Finance 2.0

Beiträge vom Mai 2009

Wenn Menschen mit Haien sprechen

Mai 30, 2009 · Kommentar schreiben

Gestern abend habe ich bei youtube dieses Video gefunden. Schon etwas älter, aber es zeigt so wunderschön, wie wir heute mit Menschen umgehen, die eigentlich das Richtige tun, denen es aber nicht gelingt mit den üblichen Schaumschlägern (z.B. in Talk Shows) mitzuhalten, weil ihnen vielleicht das „ICH“ Gen ein wenig abgeht.

Nachtrag:

Bei aller Begeisterung für Social Media und die Möglichkeiten des Internets.

Social Banking funktioniert auch ohne Internet

electrOUncle

Kategorien: Banken · Genossen · Social Banking · Verbraucher · Vertrauen

Neue Seite: Social Finance Liste

Mai 30, 2009 · Kommentar schreiben

Ich habe mal versucht meinen unregelmässigen Social Finance update hier als eigene Seite in den Blog einzufügen. Werde die Neuzugänge – solange sie noch zu bewältigen sind – dort immer einbauen. Würde mich über Hinweise von entsprechenden neuen Aktivitäten sehr freuen. Also einfach mal auf den Link klicken, anschauen und Hinweise für Verbesserungen oder fehlende Aktivitäten einfach als Kommentar hinzufügen oder an @electrouncle

Danke

electrOUncle

Kategorien: Banken · Facebook · Social Banking · Social Media · Twitter
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Links zum abbiegen

Mai 28, 2009 · Kommentar schreiben

Es ist viel passiert in den letzten Tagen. Mal wieder an der Zeit einige interessante Links zu posten.

Zum Beispiel zur Frank Bank. Einer Bank für Digital Nativs, wie das Unternehmen selber sagt. Allerdings bisher nur eine Idee oder ein Prototyp.

http://www.thefrankbank.com/

Auch interessant die Tool Box für Finanzmarken von thefinancial Brand. Unter anderem mit einer Twitter Übersicht (allerdings nicht ganz vollständig) und mit einer Blog Übersicht.

http://thefinancialbrand.com/2009/05/27/toolbox/

In den USA plant Master Card offensichtlich eine Plattform für mobiles Bezahlen. In anderen Ländern kommt das Thema schneller voran als bei uns. Luupay ist ja inzwischen schon wieder vom Markt verschwunden.

http://www.wiseclerk.com/group-news/countries/us-mastercard-p2p-platform-plans-for-mobile-payments/

Auch in Japan geht es schneller. Das mobile Bezahlen bzw. das Geld abheben mit dem Mobiltelefon wird immer mehr zu Realität. In der Kooperation von NTT DoCoMo und der  Mizuho Bank soll die Verwendung der Mobiltelefonnummer ausreichen

http://www.finextra.com/fullstory.asp?id=20072

Das kontaktlose Bezahlen wird auch immer beliebter. In den USA gibt es entsprechende Pilotprojekte

http://www.finextra.com/fullstory.asp?id=20076

Die Deutschen fürchten sich mal wieder . Diesmal um die soziale  Marktwirtschaft eventuell  diesmal auch zurecht

http://www.forium.de/redaktion/60-jahre-brd-deutsche-sorgen-sich-um-soziale-marktwirtschaft/

Bitte entschuldigen Sie die nervenden Werbebanner auf der Zielseite, aber die müssen ja auch ihr Geld verdienen.

Und jetzt noch eine Zahl

140 Milliarden Euro

Das ist die Summe, um die (laut Bankenverband) im vergangenen Jahr das Geldvermögen der Deutschen gesunken ist. Der Schuldige:

Die Finanzkrise

Klingt irgendwie überirdisch oder übersinnlich. Ob da nicht vielleicht ganz einfach Menschen am Werkwaren? Und wer zahlt die Zeche? Auch Menschen, aber aktuell eher nicht diejenigen, die den Wagen vor die Wand gefahren haben.

Ein Ausweg? Einfach mal das Video anschauen:

http://next.sevenload.com/watch?v=0N8sr9t

Boris Janek (aka electrouncle)

Kategorien: Banken · Digital Natives · Politik · Social Banking · Veränderung
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Sollten Banken Facebook nutzen?

Mai 27, 2009 · 1 Kommentar

Inzwischen gibt es einige deutsche Banken und Finanzdienstleister, welche das „Abenteuer“ Social Media gewagt haben. Die Mehrzahl der Unternehmen nutzt Twitter, einige bloggen und auch auf youtube findet man erste Banken Channel. Unlängst hat z.B. die Volksbank Bühl hier einen eigenen Channel eröffnet

http://www.youtube.com/watch?v=2yBv-5B9PYY

Die Sparkasse Pforzheim Calw, die Landessparkasse zu Oldenburg und auch die österreichische Raiffeisenbank Lustenau haben eine eigene Facebook Gruppe eröffnet.

Die Landessparkasse zu Oldenburg hat inzwischen 15 Fans und ist etwa seit Anfang März mit der eigenen Gruppe bei Facebook aktiv. In den kurzen Beiträgen wird vor allem über die Bank oder Veranstaltungen der Bank berichtet. So wird z.B. dazu aufgefordert StarMobi zu nutzen oder es wird auf eine Knax Fahrt in den Serengtipark berichtet. Die Beiträge wurden in der Regel von keinem der Fans oder Freunde kommentiert.

Ebenfalls 15 Fans besitzt die Gruppe der Sparkasse Pforzheim Calw. Die Bank ist etwas länger bei Facebook präsent und ist insgesamt aktiver, d.h sie postet mehr Beiträge. Auch die Pforzheimer berichten von eigenen Veranstaltungen. Zusätzlich wird aber auch über Veranstaltungen aus der Region, die Aktualisierung des eigenen Blogs oder soziale Aktivitäten der Bank geschrieben. Auch die Beiträge von Pforzheim Calw werden wenig kommentiert.

Die Raiffeisenbank Lustenau war mit ihren Social Media Aktivitäten den deutschen Sparkassen und Volksbnken in der Regel zeitlich immer mindestens einen Schritt voraus. Auch in Sachen Facebook Nutzung ist dies der Fall. Insgesamt 40 Fans. Viele sehr unterschiedliche Kommentare, die sehr stark von Lokalkolorit und Emotion geprägt sind. Es gibt aber auch hier  nur wenig Kommentare.

Alle Banken befinden sich noch in der Phase des Ausprobierens und eine eindeutige Strategie ist bisher kaum erkennbar. Bei Facebook tumeln sich inzwischen einige  Banken, die in der Regel auch  sehr viel Aufwand betreiben (z.B. UBank).  Aus Bankensicht ist es in jedem Fall sinnvoll dort zu sein, wo der Kunde ist. Allerdings sei die Frage erlaubt, ob Facebook überhaupt die geeignete Social Media Plattform ist, oder ob alle Versuche über Facebook das eigene Geschäft zu forcieren von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind.

Auf der Internetseit www.americanbanker.com gab es hierzu kürzlich einen ganz spannenden Artikel mit der Überschrift: Facebook and Banks: Not really friends.

In dem Artikel wird von unterschiedlichen Personen eine gewisse Skepsis im Hinblick auf die Nutzbarkeit von Facebook für das Bankmarketing ausgedrückt. Facebook  dient ja in erster Linie dazu Freunde zu treffen oder Freunde zu finden und sich mit diesen – in der Regel – über eher private Dinge und Interessen auszutauschen. Im besten Falle sei Facebook ein Experimen,t aber kein Weg, um die Profitabilität des eigenen Geschäftes voran zu treiben. Hier könnte man sicherlich entgegen halten, dass auch experimentelles Marketing dem Geschäft dienen kann und man  auch vorausschauend agieren sollte, um neue Chancen oder Märkte zu erschließen. Darüber hinaus gibt es auch  indirekte Treiber von Profitabilität und gerade für Social Media Marketing stehen die Modelle zur Erfolgsanalyse ja noch am Anfang. Wann ist eine „Social Media Marketing“ Kampagne erfolgreich? Was sind die Erfolgskriterien?

Im Artikel wird beschrieben, dass die meisten Banken bei Facebook relativ statische Seiten bereitstellen, die allenfalls belanglose Informationen oder Links auf einfache Produktseiten der Web Auftritte der Banken anbieten. Keine der Präsenzen hat transaktionelle Qualitäten. Viele beschäftigen sich noch nicht einmal mit den eigentlichen Bank Themen. Der Verweis auf Produktseiten wird demzufolge von den Nutzern in Facebook auch nicht honoriert bzw. ganz im Gegenteil eher sehr kritisch gesehen. Werbung bei Facebook funktioniert nach wie vor nur sehr schlecht und als solches werden die Banken Gruppen in der Regel sehr schnell entlarvt oder bewertet.

Banken sollten – so die Empfehlung – einen Grund bieten bei Facebook zu sein und dort zu bleiben. Eine allerdings sehr unpräzise Empfehlung, die zeigt, dass auch viele der sogenannten Experten nicht so recht wissen, wie eine Facebook Präsenz von Banken erfolgreich sein kann. Das wiederum spricht allerdings doch dafür den Mut zu besitzen zunächst einmal doch zu experimentieren.

Das viele Banken – auch die bisher aktiven deutschen oder deutschsprachigen – fast gar nicht auf Produkte eingehen, mag auch damit zu tun haben, dass Facebook nicht unbedingt als sicherer Ort für persönliche Daten angesehen wird.  Die Privacy- und Datenschutzpolitik von Facebook ist inkonsistent und teilweise auch intransparent. In jedem Fall sind gerade die rechtlichen Aspekte vor dem Start sehr genau zu beachten. Sie stellen damit wesentliche Barrieren vor dem Einstieg dar.

Das „Freund sein“ bei Facebook hat auch eine gewisse Oberflächlichkeit. Viele Freunde tauchen nur einmal auf der entsprechenden Seite oder in der entsprechenden Gruppe auf. Die Zahl der Freunde bildet damit auch einen schlechten Maßstab für den Erfolg der Facebook Gruppe.

Wenn die eigene Facebook Gruppe also nur Arbeit macht und keine Ergebnisse liefert, die dem Unternehmen nutzen, dann droht die Aktivität über kurz oder lang nur noch das Hobby eines oder mehrerer engagierter Mitarbeiter zu bleiben.

Überhaupt steht Facebook ja vor allem auch für die Vielzahl von spannenden kleinen Anwendungen. Vielleicht liegt in der Entwicklung und Bereitstellung solcher Apps eine viel größere Chance für die Banken. Das Unternehmen Fiserv hat mit mymoney ein eigenes Banking App für Facebook entwickelt (vor einigen Monaten habe ich hier schon davon berichtet) . Dieses Tool, das demnächst Banken angeboten werden soll, ermöglicht dann den teilnehmenden Banken Transaktonsleistungen in Facebook anzubieten. Der Nutzer kann die Software herunterladen, er findet dort eine teilnehmende Bank, kann diese Bank auswählen oder ihr Kunde werden. Er kann Kontostände abfragen, die Konto Historie abfragen oder sogar Überweisungen tätigen.

Gegenwärtig nutzen 2870 Facebook Mitglieder die Applikation, die aktuell von 32 „Credit Unions“ angeboten wird. Die Applikation kann noch einige Dinge mehr, sie ermöglicht  z.B.auch Bezahlvorgänge von Person zu Person.

In Deutschland wird die Applikation gegenwärtig noch nicht angeboten.

electrOUncle

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Compliance Ängste verhindern Social Media Nutzung

Mai 26, 2009 · 1 Kommentar

In den USA ist eine sehr interessante Studie zur Nutzung von  New Media und Social Media bei amerikanischen Banken durchgeführt und veröffentlicht wurden. Von dieser Studie berichtet das AbaBanking Journal sehr ausführlich. Die darin dargestellten Erkenntnisse gelten sicherlich so oder in ähnlicher Weise auch für deutsche Finanzunternehmen.

Hier einige Ergebnisse aus dem Artikel: (mehr…)

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Links zum abbiegen

Mai 25, 2009 · Kommentar schreiben

Der Start in die neue Woche beginnt mit einigen interssanten Infos aus der immer spannender werdenden Fiance 2.0 Welt.

Das iphone als Kreditkarten Terminal

Meine Hoffnung, dass das iphone irgendwann einmal die Geldbörse ersetzen kann, konkretisiert sich schneller als erhofft. Nun kann man das iphone bereits als Kreditkarten Terminal nutzen.

http://www.cscout.com/blog/2009/05/11/turning-iphones-into-credit-card-terminals.html

Virgin Money will reine Internet Bank gründen

Virgin Money setzt zukünftig noch stärker auf das Internet. Die Gründung einer reinen Online Bank ist geplant.

http://www.guardian.co.uk/business/credit-crunch

Kunden entwickeln Finanzprodukte

Immer mehr Branchen  beziehen die Kunden in die Entwicklung von Produkten ein. Auch in der Finanzbranche halten Konzepte einzug, welche auf Kundennähe durch Kundeneinbindung setzen. Die Fidor AG beschreitet hier in Deutschland die ersten Schritte. In Australien kann man schon das Ergebnis eines solchen Modells sehen. Unter den folgenden Links findet man mehr Infos

http://bankingreview.blogspot.com/2009/05/buzz-innovation-by-customer-based.html

http://www.myinsuranceideas.com.au/iag_cdp/

http://www.thebuzzinsurance.com.au/

So beschreibt sich das Projekt selber

Who we are

The Buzz Insurance is Australia’s first online insurance provider that’s genuinely been shaped by the community.

The Buzz is online. And we’ve got a few basic aims:

  • to be simple for you (because insurance is important but it can be a bit technical)
  • to be available on line for you 24/7
  • to be easy to deal with (because we know you’ve got other things to do)
  • to offer products and services that you value (it’s about what you need and when you need it)
  • to be fair and transparent (so you know what you need and what it costs)
  • and to continue to improve and grow, together, with your input (after all you are our community!)
  • electroUncle

    Kategorien: Banken · Mobile Banking · Online Marketing · Social Finance
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    Different Finance in Germany

    Mai 21, 2009 · Kommentar schreiben

    Auf Slideshare habe ich eine neue Präsentation mit dem Titel „Different Finance in Germany“ veröffentlicht. Die Präsentation ist in Englisch und versucht einen Überblick über die Social Media und Social Finance Aktivitäten deutscher Finanzdienstleister zu vermitteln. Dabei habe ich auch Unternehmen einbezogen, die nicht jeder direkt in die Kategorie „Social Finance“ oder „Finance2.0″ packen würde.

    Ich würde mich freuen, wenn viele Finanzdienstleister die Präsentation nutzen würden und mir Infost über nicht berücksichtigte eigene Aktivitäten zukommen zu lassen.

    electrOUncle

    Kategorien: Banken · Different Banking · Online Marketing · Social Banking · Social Finance · Social Media

    Visible Banking folgt nun auch einigen Sparkassen + Volksbanken

    Mai 21, 2009 · Kommentar schreiben

    Im sehr instruktiven Social Media und Finance Blog „Visible Banking“ wird regelmässig eine Übersicht über Banken veröffentlicht, die Social Media nutzen, dank eines Kommentars von mir im Blog folgt man dort inzwischen auch einigen Volksbanken und Sparkassen, die Twitter nutzen. Hier geht es zur Übersicht auf visible Banking. Das ist doch mal ein Ansporn „The world is watching you“ken Raiffeise

    http://clanglois.blogs.com/internet_banking/2009/05/visible-banking-twitter-watch-6.html

    electrOUncle

    Kategorien: Banken · Social Banking · Social Media · Twitter
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    Social ist nicht gleich social. Social Media + Social Banking basal betrachtet.

    Mai 15, 2009 · 1 Kommentar

    Das Wort sozial oder im englischen „social“ wird von vielen Menschen immer vorschnell im Sinne von gut, menschlich oder fürsorglich interpretiert. Es steckt also sofort eine Wertung mit drin oder sogar eine Forderung:  Menschen, Institutionen, Organisationen oder Regierungen mögen sich doch sozial verhalten. (mehr…)

    Kategorien: Digital Natives · Social Banking · Social Media · Veränderung
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    Twitter Kurz Test: Nachtrag (Kurzer Ausflug nach Österreich)

    Mai 13, 2009 · 1 Kommentar

    In den Twitter Kurz Test hatte ich eigentlich noch die Raiffeisenbank Lustenau aus Österreich mit einbeziehen wollen. Die Raiffeisenbank Lustenau war eine der ersten deutschprachigen Banken, die mir in Sachen Social Media Einsatz aufgefallen sind. Man startete dort mit einem Blog, schob eine Twitter Präsenz nach und ist inzwischen auch bei Facebook aktiv.

    Die statistischen Daten vorweg:

    http://twitter.com/raibalustenau

    110 Follower, 159 Following People und 561 updates.

    Das Hintergrundbild  ist recht ansprechend. Es ist vor allem individuell. Viele der Banken, die bisher gestartet sind, arbeiten zunächst mit dem Standard twitter Hintergrund. Das ist natürlich nicht verwerflich, sollte aber nach einer bestimmten Erfahrungskurve verändert werden. Vor allem sollte die Marke wiedererkennbar bleiben.

    Alle Social Media Aktivitäten der Raiffeisenbank Lustenau haben eine Gesicht und strahlen Persönlichkeit aus. Dort twittern richtige Menschen, was der Nutzer auch sehen kann. Es ist sehr auffällig, dass Twitter hier nicht als reiner PR Kanal genutzt werden soll. Insgesamt findet man eine sehr gute Mischung vor. Es gibt immer wieder mal persönliche Statements und Dialog.

    Die Anfragen über Twitter und Facebook werden prompt beantwortet. Die Aktivitäten sind teilweise auch ganz gut miteinander vernetzt und es wird versucht die Follower aktiv  einzubinden.

    Insgesamt deshalb ein ausgesprochenes Lob für die Aktivitäten der Raiffeisenbank Lustenau. Welche Ergebnisse sich für die Bank bisher eingestellt haben, kann ich von hier aus nicht nachvollziehen. Nur die Bank selber kann sagen, ob sie mit den Ergebnissen zufrieden ist. Dafür sollte man sich allerdings im Vorfeld Ziele gesetzt haben.

    Prinzipiell wird es wichtig sein, das die Aktivitäen im strategischen Zentrum der Bankentwicklung angesiedelt werden und ihren Beitrag zur Realisierung der Vision der Bank leisten.

    Dies bedeutet: Es darf nicht passieren, dass die Social Media Tools dauerhaft als nebenher laufende Spielwiese betrieben werden. Gerade als Genossenschaftsbank ist die Raiffeisenbank Lustenau in der Lage ihre Vision im Internet abzubilden. Damit werden sich Direktbanken und Privatbanken dauerhaft schwer tun. Die Finanzkrise wirkt hir noch verstärkend. Zum Schluss handelt es sich bei einer Volksbank aber um ein Unternehmen, das – um überleben zu können – auch Umsätze generieren muss. Es wird also wichtig sein aus „Engagement“ irgendwie auch „Response und Transaktion“ zu machen und das dann auch messen zu können.

    Darüber hinaus wird es sinnvoll sein zu überprüfen, ob twitter auch für die bisherige Kundenkommuniktaion genutzt werden kann. Wäre es z.B. vorstellbar hierüber Kundenmeinungen oder -expertisen einzuholen? Ist es denkbar Kundenanfragen hierüber zu beantworten. Kann Twitter genutzt werden, um Mitgliedschaftsvorteile zu transportieren. Vielleicht könnte man hier so etwas ähnliches wie twollars einsetzen.

    Ein gutes Beispiel für eine bessere Einbindung  von Twitter in die tägliche Bankpraxis findet man z.B. bei der ubank.

    Ach ja. Die Naspa twittert auch. Allerdings steht man dort auch noch am Anfang.

    electrOUncle

    Kategorien: Banken · Social Banking · Social Finance · Social Media · Twitter · Verbraucher
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