Finance 2.0

Beiträge vom Mai 2008

Ich nehme das google…!

Mai 31, 2008 · Kommentar schreiben

Andrea Ypsilanti gestern bei „Wer wird Millionär“. Die Frage zu google konnte Sie auch nur mit Hilfe des Publikumsjokers beantworten. Mal wieder ein herausragender Kompetenzbeweis einer deutschen Politikerin in Sachen Internet & Co. Um unsere Zukunft ist also alles super bestellt. Ich wäre für eine drastische Diätensenkung

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Kategorien: Internet
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Schnell gepostet: Financial Times zum web2.0

Mai 29, 2008 · Kommentar schreiben

Hier ein Link zu einem interessanten Artikel in der Financial Times:

Web 2.0 fails to produce cash

Aber keine Angst:

Es entwickelt sich zwar langsam, dennoch wird an einigen Stellen ja Geld verdient. Also keine Krise, kein Weltuntergang und keine “ Am Ende werden wir alle sterben“ Stimmung

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Kategorien: Internet
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Bank und Zukunft 2008 (Fraunhofer Studie)

Mai 28, 2008 · Kommentar schreiben

480 befragte Bankmanager sehen die folgenden strategischen Herausforderungen für 2008:

  • Weiter steigender Preiswettbewerb bei Standardprodukten forciert durch:

Zunahme des  Vertrieb von Finanzprodukten über Nichtbanken
Eindringen ausländischer Banken in den Inlandsmarkt

  • Zunehmender Qualitätsanspruch der Kunden, wodurch die Anforderunge an Beratungs- und Servicequalität steigt.
  • Dagegen wird keine steigende Nachfrage nach innovativen Finanzierungsinstrumenten erwartet. Auch aus veränderten Lebenssituationen von Kunden resultieren keine Veränderungs Erwartungen
  • Bezogen auf das Internet bzw. die elektronischen Kanäle, wird dem Internet Banking eine sehr hohe Bedeutung zugemessen. Hierbei sind vor allem Sicherheit und der Ausbau von Transaktionsmöglichkeiten im Banking wichtig.
  • Neue Ansätze wie zum Beispiel die Umsetzung der virtuellen Filiale haben nur geringe Priorität. Es geht immer noch vor allem um effiziente Prozesse. Nach wie vor spielen Kostensenkungen eine Rolle. Das Internet ist nach wie vor in erster Linie eine Informationskanal
  • Das web2.0 wird eher technologisch betrachtet aber nochals wenig relevant interpretiert. Darüber hinaus wird von den Mitarbeitern vor allem mehr Sozial- und Kommunikationskompetenz gefordert.


Sehr amüsant in der Ergebniszusammenfassung:
Es wird von den Banken und den Mitarbeitern gesprochen. Eine doch etwas veraltete und nicht besonders hilfreiche Sichtweise von Organisationen. Anscheinend sehen sich die sogenannten Bankmanager nicht als Teil des Gesamtsystems Bank und das Hinterfragen des eigenen Handelns spielt in dieser Umfrage kaum eine Rolle. Eventuell wurden aber auch nur die falschen Fragen gestellt.  Klingt in jedem Fall als würde sich auch demnächst nicht viel ändern.

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Kategorien: Banken · Veränderung
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Lieblingsmusik

Mai 25, 2008 · Kommentar schreiben

In diesen Tagen gerne gehört:

Robert Forster – The Evangelist

The Kills – What New York used to be

The Teenagers – Starlett Johanson

Yazoo – Nobody´s Diary (Neue Version)

Rubies – Room without a key

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Kategorien: Musik
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next08 die Dritte

Mai 25, 2008 · 1 Kommentar

Die next 08 ist gelaufen. Die Nachberichte sind weitgehend geschrieben. Alles war toll, aber dennoch auch wieder nicht so toll. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit wird bereits von „Start up Krise“ gesprochen, denn man braucht ja einen Aufhänger und einen schönen Begriff, der auch solche Leute interessiert, die der „Internetbranche“ sonst wenig Aufmerksamkeit schenken. Start up Krise? War da nicht mal was?

Meine Meinung:

1. Die next08 ist letztlich nur ein Teilaspekt dessen, was im Internet passiert. Auch wenn die Welt da draussen vielleicht noch 1.0 ist, so ist doch schon sehr viel erreicht, denn das Internet ist ein Massenmedium (funktioniert natürlich anders) und es wird auch Geld verdient. Insofern sehr schön zu sehen auf der next – viele Namensschilder von Unternehmen, die nicht in Verdacht stehen web 2.0 Evangelisten zu sein, die aber dennoch moderne Technologien nutzen möchten, bzw. sich für neue Formen des Verbraucher Verhaltens oder der Kundenkommunikation interessierten. Und anscheinend alle ohne Berührungsängste.

2. Es gibt auch keine „Start up“ Krise, denn es ist ein ganz normaler Prozess, dass sich nicht jede Geschäftsidee durchsetzt. Unternehmen kommen und gehen. Die Bezeichnung „Start up“ halte ich deshalb auch schon für vollkommen falsch, weil sie mich zu sehr an den Internetboom Phase 1 erinnert, der mit aktuellen Entwicklungen kaum noch etwas zu tun hat.
Natürlich kann man dieselben Fehler erneut begehen und Investoren, die nur das nächste große Ding suchen – ohne auf die Kultur der jungen Unternehmen oder auch der potentiellen Kunden dieser Unternehmen zu achten – werden das ein oder andere Unternehmen schnell zerstören. Es gibt aber keine Start up Krise, bzw. keine Krise der Internetökonomie, weil es eigentlich auch gar keine Start ups gibt. Die Krise liegt im falschen Begriff. Also mal schön die Kirche im Dorf lassen.

Was ansonsten von der next08 übrig bzw. hängen blieb:

Smarte Ideen

Mal unabhängig von möglichen Geschäftsmodellen. Es gibt derzeit so viele smarte Ideen im Internet, die irgendwie alle ihre Existenzberechtigung haben. Es gibt praktische Tools, aufregende und unterhaltsame Einkaufsplattformen, unzählige spannende Applikationen und Widgets, weltweite und lokale soziale Netzwerke, und und und. Manche davon werden Erfolg haben. Viele werden genauso schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Wobei sich die Frage stellt: Was ist eigentlich Erfolg? Ist man erfolgreich, wenn das Venture Capital fließt, bzw. die Investoren Schlange stehen? Vielen Internet Ideen und den dazugehörigen Gründern würde ich mehr Lockerheit wünschen. Man kann auch ohne Venture Capital und „Berühmtheit“ erfolgreich werden. Ist vielleicht nicht so glamoröus aber Deutschland ist doch das Land des Mittelstandes. Das große Geld macht ohnehin die feinen Unterschiede erst mal platt. Wäre schade, um viele smarte Ideen, die auch jenseits der kommerziellen Nutzung ihre Berechtigung haben.

Der Spaß hört auf wenn das Venture Capital fließt

Habe ich vor einigen Jahren am eigenen Leib erfahren dürfen. Das besondere an den „Start up Kulturen“ ist dann ganz schnell weg. Arbeit darf dann keinen Spaß mehr machen und alles wird dann vermeindlich professionalisiert. Die neuen Manager machen dann alles so, wie sie es in Ihren alten Firmen gelernt haben (denn was einmal funktioniert hat, muss doch immer funktionieren) und dann braucht man viel Glück, damit nicht alles ganz schnell vorbei ist. Die neuen Arbeitskulturen, die im Zuge der „Internetökonomie“ entstehen können bzw. auch entstanden sind, verschwinden allzu schnell und allzu oft. Aus Netzwerk wird wieder Hierarchie.

Diese Vorträge habe ich mir angesehen

Taking Advertising Mobile – Geraldine Wilson, Yahoo

Network Marketing – Matt Cohler, Facebook

Driving Innovation on new Platforms: Android and the open Headset Alliance – Michael Jennings, google

10 Trends that will shape your digital future – Steve Rubel, Edelmann

Social Revoution on the web, and it´s impact on business, media and society… and us, as individuals – Stowe Boyd, /Message

Leider Verpasst: Widget Economy Konstatntin Guericke, jaxtr

Accelerating the speed of innovation – Compet on ideas not resources – Werner Vogels, Amazon

Print und TV sind nicht tot und Online nicht das Paradies.Wie kommenalte Allianzen zu neuer Stärke?
Sven Dörrenbächer, Daimler; Ralf Schremper,Bertelsmann
(negatives Highlight der von mir gesehenen Beiträge)

Being Real-time: Google´s Mobile Strategy, Robert Hamilton, google

Leider verpasst: Giving up on Work E-mail. Experiences – Luis Suarez Rodrigues, IBM

Der Bürger als Journalist: Geliebt oder geduldet – Jochen Wegener – Focus online; Katharina Borchert, Der Westen
(auch ganz schön schlimm)

Marketing in Real Time: Using Social Media to Engage your target audience, Nate Elliott, Jupiter Research

Enterprise 2.0 – Der Wert von Vernetzung? Unbezahlbar – Sören Stamer, Core Media

(der war sehr schön)

So und das war es mit der next08

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Kategorien: Internet
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Realtime – viel zu selten (next08 Vertröstung)

Mai 19, 2008 · 1 Kommentar

Irgendwie schaffe ich es zeitlich einfach nicht. Ich wollte ja eigentlich noch etwas zur next08 schreiben. Allerdings kann man ja schon überall entsprechende Kritiken lesen. Ich bin nach wie vor innerlich zerissen. War es gut oder war es schlecht. Ich war ja irgendwie nur als Beobachter vor Ort: Weder Start up auf der Suche nach Venture Capital noch Venture Capital auf der Suche nach Start up. Und zusätzlich wesentlich älter als der  Durchschnitt aber zum Glück auch nicht als Vertreter der klassischen Medien vor Ort. Der Beitrag von Mercedes und Bertelsmann war übrigens das Schlechteste was ich in den letzten Jahren zum Thema Internt gehört habe. Ging es überhaupt um das Thema Internet? In jedem Fall nicht gerade ein Plädoyer für die Klassik – wenn Print und TV nicht tot sind, dann werden die das schon hinbekommen. Demnächst gibt es dann wohl auch den Sender Ähm TV. Hätte nie gedacht, dass man es in 15 Minuten schaffen kann, mehr als 1000 mal Ähm zu sagen. Ich gratuliere. Demnächst aber dann wirklich mal einige fundiertere Aussagen zur next 08

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Kategorien: Internet
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I´am realtime – Die next 08 ist vorbei

Mai 16, 2008 · Kommentar schreiben

I´am realtime und zwar schon seit meiner Geburt. Insofern war ich auch in Realtime bei der next08. Im letzen Jahr war ich bei der next 07. Vorab gesagt: Früher war alles Besser – Nein, aber im letzten Jahr hat mir die Veranstaltung besser gefallen. Das Positive vorweg: Die Veranstaltung fand mal wieder in einer tollen Stadt und in einer netten Location statt. Außerdem hatte ich die Gelegenheit im fantastsichen Empire Riverside Hotel zu nächtigen und die wirklich beeindruckende Bar 20 up zu besuchen.

Das Catering und die Freundlichkeit des Service Personals war ebenfalls hervorragend. Das Essen hat gut geschmeckt. Die selbst gemachte Limonade war grandios. Außerdem viele Gäste, einige zumindest auf dem Papier hochkarätige Redner und – insofern man das Ziel verfolgte – gute Möglichkeiten zum networken.

Leider gab es aber auch einige Schattenseiten: Zunächst einmal zu viele Leute bzw. die Location war für die große Zahl an Gästen zu klein und leider auch wenig geeignet. Der Pleanarsaal 1 war meistens überfüllt, zahlreiche Säulen verhinderten den Blick auf die Präsentatoren. Die Übertragungen in die anderen Sääle zeigten leider immer nur die Präsentationen. Zu einem solchen Vortrag gehört – meiner Meinung nach – aber immer auch die Ansicht des Vortragenden.

Das Zelt war überflüssig und viel zu warm, aber für das Wetter kann ja niemand etwas.

Leider haben auch nicht alle Vorträge das gehalten, was Sie versprochen haben. Prinzipiell fielen bis auf eine Ausnahme alle deutschen Beiträge gegenüber den englisch sprachigen Beiträgen ab. OK, ich habe natürlich nich alle Beiträge gesehen. Die Vorträge von google, yahoo, jupiter research gefielen mir ganz gut und sie waren recht informativ. Stowe Boyd fand ich ebenfalls gelungen. Seinen Thesen kann man eigentlich nur zustimmen. Ebenso Steve Rubel. Die IBM Vorträge habe ich leider verpasst, allerdings sollen die sehr gut gewesen sein. Sehr schade.

Ende Teil 1, denn mir fallen gerade die Augen zu

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Kategorien: Internet

Next 08 in Hamburg

Mai 14, 2008 · Kommentar schreiben

Nach einigen geruhsamen Tagen in Berlin und der Aufstiegsfeier in Köln, geht es jetzt zur next08 nach Hamburg. Hoffe auf spannende Vorträge und Diskussionen

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Kategorien: Internet

Volksbanken Raiffeisenbanken werben Online

Mai 2, 2008 · Kommentar schreiben

Volksbanken Raiffeisenbanken werben auf web.de und gmx.de. Aktuell kann man dort im Log out Bereich  eine Regio Targeting Kampagne mit lukrativem Gewinnspiel sehen. Bisher wurde eher klassisch in den Print Medien geworben. Nun wird trotz immer noch weitgehend fehlender bundesweit gültiger Bankprodukte, erstmals eine Online Kampagne durchgeführt. Die regionale Aussteuerung von Werbung ist aufgrund der regionalen bzw. fast lokalen Vertriebsstrukur für Volksbanken Raiffeisenbanken extrem wichtig.

Prinzipiell ist das – ich nenne es jetzt mal – lokale Online Marketing ohnehin auf dem Vormarsch. Immer mehr Vermarkter bieten entsprechende Lösungen und stellen sich damit auch auf das verstärkte Aufkommen an regionalen Suchanfragen im Internet ein. Einen Beitrag hierzu leisten sicher auch die CGC Portale, denn hierdurch entstehen schnell und kostengünstig interessante Inhalte selbst in kleinsten Regionen. In den USA wird das lokale Online Marketing schon als fünfter Megatrend des Internets gesehen (aktuelles Dokument der Firma Marchex).

Demnächst mehr zur Volksbanken Kampagne.

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Kategorien: Internet