Finance 2.0

Beiträge vom Januar 2008

Verbrauchermacht IV und Wirtschaftsethik

Januar 30, 2008 · Kommentar schreiben

Irgendwie muss ich in diesen Tagen immer wieder über Grundprinzipien des Wirtschaftens schreiben. Das hat – auch wenn es zunächst anders erscheint – sehr viel mit dem Internet zu tun, auch wenn ich im Internet natürlich keinen allumfassenden Heilsbringer sehe. Es stecken aber wunderbare demokratische Elemente darin, die Hoffnung machen, wenn sie nicht direkt im Keim ersticken. Insofern hier auch mal eine Entschuldigung für die Suche nach Geschäftsmodellen im Mode I Artikel. Es gibt mehr auf dieser Welt als Geschäftsmodelle oder Einnahmequellen und auch und gerade im Wirtschaftsleben sollten andere Fragen auf die Tagesordnung kommen und deshalb hier mal ein Zitat, welches ich in der GDI IMPULS Ausgabe Winter 2007 Titel: Exzellente Aussichten! Qualität, Transparenz, Anstand, Vertrauen – wie die Sehnsucht nach klassischen Werten neue Märkte schafft. Gibt es direkt unter www.gdi.ch oder inzwischen auch in gut sortierten Kiosken (zum Beispiel Flughafen und Hauptbahnhof in Düsseldorf).

Das Zitat soll von Götz E. Rehn (Inhaber von Allnatura) sein und ich finde es einfach wunderschön, wenn solche Bezeichnungen im „Wirtschaft-Kontext“ erlaubt sind:

„Es geht in der Wirtschaft nicht um Gewinnmaximierung, sondern um Sinnmaximierung“

In diesem Sinne

electrOUncle

PS. Sind 90.000 Euro Gewinn pro Mitarbeiter wirklich nicht genug?

Kategorien: Blog · Verbraucher
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Verbrauchermacht III

Januar 28, 2008 · Kommentar schreiben

Diesen Artikel fand ich in der Süddeutschen Zeitung. Durchaus lesenswert wie ich meine. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/814/154416/

electrOUncle

Kategorien: Verbraucher
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Mode im Internet I

Januar 28, 2008 · 2 Kommentare

Endlich mal was über Mode. Mode im Internet soll das Thema dieses Beitrages sein. Inspiriert durch die letzte Ausgabe
der Zeitschrift DE:BUG, deren Lektüre ich übrigens wärmstens empfehlen kann.
Im Artikel wurden einige spannende Internetseiten und Projekte genannt. Unter anderem war vom Modabot und der Internet Fashion Week die Rede. Im Modabot findet man Nachrichten zu verschiedenen Modethemen. Ankündigungen für Messen und Schlussverkäufe sowie Videointerviews mit Designern stehen hier neben persönlich gefärbten Artikeln der Autoren. Besonders interessant am Modabot, die sich selber als „Kompetenzzentrum“ für Mode sehen, fand ich die Idee einer Online Fashion Week, die im
Frühjahr 2008 über die Bühne gehen soll. Inhaltlich eine sehr interessante Seite und ein interessanter Ansatz. Ein Geschäftsmodell, welches die Idee dauerhaft tragen würde, konnte ich leider nicht finden. Eventuell kann allerdings die Idee der Fashion Mode Woche hier einen Ansatz bieten, da sich hier ganz neue Möglichkeiten für die Ausgestaltung solcher Events ergeben und auch eine Einbeziehung (zumindest als Beobachter) ganz neuer Interessentengruppen möglich wird. Prinzipiell entsteht auch hier wieder mehr Demokratie und Vielfalt. Ein klassisches Long Tail Phänomen also.

Im Modabot wird aktuell über ein sehr interessantes Projekt berichtet. Unter dem Schlagwort „Fashion2.0“ wird über ein Projekt berichtet, welches neue Methoden der Produktion von Kleidung austestet. Stichwort „peertopeer production“ und „crowdsourcing“. Ein Besuch der Seite ist zu empfehlen:

http://www.projectnvohk.com

Ebenfalls im „DE-BUG“ Artikel gefunden aber danach natürlich auch persönlich besucht: http://ilikemystyle.net/
Bei dieser Seite handelt es sich um ein Soziales Netzwerk von und für Mode Interessierten. Hier besteht die Möglichkeit eigene Bilder hochzuladen und über seinen eigenen „Style“ zu schreiben. Darüber hinaus kann man sich natürlich mit anderen Mode Interessierten austauschen.

Einen ähnlichen Ansatz fährt die deutsche Seite http://styled.in Betrieben von Maximilian Hug und anderen. Hier findet man Artikel und vor allem Bilder, welche die Blog Betreiber selber von Passanten mit (ihrer Meinung nach) außergewöhnlichen bzw. vorzeigenswerten Styles machen. Styled.in grenzt ihr Zielgebiet bisher auf die Modestadt Düsseldorf ein. Allerdings scheint es nicht ganz so einfach zu sein, dort den besonderen Style zu finden. Hier herrscht ein wenig die Monokultur vor. Der Seite (und vielen anderen auch) würde eventuell die Beteiligung älterer Autoren gut tun, da man so auch diese Zielgruppe erreichen und sich auch mit der Mode der über 30 oder 40 jährigen befassen könnte. Die Seite ist aber in jedem Fall einen Besuch wert.

Hier die Selbstbeschreibung des Projektes:

STYLED.IN erforscht den Düsseldorfer Streetstyle. Wir versuchen die urbane, internationale und kreative Seele Düsseldorfs zu dokumentieren. Streetstyle kann eine Stadt beschreiben, deswegen fotografieren wir die Outfits, die uns besonders auffallen….

Ein Modeprojekt aus Köln. Die Betreiber haben ein „Social Fashion Label“ ins Leben gerufen. Besonders spannend aus meiner Sicht. Ökologische und soziale Aspekte spielen eine große Rolle bei der Auswahl der angebotenen Produkte. Keine Kinderarbeit,keine Ausbeutung keine Umweltverschmutzung. Darüber hinaus auch mit einigen Partizipationselementen (Voting für die besten Stücke). Die Kleidung kommt von verschiedenen unabhängigen (zumindest mir
unbekannten) Designern. Was ich aber gerade gut finde: Denn mal ehrlich, die überteuerten Designer Produkte der bekannten Fashion Labels langweilen extrem.

http://www.armedangels.de/de/index.html

http://www.iqons.com ist eine Community, welche das folgende Ziel verfolgt:

„IQONS is a social networking community that aims to set fashion and creativity free of geographic and social limits and create a free platform where people connect, show their work and start alternative networks across the world to invigorate fashion globally.“

IQONS is the world’s first truly interconnected ‘fashion ecology’ comprised of designers, retailers, models, PRs, photographers, hair and makeup artists, tylists, financiers, show producers, magazines, bloggers, manufacturers, head-hunters, consumers, aficionados… basically anybody with an interest in Fashion.“

Auch dieser Ansatz ist auf der Suche nach alternativen Modellen, sucht neue Formen der Modeproduktion und unterstützt die unabhängige Modeszene. Es geht – dem Internet sei Dank – um die Demokratisierung von Vertriebsmitteln und Produktionsmitteln. Was jedoch zunehmend erschwert wird, ist die Unterscheidung von relevant und irrelevant. Denn man findet auf solchen Seiten auch eine ganze Menge Schrott.

Und was mir insgesamt fehlt sind Seiten von Menschen in meinem Alter, die sich mit Mode beschäftigen bzw. mehr Mut bei den jüngeren Leuten sich auch dieser Altersgruppe anzunehmen. Denn diesem Mann machte in Sachen Mode niemand etwas vor.

cary1.jpg

Weitere Mode Seiten im Netz:

modeeurope.blogspot.com
stylebubble.typepad.com
businessoffashion.net
coutorture.com
hintmag.com
fashin156.com
stylemag.net
Mehr Mode gibt es demnächst beim electrOUncle

Kategorien: Mode
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Ich nenn den Namen nicht

Januar 25, 2008 · Kommentar schreiben

Kategorien: Verbraucher
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Kommunikation mit Konsumenten

Januar 24, 2008 · Kommentar schreiben

Eine kurze Erläuterung zu einem früheren Beitrag. Meine Frage: Warum benötigen Unternehmen Agenturen, wenn sie menschlich kommunizieren wollen oder sollen? Wollte hier gar keine BWler Schelte betreiben. Die würde nämlich zu kurz greifen. Schließlich haben nicht nur Betriebswissenschaftler einen Job oder führen eine Unternehmen. Die Frage ist doch eher: Was läuft falsch wenn Menchen Berater benötigen, um menschlich zu kommunizieren. Eigentlich sollte hier ein Blog über das Internet, Mode und Musik entstehen, aber irgendwie drifte ich immer ab. Allerdings  stehen Themen Verbrauchermacht und Internet und sicherlich auch Fragen der Endkundenkommunikation ja in einem engen Zusammenhang. Und im Falle des Handy Herstellers, zeigt sich ja eventuell ob das Internet auch bei uns Wirkungen erzielen kann, wie wir sie in der Regel vor allem aus den USA berichtet bekommen.electrOUncle 

Kategorien: Verbraucher
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Ganz kurz

Januar 24, 2008 · Kommentar schreiben

Die Zeit, die liebe Zeit. Bitte gib mir doch ein wenig Zeit. Ein kurzer Beitrag für den Donnerstag. Verbraucher drohen mit Verbrauchermacht und wollen ein Marke boykottieren. Ist das schlimm? Viele Menschen fordern eine sachlichere Debatte. Was bedeutet eigentlich Sachlichkeit? Und in welchem Interesse wird Sachlichkeit gefordert. Ich bin amüsiert: Viele Internetblogs schreiben beinahe täglich vom „sogenannten neuen Verbraucher“ und kaum scheint es hier wirklich Entwicklungen zu geben, schreit man nach mehr Sachlichkeit. Der Konsument ist souverän und kann für sich entscheiden, was er kaufen möchte oder auch nicht. Was soll schlimm daran sein nach moralischen Prinzipen zu entscheiden? Zumal sich die Produkte ohnehin immer mehr gleichen und es manchmal schwer fällt überhaupt ein Entscheidungskriterium zu finden. Ich breche hier ab.der electrOUncle   

Kategorien: Verbraucher
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Verbrauchermacht II

Januar 20, 2008 · Kommentar schreiben

Aus gegebenem Anlaß. Am Freitag im Adzine Blog gefunden.

 – >

Und  seit  heute rufen sogar die ersten“Oppertunitäts Weltmeister“ zum Boykott auf.

Jeder Verbraucher ist autonom und kann sich seine eigne Meinung bilden. Lustig übrigens: In so manchem Blog, in dem seit Monaten über den neuen so selbstbewußten und verantwortungsbewußten Konsumenten gepredigt wird, ruft man inzwischen schon zu mehr Sachlichkeit auf. Wie sagt man so schön: Welch Brot ich ess…..

der electrOUncle

Kategorien: Internet
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Schöne neue Marketing Welt (nie mehr Rollkragen unterm Anzug)

Januar 20, 2008 · 1 Kommentar

Die Massenkommunikation funktioniert nicht mehr. Das Internet boomt. Die „many to many“ Kommunikation kommt ganz groß raus. Bis die Medien endlich zusammen wachsen (Fernsehen, Internet, Mobiltelefon) oder ineinander aufgehen, dreht sich alles um das Internet. Der Online Werbemarkt wächst, allerdings ist auch noch Einiges aufzuholen, und die Agenturen kommen mit sogenannten neuen Werbekonzepten, denn wer sonst könnte den Unternehmen erklären, wie man mit Menschen kommuniziert?

Mal ehrlich. Da stimmt doch irgend etwas nicht. Menschen möchten menschlich behandelt werden. Wer Mensch ist, sollte Menschen auch menschlich behandeln können. Wenn die Zukunft des Marketings in der Einbeziehung der Kunden, in offener und authentischer, eventuell sogar gleichberechtigter Kommunikation liegt und der Kunde die Macht hat (das wäre schön), wofür benötigt man dann Agenturen? Haben wir wirklich die Fähigkeit verloren menschlich zu kommunizieren. Können wir nicht mehr menschlich handeln und Handel betreiben ohne unwahre oder halbwahre oder unsinninge oder unehrliche oder hinterhältige oder was auch immer für eine Komunikation zu betreiben.

Liebe „Marketing Menschen“ – ( in schwarz – oder was trägt man heute). Vielleicht ist Eure (oder unsere) Zeit einfach abgelaufen. Die Unternehmen können sich selber helfen. Die Markteing Etats werden zusammen gestrichen. Es gibt keine nervigen Werbespots mehr im Fernsehen oder im Radio. Oder wo auch immer.

Gespannt harren wir also der Dinge.

Meine Erkenntnis:
Die Betriebswirtschaft entdeckt die Soziologie und die Psychologie und wird demnächst möglicherweise noch viel mehr erkennen müssen.
Meine Hoffnung:
Good bye ceteris paribus
Mein Traum:
„Bye bye men and women in black“ oder nie mehr Rollkragenpullover oder Sweat Shirt unterm Anzug

der electrOUncle

Kategorien: Internet
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Die Bank der Zukunft

Januar 18, 2008 · Kommentar schreiben

Im Dezember 2007 befasste sich die Financial Times Deutschland in mehreren Artikeln mit der Bank der Zukunft. Leser der Zeitschrift konnten zudem eigene Ideen einreichen. Schließlich wurde auch ein Sieger gekürt. In den Artikeln ging es vor allem um technologische Entwicklungen, neue bzw. moderne Methoden der Kundenansprache, neue oder wiederentdeckte Zielgruppen, moderne Filialkonzepte und und und.
Spannende Artikel und durchaus interessante Ideen, in denen natürlich auch der web2.0 Begriff nicht fehlte.Da ich in der Bankenbranche beschäftigt bin und mich dort vor allem auch mit Internet Themen befasse, mache ich mir auch mal einige Gedanken zur Bank der Zukunft.

Die Frage:

Wie sieht die Bank der Zukunft aus?

Wie stelle ich mir die Bank der Zukunft vor.

Die Antwort:

Die Bank der Zukunft ist menschlich
Die Bank der Zukunft behandelt A Kunden, B Kunden und C Kunden mit Respekt und
berät diese mit menschlicher Stimme und ohne Unterschiede.
Die Bank der Zukunft informiert mich über den Umgang mit meinem Geld und schafft
Transparenz darüber, wo Sie dieses Geld investiert.Die Bank der Zukunft deckt alle Kosten auf und ist in der Lage die Notwendigkeit dieserKosten zu erklären.
Sie behandelt mich fair….
Sie ist demzufolge offen, authentisch, ehrlich und transparent.
Die Bank der Zukunft berücksichtigt meine Wünsche und ermöglicht mir die Nutzung
des von mir bevorzugten Vertriebsweges und darüber hinaus, sind diese Vertriebswege miteinander vernetzt. Also egal wo ich aufschlage, meine vorhergehenden Schritte in anderen Vertriebswegen sind dort bekannt.Die Bank der Zukunft informiert mich über alle zu meiner Person gespeicherten Informationen und löscht persönliche Informationen, deren Speicherung ich nicht möchte.
Wenn ich keine vertriebliche Ansprache wünsche, wird dies auch respektiert.Allerdings erwarte ich eine Beratung mit Blick auf meine vollständige finanzielle Situation und behutsame Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten.

Ja die Bank der Zukunft ist mein finanzieller Helfer und Partner. Wenn ich von ihr profitiere darf sie auch von mir profitieren und gerne….

darf sie bzw. dürfen deren Mitarbeiter mich auch besuchen.

Ich kann sie darüber hinaus auch außerhalb gewöhnlicher Öffnungszeiten erreichen und meine Anfragen werden kurzfristig beantwortet. Wartezeiten von bis zu 24 Stunden sind mir eigentlich schon zu lange.Die Bank der Zukunft behandelt Menschen mit Respekt (nicht nur in schönen Werbespots). Auch Menschen mit geringem Einkommen können ein Konto eröffnen (siehe Ethikbank oder „Die Zweite Sparkasse“).
Ältere Menschen werden nicht in Selbstbedienungskanäle verwiesen. Dazu würden dann auch kostenlose Kontomodelle gehören, die auch Filialbesuche bzw. das Geld abholen am Schalter vorsehen würden.
Die Kontoführung wird ohnehin kostenlos. Einfach mal das neue Buch „Free“ von Chris Anderson (The Long Tail) lesen. Wenn es dann geschrieben ist und erscheint. Hier ein Link zu einem Vortrag von der „xxx“ world 2007. –>
Sternchen Konditionen und nicht verständliche Vertragswerte wären sowieso verboten.Die Bank der Zukunft hätte außerdem keine Mitarbeiter ohne Werte bzw. ohne Moral bzw. (wie schon gesagt) ohne Respekt. Also keine Heuschrecken oder Menschen, deren Aussagen (z.B. im Fernsehen) andere Menschen beleidigen.
Und damit habe ich noch kein Wort zu web2.0 verloren, und nichts über den elektronischen Fingerabdruck als Sicherheits verfahren gesagt, nichts über Zielgruppen und kein Wort zu peer to peer banking.In diesem Sinne electrOUncle

Kategorien: Internet
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Super Typ

Januar 16, 2008 · Kommentar schreiben

Mal was Tolles

Sparky

Kategorien: Internet