
http://www.facebook.com/group.php?gid=41646781733&ref=search
Den Gesamtüberlick gibt es in der Social Finance Liste. Wenn Euch eine neue Bankenaktivität auffällt, bitte einfach als Kommentar eintragen. Danke
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In der Juni Ausgabe der Wired hat mir ein Artikel von Kevin Kelley ausgezeichnet gefallen. Schon den Titel kann man auch für amerikanische Verhältnisse als ungewöhnlich bezeichnen: „The new Socialism: Global Collectivist Society is coming online“. Denn die USA gilt bis heute nicht gerade als ein Land, welches eine besondere Affinität zum Sozialismus aufbringen würde.
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Bin gestern über den noch ungenutzten Twitter Feed der deutschen Bank gestolpert. Sich einen Twitter Account anzulegen, um den Namen zu sichern ist ja nichts verwerfliches. Selten hat der Titel eines Twitter Accounts eine solche entlarvende Wirkung bei der Deutschen Bank. Denn deren Twitter Feed nennt sich Deutsche News. Es geht also – wie die Überschrift direkt verkündet – um Senden und nicht um gleichberechtigten und authentischen Dialog.
Nicht verwunderlich aber trotzdem die goldene Twitter Zitrone an die Deutsche Bank.
Hier kann man gelegentlich mal gucken, ob vielleicht doch was passieren wird.
http://twitter.com/Deutsche_NewsNeuen Artikel anlegen ‹ Finance 2.0 (electrouncle) — WordPress
Übrigens schon mehr als 60 gespannte Follower
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Wir haben gelernt, dass wir Deutschen nichts über Finanzen wissen. Die aktuelle Jugendstudie des Bankenverbandes behauptet nun aber, dass Jugendliche – und wir waren ja alle mal jung – wissen möchten, wie die Wirtschaft tickt. Da würde dann ja auch das Wissen über Finanzen dazu gehören. Wenn „die Jugend“ also wissen möchte wie die Wirtschaft tickt, warum sagt man ihr das denn nicht einfach. Haben hier eventuell unsere institutionellen Einrichtungen versagt oder versagen diese aktuell. Oder ist das Ganze auch eigentlich gewollt? Das wäre dann meine persönliche Verschwörungstheorie.
http://www.bankenverband.de/channel/101416/art/2753/rss/0/index.html
Dies ist eine Auseinandersetzung mit einem Artikel aus der Zeitschrift „Die Bank“
Titel: Dem Social Banking Paroli bieten
Es könnte also sinnvoll sein den Originalartikel vorher zu lesen.
Zur Sicherheit habe ich erst noch mal in ein Lexikon geschaut. Paroli bieten bedeutet demnach: Widerstand leisten bzw. Jemandem etwas entgegenzusetzen. Über die Überschrift bin ich gestolpert. „Dem Social Banking Paroli bieten“. Das zeigt ja einerseits, dass „Social Banking“ an Bedeutung gewinnt. Da ist offensichtlich etwas, was einigen etablierten Banken Angst macht oder Angst machen sollte und die Beratungshäuser stehen bereit, um den Banken diese Angst zu nehmen.
Leistet dem Social Banking Widerstand.
Ein irgendwie sehr abwegiger Vorschlag, denn Banking beschäftigt sich mit Menschen und basiert auf Beziehungen zwischen Menschen. Und erfolgreiche Beziehungen basieren wiederum auf Vertauen. Ohne den sozialen Aspekt wäre Banking gar nicht möglich, was ja die Finanzkrise irgendwie auch recht überzeugend belegt.
Überall bröckelt die Vertrauensbasis im Verhältnis zwischen Mensch und Finanzunternehmen und mit aufkommenden Alternativen brechen die Wolkenschlösser der Privatbanken und Direktbanken zusammen.
Liebe Volksbanken Raiffeisenbanken, Sparkassen und neue Anbieter im deutschen Finanzmarkt bitte leistet keinen Widerstand gegen Social Banking. Mach weiter auf eurem Kurs oder – falls erforderlich – findet wieder zurück zu dem, was Euch einst stark gemacht hat: Seid kundennah, transparent, authentisch, vertrauensvoll, hilfreich, offen, ehrlich, fair und vor allem nützlich.
Bei weiterer Lektüre des Artikels kann man den Eindruck gewinnen, die Wahl der Überschrift können vielleicht auch ein Versehen gewesen sein, denn ganz so viel Widerstand möchte der Autor dann wohl doch nicht leisten. Wobei mir auch im Artikel einige Aussagen ein wenig komisch vorkamen.
in Rückblick auf die kurze Historie der Online-Medien zeigt: Banken waren durchgängig Vorreiter der geschäftlichen Nutzung des Online-Kanals. Getrieben durch enorme Kostensenkungspotenziale nutzten sie BTX und etablierten sichere Transaktionen im Internet.
Natürlich ist es richtig, dass Banken Vorreiter in der geschäftlichen Nutzung von Online Banking waren und deshalb auch das Potential dazu haben, zukünftig eine wichtige Rolle im Internet zu spielen. Man darf allerdings nicht verkennen, dass all diese Innovationen in erster Linie immer den Banken selber gedient haben. Die Gründe für die IT Innovationen waren in der Regel Effizienz- und Effektivitätsverbesserungen zumindest aber Kosteneinsparungen. Beim Social Banking geht es aber um etwas ganz anderes, denn da dreht sich der Spieß um. Der Kunde tritt in Erscheinung und entscheidet mit seiner durch das Internet gestärkten Macht was getan wird. Er übernimmt die Kontrolle. Er kann, will und muss gefragt werden.
Die im Artikel vorgeschlagenen Optimierungen der Online Banking Applikationen der Banken sind sicherlich alle recht pfiffig und durchdacht, sie lösen sich aber nicht aus der typischen Bank getriebenen Entwicklungslogik. Alles wird beim Alten bleiben. Die Provisonslogik des Bankvertriebs wird über technische Systeme einfach fortgeschrieben und optimiert. Zukünftig muss der Bankberater seinem Kunden nicht mehr persönlich das Produkt verkaufen, dass ihm zwar eine Provision dem Kunden aber manchmal wenig Glück bringt. Und geht es dem Kunden wirklich um Produktkauf?
Und ein weiteres Manko: Wenn die Kundenberatung so wichtig ist – das liest man ja immer wieder – warum soll denn zukünftig ein Empehlungssystem ala Amazon die Kundenberatung übernehmen. Übrigens: Ich stelle mir gerade vor in meinem Online Banking bekomme ich einen Hinweis: Personen, die dieses Tagesgeld gekauft haben, haben auch Aktie xy erworben. Das funktioniert vielleicht bei Büchern und CDs, aber doch nicht bei Bank Produkten. Bei allen Büchern, die ich jemals bei amazon gekauft habe, waren immer die Kundenbewertungen wichtiger als der technische Algorithmus. Der Austausch mit anderen Kunden, das Wissen darüber, ob dieser andere Kunde Gemeinsamkeiten mit mir hat oder sich in einem Bereich besonders gut auskennt und mir deshalb als Experte dienen kann, dass wäre ein Mehrwert für mich
Der Autor rät den Banken im Artikel explizit davon ab zu bloggen oder andere Social Media Dienste zu nutzen, denn da ist das Risiko dem Image zu schaden angeblich größer als wenn die Bank gar nichts macht. Das Online Gespräche über die Bank in jedem Fall stattfinden, hat der Autor anscheinend nicht mit einkalkuliert. Nur ist die Bank ist dann eben nicht dabei. Ein kleiner Tipp: Was man selber nicht hört oder sieht, kann trotzdem passiert sein. Also mal ganz ehrlich: Seit wann ist Nichtstun ein gute Ratschlag.
Ein besseres Online Banking fände ich übrigens auch sehr gut. Wenn das Online Banking wirklich mein Personal Finance Manager wäre, der mir die Möglichkeit geben würde zu jedem Zeitpunkt meine aktuelle finanzielle Situation einzuschätzen, dann wäre das eine gute Sache. Nur würde das bedeuten, dass die Bank akzeptieren müsste, dass ich alle meine Konten und alle meine Bausparverträge und alle Versicherungen egal bei welchem Anbieter ich sie gekauft habe, innerhalb meines Bankings sehen könnte. Und mal ehrlich, welche Bank würde dies heute schon ermöglichen. Darüber hinaus müsste ich die Möglichkeit haben, jede Transaktion, die ich oder meine Frau irgendwo mache, ohne Zeitverzögerung in meinem Banking abzulegen, um dadurch mein Ausgabeverhalten kontrollieren zu können. Da würde man dann auch mehr mobile Applikationen ermöglichen und Schnittstellen wären wohl auch ganz gut. Wobei offene Schnittstellen wären noch viel besser. Mehr Benutzerfreundlichkeit im Online Banking ist übrigens auch eine gute Idee.
Ach ja, noch eine Anmerkung zu den Daten, welche die Bank von mir in meinem Online Banking sammeln und auswerten könnte, um mir dann wahrscheinlich sinnvolle Möglichkeiten zu unterbreiten.
1.) Im Internet entscheide ich selber, was ich zu welcher Zeit an Informationen oder Daten benötige, deshalb ist google so erfolgreich und
2.) ich entscheide auch darüber, was mit meinen Daten gemacht werden soll oder darf und
3.) um Himmels Willen. Warum fragt man den Kunden nicht einfach was er will, im Internet ist das möglich. Wirklich, Ehrlich, Ja Sie können es mir glauben.
Ich hoffe ich habe nicht übertrieben oder am Ende sogar den ganzen Artikel falsch verstanden.
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