Beiträge vom Juli 2008
Am 15. Juli hat Chris Skinner auf https://www.swiftcommunity.net/blogs/blogdetail.cfm?id=502 einen sehr interessanten Artikel über die japanische eBank geschrieben. Die japanische eBank ist eine reine „Internet Bank“, die mit nur 195 Mitarbeitern ca. 3 Millionen Kunden betreut und über keine eigenen Geschäftsstellen oder Geldautomaten verfügt.
Diese Bank hat sich ausschließlich auf den Internetkanal spezialisiert. Die Kontoeröffnung erfolgt vollautomatisch mit mobilen Endgeräten können sowohl alle Banking als auch Payment Funktionen genutzt werden. Auch dies geschieht vollautomatisch z.B. mittels SMS. So kann der Zugang z.B. über das Mobiltelefon gesperrt und zur Nutzung von Geldautomaten kurzfrisitig wieder entsperrt werden. Mobile Banking wird von den Kunden als eine normales Ausstattungsmerkmal des Mobiltelefons angesehen. Ähnlich wie eine Kamera oder ein mp3 Player gibt es eben eine Banking Anwendung. Ist dies die Zukunft des Bankings? Ist dies ein Modell für Deutschland? Ist die eBank so erfolgreich, weil Sie sich nur auf einen Kanal konzentriert und Online- bzw. mobile Banking nicht nur als einen zusätzlichen Kanal ansieht? Zumindest besteht so das Riskio der Kannibalisierung nicht mehr. Außerdem muss die Bank keine alten Zöpfe abschneiden und gegen das Behaarungsvermögen überkommener Strukturen kämpfen.
Die überwiegende Zahl der Kunden ist übrigens unter 40 Jahren.
electrOUncle
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Habe dies gefunden und gelesen. Leider habe ich die Quelle nicht mehr parat. Meine Leitfrage: Wie sieht es in diesem Land aus? Gefahr erkannt? Veränderungsbereitschaft vorhanden? Was tut sich?
Innovation not required at this time | UK Bank
Jun 17, 2008 14:00:56 GMT
This just goes to show Banks have learned nothing. In typical form, and just when innovation is most needed, this one Bank (UK) falls back on the traditional ‘back to basics’ mentality, and eliminates the “luxury” of innovation.
BankerVision: Innovation is a luxury
The other day, I heard on the grapevine that a significant UK bank is cutting back its innovation function. You’ll forgive me, I’m sure, if I don’t name the bank, but reports of the contraction of innovation there were triangulated by several sources. Apparently, given the difficult times at present, innovation was seen to be an expensive “luxury”.
A banker would have to be a complete imbecile to not accept that these are trying times for Banks, that certain traditional ways of making money need to be re-engineered (ABCP), that customer demographics have shifted dramatically into groups that expect online and multiple channel access to services that transcend bill payment, and balance look up … need I go on.
So by eliminating the innovation function one of two choices are being made:
1. product and marketing groups can do the innovation [keep doing the same thing and expect new and different outcomes]
2. return to basics banking and lets just sell more stuff to existing customers [keep doing the same thing and expect new and different outcomes]
oh, did I mention that both choices are precisley the same choice [keep doing the same thing and expect new and different outcomes].
electrOUncle
QUELLE WIRD NACHGEREICHT
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Mal ehrlich. Hyperlocality macht mir Angst. Ich bin auch schon über 40. Ich arbeite zwar seit mehr als 10 Jahren direkt oder indirekt in der Internetbranche, probiere auch gerne mal alle möglichen neuen Internetdienste aus. Aber bei den meisten Angeboten werde ich relativ schnell zur „Karteileiche“. Gegenwärtig schaffe ich es ab und zu mal in meinen facebook account zu schauen, logge mich gelegentlich bei plazes ein, nutze Xing, schreibe ab und zu einige Zeilen bei twitter oder nutze meinen Blog.
Es gibt aber viele Dinge, die mich von der Nutzung der schönen bunten Internetwelt abhalten. Zum Glück möchte ich fast sagen. Ich beginne deshalb mal mit der Erstellung einer Liste – „WAS MICH VOM BLOGGEN ABHÄLT“
1. Ich habe einen Job
2. Ich verbringe Zeit mit meiner Frau
3. Ich treffe mich mit Freunden
4. Ich gehe mit dem Hund raus
5. Ich gehe gerne mal vor die Tür, sitze in Cafes, esse in Restaurants, gehe gelegentlich noch auf Parties und bin gerne unter Menschen
6. Ich bin beruflich viel unterwegs und muss täglich 150 km Arbeitsweg zurücklegen
7. Ich mache Sport
8. Ich lese gerne auch mal ein Buch (aktuell: Kill your friends), höre und kaufe Musik (zletzt gekauft: Ministry of sound house sampler, ich gehe gerne shoppen (z.B. Kleidung)
9. Ich warte auf die Anlieferung des iphone 3G. Na ja t-mobile, man hätte es wissen können.
10. Ich habe einen neuen Fernseher und da schaut man dann natürlich auch mal Fernsehen
10a. Ich gehe ins Fussballstadion. Seit 1989 habe ich fast kein Heimspiel meines 1 FC Köln verpasst
FAZIT 1: ICH BIN AUS EINER GENERATION DIE NOCH GANZ ANDERE METHODEN UND INSTRUMENTE DER KOMMUNIKATION KENNENGELERNT UND EINGEÜBT HAT. SOZIALKONTAKTE BASIEREN AUF PERSÖNLICHER ANWESENHEIT
Und damit habe ich endlich mal wieder einen Blog Beitrag erstellt. Nennt man das Meta Bloggen?
electrOUncle
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ist wohl gegenwärtig in aller Munde. Viele Blogs schreiben aktuell darüber. Interessant dieser etwas ältere Artikel aus wired http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/15-07/local
und aktuell die letzte Ausgabe der schweizerischen Wirtshaftszeitung gdi – impuls mit dem Titel: Hilfe mein Joghurt spricht: Wie der Trend zur Hyperlocality Dinge, Menschen und Orte zu einer neuen Realität verknüpft. Die Zeitschrift ist im gut sortierten Zeitungsgeschäft erhältlich. Preis für die Nummer 2 2008 22 Euro. Diese Investition lohnt sich in jedem Fall. Allerdings läuft es einem beim Lesen schon mal ab und zu kalt den Rücken runter. Möchte man sich solche Entwicklungen wirklich wünschen und mit seinen eigenen Handlungen dazu beitragen oder sollte man sich der Gruppe der Online Verweigerer anschließen, denn Online und vor allem auch mobile Technologien treiben dieses Phänomen ja voran.
electrOUncle
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Killer Applikation oder Übertragung vorhandener Anwendungen auf den mobilen Kanal. Welche mobilen Dienstleistungen müssen Banken zukünftig anbieten. Werden demnächst alle Kunden ihre Kontogeschäfte mobil erledigen? Brauchen wir aktuellen Börsenkurse auf dem Mobiltelefon? Wie reagieren wir auf Werbung eines Finanzdienstleisters, die uns direkt auf unserem Mobiltelefon erreicht. Erwarten wir einen mobilen Internetauftritt unserer Bank, der möglicherweise auch weitere ortsbezogene Informationen aus dem Geschäftsgebiet der Bank darstellt: Wetter, Routenplaner, Lokale Jobangebote?
Gegenwärtig vergeht kaum ein Tag ohne Studie zum mobilen Internet. Außerdem warten viele auf das neue iphone. Die Deutsche Bank überlegt das iphone als Firmenhandy einzuführen. Mit dem iphone ist die Nutzung des Internets über den mobilen Zugangsweg in jedem Fall gestiegen. Zwar spielte das iphone bei der tatsächlichen Nutzung nur eine untergeordnete Rolle. Scheinbar wurden aber viele inspiriert und haben die Verbindung zum Internet hergestellt.
Auch das neue iphone wird in Deutschland keinen Boom auslösen. Nach wie vor sind die Tarifangebote von T-Mobil für die Mehrheit der Nutzer unattraktiv, darüber hinaus weist auch dieses Gerät noch Mängel auf. Allerdings weist das iphone einen Weg, wie Banken zukünftig auf das Mobilgerät der Verbraucher kommen. Es wird dabei wohl weniger darum gehen mobile Auftritte zu schaffen, also den klassischen Internetauftritt
auf das Mobilgerät zu übertragen.
Bei netbanker.com findet man einen interessanten Artikel zu diesem Thema, der unbedingt lesenswert ist und andeutet, wo die Reise hingehen könnte.
Put Your Bank in Apple’s iPhone 3G App Store
Und hier die deutsche Vorreiter Bank in Sachen iphone.
Postbank ibanking
electrOUncle
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