Was ist ein Barcamp? Auch in Deutschland finden ja inzwischen die unterschiedlichsten Barcamps statt. Gibt es oder gab es ein solches Barcamp auch schon für die Bankenbranche? Falls Nein könnte man ja mal darüber nachdenken!?
electrOUncle
Das kling zu schön um wahr zu sein. Die EU möchte sich verstärkt um das Thema E-Commerce kümmern, vor allem sollen Barrieren abgebaut werden, die bisher den Einkauf bei Anbietern fremder Länder verhindern. Mehr Infos gibt es hier: http://www.finextra.com/fullstory.asp?id=18620
electrOUncle
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Jetzt aber mal ab durch die Tür. Das große Spiel wird gleich beginnen. Ich bin schon nervös. Der Rest wird getwittert.
electrOUncle
Vor 2 Wochen war ich auf einer Veranstaltung zum Thema mobile Banking. Anwesend waren überwiegend Sparkassen und einige Anbieter von mobilen Anwendungen, die Sie den anwesenden Sparkassen Vertretern vorstellten. Prinzipiell herrschte ein wenig Unsicherheit darüber, was eine sinnvolle mobile Anwendung darstellen könnte und vor allem welche Anwendung bei den Endkunden wirklich auf Resonanz stoßen wird. Neben dem mobilen Banking wurde auch das Thema mobile Marketing thematisiert, also die Vermarktung von Bank Dienstleistungen über den mobilen Kanal z.B. durch SMS Dialog Kampagnen (grundsätzlich ja nichts Neues). Einige der Anwesenden Banken konnten auch von recht positiven Ergebnissen dieser Kampagnen berichten. Allerdings befindet man sich in der Regel noch im Experimentierstadium. Harte Bewertungskriterien (zum Beispiel – Return on marketing invest) werden gegenwärtig wohl noch nicht herangezogen. Man gibt dem Thema eine Chance.
Ich persönlich war auch relativ unschlüssig und würde gegenwärtig auch noch keinen Grund sehen meine Bank Transaktionen über mobile Endgeräte zu machen. Natürlich fände ich es prakisch, wenn Mobilgeräte zukünftig Funktionen abbilden könnten, die mich gegenwärtig noch dazu zwingen eine Geldbörse mit mir rumzutragen. Also: Mobile Kredit- und Kundenkarten, Mobiles Bezahlen etc. Natürlich gibt es da noch Sicherheitsbedenken, die eher dagegen sprechen: Wer dann mein Mobiltelefon in die Hand bekommt, hat gleich auch noch mein Konto in Besitz genommen. Außerdem werden noch Jahre vergehen, bis sich solche Anwendungen bei uns durchsetzen werden.
Bei Red Write Web habe ich aber nun einen Artikel gefunden, der durchaus darauf hindeutet, dass die Zukunft für das mobile Banking durchaus positiv aussieht: Dies gilt zumindest für die USA und für den Fall, dass Umfrageergebnisse sich später auch in tatsächlichem Verhalten der Befragten ausdrücken.
„….that 48% of online banking customers between the ages of 18 and 34 would be interested in using „secure gadgets for personal banking“ if their bank offered them. More than a quarter of bank customers would consider switching to another bank if it took better advantage of web 2.0 technologies“
Das klingt doch schon ganz gut. Und weiter
„One third of the world’s largest banks are planning to launch mobile services in the next 1-2 years, according to a February 2008 survey. In the US, 53% of banks plan mobile services roll outs over the next two years.“
Und außerdem gibt es schon konkrete Erfolgsstorys
„With mobile usage on the rise one major US bank launched a suite of mobile banking services last year. A year later, Bank of America’s mobile site has a million unique active user accounts. On peak days, Bank of America sees 100,000 users sign into its mobile services, with more use coming from mobile-savvy city dwellers (where cellular data and wifi coverage are generally better)“
Nun sind Deutschland und die USA in vielerlei Hinsicht durchaus unterschiedlich. Verschiedene Aspekte werden den Erfolg mobiler Anwendungen für Finanzdienstleistungen bei uns beeinflussen. Sicherheitsbedenken, fehlende Verbreitung geeigneter Endgeräte (iphone etc.), zu hohe Kosten, wenig kunden- und nutzerfreundliche Banking Lösungen, eine allgemeine Skepsis gegeüber Veränderungen insbesondere technologischer Art, etc.
Man darf gespannt sein: Hier geht es zum gesamten Artikel
electrOUncle
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In der Internetworld gefunden. Zahlen zur Nutzung des Online Bankings in Europa: 100 Millionen Europäer tun es. Finnen, Niederländer und Schweden tun es besonders häufig. Deutschland liegt auf Platz 7: Die Quote von 35 % ist aber bereits überdurchschnittlich.
Was bedeuten diese Zahlen? Können die Direktbanken „Hurra“ schreien und müssen die Filialbanken einpacken? Oder wollen doch wieder alle in die gute alte Filiale bzw. die neue „alte“ Filiale“ (Q 110 etc.) kommen. Oder gibt es wie so oft im Leben kein „Entweder“ „Oder“ sondern nur ein „Zusätzlich“. Das wäre unschön, denn das Leben würde komplizierter
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electrOUncle
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Irgendwann habe ich hier schon einmal über das inzwischen alltägliche „Zuviel an Information“ geschrieben. Bei Read Write Web findet man hierzu einen sehr interessanen zweiteiligen Artikel, den ich wärmstens empfehlen möchte. Denn er zeigt nicht nur das Problem auf, vielmehr werden auch Lösungsstrategien genannt.
Info overload: The Problem von Sarah Perez
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Im Urlaub habe ich mir mal wieder die Zeit gekauft. Und dann habe ich mir die Zeit genommen die Zeit zu lesen und mancher Artikel war auch ganz gut. Wenn aber Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften über das Internet schreiben, dann kräuseln sich bei mir immer öfter die Haare. Oder sagt man sträuben? Besonders schlimm an dem Artikel ist allerdings, dass ja überwiegend Tatsachen und Ereignisse beschrieben werden. Der Artikel informiert uns, wie sich unsere Bildungsinstitutionen mit dem Internet auseinander setzen. Vor allem geht es darum, wie diese Institutionen mit, durch das Internet bzw. fehlerhafte Internetnutzung hervorgerufene Probleme, umgehen. Da kann man es richtig mit der Angst zu tun bekommen, wie Schulen und Eltern das Internet verteufeln und den Umgang damit sogar verbieten. Hier wird mit der Zukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft gespielt. Kann oder sollte man sich dem Internet oder auch dem Mobiltelefon verweigern? Wie sollen Institutionen Wissen über Zukunftsmedien und -technologien vermitteln, die selber keine Ahnung davon haben.
Hier kann jeder selbst mal ein wenig um unsere Zukunft fürchten
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Sehr schöner Spot von Master Card USA. Hauptakteur ist Mister Bill. Ein Comic Charakter aus der Saturday Night Life Show.
electrOUncle
In der aktuellen Ausgabe der de bug stehen mal wieder einige sehr lesenswerte Artikel zum Thema Internet:
Das Netz wird dicht gemacht. Das Internet, wie wir es kennen und lieben gelernt haben, ist ein Auslaufmodell. Seine heute noch weitgehend offene Struktur wird in Zukunft durch Filter, Barrieren und Mautstationen eher einem Labyrinth ähneln, dessen Durchlässigkeit sich je nach Staatszugehörigkeit, Liquidität und Hartnäckigkeit des Nutzers unterscheidet.
# Auslaufmodell freies Internet // Filter und Barrieren
# Net ohne Inter // Das große Netzmassaker
# Zehn Forderungen //
für eine zeitgemäße Netzpolitik
# TCP/IP-Geschichte // Wie das Internet-Protokoll entstand
# Matt Mason // Ehrenwerte Internet-Piraten
Unbedingt kaufen und lesen: Ist das freie Internet, so wie wir es bisher kannten, in 10 Jahren wirklich nur noch noch eine historische Begebenheit. Die ausgedrückten Befürchtungen sind berechtigt. Insbesondere , wenn man die Medienkompetenz deutscher Politiker als Maßstab für richtige und richtungsweisende Entscheidungen nimmt.
Sehr informativ und spannend auch das Interview mit Matt Mason.
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